Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13

Offenbar nicht. Es ist eine gemeinsame Aktion und sie dreht sich nicht um Tierschutz generell sondern um die Bedingungen bei der Nahrungsmittelproduktion, Haltung, Aufzucht und Tötung von Tieren. Und wenn sich Millionen Deutsche verdutzt die Augen reiben, dann fangen sie ja vielleicht mal über ihre Doppelmoral an nachzudenken weil nämlich Massentierhaltung einfach in fast jedem Bereich unserer (tierischen) Ernährung integraler Bestandteil ist. Das will aber niemand wahr haben wenn er sich im Supermarkt für 1,99€ das halbe Kilo Hackfleisch kauft. Würdest du diesen Faktor wirklich verstehen, dann hättest du auch nicht diesen bescheuerten H&K - Vergleich gebracht, selbst wenn du Vegetarier bist.

edit: Und wenn Wiesenhof Synonym für Tierquäler ist, dann sind Millionen von Deutschen Synonym für Tierquäler, es gäbe diesen Konzern (PHW) nämlich nicht, wenn es anders wäre. Was bedeutet: Es ist völliger Quatsch das Wiesenhof diesen Ruf hätte, außer bei einigen Online-Aktivisten vielleicht.
 
(...)
edit: Und wenn Wiesenhof Synonym für Tierquäler ist, dann sind Millionen von Deutschen Synonym für Tierquäler, es gäbe diesen Konzern (PHW) nämlich nicht, wenn es anders wäre. Was bedeutet: Es ist völliger Quatsch das Wiesenhof diesen Ruf hätte, außer bei einigen Online-Aktivisten vielleicht.

Deine Zusammenfassung ist treffend, dein Resümee jedoch nicht; denke einmal darüber nach.
Ausgerechnet Werder gehört zu denjenigen, die die Verbraucher in "Sicherheit" wiegen möchten.

Ich weiss, Wiesenhof hat platzoptimierte Wohngemeinschaften und die Tiere werden totgestreichelt.
 
Zitat von fotbollsälskare;3201346:
Ausgerechnet Werder gehört zu denjenigen, die die Verbraucher in "Sicherheit" wiegen möchten.

Vor was genau denn in Sicherheit wiegen? Werder gehört erst mal zu denjenigen, die Geld dafür nehmen damit andere sich in ihrem Lichte sonnen dürfen. Egal ob jetzt Wiesenhof, oder früher KiK (da hat's keinen gestört, die Menschen sind ja weit genug entfernt krepiert das wir es nicht mitbekommen und uns daran stören). Und diejenigen die sich "Sonnen", die machen das nicht weil sie Samariter sind sondern weil sie Geld verdienen wollen. PHW ist in den Schlagzeilen gewesen, negativ, und das unter anderem ist ja auch der Grund für ihr Sponsoring in der Bundesliga. Der Deutsche Tierschutzbund macht nun nichts anderes, auch er nutzt die Plattform Bundesliga, in diesem Fall Werder, für seine Interessen. Zusammen ergibt das eine Win-Win-Win-Win Situation: Werder bekommt gutes Geld, PHW seinen Ruf, der Tierschutzbund sieht seine Interessen vertreten und die Öffentlichkeit bekommt durch diese drei Faktoren einen besseren Blick auf die Dinge (in diesem Fall: ist das bei PHW nur Marketing, oder tun sie wirklich etwas).

Ich weiss, Wiesenhof hat platzoptimierte Wohngemeinschaften und die Tiere werden totgestreichelt.

Erschüttert es dich, das Tiere von Menschen getötet werden um gegessen zu werden?
 
Ganz banal, wenn Wiesenhof vorgibt sich für Tierschutz zu engagieren.

Du benutzt den Begriff als pauschale Wertung. Wiesenhof möglicherweise auch, das will ich nicht abstreiten. Aber der Tierschutzbund?? Jetzt mal im ernst, wenn man also bei Begriffen bleibt und wir nicht über den eigentlichen Inhalt reden, also das worin wir uns ja grundsätzlich einig sind (Verbesserung der Bedingungen bei Aufzucht und Schlachtung von Tieren), ist dann in dieser Frage nicht eigentlich der Tierschutzbund als Hauptempfänger von Kritik zu nennen? Denn die meisten Deutschen interessiert der ganze Kram doch eh nicht die Bohne, die wollen, dass das Essen billig auf den Tisch kommt und das war's. Ich für meinen Teil habe zum Beispiel noch nie selbst ein Wiesenhof-Produkt gekauft. Nicht weil ich ein Problem mit angeblich großflächiger Tierquälerei hätte, sondern weil ich mir sehr wohl bewusst bin das Tiere, die in großer Zahl und damit Enge gehalten werden, Medikamente benötigen damit sie nicht massenhaft erkranken. Und ich will bitteschön selbst entscheiden welche Medikamente ich zu mir nehme und welche nicht. Wäre die ganze Massentierhaltung wirklich ein Problem das nicht nur einzelne betrifft, dann hätte Werder ein massives Problem. Hat es aber nicht. Und wenn schon nichts anderes, so stellt sich Wiesenhof bzw. deren Mutterkonzern zumindest in die Öffentlichkeit und versucht glaubhaft zu machen das sich Dinge bessern können, wo sie im argen liegen (z.B. in den beiden Betrieben die in die Schlagzeilen geraten waren). In einem Land mit einem derart krassen Fleischkonsum heben sie sich damit glatt von der Konkurrenz ab.


wenn Millionen von Deutschen nicht so wären wie sie sind sondern anders

Dann gäbe es keinen Markt für PHW und all seine Konkurrenten. Der Markt ist aber im Gegenteil riesig.
 
Du benutzt den Begriff als pauschale Wertung. Wiesenhof möglicherweise auch, das will ich nicht abstreiten. Aber der Tierschutzbund?? Jetzt mal im ernst, wenn man also bei Begriffen bleibt und wir nicht über den eigentlichen Inhalt reden, also das worin wir uns ja grundsätzlich einig sind (Verbesserung der Bedingungen bei Aufzucht und Schlachtung von Tieren), ist dann in dieser Frage nicht eigentlich der Tierschutzbund als Hauptempfänger von Kritik zu nennen?

Was heisst pauschale Wertung, ich unterstelle einfach mal wenig gewagt, dass Wiesenhof das Thema Tierschutz komplett und vollkommen egal ist, die sind lediglich an Gewinnmaximierung interessiert und sonst an überhaupt nichts. Gäbe es keine entsprechenden Gesetze, dann würden die mit ihren Tieren Gott weiß was machen, für die gibt es in diesem Punkt keine Moral.

Wenn wir uns nun im Namen Wiesenhof "Tierschutz" auf die Trikots schreiben, dann dient das lediglich der Imageaufbesserung und folglich einhergehend einer weiteren erhofften Steigerung ebenjenes Gewinns... um eines wird es Wiesenhof dabei aber ganz sicher nicht gehen und das ist "mehr Tierschutz", das ist nun aber genau das, was auf diesen Trikots stehen wird.

Du wirst wohl anerkennen, dass das eine Heuchelei sondersgleichen ist und da das nicht schwer zu erkennen ist, werden es auch die allermeisten Leute als ebensolche wahrnehmen. Das wird uns nicht umbringen, aber ein gutes Licht wirft es zumindest mal wieder sicherlich nicht auf uns.

Den Tierschutzverein nehme ich aus der Kritik raus, wieso auch? Die haben noble Ziele, sicherlich keine Millionen in der Kasse und nehmen wohl daher die günstige Möglichkeit wahr, ihr Anliegen einem größeren Publikum zu präsentieren. Das dafür nötige Übel nehmen sie scheinbar in Kauf...
 
Was heisst pauschale Wertung, ich unterstelle einfach mal wenig gewagt, dass Wiesenhof das Thema Tierschutz komplett und vollkommen egal ist, die sind lediglich an Gewinnmaximierung interessiert und sonst an überhaupt nichts. Gäbe es keine entsprechenden Gesetze, dann würden die mit ihren Tieren Gott weiß was machen, für die gibt es in diesem Punkt keine Moral.

Für die gibt es keine Moral und für den Endverbraucher ebenfalls nicht, den klammerst du hier konsequent aus. Das eine geht nicht ohne das andere. Und was pauschale Wertung heißt: "Tierschutz" im eigentlichen Sinne bedeutet Tieren keinen Schaden zuzufügen. Das ist wohl kaum verträglich anzuwenden auf ein zu schlachtendes Tier um es zu einem Steak zu verarbeiten.

Wenn wir uns nun im Namen Wiesenhof "Tierschutz" auf die Trikots schreiben, dann dient das lediglich der Imageaufbesserung und folglich einhergehend einer weiteren erhofften Steigerung ebenjenes Gewinns...

Ja natürlich, das ist Sinn und Zweck von jedem Sponsoring, darüber müssen wir hoffentlich nicht diskutieren. Der Punkt ist nur der, das sich Wiesenhof in diesem Fall selbst ins Rampenlicht stellt. So in etwa als wenn KiK damit geworben hätte, die Arbeitsbedingungen bei ihren Zulieferern zu verbessern. Nur im Unterschied zu KiK, kann man bei den Betrieben von Wiesenhof tatsächlich kontrollieren ob das was sie behaupten auch stimmt. Und das ist Sinn und Zweck der Übung, diese "Privathof"-Linie zu promoten und sich als besser darzustellen als die anderen (und dadurch mehr Geld zu machen, natürlich).


Das wird uns nicht umbringen, aber ein gutes Licht wirft es zumindest mal wieder sicherlich nicht auf uns.

Warum nicht, wenn der Zweck die Mittel heiligt, ist es doch ok. Und im Sponsoring ist es immer eine Frage von Zweck und Mittel, Heilige gibt es in dem Bereich nicht.

Den Tierschutzverein nehme ich aus der Kritik raus, wieso auch? Die haben noble Ziele, sicherlich keine Millionen in der Kasse und nehmen wohl daher die günstige Möglichkeit wahr, ihr Anliegen einem größeren Publikum zu präsentieren. Das dafür nötige Übel nehmen sie scheinbar in Kauf...

Sieh in den Spiegel und erkenne dich selbst:

Wiesenhof, "weithin gewissermaßen ein Synonym für Tierquäler", wird durch den Tierschutzbund zu einem besseren Image verholfen.

Sich selbst "Tierschutzverein" nennen aber "den größten Hühnerschlachter Deutschlands, welcher sich zudem mit mehreren Verfahren aufgrund von Tierquälerei konfrontiert war", promoten.

"Entweder schreibe ich mir Tierschutz auf die Fahne, oder ich kooperiere mit Wiesenhof. Beides geht in meinen Augen nicht!"
 
Ich verstehe diese Aufregung nicht.
Habt ihr den Artikel eigentlich gelesen? Wiesenhof ist selber seit 2013 mit diesem Label gekennzeichnet. Ich denke mal, dieses Label hat der Tierschutzbund Wiesenhof "verliehen" und dann muss es schon einen Grund haben.
JA, ich weiß, dass Wiesenhof negative Schlagzeilen geschrieben hat, aber immer noch? Sie bewegen sich doch im gesetzlichen Rahmen. Wieso macht man Wiesenhof den Vorwurf und nicht der Politik? Würde Wiesenhof jetzt jedem Geflügel 2m² Platz geben, könnten die den Laden dicht machen, weil die Konkurrenten eben die doppelte Menge "produzieren" können.
Ich würde hier lieber der Politik den Vorwurf machen als Wiesenhof.
 
Ich verstehe diese Aufregung nicht.
Habt ihr den Artikel eigentlich gelesen? Wiesenhof ist selber seit 2013 mit diesem Label gekennzeichnet. Ich denke mal, dieses Label hat der Tierschutzbund Wiesenhof "verliehen" und dann muss es schon einen Grund haben.

Hast du den Artikel gelesen?

Seit 2013 ist Wiesenhof Privathof-Geflügel mit diesem Tierschutzlabel gekennzeichnet.

Es geht nur um die Privathof Produktion die nichtmal 1% ausmachen dürfte.
 
Ich würde hier lieber der Politik den Vorwurf machen als Wiesenhof.

Warum der Politik? Im Endeffekt sind wir Konsumenten es doch, die das ganze Geflügel futtern. Und Wiesenhof und co. liefern uns nur das, was wir wollen. Wir wollen Massentierhaltung, denn wir wollen viel Fleisch zu einem geringen Preis, was nur über Massentierhaltung möglich ist. Dafür kann auch die Politik nichts.

Ich mag die Scheinheiligkeit vieler Leute bei diesem Thema nicht. Die, die wirklich auf große Mengen Fleisch verzichten und sich so ernähren, wie es der Fall sein müsste, damit Massentierhaltung verschwindet, das sind wirklich nur eine ganz kleine Minderheit.

Da bin ich auch selbst ehrlich. Wenn meine Frau nicht kochen würde, würde ich mir auch immer noch tagtäglich Fleich reinpfeifen, vor allem Geflügel. Aber da meine Frau kocht, essen wir inzwischen relativ oft vegetarisch.
 
Warum der Politik? Im Endeffekt sind wir Konsumenten es doch, die das ganze Geflügel futtern. Und Wiesenhof und co. liefern uns nur das, was wir wollen. Wir wollen Massentierhaltung, denn wir wollen viel Fleisch zu einem geringen Preis, was nur über Massentierhaltung möglich ist. Dafür kann auch die Politik nichts.

Ich mag die Scheinheiligkeit vieler Leute bei diesem Thema nicht. Die, die wirklich auf große Mengen Fleisch verzichten und sich so ernähren, wie es der Fall sein müsste, damit Massentierhaltung verschwindet, das sind wirklich nur eine ganz kleine Minderheit.

Da bin ich auch selbst ehrlich. Wenn meine Frau nicht kochen würde, würde ich mir auch immer noch tagtäglich Fleich reinpfeifen, vor allem Geflügel. Aber da meine Frau kocht, essen wir inzwischen relativ oft vegetarisch.

Genauso ist es :tnx:
 
Warum der Politik? Im Endeffekt sind wir Konsumenten es doch, die das ganze Geflügel futtern. Und Wiesenhof und co. liefern uns nur das, was wir wollen. Wir wollen Massentierhaltung, denn wir wollen viel Fleisch zu einem geringen Preis, was nur über Massentierhaltung möglich ist. Dafür kann auch die Politik nichts.

Ich mag die Scheinheiligkeit vieler Leute bei diesem Thema nicht. Die, die wirklich auf große Mengen Fleisch verzichten und sich so ernähren, wie es der Fall sein müsste, damit Massentierhaltung verschwindet, das sind wirklich nur eine ganz kleine Minderheit.

Da bin ich auch selbst ehrlich. Wenn meine Frau nicht kochen würde, würde ich mir auch immer noch tagtäglich Fleich reinpfeifen, vor allem Geflügel. Aber da meine Frau kocht, essen wir inzwischen relativ oft vegetarisch.

:tnx: Davon rede ich doch. Immer suchen wir Menschen zu schnell die Schuld bei anderen. Die Politik, Die Anderen, Keine Zeit, zu teuer etc. bla bla bla bla
 
Warum der Politik? Im Endeffekt sind wir Konsumenten es doch, die das ganze Geflügel futtern. Und Wiesenhof und co. liefern uns nur das, was wir wollen. Wir wollen Massentierhaltung, denn wir wollen viel Fleisch zu einem geringen Preis, was nur über Massentierhaltung möglich ist. Dafür kann auch die Politik nichts.

Ich mag die Scheinheiligkeit vieler Leute bei diesem Thema nicht. Die, die wirklich auf große Mengen Fleisch verzichten und sich so ernähren, wie es der Fall sein müsste, damit Massentierhaltung verschwindet, das sind wirklich nur eine ganz kleine Minderheit.

Da bin ich auch selbst ehrlich. Wenn meine Frau nicht kochen würde, würde ich mir auch immer noch tagtäglich Fleich reinpfeifen, vor allem Geflügel. Aber da meine Frau kocht, essen wir inzwischen relativ oft vegetarisch.

Aufgabe der Politik ist es, verantwortungsbewusst die Rahmen zu setzen, innerhalb denen wir uns bewegen können und dürfen. Wenn der Durchschnittsbürger desinteressiert, ignorant und unweitsichtig ist, kann sich die Politik dem also anpassen? Wenn man das auf die unterschiedlichsten Bereiche ausweiten würde, hätten wir dramatische Zustände.
 
Aufgabe der Politik ist es, verantwortungsbewusst die Rahmen zu setzen, innerhalb denen wir uns bewegen können und dürfen. Wenn der Durchschnittsbürger desinteressiert, ignorant und unweitsichtig ist, kann sich die Politik dem also anpassen? Wenn man das auf die unterschiedlichsten Bereiche ausweiten würde, hätten wir dramatische Zustände.

Es ist aber auch nicht Aufgabe des Staates uns zu bemuttern. Und wenn man schon den Konsum der Menschen beeinflussen möchte, dann sollte man vielleicht bei Alkohol und Zigaretten anfangen. Ok Zigaretten ham wa schon.
 
Es ist aber auch nicht Aufgabe des Staates uns zu bemuttern. Und wenn man schon den Konsum der Menschen beeinflussen möchte, dann sollte man vielleicht bei Alkohol und Zigaretten anfangen. Ok Zigaretten ham wa schon.

Es soll nicht unser Konsum beeinflusst werden, sondern vertretbare Bedingungen gesetzt werden, unter denen unsere Konsumgüter produziert werden dürfen.
 
Es soll nicht unser Konsum beeinflusst werden, sondern vertretbare Bedingungen gesetzt werden, unter denen unsere Konsumgüter produziert werden dürfen.

Womit dann aber unser Konsum beeinflusst wird. Es gibt doch keine Alternative zur Massentierhaltung. Die findet doch nur statt, weil wir soviel Fleisch haben wollen zu günstigen Preisen. Alternativ hätten wir entweder weniger Fleisch oder deutlich teureres. Beides wollen wir nicht.
 
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