Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
Ich glaube, die CDU-Verantwortlichen sind Demokraten genug, mit dem heutigen Ergebnis zu arbeiten. Ganz abgesehen davon, dass man es sich mit der Opposition auf lange Zeit verscherzen würde und auch nicht sicher ist, wieviele Wähler angesichts des mehrheitlichen Wunsches nach Schwarz-Rot wohin wandern würden.

Anscheinend habe ich ein nicht ganz so positives Bild unserer Politiker wie andere hier. Ich halte jedenfalls das Risiko für überschaubar, da von rot-grün einfach keine Gefahr ausgeht. Solange die eine Koalition mit links ausschließen, gibt es eh keine Regierung ohne die CDU als stärkste Partei.
 
Bin echt gespannt, wie das jetzt weitergeht. Bei Neuwahlen würde die Wahlbeteiligung, so glaube ich, drastisch sinken, bzw. die AfD zum Beispiel deutlich zulegen.

Jeder einzelne Wahlkreiskandidat in 299 Wahlkreisen stünde erneut zur Wahl. Existenzen stünden erneut auf dem Spiel.

So etwas geht nur in Ausnahmesituationen. Der heute gewählte Bundestag müsste sich, nachdem er sich konstituiert hat, sofort wieder auflösen. Wie will/soll man das dem Wähler erklären? Der Politik-Verdruss würde weiter gesteigert.

Wie oft sollte man das wiederholen? Solange, bis der stärksten Partei das Wahlergebnis gefällt? :confused: Das ist sehr kritisch zu betrachten.
 
Jeder einzelne Wahlkreiskandidat in 299 Wahlkreisen stünde erneut zur Wahl. Existenzen stünden erneut auf dem Spiel.

So etwas geht nur in Ausnahmesituationen. Der heute gewählte Bundestag müsste sich, nachdem er sich konstituiert hat, sofort wieder auflösen. Wie will/soll man das dem Wähler erklären? Der Politik-Verdruss würde weiter gesteigert.

Wie oft sollte man das wiederholen? Solange, bis der stärksten Partei das Wahlergebnis gefällt? :confused: Das ist sehr kritisch zu betrachten.

Ich rede ja auch nicht davon, was ich idealistisch und unter Gesichtspunkten der Demokratie für das wünschenswerteste halte, sondern für das Sinnvollste (wenn auch Abgebrühteste) aus Sicht der CDU.
 
Jeder einzelne Wahlkreiskandidat in 299 Wahlkreisen stünde erneut zur Wahl. Existenzen stünden erneut auf dem Spiel.

So etwas geht nur in Ausnahmesituationen. Der heute gewählte Bundestag müsste sich, nachdem er sich konstituiert hat, sofort wieder auflösen. Wie will/soll man das dem Wähler erklären? Der Politik-Verdruss würde weiter gesteigert.

Wie oft sollte man das wiederholen? Solange, bis der stärksten Partei das Wahlergebnis gefällt? :confused: Das ist sehr kritisch zu betrachten.

:tnx::tnx:
Absolute Zustimmung. Aber es gibt nunmal nur zwei Konstellationen und Schwarz-Grün ist für mich eigentlich auch undenkbar. Also eigentlich nur die große Koalition. Ich denke, dass Merkel und Steinbrück gut miteinander können und auch in ihren persönlichen Ansichten nicht weit auseinander liegen. Aber ob das ausreicht? Die SPD wird sich opfern müssen. Sie wird weiter untergehen.
 
:tnx::tnx:
Absolute Zustimmung. Aber es gibt nunmal nur zwei Konstellationen und Schwarz-Grün ist für mich eigentlich auch undenkbar. Also eigentlich nur die große Koalition. Ich denke, dass Merkel und Steinbrück gut miteinander können und auch in ihren persönlichen Ansichten nicht weit auseinander liegen. Aber ob das ausreicht? Die SPD wird sich opfern müssen. Sie wird weiter untergehen.

Jedoch hat Steinbrück zumindest angekündigt, im Falle einer großen Koalition nicht zur Verfügung zu stehen. Der wäre also schonmal raus. Favorit könnte dann Steinmeier werden, weil der bereits eng mit Merkel zusammen gearbeitet hat - enger als Gabriel im Amt des Umweltministers.
 
Neuwahlen wird es nicht geben.

Verpasst die CDU kanpp die absolute Mehrheit, wird die SPD in den sauren Apfel beißen müssen, was für Merkel und die CDU ideal wäre. Keine wirkliche Opposition, die SPD eingebunden und der Wahlsieg in 4 Jahren wäre so gut wie sicher.
 
Jedoch hat Steinbrück zumindest angekündigt, im Falle einer großen Koalition nicht zur Verfügung zu stehen. Der wäre also schonmal raus. Favorit könnte dann Steinmeier werden, weil der bereits eng mit Merkel zusammen gearbeitet hat - enger als Gabriel im Amt des Umweltministers.

Ich gehe jede Wette, dass Steinbrück im Falle einer großen Koalition im Kabinett Merkel zu finden sein wird.

btw: in Hessen könnte es erstmals rot-rot-grün geben. Da ist die Situation genau wie im Bund, nur das die CDU eine Koalition mit den grünen schon ausgeschlossen hat und die beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD sich nicht riechen können.
 
:tnx::tnx:
Absolute Zustimmung. Aber es gibt nunmal nur zwei Konstellationen und Schwarz-Grün ist für mich eigentlich auch undenkbar. Also eigentlich nur die große Koalition. Ich denke, dass Merkel und Steinbrück gut miteinander können und auch in ihren persönlichen Ansichten nicht weit auseinander liegen. Aber ob das ausreicht? Die SPD wird sich opfern müssen. Sie wird weiter untergehen.

:tnx: Wenn es für die stärkste Partei nicht zur Alleinregierung reicht, haben die beiden stärksten eigentlich den "Wählerauftrag" eine stabile Regierung zu bilden.

Sollte sich die SPD dem Wählervotum tatsächlich verweigern, wird sie zukünftig Glaubwürdigkeitsprobleme bekommen. Ich glaube, sie werden sich so teuer wie möglich verkaufen und am Ende doch in Koalitionsverhandlungen einsteigen.
 
Ich gehe jede Wette, dass Steinbrück im Falle einer großen Koalition im Kabinett Merkel zu finden sein wird.

btw: in Hessen könnte es erstmals rot-rot-grün geben. Da ist die Situation genau wie im Bund, nur das die CDU eine Koalition mit den grünen schon ausgeschlossen hat und die beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD sich nicht riechen können.

Schäfer-Gümbel wird sich gut überlegen, ob er, nach all den Erfahrungen zuletzt, "ypsilantisieren" wird! Auch in dem Fall glaube ich an eine große Koalition!
 
Jedoch hat Steinbrück zumindest angekündigt, im Falle einer großen Koalition nicht zur Verfügung zu stehen. Der wäre also schonmal raus. Favorit könnte dann Steinmeier werden, weil der bereits eng mit Merkel zusammen gearbeitet hat - enger als Gabriel im Amt des Umweltministers.

Steinmeier hat sich eh schon immer sehr offen und kooperativ hinsichtlich der Zusammenarbeit mit allen Parteien gezeigt (wenn er auch Rot-Rot-Grün auf Bundesebene ablehnt), ich habe ihn als fraktionsübergreifend und pragmatisch denkenden Politiker in Erinnerung, das ist eine Fähigkeit, die vielen Abgeordneten leider abgeht und die ich ihm ungeachtet seiner Positionen hoch anrechne.
Die SPD kann ja gerne mal analysieren, wieviele Stimmen sie mit welcher Intention bekommen hat, und ich glaube, abgesehen von den Stammwählern vor allem im Westen war bei einigen Prozenten der Gedanke dahinter eine große Koalition.
Die meisten Wähler, die dies strikt ablehnen, hat die SPD eh schon verprellt, und mit Steinbrück-Steinmeier-Gabriel ist eine sozialdemokratischere Ausrichtung kaum machbar. Insofern glaube ich nicht, dass die SPD in vier Jahren Regierung mit der CDU noch viel mehr einbüßen kann.
 
Neuwahlen wird es nicht geben.

Verpasst die CDU kanpp die absolute Mehrheit, wird die SPD in den sauren Apfel beißen müssen, was für Merkel und die CDU ideal wäre. Keine wirkliche Opposition, die SPD eingebunden und der Wahlsieg in 4 Jahren wäre so gut wie sicher.

In vier Jahren tritt Merkel, sofern sie Wort hält, ab und dann wird es interessant. Bekommt die CDU genauso viele stimmen ohne Merkel? Wer soll es nach ihr machen?
 
Tja die Merkel setzt ihren Feldzug fort: 4 Jahre große Koalition: SPD dezimiert; 4 Jahre schwarz-gelb: FDP vernichtet. Konsequenterweise müsste sie jetzt die Grünen plattmachen!

Aber ansonsten, was für ein schöner Wahlabend, was für ein toller Tag für Deutschland, die FDP ist weg!!!!:applaus:

Nicht nur, raus der Regierung, sondern auch aus dem Bundestag!! Die dürfen künftig nicht mehr mitreden. Weil es so schön ist, verabschiede ich mich persönlich von all den Pappnasen:

Rösler :wink:
Bahr :wink:
Brüderle:wink:
Homburger :wink:
Westerwelle :wink:
Lindner :wink:

Auch schön, dass die Schröder aufgibt, neben Ramsauer die unfähigste Politikerin Deutschlands!!!!:wink:
 
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