Alles rund um Schule & Lehrer

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Bei mir hieß das früher "Werte und Normen". Und jetzt wollte ich gerade mal googeln ob das immer noch so heißt und muss zugeben, ich bin ein wenig fassungslos (und davon abgesehen war mir nicht klar WIE recht du mit dem Markierten hast):


Werte und Normen soll auch an Grundschulen ordentliches Unterrichtsfach werden. Nach Planungen des Niedersächsischen Kultusministeriums soll diese Alternative zum konfessionellen Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach zum Schuljahr 2025/2026 im Primarbereich eingeführt werden, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne erläutert. Bisher wird Werte und Normen erst ab dem 5. Schuljahrgang angeboten.
So weit so gut. Aber dann:

„Der Religionsunterricht ist als einziger Unterricht grundgesetzlich verankert
Bidde was?? DAS war mir bis heute so nicht bewusst.....grundgesetzlich?! Wo leben wir??
Ich habe derweil noch mal nachgefragt bei den Eltern. Bei der Einschulung konnte man angeben ob Rel-Unterricht oder nicht und sie haben JA angegeben. Irgendwas ist schief gelaufen :D
 
Meine war/ist in privater Trägerschaft und die Schulzeit über 25 Jahre her. Von daher... Geht auch anders ;)
Nachtrag, meine Schulzeit hat dennoch erheblich zu meiner sehr kritischen Haltung zur Institution Kirche beigetragen. Denn ich habe genug gesehen, was für mich nicht akzeptabel war, u.a einen tollen Lehrer, der hat gehen müssen, weil er sich scheiden liess....

Am Rand, bei Gelegenheit schieben wir die Schuldiskussion in den Schulthread.... ;)
 

Für Unsinn halte ich die Aussage "Normalerweise werde solches Material von schulinternen Fachkonferenzen vor der Verwendung geprüft und freigegeben."
Die Erstellung und der Einsatz von Arbeitsblättern liegt in der Verantwortung der einzelnen Lehrer. Da muss überhaupt nicht von der schulinternen Fachkonferenz geprüft oder freigegeben werden.
 
Es steht im Zeugnis, sie schreiben Arbeiten und bekommen Zensuren. Wie und im welchem Umfang Reli bearbeitet wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Grundsätzlich bin ich nicht für Religion an den Schulen, grundsätzlich auch gegen Religion im öffentlichen Umfeld. Es ist durch die Kirche zuviel passiert in Vergangenheit und Gegenwart, als das ich dem etwas abgewinnen kann. Ich muss nicht in der Kirche sein um "christlich" zu handeln.

Religionsunterricht ist doch nicht verpflichtend.
Jeder kann sich davon befreien lassen.
Außerdem sollte Religionsunterricht nicht gleichzusetzen sein mit "Erziehung zum Christentum".
Vielmehr sollte er über Religionen lehren und auch über das informieren, was im Namen der Religionen geschehen ist.
Da kann man die Kreuzzüge thematisieren, aber auch aktueller werden.

Man könnte ja zum Beispiel wunderbar mit den Schülern über Toleranz reden und sie dafür sensibilisieren, dass man es in der zivilisierten Welt
akzeptieren muss, dass Karikaturen gezeichnet und gezeigt werden. Wer damit nicht einverstanden ist, kann und sollte von hier verschwinden.
 

Da wüsste ich gerne, was wirklich hinter steckt.
Dass man als Pädagogin heute nicht mehr mit der Eselsmütze arbeitet, sollte klar sein. Nichts anderes ist die schwarze Krone.
Vielleicht war es Absicht der Lehrerin, den Kindern einmal zu zeigen, wie Schule früher war.
Es wäre dann natürlich immer noch diskutabel.
Es kann sein, dass es viel Lärm um nichts ist.
Aber eigentlich ist der Tagesspiegel ja recht seriös und gilt nicht als ein Blatt, das eine Kleinigkeit aufbläst.
 
Für Unsinn halte ich die Aussage "Normalerweise werde solches Material von schulinternen Fachkonferenzen vor der Verwendung geprüft und freigegeben."
Die Erstellung und der Einsatz von Arbeitsblättern liegt in der Verantwortung der einzelnen Lehrer. Da muss überhaupt nicht von der schulinternen Fachkonferenz geprüft oder freigegeben werden.
Wollte ich auch gerade posten. Wenn da jeder Arbeitsbogen erst durch eine Fachkonferenz müsste, dann Halleluja. Konferenzen bis zum Abwinken.
 
Religionsunterricht ist doch nicht verpflichtend.
Jeder kann sich davon befreien lassen.
Außerdem sollte Religionsunterricht nicht gleichzusetzen sein mit "Erziehung zum Christentum".
Vielmehr sollte er über Religionen lehren und auch über das informieren, was im Namen der Religionen geschehen ist.
Da kann man die Kreuzzüge thematisieren, aber auch aktueller werden.

Man könnte ja zum Beispiel wunderbar mit den Schülern über Toleranz reden und sie dafür sensibilisieren, dass man es in der zivilisierten Welt
akzeptieren muss, dass Karikaturen gezeichnet und gezeigt werden. Wer damit nicht einverstanden ist, kann und sollte von hier verschwinden.
Richtig, musste ich auch erst lernen, Religionsunterricht ist nicht verpflichtend, unsere Tochter hat seinerzeit "Ja" angekreuzt :ugly: , aber sie nehmen die Schöpfungsgeschichte durch, da ist noch nichts mit Kreuzzug, noch nichts mit Inquisition und noch lange nichts mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Ich bleibe dabei, Religion raus aus den Schulen. Es bringt nichts. Die Kinder selber haben eher keine Vorbehalte gegeneinander, so meine Erfahrungen aus den Erzählungen unseres Enkels, die Eltern sind die, welche die Ressentiments pflegen.
 
Zu dem Arbeitsblatt noch zwei Dinge:
1. Es scheint mir kein typischer Grundschulstoff zu sein, sondern eher für die Sek.1
2. Auf einem Arbeitsblatt kann im Prinzip der größte Unsinn stehen. Ob es gut ist oder nicht, hängt von der Aufgabe ab.
Vielleicht heißt die Aufgabe: "Finde alle Fehler und korrigiere sie."
 
Richtig, musste ich auch erst lernen, Religionsunterricht ist nicht verpflichtend, unsere Tochter hat seinerzeit "Ja" angekreuzt :ugly: , aber sie nehmen die Schöpfungsgeschichte durch, da ist noch nichts mit Kreuzzug, noch nichts mit Inquisition und noch lange nichts mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Ich bleibe dabei, Religion raus aus den Schulen. Es bringt nichts. Die Kinder selber haben eher keine Vorbehalte gegeneinander, so meine Erfahrungen aus den Erzählungen unseres Enkels, die Eltern sind die, welche die Ressentiments pflegen.

Es sollte ja auch nicht die Aufgabe des Religionsunterrichts sein, bei der Entwicklung von Vorbehalten nachzuhelfen. :D
Es gibt in jeder Religion Werte, die Gesellschaften geprägt haben, und die man auch thematisieren kann, im Christentum und Judentum zum Beispiel die 10 Gebote.
 
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