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Die eine ist drei Jahre später Meister geworden und stand sogar im CL-Finale, nachdem sie sich im ersten Jahr unter Klopp durch den UI-Cup für Europa qualifiziert hat, die andere hat 4 Jahre später das Double gewonnen, nachdem man sich durch den Pokalsieg für Europa qualifiziert hat. Also ich sehe eigentlich nicht, dass irgendwelche verfrühten Europa-League Teilnahmen die Entwicklung gestört hätten. Stattdessen werden immer solche Beispiele wie Mainz, Augsburg, Hannover, Frankfurt oder Freiburg genommen, die sich doch sowieso niemals da oben etabliert hätten. Oder was sollen uns diese Beispiele sagen, dass diese Mannschaften ohne EL-Teilnahmen dauerhafte CL-Kandidaten gewesen wären? Ich wüsste nicht, welche andere Entwicklung man bei diesen Mannschaften großartig erwartet hat.Es geht nicht um eine perfekte Saison, sondern darum, daß ein langsamer, kontinuierlichen Aufbau i.d.R. langfristig mehr Erfolg bringt als ein schnelles Strohfeuer, welches schnell verpufft. Wo sind denn die schnellen EL-Emporkömmlinge der letzten Jahre denn heute? Mainz und Augsburg kämpfen doch gerade dagegen an, daß ihnen ein ähnliches Schicksal wie Hannover im letzten Jahr droht, binnen kurzer Zeit von der EL in die 2. Liga zu stürzten. Oder Frankfurt, welches 2013/14 in der EL kickte, aber in der selben Saison erst am 32. Spieltag den Klassenerhalt sicherte.
Im Sport (nicht nur, aber auch dort) ist vergleichsweise leichter, nach oben zu kommen, als das hohe Niveau zu halten. Die Frage nach Warum ist mit etwas Sachverstand einfach beantworten, denn eine Mannschaft, die sonst im Keller der Liga agierte, muß sich erst einmal daran gewöhnen,a) konstant auf höherem Niveau zu spielen und b) mental mit der Doppelbelastung Liga und Europapokal zurecht zu kommen. Und gerade für letzteres existieren reichlich Beispiele, daß dies kein leichtes Unterfangen ist. Dazu braucht man nur einmal zu berücksichtigen, daß es selbst eine qualitativ höherwertige und CL-erfahrene Truppe wie die vom BVB in dieser Saison gerade vor CL-Partien in der Liga viele Federn gelassen hat.
Es geht nicht um eine perfekte Saison, sondern darum, daß ein langsamer, kontinuierlichen Aufbau i.d.R. langfristig mehr Erfolg bringt als ein schnelles Strohfeuer, welches schnell verpufft. Wo sind denn die schnellen EL-Emporkömmlinge der letzten Jahre denn heute? Mainz und Augsburg kämpfen doch gerade dagegen an, daß ihnen ein ähnliches Schicksal wie Hannover im letzten Jahr droht, binnen kurzer Zeit von der EL in die 2. Liga zu stürzten. Oder Frankfurt, welches 2013/14 in der EL kickte, aber in der selben Saison erst am 32. Spieltag den Klassenerhalt sicherte.
Im Sport (nicht nur, aber auch dort) ist vergleichsweise leichter, nach oben zu kommen, als das hohe Niveau zu halten. Die Frage nach Warum ist mit etwas Sachverstand einfach beantworten, denn eine Mannschaft, die sonst im Keller der Liga agierte, muß sich erst einmal daran gewöhnen,a) konstant auf höherem Niveau zu spielen und b) mental mit der Doppelbelastung Liga und Europapokal zurecht zu kommen. Und gerade für letzteres existieren reichlich Beispiele, daß dies kein leichtes Unterfangen ist. Dazu braucht man nur einmal zu berücksichtigen, daß es selbst eine qualitativ höherwertige und CL-erfahrene Truppe wie die vom BVB in dieser Saison gerade vor CL-Partien in der Liga viele Federn gelassen hat.
Das ist utopisch. Nie im Leben würde man in der EL die zweite Reihe raunlassen. Sowas mag in Italien möglich sein. Hier kannst du das niemandem verkaufen. Schon gar nicht bei einem Verein mit unserer Europa-Vergangenheit. Dafür ist der Stellenwert dieses Wettbewerbs zu hoch.Ich teile das nicht unbedingt, aber das ist ja auch nicht schlimm. Ich würde aber deinen Punkt dennoch gerne für die Diskussion weiterführen. Ausgehend davon, dass wir noch nicht so weit sind, wie würden dann deiner Meinung nach die nächsten Schritte für Frank Baumann aussehen? Ich würde jetzt mal als Antwort vorweg nehmen/vermuten: FB muss den Kader in der Breite verstärken, damit wir nächste Saison gesichert und vom ersten Spieltag an um die EL spielen. Gelingt das, dann wäre übernächste Saison die EL dran. Was ich mich jetzt aber Frage: Wenn FB ohnehin eine EL-Mannschaft aufbauen muss, was würde dann dagegen sprechen dies gleich direkt zu machen? Und die nächste Frage die ich mir stellen würde wäre ja, ob man die EL, wenn der Kader nicht breit genug ist, "einfach so" mitnimmt. Das wird man zwar einem Sportler sehr schlecht verkaufen können weil man ja immer den maximalen Erfolg will, aber für Werder bedeutet die EL erstmal mehr Geld durch die Heimspiele und ggf. TV-Einnahmen. Egal wie man abschneidet. Sogar wenn man die 2.Reihe ranlässt weil die BL absolute Priorität hat.


Das ist utopisch. Nie im Leben würde man in der EL die zweite Reihe raunlassen. Sowas mag in Italien möglich sein. Hier kannst du das niemandem verkaufen. Schon gar nicht bei einem Verein mit unserer Europa-Vergangenheit. Dafür ist der Stellenwert dieses Wettbewerbs zu hoch.
Wobei es ja nicht gleich die U23 sein muss aber häufig ist es ja so, genau wie du sagst wegen des Stellenwerts, daß nach einem EL oder CL Spiel im darauf folgenden BL-Match Spieler ran dürfen die ausgeruht(er) sind, meist Pendler von der Bank. Nun haben wir in der Tat weiterhin einen Ruf zu verlieren und dieser ist in Europa immer noch ausgesprochen gut also sollte man sich nicht als Feld- und Wiesenverein präsentieren. Daher bin ich ja auch der Meinung, daß man die Aufgabe direkt annehmen muss und zur Not eben, wie Bode es formuliert hat, etwas riskanter investieren. Denn investieren muss man so oder so, nur dann halt ohne die extra Einnahmen und vor allem ohne bei Transfers (Ab- und Zugänge) mit dem sportlichen Bonus EL werben zu können. Es könnte nämlich ebenso auch passieren, daß wir -ohne EL- nächste Saison eine gute Mannschaft (weiter) aufbauen und dann mit kritischen Abgängen übernächste Saison in die EL gehen. Dieses Jahr aber bleibt die Mannschaft wie es aussieht weitestgehend zusammen, einzig Gnabry ist fraglich. Das heißt man kann auf einem stabilen Gerüst aufbauen, das ist in einem Jahr nicht garantiert. Daher interessiert mich wie @Bremen das angehen würde, es gibt ja durchaus unterschiedliche Möglichkeiten eine Saison anzugehen und zu planen.Investieren muss für mich aber heißen: Etwas mehr Risiko bei der Ablösesumme ist ok, mehr Risiko durch einen deutlich teureren Kader lehne ich ab. Allofs hat das ja eher umgekehrt gemacht: Er versuchte vermeintliche Schnäppchen zu holen, Talente und unbekannte oder gescheiterte Spieler. Das eingesparte Geld hat er in die laufenden Kaderkosten gepumpt.Vermutlich ist das soWobei es ja nicht gleich die U23 sein muss aber häufig ist es ja so, genau wie du sagst wegen des Stellenwerts, daß nach einem EL oder CL Spiel im darauf folgenden BL-Match Spieler ran dürfen die ausgeruht(er) sind, meist Pendler von der Bank. Nun haben wir in der Tat weiterhin einen Ruf zu verlieren und dieser ist in Europa immer noch ausgesprochen gut also sollte man sich nicht als Feld- und Wiesenverein präsentieren. Daher bin ich ja auch der Meinung, daß man die Aufgabe direkt annehmen muss und zur Not eben, wie Bode es formuliert hat, etwas riskanter investieren. Denn investieren muss man so oder so, nur dann halt ohne die extra Einnahmen und vor allem ohne bei Transfers (Ab- und Zugänge) mit dem sportlichen Bonus EL werben zu können. Es könnte nämlich ebenso auch passieren, daß wir -ohne EL- nächste Saison eine gute Mannschaft (weiter) aufbauen und dann mit kritischen Abgängen übernächste Saison in die EL gehen. Dieses Jahr aber bleibt die Mannschaft wie es aussieht weitestgehend zusammen, einzig Gnabry ist fraglich. Das heißt man kann auf einem stabilen Gerüst aufbauen, das ist in einem Jahr nicht garantiert. Daher interessiert mich wie @Bremen das angehen würde, es gibt ja durchaus unterschiedliche Möglichkeiten eine Saison anzugehen und zu planen.

Wenn wir Hoffenheim schlagen, ist Dortmund durch und schickt nur die 2. Garde gegen uns aufs Feld. Die werden vermutlich Auba und Reus fürs Pokalfinale schonen. Kann helfen, muss aber nicht.
Und ich hab auch Bock auf EL. Wie die Mannschaft die vielen Verletzten weggesteckt hat und in der Englischen Woche gespielt hat, macht doch Mut. EL ist ein starkes Argument für neue Spieler, nach Bremen zu kommen. Geld gibt's auch. Franchise geht nach oben, Interesse steigt, neuer Trikotsponsor findet sich leichter... Ich finde, das sind reichlich Argumente pro. Alles, was ich contra lese, klingt für mich nach vagem Gefühl. Das hab ich selbst ja auch. Aber ein paar Fakten (keine alternativen) helfen mir. Vielleicht gibt's irgendwann sogar noch einen Rang mehr im Stadion.
Investieren muss für mich aber heißen: Etwas mehr Risiko bei der Ablösesumme ist ok, mehr Risiko durch einen deutlich teureren Kader lehne ich ab.



Investieren muss für mich aber heißen: Etwas mehr Risiko bei der Ablösesumme ist ok, mehr Risiko durch einen deutlich teureren Kader lehne ich ab. Allofs hat das ja eher umgekehrt gemacht: Er versuchte vermeintliche Schnäppchen zu holen, Talente und unbekannte oder gescheiterte Spieler. Das eingesparte Geld hat er in die laufenden Kaderkosten gepumpt.
Ich sehe viele Anzeichen, dass Nouri es besser macht als Skripnik vor ihm und uns auch nächste Saison eine starke Mannschaft vorsetzt. Trotzdem wäre es - wenn wir es noch schaffen - die erste EL-Saison seit langem. Kein Grund die Mannschaft zu überdimensionieren. Spieler wie Yatabare und AJ ersetzen. Punktuelle Verstärkungen. Aber keine Hau-Ruck-Taktik, kein Auf-Teufel-Komm-Raus-EL-Zwang wie man es unter Allofs hatte.
Im übrigen schätze ich Baumann genau so ein wie ich mir das wünsche und dass er aus Allofs' Fehlern lernt. Aber mein Informationsniveau ist hier nicht unbedingt aussagekräftig.![]()
Investieren muss für mich aber heißen: Etwas mehr Risiko bei der Ablösesumme ist ok, mehr Risiko durch einen deutlich teureren Kader lehne ich ab. Allofs hat das ja eher umgekehrt gemacht: Er versuchte vermeintliche Schnäppchen zu holen, Talente und unbekannte oder gescheiterte Spieler. Das eingesparte Geld hat er in die laufenden Kaderkosten gepumpt.
Gelingt es mal nicht, gibt man sich eben auch mal mit grauem Mittelmaß zufrieden.

Graues Mittelmaß? Eher "Schwarzes Untermaß"...
Sorry, aber die Vergangenheit hat doch eher das Gegenteil bewiesen.
Ich finde zum Beispiel Kruse und Gnabry waren solch riskante Transfers. Transfers, die irgendwo zwischen Diego und Marin hätten enden können. Lief zum Glück super und wegen der hohen Einnahmen im Sommer war das auch vertretbar. Aber wenn im Sommer keine solchen Einnahmen zu erwarten sind, wäre ich zwiegespalten bei einer Verpflichtung von zB Selke. Zumal zumal unter Allofs diese vermeintlichen Stars-in-spe ja auch fast immer Offensivkräfte waren.Genau richtig. Das darf nicht wieder passieren.
Werder muss den eigenen Weg konsequent weiterverfolgen. Dazu gehört es, sich am Machbaren zu orientieren. Wenn es gelingt, einen Kruse oder Delaney zu vertretbaren Konditionen zu verpflichten, dann steigert man mit diesen Spielern den Wert des Kaders und erhöht sportliche Erfolgsaussichten. Gelingt es mal nicht, gibt man sich eben auch mal mit grauem Mittelmaß zufrieden.
Wir haben selbst erlebt. wohin ein zu hoher Anspruch führen kann. Das sollten wir tunlichst nicht wiederholen.
Graues Mittelmaß? Eher "Schwarzes Untermaß"...
Sorry, aber die Vergangenheit hat doch eher das Gegenteil bewiesen.