Aktuelle Transferpolitik

Für mich ist die Situation auch nach wie vor unverändert...warum sollte es auch anders sein nach einem Spiel...
Wenn ich überhaupt eine Erkenntnis aus diesem Spiel ziehen kann, dann die, dass ich weiterhin dringend auf Verstärkung auf der AV und DM hoffe. Insbesondere um ein bisschen Druck auf Fritz und Boenisch auszuüben. Es tut mir ja leid, aber Fritz spielt teilweise exakt so, wie jemand, der keine Bedenken um seinen Platz in der Startelf haben muss. Und das hat nicht nur mit fehlender Schnelligkeit zu tun, ein guter Spieler kann so etwas durch ein entsprechendes Stellungspiel ausgleichen. Die einzige Auswechslung, die wir in dieser Situation vornehmen konnten und auch in Zukunft nur können werden,ist die von Tosic gegen Boenisch. Und das ist zu wenig meiner Meinung nach. Zumal ich mir gar nicht vorstellen möchte, was ist, wenn einer der etatmäßigen Außen mal länger verletzt oder gesperrt ist... Und ein DM kann bei einer 1-0 Führung der entscheidende Mann sein.
Warum man die ganze Spielzeit an Hunt und Sanogo festgehalten hat, ist mir im übrigen ein Rätsel, aber das gehört in einen thread.


:tnx::tnx::tnx:
 
Werder muss sparen, weil Werder seit etwa zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen hat, den ein solcher Klub auf Dauer nicht halten kann. Daraus resultieren Folgeprobleme, die uns bereits seit letztem Sommer Investitionen nur schwer möglich machen.

Das man sich seit geraumer Zeit dazu entschlossen hat Leistungsträger lange mit lukrativen verträgen zu binden und so einen Kader zusammenzuhalten, erscheint auf den ersten Blick natürlich verlockend. Suggeriert es doch, dass man sich nun nur noch auf Schwachstellen zu konzentrieren bräuchte, und alles wäre geritzt. Das dem nicht ist, sehen wir jetzt. Ich behaupte dreist: Unser Gehaltsrahmen ist ausgeschöpft. Wir haben zur Zeit einige Leute im Kader, die im Jahr 2, 3 oder auch 4 Millionen verdienen und das frisst sich jedes Jahr ins Budget und verzerrt Kapital, welches wir andersweitig nicht mehr investieren können. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass sich unser Team so festfährt und Strukturen verkrusten, da Führungsspieler über Jahre hinaus Posten besetzen.

Wie Werder da wieder rauskommen will? Schwer zu sagen. Ich bin aber der Aufassung, dass man sich dann wieder den Gegebenheiten anpassen muss. Ist kein Geld da, muss man kreativ werden. Möglichkeiten wären auch jetzt noch da, sich zielgerichtet wieder nach vorne zu arbeiten. Beispiele:

-Scouting weiter optimieren: Versuchen schneller als die nationale Konkurrenz zu sein. Ein Unterfangen, was schwer ist, Zeit, Mühe und auch Geld natürlich kosten wird, aber was lohnen kann. Ein gutes Scoutiing ist goldwert.

-Jugendarbeit stärken: Bargfrede im Sommer Spielpraxis zu geben, war richtig und scheint sich auszuzahlen. Mit Schindler und Mosquera sind ebenfalls interessante Männer gerade verliehen, die unsere Zukunft sein können. Jugendarbeit MUSS für uns einfach noch größere Erträge abwerfen als es zuletzt tat. Beim VfB Stuttgart kann man sehen, wie nützlich ein starkes Jugendinternat sein kann.

Jammern hilft nicht. Der Markt ist wie er ist und Stars sind nicht zu bekommen. Ich halte es aber für keine praktikable Lösung stattdessen den jetzigen Kader erstmal mit Gehältern vollzupumpen, und dann weiterzusehen, wie es sich entwickelt. Das kann auf Dauer nicht hinhauen.
 
Werder muss sparen, weil Werder seit etwa zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen hat, den ein solcher Klub auf Dauer nicht halten kann. Daraus resultieren Folgeprobleme, die uns bereits seit letztem Sommer Investitionen nur schwer möglich machen.

Das man sich seit geraumer Zeit dazu entschlossen hat Leistungsträger lange mit lukrativen verträgen zu binden und so einen Kader zusammenzuhalten, erscheint auf den ersten Blick natürlich verlockend. Suggeriert es doch, dass man sich nun nur noch auf Schwachstellen zu konzentrieren bräuchte, und alles wäre geritzt. Das dem nicht ist, sehen wir jetzt. Ich behaupte dreist: Unser Gehaltsrahmen ist ausgeschöpft. Wir haben zur Zeit einige Leute im Kader, die im Jahr 2, 3 oder auch 4 Millionen verdienen und das frisst sich jedes Jahr ins Budget und verzerrt Kapital, welches wir andersweitig nicht mehr investieren können. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass sich unser Team so festfährt und Strukturen verkrusten, da Führungsspieler über Jahre hinaus Posten besetzten.

Wie Werder da wieder rauskommen will? Schwer zu sagen. Ich bin aber der Aufassung, dass man sich dann wieder den Gegebenheiten anpassen muss. Ist kein Geld da, muss man kreativ werden. Möglichkeiten wären auch jetzt noch da, sich zielgerichtet wieder nach vorne zu arbeiten. Beispiele:

-Scouting weiter optimieren: Versuchen schneller als die nationale Konkurrenz zu sein. Ein Unterfangen, was schwer ist, Zeit, Mühe und auch Geld natürlich kosten wird, aber was lohnen kann. Ein gutes Scoutiing ist goldwert.

-Jugendarbeit stärken: Bargfrede im Sommer Spielpraxis zu geben, war richtig und scheint sich auszuhalen. Mit Schindlerund Mosquera sind ebenfalls interessante Männer gerade verliehen, die unsere Zukunft sein können. Jugendarbeit MUSS für uns einfach noch größere Erträge abwerfen als es zuletzt tat. Beim VfB Stuttgart kann man sehen, wie nützlich ein starkes Jugendinternat sein kann.

Jammern hilft nicht. Der Markt ist wie er ist und Stars sind nicht zu bekommen. Ich halte es aber für keine praktikable Lösung stattdessen den jetzigen Kader erstmal mit Gehältern vollzupumpen, und dann weiterzusehen, wie es sich entwickelt. Das kann auf Dauer nicht hinhauen.

Zwischen all dem anderen gejammere und gejaule: DANKE für die Analyse und den Ausblick. Klingt zwar nicht so rosig wie wir es hier gerne hören möchten, aber dafür erscheint sie total plausibel.
 
Schön mal wieder ein paar sachliche Worte zum Thema Transferpolitik zu hören. Danke. :tnx:

Ich hatte in den letzten Wochen schon fast die Hoffung aufgegeben, gehen die Posts derjenigen, die sich standhaft wehren und dem "Wahnsinn" einhalt gebieten wollen, doch leider all zu oft unter... aus diesem Grund machte es auch mir keinen Spaß mehr hier oder bspw. im Allofs-Thread zu posten, weil sachliche, interessante Diskussionen Mangelware wurden.

Naja, vielleicht gewinnen wir ja nun alle Spiele bis zur Winterpause, dann ist plötzlich alles, was heute so richtig schlecht ist, plötzlich optimal. ;)
 
Ein Marin verdient noch nicht soviel wie ein Diego bekommen hat
und neben den Gehältern steigen auch die Sponsoren und andere Einnahmen.
Das sich das die Waage hält will ich nicht behaupten.

Das die Erwartungen steigen ist völlig normal und ich sehe daran nichts negatives. Ich fänd es soger traurig wenn es anders währe.
Nicht zuletzt trägt auch die Vereinsführung ihren Teil dazu bei.

Ich selbst habe durchaus verständnis für ein wenig zurückhaltung in Sachen Transfers, da ins Stadion ja auch einiges an Geldern fliesst.
Aber was bisher passiert ist passt nicht zu den Ankündigungen im Vorfeld (Kader ausmisten).
Auch wenn solche Aussagen vieleicht nur den ein oder anderen Spieler ein wenig wach rütteln soll, ist es klar das Fans dann denoch etwas in dieser Richtung erwarten.
 
Werder muss sparen, weil Werder seit etwa zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen hat, den ein solcher Klub auf Dauer nicht halten kann. Daraus resultieren Folgeprobleme, die uns bereits seit letztem Sommer Investitionen nur schwer möglich machen.

Das man sich seit geraumer Zeit dazu entschlossen hat Leistungsträger lange mit lukrativen verträgen zu binden und so einen Kader zusammenzuhalten, erscheint auf den ersten Blick natürlich verlockend. Suggeriert es doch, dass man sich nun nur noch auf Schwachstellen zu konzentrieren bräuchte, und alles wäre geritzt. Das dem nicht ist, sehen wir jetzt. Ich behaupte dreist: Unser Gehaltsrahmen ist ausgeschöpft. Wir haben zur Zeit einige Leute im Kader, die im Jahr 2, 3 oder auch 4 Millionen verdienen und das frisst sich jedes Jahr ins Budget und verzerrt Kapital, welches wir andersweitig nicht mehr investieren können. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass sich unser Team so festfährt und Strukturen verkrusten, da Führungsspieler über Jahre hinaus Posten besetzen.
Sehe ich ganz ähnlich. Allerdings muss man auch feststellen, dass Leute wie Naldo, Mertesacker oder Wiese nun auch längere Verträge haben und dementsprechend wertvoll sind. Wir sind also nicht mehr so gefährdet, Leistungsträger für nix abzugeben.
-Scouting weiter optimieren: Versuchen schneller als die nationale Konkurrenz zu sein. Ein Unterfangen, was schwer ist, Zeit, Mühe und auch Geld natürlich kosten wird, aber was lohnen kann. Ein gutes Scoutiing ist goldwert.

-Jugendarbeit stärken: Bargfrede im Sommer Spielpraxis zu geben, war richtig und scheint sich auszuzahlen. Mit Schindler und Mosquera sind ebenfalls interessante Männer gerade verliehen, die unsere Zukunft sein können. Jugendarbeit MUSS für uns einfach noch größere Erträge abwerfen als es zuletzt tat. Beim VfB Stuttgart kann man sehen, wie nützlich ein starkes Jugendinternat sein kann.
Zu Punkt eins muss man leider aber auch sagen: Die Spieler, die für uns interessant werden, werden meist auch für andere interessant. Man muss sich also Lücken suchen. So hat man einige vielversprechende Spieler holen können wie Özil, Boenisch und Prödl. Könner zu holen wird allerdings immer schwieriger.

Und bei der Jugendarbeit sind wir denke ich auf einem sehr guten Weg. Nicht nur Bargfrede, auch Perthel, Andersen, Ikeng, Testroet, Futacs und co. werden gefördert. Wenn nur 2 von denen sich im Profikader durchsetzen, hat sich das gelohnt.
Jammern hilft nicht. Der Markt ist wie er ist und Stars sind nicht zu bekommen. Ich halte es aber für keine praktikable Lösung stattdessen den jetzigen Kader erstmal mit Gehältern vollzupumpen, und dann weiterzusehen, wie es sich entwickelt. Das kann auf Dauer nicht hinhauen.
Wenn man nicht CL spielt ist da was dran. Doch selbst dann bekommt man die Gehälter denke ich noch hin. Man hat ja auch höhere Sponsoring-Einnahmen und außerdem fallen ja bei Nicht-Leistung die Prämien weg. Langfristig müsste man sich ohne CL allerding umorientieren, denn dann sinken auch die Sponsor-Gelder.
 
Beim DSF-Doppelpass sagte Allofs eben das man einen Plan b in der Hinterhand habe, falls man Pizarro nicht bekommen wird.
 
Also laut KA eben im Doppelpass wird bis Ende August in erster Linie Pizzaro kommen.Wenn das nicht klappt,wird Plan B verpflichtet.Wer das ist hat er nicht gesagt.Aber nicht Pantelic laut KA.

Ebenfalls hat KA gesagt das Werder Pizza verpflichten will.Es geht nicht um eine Leihe
 
Allofs wird demzufolge auf jeden Fall noch einen Stürmer präsentieren! Pizarro hat Vorrang (Kauf, keine Ausleihe!) und Pantelic wird es nicht.

Ebenso wirds keinen Jungspund geben. Ich bin gespannt, rechne aber fest mit einer Einigung mit Pizarro.
 
Werder muss sparen, weil Werder seit etwa zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen hat, den ein solcher Klub auf Dauer nicht halten kann. Daraus resultieren Folgeprobleme, die uns bereits seit letztem Sommer Investitionen nur schwer möglich machen.

Das man sich seit geraumer Zeit dazu entschlossen hat Leistungsträger lange mit lukrativen verträgen zu binden und so einen Kader zusammenzuhalten, erscheint auf den ersten Blick natürlich verlockend. Suggeriert es doch, dass man sich nun nur noch auf Schwachstellen zu konzentrieren bräuchte, und alles wäre geritzt. Das dem nicht ist, sehen wir jetzt. Ich behaupte dreist: Unser Gehaltsrahmen ist ausgeschöpft. Wir haben zur Zeit einige Leute im Kader, die im Jahr 2, 3 oder auch 4 Millionen verdienen und das frisst sich jedes Jahr ins Budget und verzerrt Kapital, welches wir andersweitig nicht mehr investieren können. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass sich unser Team so festfährt und Strukturen verkrusten, da Führungsspieler über Jahre hinaus Posten besetzen.

Wie Werder da wieder rauskommen will? Schwer zu sagen. Ich bin aber der Aufassung, dass man sich dann wieder den Gegebenheiten anpassen muss. Ist kein Geld da, muss man kreativ werden. Möglichkeiten wären auch jetzt noch da, sich zielgerichtet wieder nach vorne zu arbeiten. Beispiele:

-Scouting weiter optimieren: Versuchen schneller als die nationale Konkurrenz zu sein. Ein Unterfangen, was schwer ist, Zeit, Mühe und auch Geld natürlich kosten wird, aber was lohnen kann. Ein gutes Scoutiing ist goldwert.

-Jugendarbeit stärken: Bargfrede im Sommer Spielpraxis zu geben, war richtig und scheint sich auszuzahlen. Mit Schindler und Mosquera sind ebenfalls interessante Männer gerade verliehen, die unsere Zukunft sein können. Jugendarbeit MUSS für uns einfach noch größere Erträge abwerfen als es zuletzt tat. Beim VfB Stuttgart kann man sehen, wie nützlich ein starkes Jugendinternat sein kann.

Jammern hilft nicht. Der Markt ist wie er ist und Stars sind nicht zu bekommen. Ich halte es aber für keine praktikable Lösung stattdessen den jetzigen Kader erstmal mit Gehältern vollzupumpen, und dann weiterzusehen, wie es sich entwickelt. Das kann auf Dauer nicht hinhauen.

Absolut richtig. Werder ist der anscheinend beste der "armen" Vereine. Damit meine ich die, die keinen Sponsor haben und dazu noch schwarze zahlen schreiben. Damit muss man leben....Wir können nur hoffen, dass noch ein bisschen was drin ist nach 5 Jahren CL. Allerdings hat Allofs auch gesagt, dass man in den vergangenen Jahren Risiko gegangen ist mit Klose, Diego und Co....Und? Meistens hat es ja geklappt....

Unser Risiko dieses Jahr ist Marin. Moreno und Boro weniger und Pizarro ist wohl eher eine sichere Nummer, wenn auch nicht ganz billig.

Ich denke man kann Allofs allenfalls den Vorwurf machen, dass unser Kader im Vergleich zu seiner Qualität zu teuer ist. Denn, wie 666_Werder schon sagte, das wird nicht lange hinhauen. Aber über die Qualität kann man ja bekanntlich geteilter Meinung sein.
 
Werder muss sparen, weil Werder seit etwa zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen hat, den ein solcher Klub auf Dauer nicht halten kann. Daraus resultieren Folgeprobleme, die uns bereits seit letztem Sommer Investitionen nur schwer möglich machen.

Das man sich seit geraumer Zeit dazu entschlossen hat Leistungsträger lange mit lukrativen verträgen zu binden und so einen Kader zusammenzuhalten, erscheint auf den ersten Blick natürlich verlockend. Suggeriert es doch, dass man sich nun nur noch auf Schwachstellen zu konzentrieren bräuchte, und alles wäre geritzt. Das dem nicht ist, sehen wir jetzt. Ich behaupte dreist: Unser Gehaltsrahmen ist ausgeschöpft. Wir haben zur Zeit einige Leute im Kader, die im Jahr 2, 3 oder auch 4 Millionen verdienen und das frisst sich jedes Jahr ins Budget und verzerrt Kapital, welches wir andersweitig nicht mehr investieren können. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass sich unser Team so festfährt und Strukturen verkrusten, da Führungsspieler über Jahre hinaus Posten besetzen.

Wie Werder da wieder rauskommen will? Schwer zu sagen. Ich bin aber der Aufassung, dass man sich dann wieder den Gegebenheiten anpassen muss. Ist kein Geld da, muss man kreativ werden. Möglichkeiten wären auch jetzt noch da, sich zielgerichtet wieder nach vorne zu arbeiten. Beispiele:

-Scouting weiter optimieren: Versuchen schneller als die nationale Konkurrenz zu sein. Ein Unterfangen, was schwer ist, Zeit, Mühe und auch Geld natürlich kosten wird, aber was lohnen kann. Ein gutes Scoutiing ist goldwert.

-Jugendarbeit stärken: Bargfrede im Sommer Spielpraxis zu geben, war richtig und scheint sich auszuzahlen. Mit Schindler und Mosquera sind ebenfalls interessante Männer gerade verliehen, die unsere Zukunft sein können. Jugendarbeit MUSS für uns einfach noch größere Erträge abwerfen als es zuletzt tat. Beim VfB Stuttgart kann man sehen, wie nützlich ein starkes Jugendinternat sein kann.

Jammern hilft nicht. Der Markt ist wie er ist und Stars sind nicht zu bekommen. Ich halte es aber für keine praktikable Lösung stattdessen den jetzigen Kader erstmal mit Gehältern vollzupumpen, und dann weiterzusehen, wie es sich entwickelt. Das kann auf Dauer nicht hinhauen.

Sehr guter Beitrag! Die Jugendarbeit zu intensivieren ist für werder sehr wichtig. Stars sind ja nicht sofort Stars sondern sie entwickeln sich. Gomez und Klose waren auch nicht sofort Superstars. Auch Tasci oder Mertesacker wurden ins kalte Wasser geworfen, sprich man hat ihnen bei Hannover oder Stuttgart das Vertrauen geschenkt.

Bargfrede wird seinen weg machen.
 
Sehe ich auch so. Sehr guter Beitrag von 666_Werder. Ich muss ihn hier nicht noch zum fünften Mal posten.

Allerdings ist es natürlich schwierig: Wir haben über Jahre hinweg immer wieder unsere Eckpfeiler der Mannschaft immer wieder ersetzen müssen. In den letzten zwei, drei Jahren ist es uns immer häufiger gelungen Stammkräfte, langfristiger an uns zu binden: Mertesacker, Wiese, Naldo, Fritz, Frings usw. Damit ist Werder unter der Ägide Allofs/Schaaf neue Wege gegangen. Natürlich belasten diese Ausgaben unsere finanzielle Flexibilität. Aber was wäre hier wohl los, wenn jetzt plötzlich der Vertrag von Mesut oder Naldo nicht verlängert würden und sie uns in diesem oder nächsten Jahr verlassen würden? Unter ähnlichem Eindruck standen wir hier auch, als es um die Vertragsverlängerungen von Merte, Frings & Co. standen. Natürlich war Allofs hier bereit, auch auf Wunsch des Trainers, Risiken einzugehen. Auch nicht alle Entscheidungen waren in der Nachbetrachtung, finanziell und sportliche lukrativ.

Die Ansätze, die uns 666_Werder bietet, sind interessant.

Zum Scouting: Das war immer Werders Stärke. Allerdings ist das Scouting schwieriger geworden. Die Presse ist aufmerksamer, die Scoutingabteilungen der anderen Klubs haben aufgeholt und auch Vereine, wie der HSV, Schalke, WOB oder Hoffenheim, verfügen über ähnliche Strukturen und arbeiten ähnlich -haben also das gleiche Beuteschema, wie Werder. So einfach ist es nicht mehr, schneller zu sein, als alle anderen und die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Der Vorbildsfaktor ist zu unserem Fluch geworden.

Zur Jugendarbeit: Die Jugendarbeit, mit der Fußballschule, ist ebenfalls ein Markenzeichen von uns. Allerdings gelingt es aufgrund der Kaderstruktur, immer weniger Nachwuchsspielern der Sprung. Auch die Fankultur, immer wieder zu beobachten hier im Forum, ist sehr ungeduldig. Läuft es schlecht, ist es für die jungen Leute doppelt schwer, ins kalte Wasser geworfen zu werden, weil sie es dann ausbaden müssen. Läuft es gut, heißt es "never change a winning team". Es ist schwer, die richtige Dosierung zu finden. Das ist ein Spagat zwischen aktuellem Erfolg und weitsichtiger Personalplanung. Schaut mal in den Hunt-Thread oder wahlweise auch Boenisch- usw. beim nächsten schwächeren Auftritt. Da gruselt´s einem.

Schlussendlich komme ich zu einem ähnlichen Schluss: Nämlich, dass Werders erfolgreiche Zeit, auch auf den Wandel innerhalb des Teams zurück zu führen ist. Das Team hat sich aus diesen Gründen immer wieder selbst erneuert - hat sich daher nicht selbst verbraucht, hatte keine aufgebrauchten Hierarchien. Ich habe es im Vorfeld der Saison, auch als eine Chance angesehen, dass Diego, trotz all seiner individuellen Klasse abgegeben wird. Nicht nur die Neuausrichtung des Systems, auch die Hierarchien bilden sich neu aus. Ich werde jetzt nach eineinhalb schwächeren Auftritten, jetzt nicht alles infrage stellen wollen, denn all diese Entwicklungen brauchen auch Zeit. Zumal es sich hier um ein junges Team handelt. Daher finde ich es auch verfrüht, Spielern wie Sanogo, Borowski oder Fritz jetzt schon eine verfehlte Saison zu prophezeien. Man muss schauen, was einerseits sich intern noch tut und andererseits, extern noch machbar ist. Möglicherweise benötigt der Umbruch auch noch mehr Zeit, als nur die Hinserie. Möglicherweise müssen wir jetzt einfach mal eine Saison überbrücken.
Aber das eine Wandel einfach mal nötig war, hat die vergangene Saison deutlich aufgezeigt.
 
Ein wenig problematisch dürfte zudem sein, dass Werder zwar in den letzten Jahren reichlich Spieler verpflichtet hat, abgegeben wurden aber fast nur "gute" Leute, aus dem einen oder anderen Grund.

Es haben sich eine ganze Reihe Spieler im Kader angesammelt, bei denen mittlerweile klar ist, dass sie Werder wohl nicht mehr weiterhelfen, die aber noch Vertrag haben, aus dem der Verein natürlich nicht ohne weiteres raus kommt. Solche Leute wie Vranjes, Tosic, Harnik & Co.
Sollte nichts weltbewegendes passieren, stehen die Herren auch in der nächsten Saison noch auf der Gehaltsliste und das ist ein Problem.
Aber das hat man nunmal, wenn man von einem Spieler wie Tosic überzeugt ist, ihm einen Vierjahresvertrag gibt, und dann feststellt, dass man sich einfach geirrt hat.

Wie kann man solche Situationen vermeiden? Ich weiß es nicht. Kürzere Verträge vergeben? Problematisch, wenn der Spieler doch einschlagen sollte. Spieler rausekeln, nach Bayern-Manier? Hmm... schwierig.
 
Aber das eine Wandel einfach mal nötig war, hat die vergangene Saison deutlich aufgezeigt.

Ich sehe das alles 100% genauso wie Du, aber: ich sehe keinen wirklichen Wandel! Diego ist weg und stattdessen versuchen wirs jetzt mit Özil und Marin als kreative, offensive Leute. Im großen und ganzen war es das aber auch. Alles andere rechtfertigt meinem Verständnis nach noch nicht das Wort "Wandel".
 
Ich sehe das alles 100% genauso wie Du, aber: ich sehe keinen wirklichen Wandel! Diego ist weg und stattdessen versuchen wirs jetzt mit Özil und Marin als kreative, offensive Leute. Im großen und ganzen war es das aber auch. Alles andere rechtfertigt meinem Verständnis nach noch nicht das Wort "Wandel".

Das Wort "Wandel" kann bei Werders finanziellen Möglichkeiten, doch nicht wirklich bedeuten, dass plötzliche 11 neue Leute auflaufen. Neue Leute auf alten Positionen zu besetzen, ist kein Wandel. "Alte" Leute auf neue Positionen, sehr wohl.

Der Wechsel, weg von der Raute, ist für Werders Verhältnisse, sehr wohl eine Selbsterneuerung. Dass dadurch alle Positionen neu definiert werden, ist doch offensichtlich und wird in den nächsten Wochen noch deutlicher werden.

:tnx: Werdiknight.
 
Ich frage mich auch was Herr DiegoDiez sich unter einem Wandel denn so vorgestellt hat?

Wir spielen seid geraumer Zeit mit einem klassischem 10er.Dieser ist im heutigen Profi-Fußball aber immer schwerer einzusetzen,da das Spiel durch ihn sehr vorraussehbar wird,und das Team dann immer mehr von einer Person abhängt.

Ich finde,dass die Lösung mit den 2 Jungen-Offensiven die Ideale ist.Wäre man wieder auf die Suche nach einem Micoud-Diego Nachfolger gewesen,wäre der unheimliche Erwartungsdruck nicht sonderlich förderlich für die Entwicklung des neuen 10ers gewesen.

Mit den 2 10ern allerdings hat keiner die Pflicht in genau die Fußstapfen zu treten.Und ich glaube ehrlich gesagt,dass wir auch keinen gefunden hätten,denn,verzeiht mir das ich mich so ausdrücke,ich glaube wir hatten bei den beiden einfach verdammt viel Glück! Allein schon aus einem unbekanntem Spieler wie Micoud,so einen genialen Fußball zu erhalten,und dann noch ein "Talent" von der Auswechselband von Porto zu holen,was genau so genial ist,das passiert im Fußball nicht mehr häufig.

Wenn du allerdings noch andere Vorschläge hast,wie man offensiv spielen kann,dann kannste ja mal nen Small-Talk mit KATS führen.
Dieser Umbruch hat für Werder eine neue Generation-Fußball eingeführt,weg vom alten 10er,hin zu einem Zukunfts-tauglichem Prinzip.
Entweder man passt sich der Veränderung an,oder nicht.Und ich bin heilfroh,das Herr Schaaf eingesehen hat,dass man auf Kurz oder lang mit der Raute nicht weiter kommt.

Grüße,
Slizr
 
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