Borussia Dortmund

Schon mal daran gedacht, daß Du in dem Fall in der Erziehung irgendetwas falsch gemacht hättest?

:p

*Paedagogik- Klugscheissmodus an*

Naja, es gibt ja die negative Erziehung, die ist bis zum 7. Lebensjahr, da sollten die Eltern keinen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben, weil sich die Vernunft noch nicht ausgebildet hat.

Nach dem 7. Lebensjahr, oder mit dem Beginn desselben, kann man dann mit der positiven Erziehung anfangen, also dem Kind den Wahnsinn, H?V- Fan zu sein, auszureden & dann versteht es auch, warum man das so macht.

*Paedagogik- Klugscheissmodus aus*

Vllt sollte der Grosskotz warten, bis er das Kind abschiebt. Nur wenn es nicht mehr zu retten ist, dann ab damit :lol:
 
Hm, Dortmund gleich im Elfmeterschießen gegen Schalke.
Ich glaube nicht das es gut ausgeht :(
 
Jap, ich habs schon geahnt :lol::lol:
Wenn ich nicht für Dortmund gewesen wäre, könnte ich nochmehr lachen, als ich es jetzt ohnehin schon tue :D :D
 
Perisic, Gündogan, Leitner, Löwe - gute Einkäufe!


OT: Könnt Ihr mal bitte aufhören, Facebook zu verlinken? :rolleyes:
 
Aus dem Schalke - Thread rübergenommen...
(Dortmund spielt zur Zeit 2002 reloaded: lange Kirsche auf die Stürmer und die versuchen irgendwie die Murmel reinzudreschen. Der rest hackt nach allem was sich bewegt und zwar in nem Affenzahn nach hinten links rechts und vorne sowie schräg).
Sorry, aber die Beschreibung der Dortmiunder Spielart ist schon recht abstrakt. Es gab in der letzten Saison kein Team, welches mit Abstand den Gegner so auseinanderkombinierte, wie der BVB! Die "Kick and rush" These kann ich daher absolut nicht nachvollziehen. Und auch in dieser Saison, wo es sicherlich insgesamt schwerer werden wird, erwarte ich immer noch gepflegtes, schnelles Kurzpassspiel.
@5vor12
Den ansehnlicheren Kombinationsfußball hat Leverkusen gespielt. Von Kombinationen war bei Dortmund - aber da gehen die meinungen und Augen auseinander - wasich gesehen habe nicht viel zusehen. Es war erfolgreich, daß ja. Ich muß dazu sagen, daß ich nie Anhänger des dortmunder Fußballs war. Auch nicht in ihrer Neunziger Phase wo sie ja ebenso fast dasselbe spielten wie aktuell.
Ich bin gespannt !:D
Das Schmolle ein leichtes "Faible" für blau-weiß hat, lässtr sich nicht leugnen. Dem BVB allerdings den Kombi.fußball absprechen zu wollen - tsetse...:cool:
Nicht der Kombinationsfussball ist der entscheidende Punkt, der Dortmund stark macht, das ist EIN Punkt, aber bei weitem nicht der wichtigste.

Ihr (meisterschafts-) entscheidender Vorteil war, dass die Truppe dermaßen optimal aufeinander abgestimmt ist, über eine perfekte Organisation und Ordnung verfügt. Wesentlich ist die Gewissheit, gegen den Ball so stark zu sein, dass man bei Ballverlust sehr schnell wieder in Ballbesitz kommt. Weil sie permanent in der Lage sind, die Abstände zu halten und die Laufwege untereinander extrem angepasst sind, befähigt sie das, gleichzeitig so zu verschieben, dass ständig zwei oder drei Leute den Ballführenden des Gegner`s attackieren können. Damit erreichen sie nahezu überall auf dem Feld eine hohe Kompaktheit. Genau das bringt die Sicherheit, sowohl in Ballbesitz als auch nach Ballverlust. Viel mehr dadurch, als durch rein spielerisches Vermögen befreien sie sich unter Druck, da auf diese Weise Laufarbeit und Zweikampfverhalten am effizientesten sind.

Erst aus einer guten Organisation heraus kannst Du dann entscheiden, welche Strategie anhand des Spielermaterials möglich ist. Hast Du viele technisch gute und spielintelligente Leute, wählst Du eine ballorientierte Spielweise, hast Du diese nicht, wählst Du eine stetig auf Balleroberung und blitzschnelles Umschalten angelegte Spielweise, also eine, die die Defizite in der Ordnung des Kontrahenten systematisch sucht und findet. Aber die Basis ist in beiden Fällen die Organisation. Klopp hat hier nach Mainz in Dortmund umdenken können, weil das Spielermaterial es zuliess. Andersherum ist das ja gerade der Kardinalfehler in Werder`s Spielweise nämlich lediglich zu vertrauen auf Spielstärke. Wie ich bereits anderswo schrieb, ist es zu oft der zweite Schritt vor dem ersten.

Nur ist Dortmund`s Offensivspiel aufgrund dieser Vorgehensweise vergleichsweise einseitig und wenig variabel, da läuft mir - wie Schmolle - zumindest was das angeht auch nicht unbedingt das Wasser im Mund zu sammen. In einzelnen Aktionen ja, in der Gesamtheit nicht. Wenn es eine Mannschaft schafft, was zugegeben schwer ist, der Vorwärtsverteidigung des BVB entgegenzusetzen und ein Patt zu erreichen, indem ebenfalls stetig die gleiche Anzahl an Leuten hinter den Ball kommt, wird es für sie schwer. Hat ihnen letzte Saison in der Rückrunde viele Unentschieden eingebracht.

Dass Dortmund dennoch zum Kombinieren in der Lage ist, und da hat 5vor12 recht, entspringt ihrer guten Organisation, weil sie auf diese Weise immer irgendwo Lücken finden. Wegen der Kompaktheit im Ganzfeldpressing. Wenn nicht, fehlt ausgleichend eine klare Vision in der Offensive.

DAS Ideal vom Fussball wäre das Schaaf`sche kreative Chaos ohne festes Positionsspiel als funktionierende Einheit und die Organisation von Dortmund. Plus natürlich ein Mindestmaß an individueller Qualität.

Wir werden sehen jetzt........
 
Respekt an Dortmund. :tnx: Man hat heute 60-70 Minuten so gespielt, wie man in der vergangenen Saison aufgehört hat.
 
Dennoch hab ich mich die ganze Zeit gefragt - war der BVB so stark oder das gesamte Hamburger Abwehrverhalten so schwach? Tendenziell überwiegt letzteres.

Kann sein, dass ich falsch liege, weil explizit noch keine Wiederholung gesehen, aber mein erster Eindruck war der, dass alle drei Tore bei konsequenterem und konzentrierterem Eingreifen nicht schwer zu verteidigen gewesen wären. Ebenso beim Pfostenschuss von Kagawa.

Vor dem 1:0 ist Hamburg selbst im Angriff, Guerrero findet aber keinen Mitspieler, wird abgefangen und der lange Ball (von Hummels?) zu Götze, der querpasst. Diekmeier & Co. sind mit Guerrero zu weit aufgerückt und kommen zu langsam zurück. Das war eine Lehrstunde in Sachen Schnelligkeit beim Konter und Raumaufteilung. Darf aber dem HSV so nie passieren.
Beim 2:0 bekommt Lewandowski viel zu viel Platz, sein Gegenspieler steht falsch und obendrein zu weit weg. Dann kann der natürlich Hackenspielchen und ähnliches treiben. Ausserdem muss vorher einer aus der Doppelsechs raus und Götze attackieren, bevor der den Ball auf Lewandowski passt, die stehen aber auf einer Linie.
Beim Standard zum 3:0 ist der erste BVB-Spieler, der Drobny anschiesst, lange total frei, drei HSV`er verteidigen innen gegen einen. Das ist schwach, so eine Zuordnung. Der Rest war dann Pech im Gewühl, da kann dann immer mal einer reinstochern.

Das wirklich Beeindruckende war, wie wenig Zeit und Raum der HSV bekam, wenn er den Ball mal erobert hatte. Irgendwann wird dann eben der Druck zu gross und hinten häufen sich beim Gegner die Fehler. So etwas wird Schaaf wohl nie hinbekommen.

Gündogan spielt ähnlich intelligent wie Sahin. Und Santana erinnert mich an Naldo. Dortmund hat wieder riesiges Potential.
 
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