Bengalos und Raketen im Block // Pyrotechnik

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Bilbo
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Was haltet ihr von Pyrotechnik?

  • Pyrotechnik ist KEIN Verbrechen

    Votes: 132 20,1%
  • es gehört zum Fußball

    Votes: 84 12,8%
  • guter Support

    Votes: 61 9,3%
  • mir egal

    Votes: 18 2,7%
  • gehört verboten

    Votes: 362 55,1%

  • Total voters
    657
Ich sehe dort, anders als der Eisbaer sehr wohl Spielraum.
Meine Idee:
Die Fans und der DFB/die DFL(UEFA, FIFA what ever) müsste halt zustimmen, dass es soetwas wie einen Pyropass gibt. Diesen bekommt nur eine begrenzte Personenanzahl und auch nur nach nachgewiesen vorheriger (selbst zu tragender) Ausbildung. Wie das genau auszugestalten ist, müssen die Experten beurteilen.
Zudem müsste es dann in jedem Stadion klar gekennzeichnete feste Bereiche geben, wo es halt genutz werden darf und bestimmte Sicherungsmaßnahmen vorhanden sind. Benutzung nur nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung zu festgelegten Zeiten sollte klar sein.

Da stimme ich dir durchaus zu. Wie sehr man die Personenzahl begrenzen müsste man dann sehen. Dann gibt es im Stadion 1-2 Blöcke in denen gezündet werden darf. Dort stehen dann Eimer oder ähnliches, gefühlt mit Sand oder Wasser um die Bengalen anschließend zu entsorgen. Wenn ich dann weiß, dass dort gezündet wird, stelle ich mich dort auch nicht hin, wenn ich meine Gesundheit nicht gefährden will, das Spiel durchgängig sehen möchte oder was auch immer.
Allerdings finde ich die festgelegten Zeiten schwachsinnig. Anmeldung ok, aber Zeiten nicht.
 
Da stimme ich dir durchaus zu. Wie sehr man die Personenzahl begrenzen müsste man dann sehen. Dann gibt es im Stadion 1-2 Blöcke in denen gezündet werden darf. Dort stehen dann Eimer oder ähnliches, gefühlt mit Sand oder Wasser um die Bengalen anschließend zu entsorgen. Wenn ich dann weiß, dass dort gezündet wird, stelle ich mich dort auch nicht hin, wenn ich meine Gesundheit nicht gefährden will, das Spiel durchgängig sehen möchte oder was auch immer.

Die Idee an sich finde ich an sich auch gut, allerdings habe ich nach wie vor große Zweifel daran ob dies wirklich die meisten Zündler zufriedenstellen würde. Da würde sich dann spätestens zeigen ob es den Leuten wirklich - wie ja immer gerne gesagt wird - um die "tolle Atmosphäre" oder doch eher ums selber zündeln geht.
Klar ist aufgrund der aber Rechtslage aber eben auch das eine Lösung hermüsste die den Vereinen in dieser Hinsicht rechtssicherheit gibt.

Nur eins noch: Das Spiel durchgängig sehen - um das zu garantieren müssten die Blöcke ja sehr weit von den anderen abgegrenzt sein :D
 
Ich habe eben auch beschlossen es aufzugeben mit ihm zu diskutieren. Es hat keinen Sinn, er geht ohnehin nur auf kleine Einzelaspekte ein, die ihm gerade in den Kram passen und alles unangenehme was dem widersprechen könnte, blendet er aus.


Darüber hinaus finde ich die Diskussion hier gerade durchaus interessant.

Finde ich auch, dass die Diskussion interessant ist und nicht, dass Maddin nur auf Einzelaspekte eingeht.
 
Ich könnte dir nun auf anhieb mindestens 3 Stellen zeigen an denen er sogar direkte Nachfragen an ihn konsequent ignoriert.

Aber nun zurück zum eigentlich Thema.

Ok.

Hier noch eine interessante Seite von "Fananwälten", die sich auch zur rechtlichen Situation äußern.
Ich habe bewusst den Text vollständig gepostet, da darin viele rechtliche Aspekte angesprochen werden, die wir hier ebenfalls versuchen zu erörtern.

http://www.fananwaelte.de/Forderungen/Pyro/1,000000306304,8,1

Das Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien ist derzeit in sowohl nach dem Sprengstoffgesetz als auch nach den Stadionrichtlinien sowie der DFB-Sicherheitsrichtlinie verboten. Der Einsatz von Pyrotechnik führt regelmäßig zu Strafen für die Vereine, aber auch zu strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten.

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte begrüßt den Versuch des Projekts „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“, der ca. 50 Gruppen der deutschen Ultra-Szene angehören, ein Modell zur Teillegalisierung von Pyrotechnik in Stadien mit dem Deutschen Fußballbund zu vereinbaren. Dies könnte eine unnötige Kriminalisierung von Fans bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherheit ermöglichen:

Es trifft zu, dass sowohl in Deutschland, aber gerade auch in Österreich lange Zeit Fackeln im Stadion für Stimmung, Emotionen und „südländische Atmosphäre“ sorgten. Wie die österreichische Initiative zur Legalisierung von Pyrotechnik zu Recht betont, haben Zuschauer, Vereine, Presse und TV von diesen Bildern profitiert. Eine große Zahl der Stadionbesucher, aber auch Fernsehzuschauer betrachtet Pyrotechnik als Stilmittel der Fankultur und der Begeisterung für den Verein.

Es ist daher nicht angemessen, die Verwendung von Pyrotechnik zu kriminalisieren und als Rowdytum in einem falschen Licht darzustellen. Die Versuche in der Vergangenheit sowohl durch Vereine als auch die Medien, Besucher, die Pyrotechnik im Stadion verwendet haben, als schwerwiegende Straftäter darzustellen, denen es nur darum geht, im Stadion Ärger zu machen, sind nicht dazu geeignet, Sicherheit im Stadion zu gewährleisten. Vielmehr zeigen sie fehlendes Problembewusstsein und Verständnis.

Statt durch den vollständigen Verbot von Pyrotechnik die Gefahr des Einschmuggelns und unkontrollierten Abbrennens von Fackeln zu erhöhen, können die Vorschläge der Initiative zur Teillegalisierung zu einer verbesserten Sicherheit im Stadion führen und gleichzeitig die Fankultur gewahrt werden. Nicht zu legalisieren ist das Werfen von Knallkörpern oder der Einsatz von Pyrotechnik gegen andere Menschen. Die Vorschläge des Legalisierungsprojekts auf Einführung von besonders geschützten „Pyro-Zonen“ im Stadion erscheint eine sinnvolle Kompromissvariante. Die Arbeitsgemeinschaft Fanwälte fordert den DFB daher auf, die angekündigte Prüfung des Papieres zeitnah vorzunehmen und dabei die Vermeidung unnötiger Kriminalisierung zu berücksichtigen.

Das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion ohne entsprechende Genehmigung stellt regelmäßig eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Sprengstoffgesetzes dar, für die Bußgeld verhängt werden kann. Wenn durch die Verwendung von Pyrotechnik andere Personen verletzt werden, stellt dies eine gefährliche Körperverletzung dar.

Die Tendenz einiger Staatsanwaltschaften, beim Abbrennen von Pyrotechnik im Fanblock grundsätzlich auch dann, wenn niemand verletzt wird, von einer versuchten gefährlichen Körperverletzung auszugehen, ist zu kritisieren.

Zum einen wird dabei die Absicht der Fans falsch gewertet. Im Regelfall kommt es nicht zum Einsatz von Pyrotechnik, um zu stören und Krawall zu machen, sondern als historisch gewachsene Kultur der Unterstützung, des Supports.

Zum anderen kann nicht grundsätzlich unterstellt werden, dass derjenige, der Pyrotechnik im Stadion verwendet, die Verletzung anderer Personen billigend in Kauf nimmt. Nur dann aber wäre ein Körperverletzungsversuch gegeben. Dies kann im Einzelfall zwar zutreffen. Allerdings liegt es im Regelfall gerade anders: Der Fan will nicht seine anderen „Fan-Kollegen“ verletzen und auch nicht sich selbst. Dies ist nicht als versuchte Körperverletzung zu werten.

http://www.fananwaelte.de/Forderungen/Pyro/1,000000306304,8,1
 
Es dient der Sicherheit im Stadion "Bengalisches Feuer" nicht zuzulassen.
Wer kann mir denn erklären, warum einige Fans UNBEDINGT dieses Zeug abfackeln wollen/müssen? Man könnte meinen deren Leben hängt davon ab.. bitte erkläre es mir mal eine(r).

http://www.google.de/search?q=verle...Bcqh-Qb95PHFDw&start=10&sa=N&biw=1280&bih=911

Also bei deinem Link sehe ich jetzt im Fußballzusammenhang eigentlich nur das Spiel Bochum-Nürnberg. Damals wurden allerdings keine Fackeln gezündet, sondern loses(!) Magnesiumpulver. Durch den Wind ist es dann durch den Block geflogen und hat die Menschen verletzt.
Ziel der Kampagne ist aber, dass Fackeln benutzt werden, die dann in der Hand behalten werden.
 
Jo, Ausnahmen. Die meisten Fangruppen, z.B. auch die Bremer, haben Abkommen mit ihren Vereinen, dass bei Heimspielen nicht gezündelt wird. Das ist gängige Praxis.

Jetzt windest du dich wieder!
Warum bringst du vorher die Behauptung, dass es in keinem HEimbereich Pyro gibt! Was soll das? Willst du die Diskussion torpedieren?

Och, jetzt stell Dich mal nicht so an. Wenn Du was von mir wissen willst, sag einfach Bescheid. Du scheinst mir zumindest kein Woml zu sein, also benimm Dich auch nicht so.

Merkst du noch, dass es an dir liegt und nicht an den anderen? Du bist derjenige der Nachfragen (noicht nur von mir) ignoriert und der einfach ausweicht, wenn er mal darauf hingewiesen wird, dass er etwas gesagt hat was nicht stimmt. Ja natürlich kann es manchmal daran liegen, dass man sich falsch ausdrückt, aber dass sollte man dann auch eingestehen.

@ Abwehrspieler:

Für manche sieht es halt sehr gut aus und setzt "Kräfte" für den Support frei. Für andere widerrum nicht.
Was du allerdings mit dem Link sagen möchtest, verstehe ich nicht. Da ist ja viel zu viel was garnichts mit dem Thema zu tun hat.
 
...und auch der Spiegel hat einen neuen Artikel

Dresdens Geschäftsführer Volker Oppitz hat die Mithilfe vom DFB und auch der Polizei gefordert. "Der DFB muss jetzt eine verbindliche Lösung oder Stellungnahme in Sachen Pyrotechnik finden", sagte Oppitz am Donnerstag. Seiner Meinung nach sei der Verein bei der immer wieder auftretenden Fan-Problematik an seine Grenzen gestoßen.

"Wir dachten, dass wir auf einem guten Weg sind und haben vor der Saison den Dialog mit den unterschiedlichen Fan-Gruppierungen gesucht und gepflegt. Die Kampagne 'Pyrotechnik legalisieren' werden wir auf keinen Fall mehr unterstützen", ergänzte Oppitz.
 
Ich glaube fast es merken fast alle, dass es ohne mich hier überhaupt keine Diskussion gäbe. Insofern sollte man sich darüber freuen, dass überhaupt jemand diskutiert, anstatt Erbsen zu zählen, weil auch mal irgendwann bei Heimspielen ein Bengalo gezündet wurde.

Entscheidender ist doch das, was an vollkommen korrekten Aussagen in dem Text der Fananwälte steht.

Es trifft zu, dass sowohl in Deutschland, aber gerade auch in Österreich lange Zeit Fackeln im Stadion für Stimmung, Emotionen und „südländische Atmosphäre“ sorgten. Wie die österreichische Initiative zur Legalisierung von Pyrotechnik zu Recht betont, haben Zuschauer, Vereine, Presse und TV von diesen Bildern profitiert. Eine große Zahl der Stadionbesucher, aber auch Fernsehzuschauer betrachtet Pyrotechnik als Stilmittel der Fankultur und der Begeisterung für den Verein.

Es ist daher nicht angemessen, die Verwendung von Pyrotechnik zu kriminalisieren und als Rowdytum in einem falschen Licht darzustellen. Die Versuche in der Vergangenheit sowohl durch Vereine als auch die Medien, Besucher, die Pyrotechnik im Stadion verwendet haben, als schwerwiegende Straftäter darzustellen, denen es nur darum geht, im Stadion Ärger zu machen, sind nicht dazu geeignet, Sicherheit im Stadion zu gewährleisten. Vielmehr zeigen sie fehlendes Problembewusstsein und Verständnis.

Genau darum geht es. Dank Leuten wie mir, die noch die Geduld aufbringen, es in diesem Forum noch zu schreiben, gibt es überhaupt mal konstruktive Antworten. Ansonsten kann man hier nur die übliche stumpfe Hetze gegen Kriminelle und Regelbrecher lesen, die wirklich keiner mehr hören kann.
 
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