AF 2: Deutschland - Dänemark

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Sehr zerfahrenes Spiel, irwie ging der Matchplan mit Sané nur am Anfang auf, Musiala mit Tor aber eher für Fehlpässe gut heute. Gündogan blass, Kroos kalt gestellt und schon wird es holprig. Die Dänen werden den Schiri nicht sonderlich gut in Erinnerung behalten, was ich gut verstehen kann. Nicht unbedingt nur die VAR Szenen, sondern auch die kleinen Fouls, die doch sehr zu unseren Gunsten ausgelegt wurden.
 
Den Gegner nach 10 Minuten unnötig stark gemacht, viel zu wenig positive Energie auf den Platz gebracht.
Zeitweise schien es mir, als ob sie darauf warten würden, dass die Dänen ihnen den Ball freiwillig überlassen wurden. Die Defensivleistung war zumindest fragwürdig bis auf 2, 3 sehr starke Szenen. Botterschleck hätte ich das Tor gegönnt. Schade.
Und Sané? Wozu?
Zur Entspannung erstmal zwei Folgen 'Verpfuscht - Ein Fall für die Beauty Docs' gucken...
 
Der Schiedsrichter + VAR hat sich leider in den Mittelpunkt des Spiels gepfiffen.

Vor allem durch eine absolut kleinliche Regelauslegung mit fragwürdigen Pfiffen aus dem Spiel heraus (auf beiden Seiten). Das ganze dann gepaart mit einem übertriebene Auftreten auf dem Platz.

Das vermeintliche 1:0 von Schlotterbeck war ja am Ende nur der Anfang eine ziemlich schwachen Schiedsrichterleistung. Wird das gegeben ist es ein ganz anderes Spiel.

Aber gut... weiter geht's im Viertelfinale. Das liegt der Mannschaft dann vielleicht mehr, wenn Spanien dort wartet. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir gegen tiefstehende Gegner kaum Rezepte haben und in der Defensive immer wieder für Großchancen der Gegner gut sind...
 
Aber auch wieder ungerechten Fußball. Die kniffligen Entscheidungen waren allesamt richtig, auch wenn sie mehrheitlich zu Lasten der tapferen Dänen gingen.

Das stimmt, aber es war ein anderer Fußball. Diese zweifelhaften Entscheidungen früher hatten auch ihren Reiz und ganz andere Emotionen. Jedenfalls sehe ich den VAR mittlerweile sehr kritisch. Selbst im Ball ist schon ein Sensor, der Handspiel/ Puls eines Spielers erkennt.
Sport wird überall natürlich immer mehr technisiert, digitalisiert, technisch regelrecht seziert. Das wird wohl nicht aufzuhalten sein.
 
Ein Millimeter Abseits war früher gleiche Höhe und den Ball aus kurzer Distanz an die Fingerkuppen geschossen zu bekommen, hieß „angeschossen“. Fände gut, wenn das wieder so wäre. Deutschland hätte auch ohne Elfmeter und nach 0:1 noch gewonnen und wenn nicht, wäre die Welt auch nicht untergegangen.
 
Das stimmt, aber es war ein anderer Fußball. Diese zweifelhaften Entscheidungen früher hatten auch ihren Reiz und ganz andere Emotionen. Jedenfalls sehe ich den VAR mittlerweile sehr kritisch. Selbst im Ball ist schon ein Sensor, der Handspiel/ Puls eines Spielers erkennt.
Der VAR bzw. genauer formuliert dessen Anwendung bietet durchaus Anlass zur Kritik. Zum Gesamtbild gehört aber auch, dass wie hier nachzulesen zumindest in der Bundesliga die Zahl der falschen gesunken ist - und somit mehr Gerechtigkeit herrscht.
Sport wird überall natürlich immer mehr technisiert, digitalisiert, technisch regelrecht seziert. Das wird wohl nicht aufzuhalten sein.
Unser beruflicher wie privater Alltag ist in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr technisiert, digitalisiert, und technisch - vor allem durch Datenkraken - regelrecht seziert. Warum also sollte der Sport in der technischen Steinzeit verharren?
 
Der Schiedsrichter + VAR hat sich leider in den Mittelpunkt des Spiels gepfiffen.

Vor allem durch eine absolut kleinliche Regelauslegung mit fragwürdigen Pfiffen aus dem Spiel heraus (auf beiden Seiten). Das ganze dann gepaart mit einem übertriebene Auftreten auf dem Platz.

Das vermeintliche 1:0 von Schlotterbeck war ja am Ende nur der Anfang eine ziemlich schwachen Schiedsrichterleistung. Wird das gegeben ist es ein ganz anderes Spiel.

Aber gut... weiter geht's im Viertelfinale. Das liegt der Mannschaft dann vielleicht mehr, wenn Spanien dort wartet. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir gegen tiefstehende Gegner kaum Rezepte haben und in der Defensive immer wieder für Großchancen der Gegner gut sind...

Bei der kleinlichen Regelauslegung bin ich bei dir, aber allein die Statistik zeigt (7:15 geahndete Fouls, 0:2 Gelbe Karten) dass es selbst mit Deutschland-Brille gerade in der 1. HZ sehr einseitig war. 2. HZ hat er dann mehr laufen lassen.
Auch bzgl. tiefstehende Gegner, wir haben 15 Torschüsse, davon 9 Schüsse aufsTor, allein Havertz hat 3 Riesenchancen, da muss man einfach auch mal einen unterbringen und vorzeitig dafür sorgen, dass die Dänen ihr Grunstellzng aufgeben müssen.
 
Der VAR bzw. genauer formuliert dessen Anwendung bietet durchaus Anlass zur Kritik. Zum Gesamtbild gehört aber auch, dass wie hier nachzulesen zumindest in der Bundesliga die Zahl der falschen gesunken ist - und somit mehr Gerechtigkeit herrscht.

Unser beruflicher wie privater Alltag ist in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr technisiert, digitalisiert, und technisch - vor allem durch Datenkraken - regelrecht seziert. Warum also sollte der Sport in der technischen Steinzeit verharren?

Alles schön und gut, aber heißt das wirklich, dass alles/ vieles besser wird? Ich bin möglicherweise zu alt, um manches akzeptieren zu wollen. Da ich die alten Zeiten noch kenne, in denen alles "besser" war, sehe ich manche Dinge wohl manchmal etwas anders als du. Und ich denke, dass das mein gutes Recht ist.
Trotzdem bin ich ein voll durchdigitalsierter Mensch, der ohne diese Technik viele Bereiche des täglichen Lebens nicht nutzen und anwenden könnte. Und noch einmal trotzdem: es wäre schön, wenn irgendwo ein menschlicher Zug bleiben würde.
 
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