Übrige Spielethread

14. Mai Bundesliga-Finale
18. Mai EL-Finale in Sevilla
21. Mai DFB Pokalfinale in Berlin

Könnte ein anstrengender Mai für Red Bull werden.

Die beiden Bundesliga- Duelle Freiburg- Leipzig endeten beide 1:1.

Ich denke, das Pokalfinale ist völlig offen. Alle Daumen für Freiburg. :top:
 
14. Mai Bundesliga-Finale
18. Mai EL-Finale in Sevilla
21. Mai DFB Pokalfinale in Berlin

Könnte ein anstrengender Mai für Red Bull werden.

Die beiden Bundesliga- Duelle Freiburg- Leipzig endeten beide 1:1.

Ich denke, das Pokalfinale ist völlig offen. Alle Daumen für Freiburg. :top:
Die haben einen großen und ausgeglichenen Kader. Ich sehe das nicht unbedingt als Nachteil an.
 
Sehe ich komplett anders.
Und viele andere Fans von Traditionsvereinen auch.
Traditionsvereine, schön und gut. Nur für Tradition kann man sich nichts kaufen. Profifussball ist nun mal auch ein Geschäft. Ob einen dies nun passt oder nicht. In der Wirtschaft ist Tradition auch gut, aber diese Firmen müssen auch mit der Zeit gehen. Sonst verschwinden sie von der Bildfläche. Und viele Traditionsvereine haben es nicht geschafft mit der Zeit zu gehen und sind entweder nicht mehr existent oder sind in den unteren Ligen verschwunden. Werder hat sehr viel Tradition und hat sich leider darauf viel zu sehr ausgeruht. Das Ergebnis, jahrelanger Niedergang, bis zum Abstieg. Der HSV hat Tradition und hat hatte sogar das Geld von Kühne, aber eben wenig kompetente Leute. Das Ergebnis 2. Liga.
RB ist ein Verein der mit viel Geld, aber auch viel Fachwissen aufgebaut worden. Davor kann man ruhig den Hut ziehen. Bayer Leverkusen, oder der Vfl Wolfsburg würden ohne ihre Konzerne in der Hinterhand garantiert nicht in der Bundesliga spielen.
 
Und da geht sie wieder los, die alte Leier...Traditionsverein hier, Plastikclub da...blablabla. Was steht da unten, noch über "Lebenslang :wdance: Grün-Weiss"?...Wiesenhof...wohninvest...umbro...

Sind die Fans von Leipzig dann eigentlich "Plastikmenschen" ?

Ich freue mich auf jeden Fall für RB Leipzig. Da mir Union und Freiburg irgendwie ziemlich egal sind, hatte ich sogar auf ein Finale gegen Hamburg gehofft. Holt den Pokal im dritten Anlauf endlich nach Sachsen! :klatsch:
 
Und da geht sie wieder los, die alte Leier...Traditionsverein hier, Plastikclub da...blablabla. Was steht da unten, noch über "Lebenslang :wdance: Grün-Weiss"?...Wiesenhof...wohninvest...umbro...

Sind die Fans von Leipzig dann eigentlich "Plastikmenschen" ?

Ich freue mich auf jeden Fall für RB Leipzig. Da mir Union und Freiburg irgendwie ziemlich egal sind, hatte ich sogar auf ein Finale gegen Hamburg gehofft. Holt den Pokal im dritten Anlauf endlich nach Sachsen! :klatsch:
Nein, das sind die Leipziger nicht. Das hat aber, denke ich, auch hier keiner hehauptet.
Das einzige was mich an RB "stört", ist die Entstehung. Wenn man in einen vorhandenen, von mir aus, Leipziger Verein investiert hätte, wäre das sicher geräuschloser abgelaufen. Die große Peinlichkeit ist doch, dass man dieses von Seiten des DFB zugelassen hat.
Und Geld haben bedeutet nicht automatisch nachhaltigen Erfolg (Hertha "Gefällt das"). Dahingehend wird dort schon gut gearbeitet.
 
Ob einen dies nun passt oder nicht. In der Wirtschaft ist Tradition auch gut, aber diese Firmen müssen auch mit der Zeit gehen.

Na ja, es gibt viele Firmen die gerade wegen ihrer Tradition noch immer ihren Guten Ruf haben. Zumindest wirbt das oder ihre Produkte für sich, weil es eben von dieser Firma ist. Innerhalb der Firma werden die Strukturen auch immer wieder den Gesetzten oder der Tarifautonomie angepasst. Trotzdem bleibt das Grundgerüst dieser Firmen immer gleich. Auch wenn z.B. das Arbeitsrecht nicht zu kurz kommen darf usw.

Doch Traditionsvereine müssen ihre Strukturen immer weiter entwickeln ansonsten verschwinden diese in der 3.Liga oder Regionalliga.
Fakt ist aber leider ohne Geld geht es nicht. Also muss es irgendwo her kommen. Sponsoren, TV-Geld, Transfererlöse und Stadioneinnahmen sind die Haupteinnahme Quellen von Bundesligavereinen. Weitere Einnahmen werden durch so genannte Investoren garniert. Der Punkt ist aber eben der. Wieviel Prozent des Vereins überlässt man dem Investor und wieviel Einfluss lässt man von diesen zu? Das ist das was Traditionsvereine und den Plastikvereinen unterscheidet, der Plastikverein ist 100% abhängig vom Investor. Der Traditionsverein kann das begrenzen wie viel Einfluss der Investor auf den Verein hat. Ich hätte zum Beispiel gegen ein Investor wie es bei dem Bayern ist drei Traditionsfirmen. Dieses Model würde ich für Werder auch akzeptieren. Dazu passt die Verein Struktur der Bayern die ein Schlüssiges Geschäftsmodel, was über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Das ganze ist ja auch nicht von heute auf morgen so entstanden. Der Umgang mit der Konkurrenz in der eigenen Liga ist aber das was ich ablehne.
 
Und da geht sie wieder los, die alte Leier...Traditionsverein hier, Plastikclub da...blablabla. Was steht da unten, noch über "Lebenslang :wdance: Grün-Weiss"?...Wiesenhof...wohninvest...umbro...

Sind die Fans von Leipzig dann eigentlich "Plastikmenschen" ?

Ich freue mich auf jeden Fall für RB Leipzig. Da mir Union und Freiburg irgendwie ziemlich egal sind, hatte ich sogar auf ein Finale gegen Hamburg gehofft. Holt den Pokal im dritten Anlauf endlich nach Sachsen! :klatsch:
Wenn Red Bull wenigstens ein Leipziger Unternehmen wäre. Tatsächlich haben die mit Leipzig nicht viel am Hut. Ein Verein ist RB (Rasenballsport) auch nur auf dem Papier, der übt eine reine Alibi-Funktion aus. Im Gegensatz zu Freiburg, Union oder auch dem HSV muss Rasenballl nicht wirtschaftlich arbeiten. Deren Kapital wird von RedBull aufgebracht. Denen, wie auch Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim die Bundedliga-Lizenz zu erteilen, war komplett wettbewerbsschädlich.

Wenn man den Pokal in Sachsen sehen möchte, sollte man lieber auf Dynamo Dresden setzen. Die stehen heute eher für ehrlichen Wettbewerb als "RedBull Irgendwo", die zufällig auch in Sachsen investiert haben.
 
Traditionsvereine, schön und gut. Nur für Tradition kann man sich nichts kaufen. Profifussball ist nun mal auch ein Geschäft. Ob einen dies nun passt oder nicht. In der Wirtschaft ist Tradition auch gut, aber diese Firmen müssen auch mit der Zeit gehen. Sonst verschwinden sie von der Bildfläche. Und viele Traditionsvereine haben es nicht geschafft mit der Zeit zu gehen und sind entweder nicht mehr existent oder sind in den unteren Ligen verschwunden....
Ich denke bei Deinen Zeilen gerade an das Beispiel 1. FC Kaiserslautern. Ein Traditionsverein, wie er im Buche steht. Ein Verein, der viele Fehler gemacht hat, als er versuchte, im Konzert der Großen mitzuspielen. Ein Verein aus einer der kleinsten Bundesliga-Städte aller Zeiten, der sich ein völlig überdimensioniertes Stadion geleistet hat.

Nach Jahren des sportlichen und wirtschaftlichen Niedergangs, kurz vorm Abstieg in die 4.Liga-Bedeutungslosigjeit stehend, kommen die nun nach Jahren an die Bildfläche zurück. Das große Stadion ist schon jetzt häufig wieder voll. Verein, Region, Freunde und ganz Fußball-Deutschland lechzt nach einer Rückkehr der Roten Teufel in die 2. Liga.

Nur mal rein spekulativ: Würde RedBull Leipzig nach solch schweren Zeiten noch existieren? Würden die zurückkehren? Würde irgendein Hahn danach krähen? Was meinst Du?

Bei RedBull steht dieses Schicksal nicht zur Diskussion. Die werden als Konzern immer soviel Geld in den Fußball pumpen, dass es ihr Vehikel nicht erwischt. Falls nicht, droht denen das Schicksal von einst Bayer bzw. später KFC Uerdingen.
 
Na ja, es gibt viele Firmen die gerade wegen ihrer Tradition noch immer ihren Guten Ruf haben. Zumindest wirbt das oder ihre Produkte für sich, weil es eben von dieser Firma ist.
Der gute Ruf verblasst aber ziemlich schnell, wenn ein Unternehmen sich auf Ihrer erfolgreichen Tradition so ausruht, dass man den Blick auf den sich ändernden Markt und somit den Anschluss an den selbigen verliert.

So war z.B. die Firma Nokia 2010 oder 2011 noch der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen. Doch dieser Erfolg verklärte den Blick darauf, dass in dieser Zeit die auf den Markt gekommenen Smart- und I-Phones die Zukunft bei Mobiltelefonen bedeuteten. Mit der Folge, dass Nokia nur wenige Jahre später - 2013 - die einst so erfolgreiche Sparte Mobiltelefone verkaufen musste.

Ähnliches verhielten sich zahlreiche große Traditionsclubs im deutschen Profifußball. Beseelt durch ihre auch in ihren Erfolgen begründeten Traditionen versäumten sie es früher oder später, sich den Veränderungen anzupassen, den der Profifußball beginnend mit dem dort Anfang der 1990er Jahre startenden Turbo-Kapitalismus, der durch das Bosman-Urteil 1995 befeuert wurde, mit sich brachte. Seitdem ist der 1. Köln 6x , Eintracht Frankfurt 4x, 1. FC Kaiserslautern 3x (+ 1x aus der 2. Liga), Borussia Mönchengladbach und VfB Stuttgart je 2x, und zuletzt Hamburger SV, Schalke 04 und Werder Bremen 1x aus der 1. Liga abgestiegen.
 
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Wenn Red Bull wenigstens ein Leipziger Unternehmen wäre. Tatsächlich haben die mit Leipzig nicht viel am Hut. Ein Verein ist RB (Rasenballsport) auch nur auf dem Papier, der übt eine reine Alibi-Funktion aus. Im Gegensatz zu Freiburg, Union oder auch dem HSV muss Rasenballl nicht wirtschaftlich arbeiten. Deren Kapital wird von RedBull aufgebracht. Denen, wie auch Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim die Bundedliga-Lizenz zu erteilen, war komplett wettbewerbsschädlich.

Wenn man den Pokal in Sachsen sehen möchte, sollte man lieber auf Dynamo Dresden setzen. Die stehen heute eher für ehrlichen Wettbewerb als "RedBull Irgendwo", die zufällig auch in Sachsen investiert haben.

Also wenn es ein Leipziger Unternehmen wäre, dann hätte man schonmal die gleiche Toleranz, wie gegenüber Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim erreicht. Noch paar Jahre hin und sie sind auch ein Traditionsverein.
"RedBull Irgendwo" hat schon ne gute Region ausgewählt, nicht zufällig. Die Menschen dort lieben Fußball, egal ob im Heim- oder Gästeblock...

...der DFB Pokal wandert hoffentlich nach Leipzig. Der Sachsenpokal nach Chemnitz...oder auch nach Leipzig...zur BSG Chemie Leipzig.

Das mögliche Double wäre natürlich der Oberknaller.
 
Das mögliche Double wäre natürlich der Oberknaller.
Das wäre so eine traurige Nachricht für den Fußball. Leipzig ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was dem hiesigen Fußballsport seit jeher passiert ist und jeder einzelne Titel für dieses Konstrukt ist einer zu viel. Ich drücke jedenfalls beide Daumen fest für einen Freiburger Pokalsieg und bin davon überzeugt, dass das den allermeisten Fußballfans in Deutschland genauso gehen wird.
 
Traurigkeit, Emotionen und Fußball haben einfach ne enge Verbundenheit. Ob der Titel jetzt DFB Pokal oder "Zehnte Meisterschaft", WM, etc. heißt...ist ja erstmal egal. Du drückst Freiburg, gemeinsam mit den allermeisten Fußballfans in Deutschland die Daumen und ich halt RB Leipzig.

Sport frei! ;)
 
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Das wäre so eine traurige Nachricht für den Fußball. Leipzig ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was dem hiesigen Fußballsport seit jeher passiert ist und jeder einzelne Titel für dieses Konstrukt ist einer zu viel. Ich drücke jedenfalls beide Daumen fest für einen Freiburger Pokalsieg und bin davon überzeugt, dass das den allermeisten Fußballfans in Deutschland genauso gehen wird.

Egal, wie man den SC Freiburg findet. In diesem Spiel hält jeder Fußballfan zum SC.
Wenn RB spielt, hält jeder Fußballfan zum Gegner. Das ist alternativlos.
Dieses Konstrukt ist das allerletzte und ich verstehe nicht, wie verkommen man sein muss, um diesem Konstrukt noch etwas Positives abgewinnen zu können.
 
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