Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
Genau deswegen fragte ich nach deiner Definition von "aktiv". Für mich ist aktiv auch, wenn man gewisse logistische Hilfen gibt.

Da ist mir der Rahmen für eine "Aktive Beteiligung" zu weit gefasst.

Weil du sagst, dass militärische Aktionen ein wesentlicher Punkt im Kampf gegen Terrorismus sein müssen.

Wo soll ich das gesagt haben? In Afghanistan steht die militärische Komponente sehr im Blickpunkt, aber das bedeutet nicht, dass sie dort ein wesentlicher Punkt ist oder generell sein müsste.


Schon wieder?
 
Da ist mir der Rahmen für eine "Aktive Beteiligung" zu weit gefasst.

Okay dann sehen wir das wohl anders.. ist aber im Prinzip auch egal, weil es eher darum geht wie andere die deutsche Rolle in dem Krieg einschätzen, als wir :-)

Wo soll ich das gesagt haben? In Afghanistan steht die militärische Komponente sehr im Blickpunkt, aber das bedeutet nicht, dass sie dort ein wesentlicher Punkt ist oder generell sein müsste.

Aber warum bist du jetzt konkret dafür, dass man in Afghanistan mit Truppen ist, in Pakistan aber nicht? Warum lässt sich Terrorismus dort anders bekämpfen?



Ja, weil das ein anderer Aspekt ist. Warum verschlimmert es unsere sicherheitspolitische Lage, wenn die Terroristen statt nur von anderen Ländern auch von Afghanistan aus Anschläge planen können?
 
Wer diesen geistigen Dünnschiss verzapft hat, tut mir wirklich leid. :lol:

Das musst du schon noch erklären.
Die Staatsverschuldung ist unter der großem Koalition erheblich gestiegen, nachdem man sich gefeiert hat, dass man aufgrund der Agenda 2010 (von rot-grün gemacht) mal 2 Jahre etwas weniger Staatsverschuldung gemacht hat. Und das schlimme: die Sonderschulden durch das Konjunkturprogramm sind zum großen Teil keine Mittel, die dafür sorgen, dass auf Dauer Arbeitsplätze erhalten werden.

Zur Zensur: das stimmt wohl auch irgendwie, dass der Mist durchgesetzt wurde, und die 134.000 Petitionsunterschreiber unterm Strich komplett übergangen wurden.

Und zur Verfassung: es ist in der Tat so, dass während der letzten 4 Jahre mindestens 3 Gesetze beschlossen wurden (wahrscheinlich noch mehr), die das Verfassungsgericht sofort gestoppt hat. Das kann nicht sein in einem freiheitlichen Staat, dass die gewählten Volksvertreter immer wieder grundgesetzwidrige Gesetze verabschieden.
 
Zur Zensur: das stimmt wohl auch irgendwie, dass der Mist durchgesetzt wurde, und die 134.000 Petitionsunterschreiber unterm Strich komplett übergangen wurden.

Diese Zensur wurde ja mit dem absolut unterstützenswerten Anliegen, Kinderpornografie zu bekämpfen, begründet. Nur wird diese Vorschrift nicht einen Pädophilen von seinem Treiben abhalten. Allenfalls werden Leute, die versehentlich auf eine solche Seite stoßen, gewarnt werden.

Aber nunmehr soll es Listen der Seiten geben, deren Besuch gestattet ist und solche, die unerwünscht sind. Wenn das nicht durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt wird, wäre es theoretisch auch möglich, beispielsweise regierungskritische Seiten zu "sperren".
 
Zu Recht. Meiner Meinung nach ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen 40 oder mehr Stunden die Woche arbeiten und von ihrem Einkommen nicht leben können.

Was ich mich bei der Forderung der SPD frage ist: Münte und Steini, Ihr seid doch jetzt seit elf Jahren an der Macht, davon sieben Jahre mit den Grünen als Koalitionspartner. Warum habt Ihr damals nicht den Mindestlohn eingeführt? ZB um zu verhindern, dass die Hartz-Gesetze zu massivem Lohndumping führen?:confused:
 
Zu Recht. Meiner Meinung nach ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen 40 oder mehr Stunden die Woche arbeiten und von ihrem Einkommen nicht leben können.

1899% Zustimmung

Was ich mich bei der Forderung der SPD frage ist: Münte und Steini, Ihr seid doch jetzt seit elf Jahren an der Macht, davon sieben Jahre mit den Grünen als Koalitionspartner. Warum habt Ihr damals nicht den Mindestlohn eingeführt? ZB um zu verhindern, dass die Hartz-Gesetze zu massivem Lohndumping führen?:confused:

- Durch die Agenda 2010 hat die SPD eine große Zahl ihrer Stammwählerschaft verprellt, so daß sie in der Beliebtheitsskala nicht noch weiter absinken wollte

- ein Mindestlohngesetz greift mehr oder weniger in die Tarifautonomie ein

- war das Thema damals noch nicht so präsent wie heute
 
Das musst du schon noch erklären.
Die Staatsverschuldung ist unter der großem Koalition erheblich gestiegen, nachdem man sich gefeiert hat, dass man aufgrund der Agenda 2010 (von rot-grün gemacht) mal 2 Jahre etwas weniger Staatsverschuldung gemacht hat.
Hast du schon mal etwas von dieser Finanzkrise gehört? Bis dahin hatte man in der Tat in Sachen Staatsverschuldung ordentliche Arbeit geleistet...
 
Interessanter Artikel zum Kontrast von gelb und grün: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,650413,00.html

Hast du schon mal etwas von dieser Finanzkrise gehört? Bis dahin hatte man in der Tat in Sachen Staatsverschuldung ordentliche Arbeit geleistet...

Das war doch kein Verdienst von schwarz-rot, sondern von rot-grün. Bei aller Kritik, die Agenda 2010 war mal eine langfristig angelegte Maßnahme. Heute denkt man nur noch in Legislaturperioden. Und die CDU hat sicherlich wenig Beitrag dazu geleistet, dass die Höhe der Neuverschuldung mal runter ging. Im Gegenteil: eine gute Regierung hätte in diesen wirtschaftlichen Prachtzeiten auch dafür sorgen können, dass es vielleicht mal ein Jahr gar keine Neuschulden gibt.
 
Was ich mich bei der Forderung der SPD frage ist: Münte und Steini, Ihr seid doch jetzt seit elf Jahren an der Macht, davon sieben Jahre mit den Grünen als Koalitionspartner. Warum habt Ihr damals nicht den Mindestlohn eingeführt?

Es gibt bekanntlich auch noch den Bundesrat und dort hat die Unions-Mehrheit (besteht wieder seit 1999) entsprechenende Gesetzentwürfe für einen allgemeinen Mindestlohn immer abgelehnt.

Zuletzt 2007: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,511051,00.html
 
Interessanter Artikel zum Kontrast von gelb und grün: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,650413,00.html



Das war doch kein Verdienst von schwarz-rot, sondern von rot-grün. Bei aller Kritik, die Agenda 2010 war mal eine langfristig angelegte Maßnahme. Heute denkt man nur noch in Legislaturperioden. Und die CDU hat sicherlich wenig Beitrag dazu geleistet, dass die Höhe der Neuverschuldung mal runter ging. Im Gegenteil: eine gute Regierung hätte in diesen wirtschaftlichen Prachtzeiten auch dafür sorgen können, dass es vielleicht mal ein Jahr gar keine Neuschulden gibt.

Wie jetzt?
Kurz vor der Finanzkrise wurde gute Arbeit in Sachen Staatsverschuldung getan und das ist der Verdienst von Rot-Grün? Die Union hat damit nichts zu tun? Schon interessant, zumal es mit Rot-Grün als Regierung in den beiden Legislaurperioden zuvor stark abwärts ging.
 
Dir ist aber schon bewusst, dass gestaltene Maßnahmen der Politik volkswirtschaftlich betrachtet einen so genannten Verzögerungseffekt haben, bis sie ihre volle Wirkung entfalten? So gesehen hat z.B. Unbash mit der Wirkung der Agenda 2010 nicht Unrecht. Ohne die Agenda 2010, würde die vermeintlich erfolgreiche Zeit der Merkelregierung etwas anders aussehen. Alleine mit der Mehrwertsteuererhöhung wäre der Weg zur Haushaltskonsolidierung nicht zu beschreiten gewesen.

Und die geplatzte Blase am Neuen Markt von 2000, sowie die Delle nach dem 11. September 2001 solltest Du bei der Beurteilung der Rot-Grünen Zeit ebenfalls nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, wenn Du hier schon die jüngste Finanzkrise ansprichst. Zwar gab es damals bei weitem nicht so einen Effekt wie jetzt, aber die Firmenpleiten, der Einbruch am Arbeitsmarkt und die Verunsicherung gab es damals auch.
 
Dann setzt du deinen Time-Lag aber "etwas" hoch an. 10 Jahre wären da schon eine ordentliche Hausnummer. Jedenfalls sehr geil, wie man hier die rot-grüne Politk versucht schön zu reden. Ich amüsiere mich leise weiter.

:tnx:
 
Der Spaß sei Dir gegönnt. Nur scheinen die Rechenkünste nicht auf Deiner Seite zu liegen. Die Agenda 2010 wurde ab 2003 und die letzten Bestandteile 2005 umgesetzt. Die "erfolgreichen" Merkel-Jahre endeten ab Mitte 2008.

EDIT: Habe bei Deinem Beitrag zuerst auf Bearbeiten statt Antworten geklickt, tut mir leid. Habe aber nichts geändert ;).
 
Der Spaß sei Dir gegönnt. Nur scheinen die Rechenkünste nicht auf Deiner Seite zu liegen. Die Agenda 2010 wurde ab 2003 und die letzten Bestandteile 2005 umgesetzt. Die "erfolgreichen" Merkel-Jahre endeten ab Mitte 2008.

EDIT: Habe bei Deinem Beitrag zuerst auf Bearbeiten statt Antworten geklickt, tut mir leid. Habe aber nichts geändert ;).

:tnx::tnx: Du sagst es.
Die MwSt Erhöhung hat arbeitsmarktpolitisch sicher eher negativ gewirkt.

Und nö, ich rede die Agenda sicher nicht gut, ich sage nur, dass die CDU sicher nicht viel ökonomisch positives bewegt hat in ihrer Regierungszeit^^
 
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:wahlempfehlung-gruen-fuer-merkel/50012782.html

Große deutsche Wirtschaftszeitung (FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND) schreibt vernichtendes über das FDP Wahlprogramm (von wegen immer die gleichen Rezepte, unglaubwürdig, kaum Kopnsequenzen aus der Krise gezogen, scheint nicht gerüstet... sehr lustig :-D ) und ist vom Grünen Programm überzeugt, empfiehlt jedoch diesmal (statt bei der Europawahl die Grünen) die CDU, weil sie befürchtet, dass es irgendwann rot-rot-grün gibt. Sie plädiert aber, aufgrund des besseren Grünen Programmes für schwarz-grün.

Die habens erfasst... obwohl ich von Merkel und schwarz nichts halte..
 
Apropos Schwarz-grün: auf den CDU-Wahlplakaten mit dem Solgan "Wir wählen die Kanzlerin" steht Angela Merkel vor einem schwarzen Hintergrund und trägt dabei eine grüne Jacke... Ist das evtl. (eine persönliche) Koalitionsaussage? :D
 
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