Alles rund um Schule & Lehrer

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Wasserrohrbruch -> nochmals verlängerte Ferien.

Ich verabschiede mich dann mal ins Wochenende, habe ich mir aber auch verdient nach der anstrengenden Woche. :p
 
heute konnte ich bis auf einen kleinenw eg schon wieder mit dem fahrrad fahren ohne angst unso :) nun ist wochenende ab montag dann mal eine woche durchweg schule ! schulausfall wäre also wünschenswert :lol:
 
In Gruppenarbeit, einmal in schriftlicher Abgabe und später als "Vortrag"? Seit drei Jahren wird das in S-H auch für den Real- und Hauptschulabschluss gefordert. Das war ein Spaß. :zzz:
 
Ich habe die in Geschichte geschrieben. Das Seminarfach, in dem an meiner ehemaligen Schule die Facharbeit geschrieben wird, nahm im Rahmen dessen am Geschichtswettbewerb teil. Der Wettbewerbsbeitrag war zugleich auch die Facharbeit. Das Thema, das das Wettbewerbskommitee vorgegeben hatte, lautete "Helden". Zudem ist es für den Geschichtswettbewerb üblich, dass man zum besagten Thema regional recherchiert und der behandelte Held deswegen einen regionalen Bezug hat. Ich könnte dir was über ihn erzählen, wird aber wohl nichts nützen. War jemand, der gebürtig aus meiner Stadt stammt und dann in napoleonischer Hegemonie eingesetzt wurde, um Aufstände im Großherzogtum Oldenburg zu deeskalieren, am Ende aber Opfer französischer Willkür wurde. Es ging um die Frage "Held, Märtyrer oder Opfer".
 
Und, was hast du für deine facharbeit bekommen? Ich nehme mal an, du hast dafür eine gute note gekriegt.:)
Und wie ist dann der wettbewerb ausgegangen? Sowas macht meine schule gar nicht.

Ja, leider bringt mir das nicht viel, da ich ja nicht so 'nen bezug zu dieser person haben werde. Ich habe mir als thema "Die deutsche Bundeswehr in Afghanistan" gewählt und müsste langsam mal anfangen damit.
 
Ich habe 12 Punkte bekommen. Hauptkritikpunkt war, dass ich am Ende der Facharbeit in der Qualität etwas nachgelassen habe. Den Eindruck hatte ich auch.
Im Wettbewerb habe ich nichts gewonnen. Ein paar Leute aus dem Kurs haben auf einer niedrigen Ebene (Regional, glaube ich) einen Förderpreis erhalten.
Gefreut hätte ich mich natürlich, aber mein Hauptaugenmerk laf klar auf einer guten Facharbeitsnote. Für den Wettbewerb hätte ich ggf. noch in manchen Bereichen zusätzlich recherchieren müssen (denn das ist für den Wettbewerb relevant), damit es bestenfalls eine Rolle spielt. Das wollte ich aber nicht, eigentlich alle im Kurs sahen das ähnlich.
Ich hatte das Glück, dass in diesem Zeitraum ein Professor hier über den Menschen referiert hat und der mir sein Material zur eigenen Bearbeitung zur Verfügung gestellt hat. Viel gab es zu dem nämlich nicht, alles Bekannte hatte ich wohl. Ich habe mir so Archivbesuche gespart und muste mich lediglich gezielt um Literatur kümmern, die die allgemeine historische Situation dargelegt haben. Bekommt man überall.
Für die Facharbeit war es irrelevant, dass ich selber sehr wenig recherchieren musste, da hatte ich einfach Glück gehabt. Im Wettbewerb war das womöglich ein Nachteil.

"Bundeswehr in Afghanistan" ist ein Allerweltsthema. Das ist gefährlich. Das solltest du auf wenige Kerngedanken sowie unbedingt eine Problemfrage/Hauptthese reduzieren. Sonst machst du das Allerwichtigste schon falsch.
Was mir als Erstes einfällt: Unbedingt aus der Praxis erzählen. Schnapp dir mal ein paar Bücher, die Erfahrungsberichte aus Afghanistan beinhalten (gibt es aus aktuellem Anlass gerade wie Sand am Meer in jeder Buchhandlung). Noch besser: Finde selber Interviewpartner, die in Afghanistan waren. Aufgrund der Brisanz und der psychischen Belastung von den Soldaten dort könnte es schwierig werden, jemanden für solche Zwecke zu finden, obwohl du bestimmt welche in der Nähe hast.

Je nach der Relevanz der Arbeit für das Zeugnis musst du halt selber abwiegen, wieviel Arbeit du dir wirklich machen möchtest.
 
12 punkte ist dann ja schon ziemlich gut. Wie hat denn die note in deinem endjahreszeugnis gewirkt?
Ja ok, auf den wettbewerb hätte ich auch locker verzeichten können. Vor allem, wenn du schon so relativ "wenig" zutun hattest und das so nicht sooo viel freizeit gefressen hat.
Ja, schon...aber ich mache meine jahresarbeit in gemeinschaftskunde und meine lehrerin in dem fach ist sowieso..naja sagen wir so; sie kommt nicht wie ein lehrer rüber und hat auf dem offiziellen zettel afghanistan ohne H geschrieben und da ist mir kein besseres thema eingefallen. Außerdem bin ich ja auch noch 10. und da wird die note sowieso nur wie eine einfache leistungskontrolle behandelt, da wir in GRW keine klassenarbeiten schreiben.
Das mit den büchern ist 'ne gute idee aber wo soll ich denn interviewpartner finden? Gibt's da sowas wie internetforen, in der art gestaltet wie das, in dem man politiker befragen kann?
 
Die Facharbeit macht einen Großteil der Halbjahresnote aus, in dem sie geschrieben wird (und ins Abi zählen alle Halbjahre als Einzelnoten). Außerdem steht sie extra im Abiturzeugnis vermerkt.

"Wenig" zu tun stimmt nicht. Eine Facharbeit macht schon Aufwand. Lediglich mit der Recherche hatte ich wenig zu tun.


Wenn dir die Interviewpartner als Aufwand lohnenswert erscheinen, dann überlege dir, da dran zu bleiben. Politiker? Auf keinen Fall, die sind nicht beteilig. Die reden in der Regel genauso theoretisch üpber das Thema wie Journalisten, außenstehende Publizisten, Politiklehrer, etc...
Es sei denn, du findest einen, der in Afghanistan war. Aber möchtest du bei Guttenberg persönlich anfragen? ;)
Nein, wenn, dann brauchst du Ex-Soldaten. Rumfragen, Mundpropaganda machen, Zeitung einschalten. Falls ihr eine Kaserne in der Nähe habt lohnt sich das auch. Die werden aber auf dem offiziellen Weg keine Daten rausgeben. Wäre ja noch schöner.
Aber das alles ist viel Aufwand und muss wenn, dann sehr konsequent und motiviert gemacht werden. Ich sage dir ganz ehrlich: Für eine einfache Lernkontrolle würde ich persönlich eher anderweitig arbeiten, und zwar auf gänzlich theoretischem Wege bzw. mit Praxisbezügen, die nur aus der Literatur stammen, sofern du nicht zufällig einen guten Bekannten hast, der was zum Thema erzählen kann.
Von einem Zehntklässler kann man nicht erwarten, dass er für eine Arbeit mit dieser Relevanz Zeitungen oder Ähnliches einschaltet. Wenn er es aus Interesse am Thema macht, dann finde ich das eine sehr starke Sache. Der Anspruch eurer Lehrerin dürfte das nicht sein. Bei einer Facharbeit oder aufwändigen Arbeit an der Uni ist das was anderes.
 
Ich müsste sie ja eigentlich auch erst in der 11. machen. Aber da wir keine 11. haben, muss eben die 10. ran. Weiß nicht genau, ob das jetzt nun glück oder unglück für mich ist, wenn sie nicht auf dem zeugnis vermerkt wird.

Nee, natürlich wollte ich keine politiker befragen. Man hört doch, wie schon darüber "berichtet" wird von denen. Ich meinte es eher so, ob es da irgendwelche foren gibt, in denen ich solche leute finde. Das mit den politikern war nur ein beispiel, weil ich so ein forum kenne, in dem man politiker befragen kann.
Ja, ist ja nur eine stinknormale note. Deswegen würde ich, wenn's sowas überhaupt geben sollte, nur online einen gesprächspartner suchen.
Nee, dass ich solch großen aufwand fabriziere, wäre ziemlich sinnlos, im verhältnis zu der nutzung meines vortrags bzw. meinem schriftlichen teil gewesen. Ich muss den dann nämlich nur vor den klassen unter mir halten, die sich in mein thema eingeschrieben haben. Bei uns werden die vorträge nämlich im rahmen eines projekttages gehalten.
 
Das die Überwindung nach den Ferien auch immer so schwer fallen muss. Obwohl morgen nur der 6 Stunden Montag ist, hab ich das Gefühl, ich werde den Montag nicht überstehen.
Für nächtlichen Wintereinbruch wäre ich auch. :)
 
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