Aktuelle Transferpolitik

Dass die zweite Sommertransferphase unter Fritz in Folge ein Desaster ist, sieht man mittlerweile nicht nur in Werderforen so.


Es ist schon so wie es dort treffend gefragt wird. Wo ist jetzt der torgefährliche MF Spieler? Wo die offensive Kreativität? Da ist NICHTS! Und Werder wird allein mit langen Bällen auf Lücke versuchen irgendwie vors gegnerische Tor zu kommen. Davon ab fehlte ohnehin schon seit Jahren ein kreativer und torgefährlicher MF Spieler! Schmid war dies nämlich nie. Und Stage war nur bedingt kreativ. Also hatte man dafür mal wieder absolut niemanden auf dem Radar. Und Mbangula abzugeben ist auch ein Armutszeugnis für Fritz aber auch fur DT, der ihn auch nicht anschieben konnte. Da hatte Horst offensichtlich schon zu viel ruiniert, indem er ihn zweitweise als LAV aufstellte. Wir sind alle live dabei, wie unser Verein vollends ruiniert wird.
 
Dass die zweite Sommertransferphase unter Fritz in Folge ein Desaster ist, sieht man mittlerweile nicht nur in Werderforen so.


Es ist schon so wie es dort treffend gefragt wird. Wo ist jetzt der torgefährliche MF Spieler? Wo die offensive Kreativität? Da ist NICHTS! Und Werder wird allein mit langen Bällen auf Lücke versuchen irgendwie vors gegnerische
Tor zu kommen. Davon ab fehlte ohnehin schon seit Jahren ein kreativer und torgefährlicher MF Spieler! Schmid war dies nämlich nie. Und Stage war nur bedingt kreativ. Also hatte man dafür mal wieder absolut niemanden auf dem Radar. Und Mbangula abzugeben ist auch ein Armutszeugnis für Fritz aber auch fur DT, der ihn auch nicht anschieben konnte. Da hatte Horst offensichtlich schon zu viel ruiniert, indem er ihn zweitweise als LAV aufstellte. Wir sind alle live dabei, wie unser Verein vollends ruiniert wird.
Du also auch.
Schau mal das Video von Regeer auf YouTube.
 
Machen wir Fans uns bei Transfers inzwischen selbst bekloppt?

Wenn heute ein Spieler mit Werder Bremen in Verbindung gebracht wird, kennen wir wenige Stunden später seinen Marktwert, seine Statistiken, seine Verletzungshistorie und angeblich sogar den Flug zum Medizincheck. Bleibt eine neue Meldung aus, wird schon über ein Scheitern des Transfers diskutiert.

Ein Blick zurück zeigt, wie vorschnell wir dabei manchmal urteilen:

Rune Bratseth kam 1987 als weitgehend unbekannter Norweger. Sein Bundesliga-Debüt endete mit einem 1:5 in Nürnberg. Trotzdem wurde er zu einer der größten Werder-Legenden.

Andreas Herzog wechselte von Rapid Wien nach Bremen. In seiner ersten Saison erzielte er zehn Bundesligatore und wurde mit Werder 1993 Deutscher Meister.

Mario Basler kam als Zweitligaspieler von Hertha BSC zum amtierenden Deutschen Meister. Zwei Jahre später wurde er mit 20 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig.

Aílton erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison nur zwei Tore. Werder gab ihm Zeit. Fünf Jahre später schoss er den Verein mit 28 Toren zum Double und wurde Deutschlands Fußballer des Jahres.

Claudio Pizarro kam mit 20 Jahren aus Peru und ohne Erfahrung in Europa. Bereits in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielzeiten erzielte er 29 Tore und wurde später zu einer großen Identifikationsfigur des Vereins.

Natürlich gab es auch früher schlechte Transfers. Der Unterschied war aber: Wir Fans wussten weniger und mussten deshalb abwarten. Heute wird ein Spieler teilweise schon verpflichtet, in die Startelf gestellt, bewertet und wieder verkauft, bevor er überhaupt in Bremen angekommen ist.

Vielleicht sollten wir uns deshalb wieder häufiger an eine alte Fußballtugend erinnern:

Spieler ankommen lassen. Spielen lassen. Und erst dann urteilen.

Wie seht ihr das? Hätten Bratseth oder Aílton heute bei Werder noch genügend Zeit bekommen – oder wären sie nach wenigen Spielen bereits als Fehleinkäufe abgestempelt worden?

Grün-weiße Grüße
 
Spieler ankommen lassen. Spielen lassen. Und erst dann urteilen.

Wie seht ihr das? Hätten Bratseth oder Aílton heute bei Werder noch genügend Zeit bekommen – oder wären sie nach wenigen Spielen bereits als Fehleinkäufe abgestempelt worden?

Grün-weiße Grüße
Diese Zeit hast du als Verein und erst recht als Trainer nicht mehr.
Ich erinnere mich, das ein gewisser F.Magath mit Ailton so gar nichts anzufangen wusste und wohl nicht viel gefehlt hat, uns zu verlassen.
Die Beispiele von Dir sind aus den "goldenen Jahren" von Werder - habe ich alle so miterlebt. Leider gibt es nur sehr wenige positive Beispiele nach 2010. Spontan fallen mir da J.Vestergaard, M.Backhaus und K.Coulibaly ein, vielleicht noch mit Abstrichen Michael Zetterer, Josh Sargent & Milot Rashica. Wen habe ich übersehen?
M.Zetterer, weil wir Glück hatten, dass die Eintracht über 5 Mio. bezahlt hat. Bei den beiden anderen haben wir unter'm Strich zwar verdient, aber mit beiden sind wir abgestiegen.
Unsere drei Neuzugänge kann ich so gar nicht beurteilen. Laut D.Thioune sind aber Führungsspieler dabei!
Was mich an Youri Regeer wundert, dass er sich mit 23 J. von einem Verein wie Ajax zu Werder ausleihen lässt. Ajax will oben angreifen, wir spielen höchstens um Platz 12 mit. Ich denke, dass er keinen Stammplatz mehr bekommen hätte, obwohl Ajax ja vor 18 Monaten erst eine Rückkauf-Option aktiviert hat.
 
Machen wir Fans uns bei Transfers inzwischen selbst bekloppt?

Wenn heute ein Spieler mit Werder Bremen in Verbindung gebracht wird, kennen wir wenige Stunden später seinen Marktwert, seine Statistiken, seine Verletzungshistorie und angeblich sogar den Flug zum Medizincheck. Bleibt eine neue Meldung aus, wird schon über ein Scheitern des Transfers diskutiert.

Ein Blick zurück zeigt, wie vorschnell wir dabei manchmal urteilen:

Rune Bratseth kam 1987 als weitgehend unbekannter Norweger. Sein Bundesliga-Debüt endete mit einem 1:5 in Nürnberg. Trotzdem wurde er zu einer der größten Werder-Legenden.

Andreas Herzog wechselte von Rapid Wien nach Bremen. In seiner ersten Saison erzielte er zehn Bundesligatore und wurde mit Werder 1993 Deutscher Meister.

Mario Basler kam als Zweitligaspieler von Hertha BSC zum amtierenden Deutschen Meister. Zwei Jahre später wurde er mit 20 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig.

Aílton erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison nur zwei Tore. Werder gab ihm Zeit. Fünf Jahre später schoss er den Verein mit 28 Toren zum Double und wurde Deutschlands Fußballer des Jahres.

Claudio Pizarro kam mit 20 Jahren aus Peru und ohne Erfahrung in Europa. Bereits in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielzeiten erzielte er 29 Tore und wurde später zu einer großen Identifikationsfigur des Vereins.

Natürlich gab es auch früher schlechte Transfers. Der Unterschied war aber: Wir Fans wussten weniger und mussten deshalb abwarten. Heute wird ein Spieler teilweise schon verpflichtet, in die Startelf gestellt, bewertet und wieder verkauft, bevor er überhaupt in Bremen angekommen ist.

Vielleicht sollten wir uns deshalb wieder häufiger an eine alte Fußballtugend erinnern:

Spieler ankommen lassen. Spielen lassen. Und erst dann urteilen.

Wie seht ihr das? Hätten Bratseth oder Aílton heute bei Werder noch genügend Zeit bekommen – oder wären sie nach wenigen Spielen bereits als Fehleinkäufe abgestempelt worden?

Grün-weiße Grüße
Die damalige Zeit kann man mit heute null vergleichen.
Heute wüsste jeder Gegner über Pizarro und Ailton Bescheid,alle Stärken und Schwächen,bevor die überhaupt ihr erstes Spiel gemacht hätten. Die Erwartungen sind höher,Druck bei social Media,die Summen sind andere..
 
Diese Zeit hast du als Verein und erst recht als Trainer nicht mehr.
Ich erinnere mich, das ein gewisser F.Magath mit Ailton so gar nichts anzufangen wusste und wohl nicht viel gefehlt hat, uns zu verlassen.
Die Beispiele von Dir sind aus den "goldenen Jahren" von Werder - habe ich alle so miterlebt. Leider gibt es nur sehr wenige positive Beispiele nach 2010. Spontan fallen mir da J.Vestergaard, M.Backhaus und K.Coulibaly ein, vielleicht noch mit Abstrichen Michael Zetterer, Josh Sargent & Milot Rashica. Wen habe ich übersehen?
M.Zetterer, weil wir Glück hatten, dass die Eintracht über 5 Mio. bezahlt hat. Bei den beiden anderen haben wir unter'm Strich zwar verdient, aber mit beiden sind wir abgestiegen.
Unsere drei Neuzugänge kann ich so gar nicht beurteilen. Laut D.Thioune sind aber Führungsspieler dabei!
Was mich an Youri Regeer wundert, dass er sich mit 23 J. von einem Verein wie Ajax zu Werder ausleihen lässt. Ajax will oben angreifen, wir spielen höchstens um Platz 12 mit. Ich denke, dass er keinen Stammplatz mehr bekommen hätte, obwohl Ajax ja vor 18 Monaten erst eine Rückkauf-Option aktiviert hat.
Vergessen hast du vor allem Füllkrug der uns in Liga 1 zurückschoß und dann zum Klassenerhalt ( zusammen mit Duckschi ), dann Nationalspieler wurde,EM spielte und für 17 Millionen nach Dortmund wechselte.
 
Dass die zweite Sommertransferphase unter Fritz in Folge ein Desaster ist, sieht man mittlerweile nicht nur in Werderforen so.


Es ist schon so wie es dort treffend gefragt wird. Wo ist jetzt der torgefährliche MF Spieler? Wo die offensive Kreativität? Da ist NICHTS! Und Werder wird allein mit langen Bällen auf Lücke versuchen irgendwie vors gegnerische Tor zu kommen. Davon ab fehlte ohnehin schon seit Jahren ein kreativer und torgefährlicher MF Spieler! Schmid war dies nämlich nie. Und Stage war nur bedingt kreativ. Also hatte man dafür mal wieder absolut niemanden auf dem Radar. Und Mbangula abzugeben ist auch ein Armutszeugnis für Fritz aber auch fur DT, der ihn auch nicht anschieben konnte. Da hatte Horst offensichtlich schon zu viel ruiniert, indem er ihn zweitweise als LAV aufstellte. Wir sind alle live dabei, wie unser Verein vollends ruiniert wird.
Und eine weitere skeptische Ansicht der Deichstube
 
Nun ja, wenn ich an Stelle von Fritz wäre und würde flächendeckend, öffentlich über mich lesen, das ich in meinem Job wirklich nicht viel Können zeigen konnte, würde ich geräuschlos meinen Schreibtisch räumen und Werder Bremen nicht weiter zur Last fallen.
So zumindest handhaben das Menschen, die charakterlich so drauf sind, dass sie die Reißleine ziehen, wenn sie bemerken, dass es dann doch nicht so läuft wie gewünscht, es dann selber auch bemerken und einsehen. Das hat übrigens auch Größe!
 
Nun ja, wenn ich an Stelle von Fritz wäre und würde flächendeckend, öffentlich über mich lesen, das ich in meinem Job wirklich nicht viel Können zeigen konnte, würde ich geräuschlos meinen Schreibtisch räumen und Werder Bremen nicht weiter zur Last fallen.
Das darf einen aber nicht jucken. Wenn ich das als ITler so machen würde, würde ich laufend meinen Job wechseln. ;)
Also mal ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt, wer als Manager mit sowas nicht klarkommt, der ist im falschen Beruf.

Du unterscheidest hier nicht zwischen "läuft nicht" und "Leute sagen, es läuft nicht".
 
Witzig. So etwas würde ich mir in etlichen deiner Beiträge wünschen. Relativierung der eigenen Aussagen statt 'Betonsätze mit angenommener Wahrheit'. ;)
Ich sagte ja schon mal, dass wir hier nur Meinungen vertreten und selten Fakten. Da muss man nix relativieren. ;)

Aber in diesem Fall ist die Antwort, warum Fritz nicht hinschmeißt, ganz einfach: In seinen Augen läuft es. Auf das Gelaber von Außen muss er scheißen. Entscheidend ist, was der AR denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das darf einen aber nicht jucken. Wenn ich das als ITler so machen würde, würde ich laufend meinen Job wechseln. ;)
Also mal ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt, wer als Manager mit sowas nicht klarkommt, der ist im falschen Beruf.

Du unterscheidest hier nicht zwischen "läuft nicht" und "Leute sagen, es läuft nicht".
Du zitierst mein Geschriebenes, reißt es aus dem Zusammenhang und lässt eigentlich den abschließend letzten entscheidenden Satz weg. Also mir war es immer wichtig in der Branche einen guten Ruf zu haben und um zu bemerken, dass Menschen im Inn und Ausland gern mit mir zusammen gearbeitet haben und ihnen, was bis heute so ist, meine Expertise etwas wert ist.
Wenn einem der Job eine Herzensangelegenheit ist, kann man nicht mit deiner Einstellung daher kommen...aber ok das ist ja deine Angelegenheit.

Übrigens, wenn Fritz an seinem Stuhl klebt, soll er...ich würde einer Entlassung eher zuvor kommen, aber jedem nach seinem Willen.
 
Du zitierst mein Geschriebenes, reißt es aus dem Zusammenhang und lässt eigentlich den abschließend letzten entscheidenden Satz weg. Also mir war es immer wichtig in der Branche einen guten Ruf zu haben und um zu bemerken, dass Menschen im Inn und Ausland gern mit mir zusammen gearbeitet haben und ihnen, was bis heute so ist, meine Expertise etwas wert ist.
Wenn einem der Job eine Herzensangelegenheit ist, kann man nicht mit deiner Einstellung daher kommen...aber ok das ist ja deine Angelegenheit.

Übrigens, wenn Fritz an seinem Stuhl klebt, soll er...ich würde einer Entlassung eher zuvor kommen, aber jedem nach seinem Willen.
Du missverstehst mich. Ein Manager muss seinen Job machen und steht immer in der Kritik, zum Teil auch sehr heftig. Der darf sich nicht um den Ruf scheren. Der Ruf ist nicht zwingend gleichbedeutend mit der tatsächlichen Leistung. Im Fußball fast nie. Damit muss man klarkommen, wenn man so in der Öffentlichkeit steht.

Darum mein Vergleich mit der IT. Wir sind immer die Dummen. Der Ruf von IT-Abteilungen ist gelinde gesagt beschissen. Darf uns das beeinflussen? Nein. Wir müssen unseren Job richtig machen, egal ob andere finden, dass wir ihn nicht richtig machen. Das ist kein Beliebtheitswettbewerb.

Das schließt im Übrigen nicht aus, dass Fritz wirklich an seinem Stuhl klebt und schlechte Arbeit leistet. Er darf sich da nur nicht von Außen beeinflussen lassen. Entweder ist er überzeugt von seiner Arbeit und macht weiter oder er ist es nicht, dann sollte er gehen. Ansonsten muss der AR bewerten, ob er es gut macht.
 
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