Aktuelle Transferpolitik

wenn nun aber Diego verkauft werden sollte, und Werder zwischen 18 und 25Mio € kassiert. Können wir uns dann so sicher sein, dass der Großteil der Einnahmen in neue Spieler investiert wird?

Eher nicht, nehme ich stark an! Der SV Werder ist für seine "eher defensive" Transferpolitik bekannt! Mehr als 3 Spieler werden nicht verpflichtet werden...der Rest kommt auf die Bank, bzw wird zum Löcher stopfen verwendet werden!
 
wenn nun aber Diego verkauft werden sollte, und Werder zwischen 18 und 25Mio € kassiert. Können wir uns dann so sicher sein, dass der Großteil der Einnahmen in neue Spieler investiert wird?

Allofs hat aber immer betont, dass Spielererlöse wieder in die Mannschaft investiert werden, natürlich immer SINNVOLL! D.h. nicht, dass bei einem Diego-Erlös von 25 Mio. diese gleich und umgehend wieder in irgendwelche Spieler reinvestiert wird. Das Geld wird jedoch auch nicht für andere Bereiche des Vereins verwendet.
 
wenn nun aber Diego verkauft werden sollte, und Werder zwischen 18 und 25Mio € kassiert. Können wir uns dann so sicher sein, dass der Großteil der Einnahmen in neue Spieler investiert wird?
18-25 Millionen ? :stirn: Sollte Werder so dämlich sein und Diego für unter 25 Millionen verhökern, dann gute Nacht. Bevor man ihn für den Preis ziehen lässt, sollte man ihn lieber noch ein Jahr hier behalten, ob er will oder nicht.

btw., wenn Werder wirklich nicht das internationale Geschäft erreichen sollte, dann darfst du davon ausgehen, dass davon kein teurer Spieler gekauft wird, sondern damit die Spielergehälter der vorhandenen Spieler gezahlt werden. Ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft, kann Werder die Gehälter ja bekanntlich nur ein Jahr finanzieren.
 
Ich finde es schon beachtlich, dass heute ein Artikel in der Zeitung steht, indem die genauen Zahlen vom Sanogo Transfer drin stehen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass auf die aufkommende Unruhe was z.B. die Geldfragen betrifft etwas beruhigt werden sollen.
So ist es dann wohl, dass für die Rückrunde das Gehalt eingespart wird und zusätzlich 900.000€ eingenommen wurden. Von denen der Tizolis und Futacs Transfer getätigt wurden. Demnach wurde wahrscheinlich hier noch ein Gewinn erwirtschaftet.
Das, die erneute Aussage den Kader zu überprüfen, die Ungewissheit was mit Diego und Pizarro ist, die vielen Leihgeschäfte und unsichere Position in der Buli lässt darauf schließen, dass wir im Sommer einiges an Veränderung im Kader sehen werden oder hier einfach darauf hingearbeitet wird, auf alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
 
Ich habe gestern einen Satz von Gegenbauer, Präsi bei Herta, gelesen (Quelle Sportbild), wo er sagt, dass die Herta 29 Mio. Euronen Verbindlichkeiten hat. Wenn einer im Sommer kommt und das passende Angebot abgibt, sind die Leistungsträger weg wegen Schuldenabbau.

Ja, Hertha ist schon echt ein Knüller. 29 Millionen Schulden haben und trotzdem weiter fleißig Spieler holen...
 
Ich finde es schon beachtlich, dass heute ein Artikel in der Zeitung steht, indem die genauen Zahlen vom Sanogo Transfer drin stehen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass auf die aufkommende Unruhe was z.B. die Geldfragen betrifft etwas beruhigt werden sollen.
So ist es dann wohl, dass für die Rückrunde das Gehalt eingespart wird und zusätzlich 900.000€ eingenommen wurden. Von denen der Tizolis und Futacs Transfer getätigt wurden. Demnach wurde wahrscheinlich hier noch ein Gewinn erwirtschaftet.
Das, die erneute Aussage den Kader zu überprüfen, die Ungewissheit was mit Diego und Pizarro ist, die vielen Leihgeschäfte und unsichere Position in der Buli lässt darauf schließen, dass wir im Sommer einiges an Veränderung im Kader sehen werden oder hier einfach darauf hingearbeitet wird, auf alle Eventualitäten gerüstet zu sein.


Kannst du die Zahlen posten, bitte? Würde mich interessieren! :tnx:
 
Ich will hier ja kein Öl ins Feuer gießen, aber erinnert sich noch einer an das erste Famagusta-Spiel?

http://www.sueddeutsche.de/sport/528/310457/text/

Schon an diesem Spiel, bei dem kein Bremer verletzt war, ließ sich die Unausgewogenheit im Kader sehen, wie der Text aus der Süddeutschen zeigt. Und tatsächlich hat sich das dann ja auch alles nahtlos immer so fortgesetzt. Eine Wende durch die Winterpause jedenfalls sieht anders aus.

An dem Artikel kann man deutlich ablesen, wie eine treffende Analyse sich nachhaltig bestätigt. Da hilft weder schön reden noch glatt bügeln. Werder fehlt in dieser Saison die Qualität um national und international etwas bewegen zu können. Mehr als Durchschnitt ist nicht drin und mehr konnte man in diese Saison auch nicht sehen und wenn man ehrlich ist, auch nicht erwarten.

Jorgos
 
Kannst du die Zahlen posten, bitte? Würde mich interessieren! :tnx:

Kann ich nicht. ICH Denke aber, dass die Leihe von Tziolis + sein Gehalt für dieses halbe Jahr nicht annähernd das Volumen des Sanogo Transfers erreicht. Und ICH denke, dass da noch genügend Platz war, um damit Futacs zu holen.
Meine Vermutungen, keine Fakten. Wie geschätzte 95% aller Meinungen und Aussagen in einem Forum von Usern, die wohl alle keinen Einblick in die Tagesgeschäfte des SV Werder haben.
 
Kann ich nicht. ICH Denke aber, dass die Leihe von Tziolis + sein Gehalt für dieses halbe Jahr nicht annähernd das Volumen des Sanogo Transfers erreicht. Und ICH denke, dass da noch genügend Platz war, um damit Futacs zu holen.
Meine Vermutungen, keine Fakten. Wie geschätzte 95% aller Meinungen und Aussagen in einem Forum von Usern, die wohl alle keinen Einblick in die Tagesgeschäfte des SV Werder haben.

Achso, ich dachte, es würden die "genauen" Zahlen der Sanogo-Leihe drin stehen, dann hatte ich dich falsch verstanden. :beer:
 
Ach steht sogar in der Presseschau. Dann muss ich das überlesen haben. Danke!

So Details kommen doch meistens einige Tage nach dem Transfer an die Öffentlichkeit.
 
Wo ist denn das Problem, Spieler zu holen, wenn man Schulden hat? Ich dachte, hier gibt es soviele BWL'er? Nennt mir mal Unternehmen, das KEINE Schulden hat. BMW, Audi, Daimler, Siemens etc. haben die nur Eigenkapital? Schulden oder besser Fremdkapital sind gut, so lange man sich den Kapitaldienst leisten kann. Das ist zwar eine simple Darstellung, aber die Verteufelung kann ich nicht nachvollziehen.
 
Warum sollten denn Verbindlichkeiten gut sein ? Nur weil die meisten Firmen welche haben ? Der einzige Vorteil darin ist, dass man zusätzliches Geld bekommt, was man dann aber wieder jemandem schuldet.

Wenn ich mir von nem Kumpel nen Hunni leihe und ihm dafür Zinsen zahle, haben wir auch erst beide davon nen Vorteil. Er macht Gewinn und ich habe vorerst Geld in der Tasche. Nur muss ich ihm dann mehr zurückzahlen, also ist der Vorteil dahin.

Da wäre mMn der einzige Grund für sowas, dass man Einnahmen erwartet, aber nun schon das Geld braucht. Werder hat aber keine zu erwartenden Einnahmen, wenn mans so will. Wären wir wieder beim Thema "Geld ausgeben, was man erwartet, aber nicht bekommt".
 
Wo ist denn das Problem, Spieler zu holen, wenn man Schulden hat? Ich dachte, hier gibt es soviele BWL'er? Nennt mir mal Unternehmen, das KEINE Schulden hat. BMW, Audi, Daimler, Siemens etc. haben die nur Eigenkapital? Schulden oder besser Fremdkapital sind gut, so lange man sich den Kapitaldienst leisten kann. Das ist zwar eine simple Darstellung, aber die Verteufelung kann ich nicht nachvollziehen.

Da hätten wir aber immer noch die Variable des "sich einstellenden Erfolgs" einer Investition.

Wenn bei BMW Investitionen für ein neues Werk getätigt werden, dann habe ich, bei Annahme einer entsprechend hohen Nachfrage in Höhe der Zusätzlichen Produktionskapazitäten irgendwann den Break Even erreicht und ab dann mache ich Gewinne.

Was aber wenn Investitionen á la Carlos Alberto getätigt werden, die sich faktisch nie amortisieren werden. Spieler sind eben keine Maschinen, von denen ich eine bestimmte Leistung, die ich erwarte, eben auch zu 100% bekomme.
 
Wo ist denn das Problem, Spieler zu holen, wenn man Schulden hat?

Warum stellst du eine Frage, die du dir gleich selbst beantwortest?

Schulden oder besser Fremdkapital sind gut, so lange man sich den Kapitaldienst leisten kann.

Eben. Und wenn man nicht sicher sein kann, dass man sich die Schulden auch langfristig wird leisten können, dann lässt man besser die Finger davon und wirtschaftet mit dem, was zur Verfügung steht.
 
Die Frage ist doch ganz einfach zu beantworten: Transfers, die mit Fremdkapital finanziert werden, kosten natürlich durch die Zinsgbelastung doppelt. Daher sollte man auch doppelt überlegen, ob es das einem wert ist. Eine Diskussion über Zahlungsmentalitäten und unkontrollierter Massenverschuldung (auch gerade in der Buli), will ich gar nicht erst anfangen. Aber nur das noch: Wer angesichts der unsicheren Wirtschaftslage, jetzt noch unnötigerweise Schulden macht, gehört geteert und gefedert.
 
Wo ist denn das Problem, Spieler zu holen, wenn man Schulden hat? Ich dachte, hier gibt es soviele BWL'er? Nennt mir mal Unternehmen, das KEINE Schulden hat. BMW, Audi, Daimler, Siemens etc. haben die nur Eigenkapital? Schulden oder besser Fremdkapital sind gut, so lange man sich den Kapitaldienst leisten kann. Das ist zwar eine simple Darstellung, aber die Verteufelung kann ich nicht nachvollziehen.

Das ist ne ganz einfache Rechnung. Positiv ist die Verschuldung nur wenn die Einnahmen höher als die Zinsen sind. Kauft man einen Spieler für 10 Mio und zahlt dafür sagen wir mal 8 % Zinsen, dann müßte der Spieler für 800.000 € Mehreinnahmen sorgen und das läßt sich wohl kaum vorher sagen. Dazu kommt dann noch, dass eine Rückzahlung in 3 Jahren weniger Wert ist als jetzt, weil das Geld, dass ich jetzt nicht zu Verfügung habe, könnte ich für 5% anlegen und somit müssen Zahlungen die in der Zukunft liegen abgezinst werden. Und jetzt kommst du und sagst mir ob die Investition von 10 Mio finanziert durch Fremdkapital sich lohnt oder nicht, Herr Maier!?

Ich habe noch vergessen, dass das Gehalt berücksichtigt werden muss und der Wiederverkaufswert. Du musst also jetzt schätzen für wieviel der Spieler den Verein verlassen wird. Das macht die Sache nicht einfacher!!
 
Richtig. Es ist ja scheinbar zu schwer, zu verstehen, dass Werder einen Kader hat, der von den laufenden Kosten über dem Limit liegt. Werder sollte zurück zu seinen Wurzeln. Hoch dotierte Verträge lösen und viel Wert auf Jugendarbeit und konsequentes Scouting legen. Stars machen, statt zu verpflichten. Dafür nehme ich auch in Kauf, nicht jedes Jahr in die CL einzuziehen.

MfG/d.na
 
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