Übrige Spielethread

Ich meine doch, dass Fußball etwas sein sollte, bei dem zwar die Emotionen hochkommen, aber das sollte keine Veranstaltung sein, bei der Menschen gefährdet, verletzt etc. werden. Man wird sehen, wo das noch hinführt. Lange war ich der Ansicht, dass der Fußball nicht zwangsweise den Weg alles britischen gehen muss, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.
 
Ich meine doch, dass Fußball etwas sein sollte, bei dem zwar die Emotionen hochkommen, aber das sollte keine Veranstaltung sein, bei der Menschen gefährdet, verletzt etc. werden. Man wird sehen, wo das noch hinführt. Lange war ich der Ansicht, dass der Fußball nicht zwangsweise den Weg alles britischen gehen muss, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.

Emotionen gehören zu diesem Sport. Sie machen einen Teil es "Erlebnisses Fußball" aus. Allerdings sind so manche Dinge einfach völlig daneben. Ob man nun den britischen Weg gehen muss, der Gewalt dann zwar aus den Stadien weitestgehend vertrieben hat, aber eben die Stimmung auch, und die Gewalt jetzt neben den Stadien in den Pubs etc stattfindet, wage ich doch zu bezweifeln.
 
Wie kann man zur Relegation sich äußern, ohne sich auf die Ereignisse der letzten Tage zu beziehen? Das ist doch wahnsinnig im Wortsinne, als ein Wahnsinn nicht zur Kenntnis nimmt, was in der Wirklichkeit passiert.

Weil die Ereignisse nur teilweise damit zusammenhängen.
Soetwas kann auch passieren, wenn der Aufstieg an einem letzten Spieltag passiert (siehe St. Pauli damals).
Sicherlich trägt die "höheren" Anspannung dazu bei, dennoch ist das für mich kein Freibrief für Ausreden.
Hier müssen die Leute halt mal knallhart bestraft werden.
Ich war auch schon mal "auf dem Platz", aber immer "gesittet" und wenn es dann freigegeben wurde. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es einige Male nur freigegeben wurde, wegen der "Massen" zu Beginn.
 
Also dass die Relegation infrage gestellt wird, glaube ich nicht. Die kann profitabel im Fernsehen vermarktet werden, und da möchte ich die Leute sehen, die freiwillig auf diese Gelder verzichten.

Bleibt die Frage, welche Konsequenzen sich sonst so ergeben. Ich finde nicht, dass man in diesem Fall hier die Anhängerschaft der einen Mannschaft als "die Guten" und die andern als "die Bösen" bezeichnen kann. Das ist im Grunde das gleiche wie bei den Kinderchen im Sandkasten: "der da hat aber angefangen..."

Bei dem Sturm auf den Platz wäre wohl jedes Aufgebot an Sicherheitskräften in jedem Stadion überfordert gewesen. Einzige denkbare Gegenmaßnahme: Die Zäume kommen wieder. Das will wahrscheinlich niemand, aber solche Verhältnisse wie gestern will man auch nicht haben. Was tun?

Ein Wiederholungsspiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit? Kann man denn überhaupt davon ausgehen, dass das Spiel bei einem sich gesittet verhaltenden Publikum anders ausgegangen wäre? Wer weiß das schon?
 
Nicht nur deswegen. Ich habe Relegationspiele schon immer für sportlichen Unsinn gehalten. Hatte das ja gestern schon gesagt, dass dieser Unsinn in den Amateurligen ja sogar dazu führt, dass Meister nicht mehr aufsteigen.
Das Ergebnis einer ganzen Saison in zwei Spielen zu entscheiden ist Müll. Man soll sich auf eine Zahl an Ab- und Aufsteigern festlegen (so wie es ursprünglich mal war) und gut ist.

Wenn man dieser Logik folgt, müsste man aber genauso dafür plädieren, die Qualifikationsrunden zu Euro und Champions League oder die Relegationsspiele zur WM- oder EM-Qualifikation abzuschaffen, denn schließlich wird dort auch in zwei Spielen die Arbeit einer ganzen Saison infrage gestellt.

Andererseits liegt der besondere Reiz der Relegation in ihrer Unberechenbarkeit und in der Tatsache, dass der vermeintlich Schwächere durch eine Energieleistung in zwei Spielen Zugang zu einem Wettbewerb erhält, der ihm üblicherweise zumeist verwehrt bliebe. Insofern finde ich die Relegation wunderbar, nur die Sicherheitslage muss dem Idiotenpotential der betreffenden Vereine noch besser angepasst werden.
 
Die DFL ist doch jetzt der Oberarsch, egal wie sie entscheidet.

Meine Haltung ist aber in jedem Fall, dass die Relegation abgeschafft gehört. Wenn man sieht, wie behämmert weite Teile der Fanlager sind, wie sie Auf- oder Abstieg ihrer Mannschaft als so einschneidendes Erlebnis betrachten, dass sie dem nicht mehr zivilisiert beiwohnen können, dann muss man solche Existenzspiele abschaffen. Das ist das einzig richtige, was die DFL jetzt tun kann.

Volle Zustimmung! Habe ich gestern auch schon in der Art geschrieben...
 
In München läuft gerade das CL Finale der Frauen.

Olympique Lyon - FFC Frankfurt 2:0 zur Halbzeit.

Damit haben die Frankfurterinnen in der Bundesliga kaum noch Chancen auf den Titel, letzte Woche verlor man das Pokalfinale und heute evtl. das CL Endspiel.

Wenn das mal keine Paralellen zu einem anderen Verein sind. :D
 
In München läuft gerade das CL Finale der Frauen.

Olympique Lyon - FFC Frankfurt 2:0 zur Halbzeit.

Damit haben die Frankfurterinnen in der Bundesliga kaum noch Chancen auf den Titel, letzte Woche verlor man das Pokalfinale und heute evtl. das CL Endspiel.

Ziemlich enttäuschend, was sich die Mädels vom FFC da zusammengefummelt haben. Genau wie beim DFB-Pokalfinale letztes Wochenende (ich war im Stadion) hat weder das Mittelfeld noch die Offensive überzeugen können. Kein Wunder, dass die dieses ohne Titel nach Hause gegangen sind.

Wenn das mal keine Paralellen zu einem anderen Verein sind. :D

Wird sich ja noch zeigen :)
 
:applaus::applaus::applaus:

WOB 2 hat jetzt absolut meine Sympatien! :D

Meine Sympathien haben die übrigens nicht, weil ich es den Kielern gönne würde. Halle geht mir nämlich mal richtig auf den Kecks. Hat allerdings weniger mit dem Verein zu tun, als mit deren Stadion. Bekomme regelmäßig das Kotzen, wenn ich sehe, dass in Ostdeutschland von der öffentlichen Hand Stadien gebaut werden.
 
Meine Sympathien haben die übrigens nicht, weil ich es den Kielern gönne würde. Halle geht mir nämlich mal richtig auf den Kecks. Hat allerdings weniger mit dem Verein zu tun, als mit deren Stadion. Bekomme regelmäßig das Kotzen, wenn ich sehe, dass in Ostdeutschland von der öffentlichen Hand Stadien gebaut werden.


Naja das alte Kurt Wabbel Stadion ging ja auch gar nicht mehr, Baujahr irgendwas in den 1950ern. Da war man als Zuschauer froh wenn man ein Spiel ohne Sturzschäden überstanden hat.

Und die Ostvereine können es sich eben unmöglich leisten ein neues Stadion selbst zu finanzieren, ich sehe es einfach mal als Ausgleich das der Westen Anfang der 90er alle Talente für einen Appel und ne Ei aus dem Osten geklaut hat ;)
 
Naja das alte Kurt Wabbel Stadion ging ja auch gar nicht mehr, Baujahr irgendwas in den 1950ern. Da war man als Zuschauer froh wenn man ein Spiel ohne Sturzschäden überstanden hat.

Und die Ostvereine können es sich eben unmöglich leisten ein neues Stadion selbst zu finanzieren, ich sehe es einfach mal als Ausgleich das der Westen Anfang der 90er alle Talente für einen Appel und ne Ei aus dem Osten geklaut hat ;)

Die meisten Westamateurvereine können sich auch keine neuen Stadien leisten. :rolleyes:

Gleichzeitig fehlt es aber vielen Westkommunen um nötige Sanierungsarbeiten im Infrastrukturnetz oder an Schulgebäuden vorzunehmen, während man sich im Osten (Soli sei Dank!) mal eben den Luxus erlaubt Stadien für 20 Mio hinzustellen.
 
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