Poldi will doch gar nicht nach Bremen. Hatte ja die Chance.
Der wollte in erster nach Köln. Dass er nicht nach Bremen will, hat einzig und allein damit zu tun.
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Poldi will doch gar nicht nach Bremen. Hatte ja die Chance.
Der wollte in erster nach Köln. Dass er nicht nach Bremen will, hat einzig und allein damit zu tun.
Und dann steigt Köln wieder auf und er will unbeding wieder nach Köln... Hmm...

Herr Daum, der 1. FC Köln verliert Christoph Daum, was verlieren Sie?
Daum: Ich verstehe ihre Frage nicht! Ich hinterlasse ein geordnetes Haus. Der FC ist für die Zukunft gut aufgestellt. Ich habe meine Aufgabe in Köln erfüllt.
Andere sagen, Sie lassen den FC im Stich!
Daum: Ich sage: Ich habe niemanden im Stich gelassen.
Was gab am Ende den Ausschlag für Ihre Entscheidung, zurück in die Türkei zu gehen?
Daum: Ich habe andere Ambitionen.
Heißt das, der FC konnte Ihrem Anspruchsdenken nicht gerecht werden?
Daum: Moment. Der 1. FC Köln hat unter meiner Amtszeit im Rahmen seiner Möglichkeiten das Maximale erreicht. Klar ist aber auch, mehr als Platz neun wäre in der neuen Saison mit dieser Mannschaft nicht drin. Wen wollen Sie in der Tabelle noch überholen? Sagen Sie es mir!
Was ist Ihre Botschaft an die FC-Spieler?
Daum: Was soll ich den Spielern denn sagen?
Was sagen Sie Lukas Podolski, für den Sie sicher auch ein Grund waren, zurück nach Köln zu kommen?
Daum: Ich habe Poldi in unseren Gesprächen direkt reinen Wein eingeschenkt. Ich weiß nicht, ob er das damals so realisiert hat. Aber ich habe ihm gesagt: Lukas, ich kann dir keine Garantie geben, dass der Trainer des FC in der nächsten Saison Christoph Daum heißt.
Hat FC-Boss Wolfgang Overath versucht, Sie umzustimmen?
Daum: Nein, das hat er nicht. Ich habe ihn am Montagabend angerufen und ihn darüber informiert, dass ich von meinem Kündigungsrecht Gebrauch machen werde. Weil wir so ein gutes Vertauensverhältnis haben, habe ich ihm ein paar Details von meinem Angebot aus der Türkei erzählt. Wolfgang sagte nur: Christoph, wir brauchen nicht weiterreden. Dann sagte Wolfgang noch: Christoph, so lange ich hier Präsident bin, ist die Tür für dich immer offen.
Wen nehmen Sie mit zu ihrem neuen Verein?
Daum: Meinen Co-Trainer Roland Koch. Sein Vertrag war ja schon immer an meinen gekoppelt.
Und Ümit Özat?
Daum: Da ist nichts geplant. Er geht zuerst einmal seinen Weg ohne mich.
Herr Daum, was haben Sie am Mittwoch in Zürich gemacht?
Daum: Das darf ich nicht sagen.
Dann sagen wir es Ihnen: Sie haben Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim getroffen und über den neuen Kader von Fenerbahce geredet.
Daum: Kein Kommentar. Ich darf darüber nicht sprechen.
Herr Daum, Sie bauen gerade in Köln ein neues Haus. Was wird jetzt damit?
Daum: Das haben wir uns auch gefragt. Aber dann haben Angelica und ich uns gesagt: Wir kriegen auch das geordnet. Wir haben einen guten Bauleiter, der regelt das schon.
Haben Sie die Entscheidung allein getroffen, oder wurden Sie von Angelica beeinflusst?
Daum: Natürlich haben wir das gemeinsam entschieden. Angelica und ich, nur wir beide!
Es war ein Abschiedsspiel für Ümit Özat geplant. Der FC sollte gegen Fenerbahce spielen. Wollen Sie, dass dieses Spiel wirklich stattfindet?
Daum: Das weiß ich nicht. Aber schon wieder muss ich aufpassen, was ich sage.

(..)Was sagen Sie Lukas Podolski, für den Sie sicher auch ein Grund waren, zurück nach Köln zu kommen?
Daum: Ich habe Poldi in unseren Gesprächen direkt reinen Wein eingeschenkt. Ich weiß nicht, ob er das damals so realisiert hat.(...)


Wann hat Podolski denn schon mal etwas realisiert?Wann hat Podolski denn schon mal etwas realisiert?

Am Donnerstag oder Freitag wollen die Frankfurter Vollzug melden. Und Skibbe wäre vom Markt. Dabei hatte sich FC-Manager Michael Meier nach dem überraschenden Daum-Rückzug bereits mit Skibbe getroffen, um mit ihm über ein mögliches Engagement am Geißbockheim zu verhandeln. Skibbe allerdings machte gegenüber Meier deutlich, dass er so gut wie einig sei mit der Eintracht und ließ ihn damit erstmal abblitzen
...
Auch mit Morten Olsen wurde bereits Kontakt aufgenommen. Der dänische Nationaltrainer, zwischen 1986 und 1989 als Spieler und anschließend zwei Jahre als Trainer (1993 bis 1995) in Köln, will unbedingt wieder zurück in die Bundesliga.
Ich will wieder in einem Klub arbeiten, sagte er gestern zum EXPRESS, die Bundesliga ist natürlich sehr interessant. Die Stadien, die begeisterten Fans - das würde mir großen Spaß machen.
Dann frage ich mich aber, warum er überhaupt dort unterschrieben hat. Dass er mit Köln nicht so schnell international spielen wird wusst er auch schon vorher.
Die Fußstapfen sind groß. Vorgänger Christoph Daum hat zwar „ein bestelltes Feld“ hinterlassen, wie er im EXPRESS-Exklusiv-Interview betonte.
Herr Funkel, etliche FC-Fans wünschen sich Sie als Trainer in Köln zurück. Überrascht?
Das freut mich natürlich sehr. Offenbar haben die FC-Fans meine Arbeit in Frankfurt verfolgt, die über fünf Jahre auch erfolgreich war. Nach meinem Weggang 2003, den ich damals erst einmal eine Zeitlang verdauen musste, sind ja beim FC viele Trainer gekommen – und auch gegangen.
Würde es Sie denn reizen, den FC wieder zu übernehmen, oder brauchen Sie noch eine längere Auszeit?
Ich bin Vollblut-Trainer. Wenn eine interessante Aufgabe kommt, stünde ich bereit. Ich brauche da keine langen Pausen. Und dass der FC natürlich ein sehr interessanter Verein ist, ist bekannt. Um meine besondere Beziehung zum FC und zu Köln weiß ja fast jeder.
Aber: Entscheidend ist, was die Kölner Verantwortlichen wollen, was sie entscheiden.
Gab es in der kurzen Zeit seit dem Daum-Abgang schon Kontakt zum FC?
Nein.
Es hieß, Sie hätten damals die Karriere von Lukas Podolski nicht aktiv gefördert.
Und das stimmt so nicht. Ich hatte damals geplant, Lukas Podolski und Lukas Sinkiewicz mit ins Wintertrainingslager zu nehmen. Doch vor dem Trainingslager wurde ich beurlaubt. Lukas und ich haben überhaupt keine Probleme miteinander.


Zitat von [svwbadener];464065:

Zitat von [svwbadener];464065: