8 - Mitchell Weiser

Beispiel in der normalen Arbeitswelt Arbeiter A hat einen unbefristeten Vertrag .Die Firma von Arbeiter A geht aus wirtschaftlichen Gründen in Kurzarbeit.
Arbeiter A gefällt das nicht und sucht und findet einen neuen Job.
Jetzt geht Arbeiter A zum Firmenchef sagt ihm das er auf Kurzarbeit kein Bock hat und da es der Firma gerade nicht gut geht würde er gerne einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen wenn die Firma bereit wäre ihm eine Abfindung für seine geleisteten Arbeitsjahre in Aussicht zu stellen .Die Firma kalkuliert kurz wieviel es Sie kosten würde und macht dann Arbeiter A einen Vorschlag für die Höhe der Abfindung (da ist Leverkusen noch nicht).Der akzeptiert und geht zu seiner neuen Liebe Werder Bremen
 
Egal Leverkusen ist jetzt noch stur ,aber die werden Nachgeben und Weiser dann hoffentlich hier her wechseln
Bin nach den letzten Berichten wieder zuversichtlich was Weiser und Werder angeht
 
Das stimmt nicht. Die Beraterbranche ist viel schlauer. Du glaubst, der Spieler sei der Kunde. Ist aber nicht so. Die Vereine sind die Kunden und die zahlen die Zeche. Die Berater kassieren üblicherweise 10% vom Lohn, dazu noch Anteilig in gleicher Höhe von den Provisionen (Einsatz-, Tor- und sonstige Prämien). Außerdem kassieren die Berater natürlich bei Transfers aber es summiert sich vor allem über Masse. Wenn Mané bei Bayern 20mio € pro Jahr für 4 Jahre kassiert, dann bekommt sein Berater 2mio € pro Jahr von Bayern München.

Schlau, oder? Ohne die Berater geht gar nichts und sie lassen sich für diese Abhängigkeit auch noch von den Vereinen bezahlen, obwohl sie die Spieler vertreten.

Der Spieler, in dem Falle Weiser, ist Kunde seines Beraters ! Zwischen beiden existiert ein Vertrag.

Die Vereine zahlen die Zeche wie du es ausdrückst, das stimmt. Sie müssen es rechtlich aber nicht da sie KEINE Kunden der Berater sind ! Sie zahlen deswegen da sie sonst bestimmte Spieler nicht bekommen welche sie unbedingt verpflichten wollen.

Ohne die Berater geht alles, lediglich würden viele Spieler, nicht alle, pro Jahr weniger verdienen als aktuell.

Kimmich z.B. hat seit kurzem KEINEN Berater mehr, verhandelt selbst.

Lg EFO
 
An irgendwem liegts beim Weiser-Werder-Bayer-Bingo ja immer.
Anfang Juni: Baumann verweist auf Weiser und Bayer, "es liegt derzeit nicht in unserer Hand."
Mitte Juni: Rolfes sagt, "es liegt an Werder und an Mitch."
Ende Juni: Weiser sagt, "es liegt jetzt an Leverkusen."

:popcorn:
 
Ohne die Berater geht alles, lediglich würden viele Spieler, nicht alle, pro Jahr weniger verdienen als aktuell.
Am Ende haben die Vereine schon einen Überblick über ihre Finanzen.
Personalkosten & Beraterkosten werden beides als Aufwand gebucht.
He höher die Beraterkosten, desto weniger kann dem Spieler über Personalkosten als Gehalt ausgezahlt werden.

Ende Juni: Weiser sagt, "es liegt jetzt an Leverkusen."
:popcorn:
So sieht es. Leverkusen hat einen Spieler, den sie nicht mehr so gut bei sich einbinden können. Spielen wir also auf Zeit und schauen uns nach Alternativen um.
 
Sie müssen es rechtlich aber nicht da sie KEINE Kunden der Berater sind !

Hier mal ein Link für dich:

Rehberg: Beruf Spielerberater - eine Gelddruckmaschine (allgemeine-zeitung.de)

Der Kunde zahlt. So kennen wir das aus dem Alltagsleben. Im Fußball ist das anders. Ein Spieler nimmt sich einen Berater und wird damit zum Kunden. Aber wer bezahlt die Dienstleistung der Berateragentur? Ein Dritter. Der Arbeitgeber des Spielers. Die Berater haben es geschafft, die Klubs zu ihren Kunden zu machen. Nach dem Motto: Wir bringen euch den Spieler, der für euch interessant ist – also müsst ihr dafür zahlen.
 
Mitchell Weiser in Bild zum Stand der Dinge: "Es laufen gerade Verhandlungen zwischen Werder und Bayer, es liegt jetzt an Leverkusen. In ein paar Tagen wissen wir hoffentlich mehr."
(Ich weiß, Bild und so)
Heißt: Weiser ist sich mit Werder einig?
Hieß es nicht mal, Leverkusen möchte keine Ablöse für ihn haben? Was gibt es denn dann noch zu verhandeln?
:denk:

Der Junge will eine Abfindung haben die dann sein niedriges Gehalt bei Werder ausgleicht , nur darum geht es .
Aber Leverkusen sagt : du kannst Ablösefrei gehen , also es liegt alles in deiner Hand . Und da sagt Werder die Forderungen kann und
will Werder nicht zahlen , verständlich .
 
Fand ihn stark und man hat auch gesehen das er die Mannschaft klar besser gemacht hat.Die letzten Spiele (Aufstiegsfinale) immer unter den Top 3 Spielern bei Werder .Das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen.Natürlich kann man keine 3 Millionen im Jahr zahlen und Corona kommt auch wieder .Aber trotzdem sollte man so einen Spieler ruhig weiter von Werder überzeugen
Bin da noch positiv eingestellt
Soll hier spielen

Ich schrieb ja : zum Ende der Saison .
In der Phase der ersten Liga und eine große Phase der zweiten Liga war er eine Enttäuschung .
Ist doch schon verwunderlich , dass da kein anderer Verein aufspringt um ihn zu holen , er ist halt bekannt im weiten Rund der Liga für seine
Leistungen die in keinen Verhältnis für sein Gehalt stehen . Für dieses Gehalt war halt Bayern , Hertha und Leverkusen verantwortlich .
 
Für dieses Gehalt war halt Bayern , Hertha und Leverkusen verantwortlich .

Da hat er ordentlich seinen Schnitt gemacht. Was seine schwachen Leistungen in der Hinrunde der 2. Liga angeht, so war das eine ordentliche Mischung aus Anfangs Taktik sowie Weisers Corona-Haltung. Fehlendes Training + bescheuerte Taktik und Aufstellung, das reicht dann offenbar sogar in der 2. Liga um Spieler zu verwirren. Unter Werner wurde es dann ja sofort besser, ehe er dann umgehend wieder ausgefallen ist und am Ende dann aber richtig gut war, wie es sich schon angedeutet hatte.
 
Am Ende haben die Vereine schon einen Überblick über ihre Finanzen.
Personalkosten & Beraterkosten werden beides als Aufwand gebucht.
He höher die Beraterkosten, desto weniger kann dem Spieler über Personalkosten als Gehalt ausgezahlt werden.

In Dortmund laufen die Dinge ganz anders weswegen Watzke ständig neue Kreditlinien aufnimmt bzw bestehende erweitern lässt. :lol:

Lg EFO
 
Hier mal ein Link für dich:

Rehberg: Beruf Spielerberater - eine Gelddruckmaschine (allgemeine-zeitung.de)

Der Kunde zahlt. So kennen wir das aus dem Alltagsleben. Im Fußball ist das anders. Ein Spieler nimmt sich einen Berater und wird damit zum Kunden. Aber wer bezahlt die Dienstleistung der Berateragentur? Ein Dritter. Der Arbeitgeber des Spielers. Die Berater haben es geschafft, die Klubs zu ihren Kunden zu machen. Nach dem Motto: Wir bringen euch den Spieler, der für euch interessant ist – also müsst ihr dafür zahlen.

Deswegen schrieb ich vorhin, die Vereine zahlen Provision usw. weil sie bestimmte Spieler unbedingt wollen und die Berater selbige sonst anderweitig anbieten.

Ja, nach dem Selbstverständnis dieser Berater. Wenn die Vereine vor ein Arbeitsgericht gehen werden sie IMMER gegen die Berater gewinnen da sie mit ihnen keinerlei Vertragsverhältnisse besitzen. Jeder Richter oder Richterin wird den Beratern oder Beraterinnen sagen, wenn sie Gelder wollen wenden sie sich hierfür an ihren Vertragspartner, den Spieler !

Lg EFO
 
Naja, Berater sind halt so was wie Headhunter und die nehmen auch bei normalen Arbeitnehmern 30% des Jahreseinkommes des neuen Mitarbeiters...
 
Wenn sich mal alle beteiligten Vereine bei Spieler X zusammentäten und Provisionszahlungen usw. verweigern würden, wäre der Spieler der Dumme da er ohne Verein da stünde. Ich als Verein würde jedenfalls KEINE Zahlung an den Berater tätigen. Käme als Antwort dann wechselt der Spieler woanders hin würde ich entgegnen "Nach ihrem Selbstverständnis ist dem so. Mal sehen wie es aussieht wenn sich der Spieler selbst mit uns unterhalten hat. Wenn er zu uns wechseln möchte müssen sie sich als Berater mit dem Spieler einigen wie sie an ihre Provision kommen. Der Transfer zu uns findet trotzdem statt"

Lg EFO
 
Notfalls wird er bei der Hertha oder dem HSV unterkommen. Letztere kaufen aktuell eh alles was im Regal zur Auswahl liegt. :D

Lg EFO
 
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