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Als großes Talent wurde Amaury Bischoff 2005 von Racing Straßburg verpflichtet. Über die Jugend und die zweite Mannschaft von Werder Bremen sollte sich der Sohn einer portugiesischen Mutter und eines französischen Vaters an die Profis heranarbeiten. Eigentlich schien vieles darauf hinzudeuten, dass dieser Sprung klappen sollte.
Der heute 22-Jährige entschied sich jedoch 2008 kurzfristig für einen Wechsel zum FC Arsenal. Dort war der Plan ähnlich über das B-Team wollte der Elsässer den Anschluss an die Profi-Mannschaft der Gunners schaffen. Nach nur einem Jahr warf Bischoff auch diesen Plan wieder über den Haufen und wechselte vor Beginn der Saison zum portugiesischen Verein Académica Coimbra. Über die Beweggründe seiner Entscheidungen sowie über die Folgen seiner langen Verltzung sprach der französische Korrespondent von FussballTransfers mit dem Mittelfeldspieler.
FussballTransfers: Zunächst, wie geht es Ihnen? Ist Ihre Verletzung mittlerweile vergessen?
Amaury Bischoff: Körperlich fühle ich mich jetzt gut. Ich muss jetzt spielen, um wieder in Schuss zu kommen.
FT: Warum wechselten Sie nach Coimbra in diesem Sommer?
Bischoff: Ich habe mich für Académica entschieden, weil ich ein Maximum von Spielen brauchte. Für mich war es eine gute Gelegenheit.
FT: Hatten Sie noch andere Angebote im Sommer?
Bischoff: Ich hatte viele Angebote aus Frankreich, England und der Türkei. Aber nach und nach haben einige Vereine sich zurückgezogen. Dann hat sich Académica deutlich interessiert gezeigt. Also entschied ich mich für Portugal, um mich weiter zu entwickeln.
FT: Nachdem Sie in Straßburg waren, gingen Sie zu Werder Bremen, als Sie 18 waren. Warum wechselten Sie so früh ins Ausland?
Bischoff: Nur weil ich spürte, dass Straßburg mir kein Vertrauen entgegenbrachte. Ich hatte Angst, dass ich im Elsass nicht Profi würde. Als Werder kam, habe ich nicht gezögert. Ich war dort sehr glücklich und ich habe viele gute Erinnerungen an diesen Verein.
FT: Warum sind Sie nicht bei Werder geblieben, Sie waren doch eine Säule im Reserve-Team?
Bischoff: Ja, wir können sagen, dass ich eine Säule in der Reserve war. Ich sah auch das Experiment Werder nicht als gescheitert an, aber wenn Arsene Wenger dich haben möchte, kann man nicht ablehnen.
FT: Warum hatten Sie keine Chance bei den Gunners?
Bischoff: Die Konkurrenz war sehr hart. Dennoch war ich sehr aktiv in der Mannschaft und hoch respektiert. Allerdings hatte ich nach der Rückkehr von meiner langen Verletzung zu wenig Zeit, um den Anschluss zu schaffen.
FT: Dank Ihrer Leistungen bei Arsenal haben Sie den Sprung in die portugiesische U 21-Nationalmannschaft geschafft. Hoffen Sie, den Sprung zur WM 2010 zu schaffen?
Bischoff: Natürlich denke ich an die WM. Ich glaube zu 100 Prozent daran, dass Portugal sich für die WM qualifiziert. Und ich werde versuchen, alle Spiele für Académica zu bestreiten. Warum sollte ich nicht einmal nominiert werden.

Interview mit Amaury Bischoff: Bei Arsene Wenger sagt man nicht nein!
http://www.fussballtransfers.com/interview-mit-amaury-bischoff-bei_article1968.html
Freut mich mal wieder was über ihn zu lesen.
Bischoff spielt jetzt also bei Académica Coimbra, könnte man im Threadtitel anpassen.![]()
Ja. Sollte man anpassen. Finde es toll, dass er wieder gewechselt hat. Arsenal war vielleicht doch eine Nummer zu groß für ihn.