Es dürfte zunächst an der Umsetzung scheitern, denn wer entscheidet wann die Zeit gestoppt werden muss und wann weiter gespielt werden soll. Das kann nur durch den Schiedsrichter geschehen und der müsste mit der Stadionuhr verbunden sein, damit jeder die Unterbrechung nachvollziehen kann und alle "glücklich" sind. Dann käme wieder die Diskussion auf, dass der Schiedsrichter bei dem Wadenkrampf der einen Mannschaft länger unterbrochen hat, als bei der Zeitverzögerung der anderen, wieder nur eine "empfundene" Benachteiligung. Was geschähe, wenn der Schiedsrichter den Ball frei gäbe und vergäße die Uhr wieder laufen zu lassen ? Das sind weit mehr Anforderungen an den Schiedsrichter, der im Getümmel dann auch noch auf so etwas achten müsste.
Viel mehr aber wiegt das unwiderlegbare Argument, dass sich die Länge der Spiele hinzöge, Übertragungen kaum noch planbar wären (inkl. Werbung etc.) und das will niemand haben. Mir will gerade nicht einfallen, was für diese Lösung spräche.
Im Gegenteil, Rückkehr zum Schiedsrichterteam und ohne VAR.