Vizekusen 

Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.


Auch der Fußball unterlag bzw. unterliegt steter systematischer Veränderungen. Somit blieb dem deutschen Fußball doch keine andere Wahl, als in den Zeiten, in denen der Fußball technisch und taktisch immer komplexer wurde und somit die teutonische Kraftmeierei immer mehr an Wirkung verlor, sich diesen Veränderungen anzupassen. Genauso wie Spanien sich als Keimzelle des Tiki-Taka sich davon verabschieden musste.Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, die Erfolge eines Verbandes hingen in erster Linie von dessen Größe (Anzahl der gemeldeten Mitglieder) ab. Tatsächlich hat der DFB oft und gern selbst auf seine Größe und Bedeutung hingewiesen und damit kokettiert. Der Verband ist mit u.a. 4 WM- und 3 EM-Titeln tatsächlich einer der erfolgreichsten der Welt, hat über Jahrzehnte also Vieles richtig gemacht, ist aber irgendwann (meiner Meinung nach nach dem verlorenen EM-Finale 2008 gegen Spanien) "falsch abgebogen". Von da an orientierte man sich plötzlich vielmehr an den "best practices" der erfolgreicheren Gegner als an den eigenen Stärken und Tugenden. "Ballbesitz und Tikitaka" verdrängten Vertikalität, Standards und Kopfballstärke. Ballsichere Pass-Maschinen wurden körperlich robusten Innenverteidigern bzw. Zentrumsstürmern vorgezogen. Der deutsche Fußball verlor damit seine Identität und beraubte sich damit selbst einiger oft erfolgreicher "Waffen".
Jein. Fußball ist zwar immer noch ein Mannschaftssport, in der nicht hochbegabte Individualisten als Einzelpersonen gewinnen, sondern eine geschlossen auftretende, funktionierende Mannschaft, in der, wie von dir korrekt erwähnt, auch solche Ausputzer wie Dieter Eilts gebraucht werden. Denn ein Franz Beckenbauer wäre auch niemals zu einer „Lichtgestalt“ werden können, wenn ihm ein Georg „Katsche“ Schwarzenbeck nicht den Rücken freigehalten hätte. Oder CR 7 ebenso wenig ohne seine Kettenhunde wie z.B. Pepe.Oberflächlich betrachtet könnte man behaupten, die Stärke einer Mannschaft und damit deren Erfolgs-Chancen würden sich in erster Linie am Marktwert der Auswahl-Spieler bemessen. Die Praxis zeichnet oft andere Phänomene. Als Werder-Fans wissen viele von uns, wie wichtig der "Ausputzer" Dieter Eilts für die Erfolge der Mannschaften in der Rehhagel-Ära war, obwohl dieser niemals im Verdacht stand, den höchsten Marktwert im Vergleich zu seinen jeweiligen Mitspielern gehabt zu haben. Auf die Neuzeit bezogen ist die Bedeutung eines Robert Andrich für den Erfolg seiner Teams sicherlich nicht annähernd soviel schwächer im Vergleich zu der eines Florian Wirtz, wie es die jeweiligen Marktwerte beider ausdrücken würden.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich und und somit vielschichtig. Wobei auch stets berücksichtigt werden muss, dass spielerische Innovationen nicht in den Jugendmannschaften entwickelt und anschließend bei den Profis übernommen werden, sondern der Weg verläuft genau entgegengesetzt.Warum sind Nachwuchsteams aus Spanien, Frankreich und England erfolgreicher?
Gesellschaftliche Entwicklungen haben sicherlich Einfluss auf Entwicklungen auf den Breiten- und Profisport. Jedoch ist dahingehend der Zentralismus Frankreichs nicht gleichbedeutend mit Vorteilen in Nachwuchsförderung gegenüber der föderalen Bundesrepublik.Kann ich mich im Fussball, im Sport allgemein, in Deutschland noch hocharbeiten? Gelingt mir dadurch der soziale Aufstieg? Ohne genaue Einblicke zu haben, könnte ich mir vorstellen, dass das in Frankreich, Spanien und Italien in bestimmten Milieus noch anders interpretiert wird als in vielen Regionen in Deutschland. Viele der in der französischen Statistik gelisteten Spieler stammen aus den Banlieues rund um Paris.
Der in Deutschland nach 1945 installierte Föderalismus, die bewusste Dezentralisierung von Strukturen, wirkt sich auch auf den Sport und den Fußball aus, mit Vor- wie auch mit Nachteilen. Wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen geht man auch im Sport sukzessive zu einer immer stärkeren Zentralisierung über.
Und genau ist das doch eines der Kernprobleme beim DFB. Obwohl (oder gerade weil?) er der größte Sporteinzelverband der Welt ist, fehlt es ihm an wirklich komplett durchdachten innovativen Ideen. Bzw. war und ist mit den zahlreichen Machenschaften, internen Querelen und der damit verbundenen Fluktuation in den Führungsgremien, bei denen der sogar der HSV vor Neid erblasst, zu sehr mit sich selbst beschäftigt, statt sich auf die wichtigen Aufgaben zu fokussieren. Somit werden dort werden Konzepte ausgebrütet und umgesetzt, um früher oder später feststellen zu müssen, dass diese doch nur halbgar sind und somit Korrekturen vorgenommen werden müssen, indem Innovationen der Wettbewerber kopiert und auf die eigenen Voraussetzungen und Bedürfnisse anpasst werden.Insgesamt hat der DFB auf verschiedenen Ebenen reagiert. Die aktuelle Situation resultiert aus den Fehlern und Nachläsdigkeiten vergangener Jahre.



Und prompte Antwort von Braunschweig. Geht gut los.



Die Liga ist dieses Jahr zu ausgeglichen. Die lassen alle noch Federn und ich glaube, so viele Punkte wird der HSV gar nicht mehr abgeben können, als dass es dieses Jahr nicht reicht zum Aufstieg.Maaan, ich will, daß der HSV noch von den Auftsiegsrängen verdrängt wird, aber die anderen dusseligen Clubs spielen mal wieder unentschieden.![]()
Rechnerisch aber noch möglich. Das bißchen Hoffnung lasse ich mir erst kaputt machen, wenn der Aufstieg des HSV fix ist.Die Liga ist dieses Jahr zu ausgeglichen. Die lassen alle noch Federn und ich glaube, so viele Punkte wird der HSV gar nicht mehr abgeben können, als dass es dieses Jahr nicht reicht zum Aufstieg.
