Nein,Du verstehst mich nicht richtig!Okay. Dann verstehe ich dich richtig, dass du Menschen und Tiere auf einer Stufe siehst, ja? Dann aber bitte ganz konsequent. Solltest du jemals eine Mücke erschlagen haben, dann musst du dich selbst aus dieser Sicht heraus als Mörder ansehen und zwar mit keinem Unterschied zu einem Mörder, der einen Menschen umgebracht hat. Und selbst solltest du noch nie in deinem Leben eine Mücke erschlagen haben, dann musst du dennoch alle Menschen, die das jemals gemacht haben, entsprechend als Mörder oder gar Serienmörder ansehen. Absurd? Mit Sicherheit! Und genau das zeigt eigentlich nur, dass es eben genau das ist, wenn man Menschen mit Tieren auf eine Stufe stellt. Es ist absurd!
Ich habe eine Frage gestellt!!!Und die basiert darauf,daß die Natur keine Wertung vornimmt,wer ein Lebensrecht hat und wer nicht.Alles unterliegt der Vergänglichkeit und Neuentstehung,man könnte es auch Wandlung nennen.Uns gibt es nur deshalb,weil dies das Zusammenwirken aller Organismen ermöglicht hat.
Daher ist doch wohl die Frage erlaubt,mit welchem Recht wir uns darüber stellen.Denn daran dürfte es wohl hoffentlich keinen Zweifel geben,daß unsere "moderne Spezies" systematisch wie keine andere andere auf dieser Welt zu bestialischer Unterdrückung und Vernichtung anderer Lebewesen zum Eigennutz gegriffen hat und greift.
Das Beispiel mit der Mücke läuft mir zu sehr am Kern meiner Aussage vorbei.
Wer morgens schon aufsteht und sich aufs "Mückenpatschen freut",hat vermutlich ein psychisches Problem und hat auch nichts damit zu tun,ob jemand genervt eine Fliege totschlägt.Einfach albern diese Beispiele!!!
Genauso wie ein anderer User schrieb,zu welcher Brutalität manche Tierarten fähig sind.-Das trifft es nicht!-Schnitt!
Natürlich ist das lebenserhaltende Prinzip des "Fressen,-und Gefressenwerdens" moralisch schwer zu ertragen,aber es ist nunmal die wesentliche Grundlage des LEBENS.,quasi ein übergeordneter Stoffwechsel.
Ihn zu hinterfragen würde tatsächlich ad absurdum führen.
Unser Denken,als Produkt eines untergeordneten Stoffwechsels,kann diese Zusammenhänge nur im Rahmen vorgegebener Strukturen zu erkennen versuchen.Den großen Fragen einer kosmischen Sinnhaftigkeit stehen wir derzeit hilflos wie Babys gegenüber.Erinnert ein bißchen an das Höhlengleichnis von Platon.
Kurz zusammengefaßt:
Der Mensch ist neben der Erkenntnis,-und Vernunftfähigkeit zu grenzenloser Gier fähig.
Und dazu gehört es leider,daß das Leiden anderer Mitgeschöpfe,ob Mensch ob Tier,bewußt oder billigend in Kauf genommen wird.
Dies spiegelt sich im Fall Wiesenhof anschaulich und beschämend wieder!
Bin kein Veganer,bin kein Tierschützer,gehöre keiner Sekte an und sitz auch nicht in der "Geschlossenen" von BREMEN OST,....falls da wieder Fragen oder Bemerkungen kommen sollten!



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