Wir geben aber nicht das Ziel aus die CL zu gewinnen, die Bayern wollen dies wieder erreichen und da müssen sie bei ihren Finanzen anders auftreten. Sie wollen sich mit den ganz großen Messen und das geht so nicht. Deshalb weiß ich nicht, warum man nicht etwas schadenfroh sein darf?
Es geht dabei um Anspruch und Wirklichkeit, dass wir auch an unseren Anspruechen gescheitert sind, und nicht durch die letzten zwei Gruppenphasen der jeweiligen Champions League gekommen sind, wie wir es haetten tun muessen, ist auch klar.
Ich wuerde mich schon sehr ueber eine unfallfreie Gruppenphase in dieser Europa League freuen, und dann sehen wir weiter. Scheinen sich ja einige "Knaller" aus der CL dazuzumischen, was den Wettbewerb interessanter macht.
In Muenchen lebt man auf einem anderen Planeten, wie mir scheint. Relativ grosses Geld im Buli-Vergleich hat man fuer Transfers schon ausgegeben, trotzdem muss man sagen, dass der FCB seit geraumer Zeit sportlich stagniert. Vielleicht findet sogar eine Rueckentwicklung statt. Mehr Geld kann auch zur Folge haben, dass Spielervermittler wissen, wo es was zu holen gibt und das Scouting der Bayern scheint ja auch nicht das zu sein, dass aus solchen Moeglichkeiten etwas macht.
Man muss festhalten, dass Bayern ueber 500 Tage nicht mehr Tabellenfuehrer gewesen ist und es wuerde mich echt ueberraschen, wenn sich das bis zur Winterpause aendern sollte.
Das Problem ist meiner Meinung auch die fehlende Konkurrenz im Sueden, da wird fast niemanden den Bayern das Monopol streitig, und das ist in den noerdlichen Bundeslaendern anders, da ist auch mal wer an dem man sich reiben kann. Man verliert und gewinnt staendig und es gibt sehr oft dramatische Saisonhoehepunkte. Stattdessen labert immer einer rum.
Es gibt kaum junge Spieler aus der eigenen Akademie, die den Sprung in die erste Mannschaft schaffen, woran das auch immer liegen wird. Entweder gibt es keine Talente oder man schenkt ihnen zu wenig nachhaltiges Vertrauen. Die Bayern muessten gegenueber den lokalen Medien dickhaeutiger werden, aber man wird nur duennhaeutiger und das ist kontraproduktiv.
Es ist mindestens ebenso schwer oben zu bleiben, als nach oben zu kommen, sollte man fairerweise noch sagen. Als Obstehender willst Du Deinen Status immer verteidigen, das setzt sich in Verein und Umfeld fest, Du denkst konservativ anstelle von progressiv, wenn Du nach oben willst und weisst, dass Du Dich weiterentwickeln musst um irgendwann oben zu sein.
Aber, da wuerde ich auch gerne hoeren, was Freunde des sueddeutschen Monopolvereins sagen, die haben dazu sicher eine Meinung, die man aber auf deren Forum nicht loswerden darf.
