@Lübecker Ich versuche mal einen Anfang zu finden.
Pauschalisierungen sind wirklich schwer und meist unangebracht. Es kommt auf so viele Faktoren an, die wichtigsten sind die Schulform, das Klientel und die eigene Arbeitseinstellung.
Aber um meine Zahlen mal zu konkretisieren. Am 12. war bei uns Unterrichtsbeginn. Ab dem 5. war ich jeden Tag (inklusive Sa/So) in der Schule.
Montag 10.8. und Dienstag 11.8. dann von 6-20 Uhr. Erst Orgakram, dann Konferenzen von 8-18 und dann so Sachen wie Möbel schleppen, putzen, etc.
Mittwoch 6-13 Uhr, Orgakram, Unterricht
Do und Fr dann wieder 6-20, Orga, Unterricht, Konferenzen, zahlreiche Telefonate, Projektabsprachen und ähnliches.
So sieht der Schuljahresbeginn fast immer aus, dieses Jahr coronabedingt noch intensiver.
Ein völlig normaler Schultag sieht bei mir so aus: ich bin von 6:30 bis ca 14:30 in der Schule, mache dann erstmal den Beamtenschlaf

und sitze dann meist von 18-22 Uhr am Schreibtisch. Am Wochenende meistens auch 4 Stunden pro Tag.
Natürlich bin ich flexibler als bei einem 9 to 5 Job und kann auch mal sagen: nee Mittwoch mach ich nachmittags/abends was mit Freunden. Aber dann kommt die Zeit am Wochenende halt drauf.
Und zu den Ferien: Herbst, Weihnachten und Ostern ist komplett mit Korrekturen zugeballert. Im Sommer versuche ich 2-3 Wochen gar nix zu machen. Die anderen ca 3 Wochen immer mal ein bisschen.
Aber wie anfangs gesagt: das ist MEIN Tag und nicht representativ. Ich kenne genug Kollegen, die kommen um 14 Uhr heim und machen nix mehr. Das meinte ich mit Arbeitseinstellung.