34. Spieltag: Werder II - VfB Stuttgart II

Wenn man sich die Heimspiele der Profis aber man anschaut, könnte man zu dem Eindruck kommen, dass den Ultras die Optik besonders wichtig ist. Mir kommt es häufig zumindest so vor, dass ein guter Fahneneinsatz häufig gleich gutem Support gesetzt wird, was in meinen Augen natürlich völlig blödsinnig ist. Leider gibt es aber allgemein eher die Entwicklung, dass sich lieber selbst gefeiert wird (der "Andree Wiedener", Fahneneinsatz und Doppelhalter mit Gruppenhinweis usw.) als dass sich auf das Wesentliche konzentriert wird.

In den letzten Jahren hat sich auf der Gerade durchaus auch jüngeres Publikum eingefunden, jedoch ist die Mehrheit davon eher zum ruhigen Betrachten des Spiels anwesend als dass ein Interesse daran bestehen würde, die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Ob es vom Verein toleriert werden würde, dass in der Mitte eine Gruppe lautstark singt, kann ich nicht beantworten. Da fließen wieder mehrere Faktoren ein, wie die Sicherheit der Spieler (da die Plätze ja direkt hinter den Bänken sind) als auch die Gefahr des Konflikts mit dem anderen Verein aufgrund der Nähe zum Gästeblock sowie die Rechte der neutralen Zuschauer.

Ein ganz andere Frage ist, ob seitens der Ultras ein Interesse an einem Support ohne Materialien besteht, woran ich ehrlich gesagt aufgrund oben genannter Gründe zweifel. In meinen Augen ist zwar das lautstarke Unterstützen der Mannschaft auch ohne Materialien möglich, das sehen die Ultras aber vermutlich anders. Generell finde ich eine gesunde Mischung aus Gesang und Fahneneinsatz auch schöner.
 
Meine Rede, aber ich kann auch verstehen, dass die organisierten Fangruppen, was die Optik angeht, die gleichen Rechte haben möchten wie die Auswärtsfans. Aber ich finde, angesichts der prekären Situation unserer zweiten Mannschaft sollte man schon einmal darüber nachdenken, ob man nicht über seinen Schatten springt. Ob jetzt das Zahlen des Eintrittspreises oder der Verzicht auf Fahnen und Banner das größere Hindernis ist, müssen die Betroffenen entscheiden. Wie gesagt, mit spartanischeren Mitteln wie Schalparaden oder meinentwegen auch bestimmter Kleidung lässt sich einiges kompensieren, da muss man nur einmal ins Ausland schauen.

Verständnis habe ich dafür auch. Kann auch eben nicht verstehen welches Problem der Verein in dieser Hinsicht genau hat. IMHO ist eben genug Platz auf der Gegengraden, um alles unter einen Hut zu bringen. Platz 11 platz bei Heimspielen ja nicht gerade aus allen Nähten. ;)

Ich würde mich freuen, wenn es ein paar Leute gibt, die unsere Jungs anfeuern wollen, ganz gleich, ob es jetzt die Ultras sind oder andere. Ich glaube auch, dass da Potential vorhanden ist, das aber noch weniger zum Tragen kommt als bei der Unterstützung der Bundesligamannschaft.

Eben. Die Situation für die Jungs ist derzeit schwierig genug und dann supportechnisch bei Zuschauerzahlen um die 1000, wie gegen Jena, Nichts zu bekommen ist absolut traurig. Und meiner Meinung nach gibt es genug Leute, die bereit wären zu supporten, wenn jemand sie mitzieht.

In dieser Frage begegne ich irgendwie beiden Seiten mit Verständnis aber eben auch Unverständnis.
 
Wenn man sich die Heimspiele der Profis aber man anschaut, könnte man zu dem Eindruck kommen, dass den Ultras die Optik besonders wichtig ist. Mir kommt es häufig zumindest so vor, dass ein guter Fahneneinsatz häufig gleich gutem Support gesetzt wird, was in meinen Augen natürlich völlig blödsinnig ist. Leider gibt es aber allgemein eher die Entwicklung, dass sich lieber selbst gefeiert wird (der "Andree Wiedener", Fahneneinsatz und Doppelhalter mit Gruppenhinweis usw.) als dass sich auf das Wesentliche konzentriert wird.

In den letzten Jahren hat sich auf der Gerade durchaus auch jüngeres Publikum eingefunden, jedoch ist die Mehrheit davon eher zum ruhigen Betrachten des Spiels anwesend als dass ein Interesse daran bestehen würde, die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Ob es vom Verein toleriert werden würde, dass in der Mitte eine Gruppe lautstark singt, kann ich nicht beantworten. Da fließen wieder mehrere Faktoren ein, wie die Sicherheit der Spieler (da die Plätze ja direkt hinter den Bänken sind) als auch die Gefahr des Konflikts mit dem anderen Verein aufgrund der Nähe zum Gästeblock sowie die Rechte der neutralen Zuschauer.

Ein ganz andere Frage ist, ob seitens der Ultras ein Interesse an einem Support ohne Materialien besteht, woran ich ehrlich gesagt aufgrund oben genannter Gründe zweifel. In meinen Augen ist zwar das lautstarke Unterstützen der Mannschaft auch ohne Materialien möglich, das sehen die Ultras aber vermutlich anders. Generell finde ich eine gesunde Mischung aus Gesang und Fahneneinsatz auch schöner.

:tnx:
95% Zustimmung. Ich glaube schon, dass man die Geradenzuschauer zum Teil zu ein paar Sprechchören bewegen kann. Aber die müssen dann eben auch ordentlich angestachelt werden. Da reichen dann keine drei Leute, aber wenn mindestens zehn Menschen direkt neben denen Rabatz machen, könnte der Funke überspringen.
 
Vor ein paar Wochen, ich glaube es war gegen Ingolstadt, haben doch ein paar Leute mit Vuvuzelas und Trommeln Rabatz gemacht. Allerdings war das glaube ich für die meisten Leute, mich eingeschlossen, eher nervtötend.

Einen Support von den Ultras auf der Gegengeraden wird es vermutlich vorerst nicht geben. Vielleicht können sich ja aber auch andere dazu aufraffen, den Funken auf den Rest der Geraden überspringen zu lassen.
 
Im FSB steht jetzt doch ein Aufruf zum Support für den morgigen Dienstag. Allerdings kommt dieser zum einen von keinem Gruppenmitglied (darauf reagieren die meisten gar nicht erst) und zum anderen auch sehr spät. Vielleicht sind ja ein paar Leute, die wirklich supporten wollen...
 
Das liegt daran, dass auf der Geraden schon seit Jahren die restlichen Zuschauer (vornehmlich Rentner) stehen, die dort in Ruhe das Spiel gucken möchten. Aus diesem Grund möchte der Verein nicht, dass dort mit Fahnen und anderen Materialien (Sichteinschränkung) supportet wird. Der Platz direkt am Zaun zum Gästeblock hin ist aufgrund der Sicherheit ebenfalls nicht genehm. Damit bleibt also nur noch der Bereich auf den nicht überdachten Sitzplätzen, der aber - seitdem ist dort eben diese Sitzplätze gibt - kostenpflichtig ist.


Ah, Unterstützung (dieses suppendings ist als Wort überflüssig) geht also nur mit Fahnen und Sichthinederung für andere.... ehmmmm, ja....

Ich dachte ich unterstütze im Oberrang der Ost auch durch rufe und werde von den Ultras ja pauschal auch gerne mal "angemault", wenn ich nicht rufe und brülle und aufstehe (was ICH ja immer tue, aber ein Rest ja nicht). Jetzt ist das also nicht möglich mit Rufen und Klatschen zu unterstuzen... Das versteh ich nicht so ganz...
 
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