B
beckstown
Guest
"Der Bremer Weg" wird ja immer gerne zitiert und vor allem sei er "alternativlos". Aber ist das wirklich so? ..... Und gehört das notorische "Kein-Geld-Gejammer dazu"?
Wie wird unser Außenbild derzeit bei den Medien, bei UNS Fans und bei den eigenen Spielern, aber auch bei Spielern, die vielleicht mal zu Werder wechseln wollen/könnten, wahrgenommen?
Was sind Vor- und Nachteile des "Bremer Weges"? All dieses - und vieles mehr vermutlich, ..... was mir nur jetzt nicht einfallen will - könnte man in diesem Thread konstruktiv diskutieren.
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Ich würde gerne mal mit meiner derzeitigen Einschätzung zum Aussenbild Werder Bremens beginnen, um vielleicht die Diskussion mal zu entfachen!
Zunächst finde ich ist "alternativlos" eine super neumodische Totschlagsfloskel übelster Natur aus der Politik, die uns Glauben lassen soll, es gibt keine andere Möglichkeit. Die gibt es natürlich immer! Aber mit "alternativlos" suggeriert man natürlich auf subtile Art und Weise, "das der eingeschlagene Kurs, der richtige sei" und alle Unbeteiligten auch nicht weiter drüber nachdenken sollten. Dieses Wort ist ein Armutszeugnis für Politiker und Manager in einer Steuerungs- und Führungsfunktion. Diese Leute werden bezahlt und stehen in der Verantwortung Alternativen zu generieren. Also ist "alternativlos" so eine Art Arbeitsverweigerung
..... aber nun zur Sache!
LOB
Ich habe immer gesagt, ich sehe ein sich reinhängendes Talent, . aktuell meinetwegen Eggestein oder Garcia, allemal lieber, als einen überteuerten Neuzugang a la Elia oder Arnautovic, wo nach fünf Minuten regelmäßig der Kopf nach unten und die Hand abwinkend nach oben ging. Von daher gefällt mir Werder Bremen als Talentschmiede sehr gut. Durch den Aufstieg in die dritte Liga ist die sportliche Infrastruktur dafür auch nahezu ideal. Unser Skripnik setzt nachweislich auf Talente und das ist ein riesen Pro Werder Argument für junge Spieler. Meines Erachtens sind wir hier gut aufgestellt.
KRITIK
Was mich seit Jahren auf die Palme bringt ist das Wir-haben-bei-Werder-nicht-die-Möglichkeiten-Gelaber oder anders das Kein-Geld-Gejammer. Dieses Image hat Werder aktiv geprägt und diese Prägung die mittlerweile, die gesamte Presse geschluckt hat und Großteile der Fans finde ich vollkommen nachteilig für Werder. Was soll das bewirken? Welche Vorteile soll das haben, ausser die Fans und Presse zur Genügsamkeit zu erziehen?
.. Richtig es hat keine Vorteile sondern NUR Nachteile, immer wieder zu erwähnen das man weniger Geld hat als andere. Es ist genauso nachteilig, wenn es die Presse dauernd erwähnt und Werder es nicht richtig stellt. Denn ursprünglich wurde die Botschaft von Werder kommuniziert und nun ist es an der Zeit sein IMAGE AKTIV ZU ÄNDERN. ES SEI DENN MAN WILL SICH DAHINTER VERSTECKEN Die Nachteile des aktuellen Wir drehen jeden Cent um Images sind:
Es wirkt wie eine Ausrede der handelnden Personen wie Management und sonstige Verantwortungsträger bei Werder. Wie gesagt alternativlos ist da das Stichwort. Übersetzt heißt das eigentlich wir wollen kategorisch nicht ins Risiko gehen
Der Verein bekommt dadurch ein vollkommendes Underdog Image verpaßt und so fühlt man sich dann auch, als grauer Underdog. Gefühlt bewegt sich Werder finanziell derzeit auf Augenhöhe mit Darmstadt
Den eigenen Spielern wird durch dieses Vereinsdenken ja quasi ein graues Maus Denken anerzogen, weit weg von einem Mir san Mir. Dazu wird jedem Spieler subtil der Druck des Geldverdienens auferlegt
. was nicht Leistungsfördernd ist, denn Disziplinierung oder Motivation funktioniert nur übers Gehalt und nicht über die Bürde von zu generierenden Vereinseinnahmen
Fremden Spielern, die sich für Werder interessieren (also erfahrene Neuzugänge, die etwas kosten und erwarten, die brauchen wir nunmal auch) wird notorische Vereinsklammheit suggeriert. Das ist nicht unbedingt ein Pro Werder Argument
Werder ist ein überzeugter Traditionsverein und versucht mit allen Mitteln ohne Großinvestor und Stadionnamenverkauf auszukommen, um dieses moderne Fußballmanager-Getue, wie bei Man City, WOB, Paris, vielleicht sogar beim HSV, möglichst weit weg von der Weser zu halten. Nur nützt es nix auf der einen Seite so etwas nicht zu wollen, aber auf der anderen Seite deswegen bei jeder sich bietenden Möglichkeit wieder die eigene finanzielle Unterlegenheit zu bemühen.
Da muß eine neue Kommunikationspolitik her. Da darf es zukünftig nicht mehr heißen:
:unfassbar:Werder gibt Spieler ab, weil es darum geht Gelder zu generieren, SONDERN :daumen: der Kader wird ausgedünnt weil diese Spieler nicht zu uns passen oder zur Weiterentwicklung zunächst verliehen werden
:unfassbar:Werder kann sich grundsätzlich nicht das oder das leisten, SONDERN :daumen: Werder ist ein gesunder Verein, der gut aufgestellt ist und reagieren kann auf Spielerwechsel (Das Werder nicht Messi oder Ronaldo holt ist eh klar)
:unfassbar:Werder schließt die und die Möglichkeit kategorisch aus, weil der Weg alternativlos sei, SONDERN :daumen: Werder Bremen prüft sämtliche Alternativen und diskutiert auch riskante Möglichkeiten vereinsintern
WERDER BREMEN SOLLTE DAS GEREDE ÜBER DIE FINANZIELLEN MÖGLICHKEITEN ZUKÜNFTIG GÄNZLICH UMSCHIFFEN.
Wie wird unser Außenbild derzeit bei den Medien, bei UNS Fans und bei den eigenen Spielern, aber auch bei Spielern, die vielleicht mal zu Werder wechseln wollen/könnten, wahrgenommen?
Was sind Vor- und Nachteile des "Bremer Weges"? All dieses - und vieles mehr vermutlich, ..... was mir nur jetzt nicht einfallen will - könnte man in diesem Thread konstruktiv diskutieren.
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Ich würde gerne mal mit meiner derzeitigen Einschätzung zum Aussenbild Werder Bremens beginnen, um vielleicht die Diskussion mal zu entfachen!
Zunächst finde ich ist "alternativlos" eine super neumodische Totschlagsfloskel übelster Natur aus der Politik, die uns Glauben lassen soll, es gibt keine andere Möglichkeit. Die gibt es natürlich immer! Aber mit "alternativlos" suggeriert man natürlich auf subtile Art und Weise, "das der eingeschlagene Kurs, der richtige sei" und alle Unbeteiligten auch nicht weiter drüber nachdenken sollten. Dieses Wort ist ein Armutszeugnis für Politiker und Manager in einer Steuerungs- und Führungsfunktion. Diese Leute werden bezahlt und stehen in der Verantwortung Alternativen zu generieren. Also ist "alternativlos" so eine Art Arbeitsverweigerung

..... aber nun zur Sache!LOB
Ich habe immer gesagt, ich sehe ein sich reinhängendes Talent, . aktuell meinetwegen Eggestein oder Garcia, allemal lieber, als einen überteuerten Neuzugang a la Elia oder Arnautovic, wo nach fünf Minuten regelmäßig der Kopf nach unten und die Hand abwinkend nach oben ging. Von daher gefällt mir Werder Bremen als Talentschmiede sehr gut. Durch den Aufstieg in die dritte Liga ist die sportliche Infrastruktur dafür auch nahezu ideal. Unser Skripnik setzt nachweislich auf Talente und das ist ein riesen Pro Werder Argument für junge Spieler. Meines Erachtens sind wir hier gut aufgestellt.
KRITIK
Was mich seit Jahren auf die Palme bringt ist das Wir-haben-bei-Werder-nicht-die-Möglichkeiten-Gelaber oder anders das Kein-Geld-Gejammer. Dieses Image hat Werder aktiv geprägt und diese Prägung die mittlerweile, die gesamte Presse geschluckt hat und Großteile der Fans finde ich vollkommen nachteilig für Werder. Was soll das bewirken? Welche Vorteile soll das haben, ausser die Fans und Presse zur Genügsamkeit zu erziehen?
.. Richtig es hat keine Vorteile sondern NUR Nachteile, immer wieder zu erwähnen das man weniger Geld hat als andere. Es ist genauso nachteilig, wenn es die Presse dauernd erwähnt und Werder es nicht richtig stellt. Denn ursprünglich wurde die Botschaft von Werder kommuniziert und nun ist es an der Zeit sein IMAGE AKTIV ZU ÄNDERN. ES SEI DENN MAN WILL SICH DAHINTER VERSTECKEN Die Nachteile des aktuellen Wir drehen jeden Cent um Images sind:
Es wirkt wie eine Ausrede der handelnden Personen wie Management und sonstige Verantwortungsträger bei Werder. Wie gesagt alternativlos ist da das Stichwort. Übersetzt heißt das eigentlich wir wollen kategorisch nicht ins Risiko gehen
Der Verein bekommt dadurch ein vollkommendes Underdog Image verpaßt und so fühlt man sich dann auch, als grauer Underdog. Gefühlt bewegt sich Werder finanziell derzeit auf Augenhöhe mit Darmstadt
Den eigenen Spielern wird durch dieses Vereinsdenken ja quasi ein graues Maus Denken anerzogen, weit weg von einem Mir san Mir. Dazu wird jedem Spieler subtil der Druck des Geldverdienens auferlegt
. was nicht Leistungsfördernd ist, denn Disziplinierung oder Motivation funktioniert nur übers Gehalt und nicht über die Bürde von zu generierenden Vereinseinnahmen
Fremden Spielern, die sich für Werder interessieren (also erfahrene Neuzugänge, die etwas kosten und erwarten, die brauchen wir nunmal auch) wird notorische Vereinsklammheit suggeriert. Das ist nicht unbedingt ein Pro Werder ArgumentWerder ist ein überzeugter Traditionsverein und versucht mit allen Mitteln ohne Großinvestor und Stadionnamenverkauf auszukommen, um dieses moderne Fußballmanager-Getue, wie bei Man City, WOB, Paris, vielleicht sogar beim HSV, möglichst weit weg von der Weser zu halten. Nur nützt es nix auf der einen Seite so etwas nicht zu wollen, aber auf der anderen Seite deswegen bei jeder sich bietenden Möglichkeit wieder die eigene finanzielle Unterlegenheit zu bemühen.
Da muß eine neue Kommunikationspolitik her. Da darf es zukünftig nicht mehr heißen:
:unfassbar:Werder gibt Spieler ab, weil es darum geht Gelder zu generieren, SONDERN :daumen: der Kader wird ausgedünnt weil diese Spieler nicht zu uns passen oder zur Weiterentwicklung zunächst verliehen werden
:unfassbar:Werder kann sich grundsätzlich nicht das oder das leisten, SONDERN :daumen: Werder ist ein gesunder Verein, der gut aufgestellt ist und reagieren kann auf Spielerwechsel (Das Werder nicht Messi oder Ronaldo holt ist eh klar)
:unfassbar:Werder schließt die und die Möglichkeit kategorisch aus, weil der Weg alternativlos sei, SONDERN :daumen: Werder Bremen prüft sämtliche Alternativen und diskutiert auch riskante Möglichkeiten vereinsintern
WERDER BREMEN SOLLTE DAS GEREDE ÜBER DIE FINANZIELLEN MÖGLICHKEITEN ZUKÜNFTIG GÄNZLICH UMSCHIFFEN.


D so zumindestens meine Hoffnung).