Gesamtsituation der Mannschaft

Einen Abstieg können wir uns nicht leisten, Werder muss mit allen Mitteln drinbleiben, meinetwegen in der Relegation und dann muss der Schnitt her. Solche unfähigen Typen wie Fritz/ Niemeyer können wir uns nicht mehr leisten.
Ich und 50.000 andere würden Dir dabei helfen, das dem sogenannten Aufsichtsrat zu erklären. Da sitzen allem Anschein nach ausschließlich unfähige Vollpfosten! Fritz und Niemeyer selbst bei Abstieg fest im Sattel. Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen könnte! Wie hält ein HHG sich selbst den ganzen Tag aus?

 
Ich und 50.000 andere würden Dir dabei helfen, das dem sogenannten Aufsichtsrat zu erklären. Da sitzen allem Anschein nach ausschließlich unfähige Vollpfosten! Fritz und Niemeyer selbst bei Abstieg fest im Sattel. Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen könnte! Wie hält ein HHG sich selbst den ganzen Tag aus?

änderungen in allen bereichen der männlichen profis, vor allem sportliche leitung, fritz kann dem neuen manager ja assistieren - ohne änderungen fehts steil nach unten, u.u. bis in die 3. liga - siehe fck, rostock, dresden usw!
 
Wenn sich diese Truppe nicht gegen WOB zerreißt als wenn es um ihr Leben ginge, kannst Du die alle sofort rausschmeißen und mit der U23 diese komplett vom AR über GF bis zum Team abgefu.ckte Saison zuende spielen, da der Abstieg dann ohnenhin besiegelt ist. Nach so einem Auftritt wie gegen Mainz, in dem es auch schon um fast alles ging und dann so lappenhaft abzuliefern, braucht mir keiner mehr was von Einsatzwillen oder anderem Bulls.hit erzählen. Diese Truppe ist halbtot und dazu fußballerisch nicht mal eines Zweitligisten würdig und wird nur durch Wiederbelebungsmaßnahmen mit voll aufgedrehtem Defi zum Erfolg gebracht. Fritz und Steffen haben die komplette Hierarchie und Ordnung der Mannschaft, die Werner mühsam aufgebaut hatte, innerhalb weniger Wochen in Schutt und Asche gelegt! Dass trotz all dieser Fehlentscheidungen Fritz lt. HHG das volle Vertrauen genießt, ist nur noch Realsatire, hat aber mit einem professionell geführten Bundesligaverein absolut NICHTS mehr zu tun!

FRITZ, NIEMEYER, JAHNS RAUS! UND ZWAR JETZT!
 
Der Verein bekommt was er säht .... warum soll die Mannschaft mit dem Messer zwischen den Zähnen auflaufen und aggressiv veranlagt sein .... wenn sich seit Jahrzehnten drumherum nur alle gegenseitig mit Manuka Honig einreiben. Weil die internen Ansagen so knallhart sind? Im Leben nicht ....

Am Wochenende konnte jeder sehen wie wunderbar die selbst Motivation unserer Mannschaft funktioniert.... die Taube aufm Feld hat mehr gebrannt als unsere ganze Mannschaft zusammen....
Manuka Honig & Werder Bremen , die süsseste Versuchung seit es die Bundesliga gibt..
 
Ich und 50.000 andere würden Dir dabei helfen, das dem sogenannten Aufsichtsrat zu erklären. Da sitzen allem Anschein nach ausschließlich unfähige Vollpfosten! Fritz und Niemeyer selbst bei Abstieg fest im Sattel. Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen könnte! Wie hält ein HHG sich selbst den ganzen Tag aus?

Was für ein vernichtendes Urteil über Niemeyer "Keine Autorität und in der Kabine nicht ernst genommen". Zu seiner Entschuldigung, warum soll man als Spieler überhaupt irgendeinen Verantwortlichen von Werder ernst nehmen? Man wird doch sowieso nach außen beschützt ohne Ende als Spieler und der Verein selbst äußerst sich Nullkommanull zu Zielen, Ansprüchen oder gezeigten Leistungen! Du kannst niemanden ernst nehmen, der es nicht vorlebt. Das haben die Spieler doch alle nach 5 Min. Vereinszugehörigkeit spitz bekommen. Und dann noch die Horde an Leihspielern, die eh im Kopf woanders sind. Wenn man so eine Masse aus heterogenen Eigenzielen und Ich-AG´s zu führen hat, wäre es ziemlich wichtig klare Regeln drumherum zu formulieren und auch immer wieder einzufordern .... einfach der gemeinsamen Erfolgsausrichtung wegen!

Also wen soll man als Spieler denn authentisch ernst nehmen? Welcher Verantwortliche steht für absoluten Erfolg und die Einhaltung der dazugehörigen Regeln und lebt es jeden Tag vor? Ich würde mal gerne in die Gesichter der Spieler gucken, wenn nicht Peter Niemeyer die Kabine betritt, sondern überraschend Uli Hoeneß. Der hat zwar nichts zu sagen in Bremen, aber ich schwöre bei Gott, wenn der sagt "Ihr springt jetzt alle in die Weser und macht 5 Kilometer Rückenschwimmen und ich gucke mir das vom Weser Ufer aus an", .... unsere Stehgeiger würden im Vollsprint und mit doppelten Salto in die Weser springen und freiwillig 10 Kilometer draus machen. Alleine weil sich keiner traut als erstes aus dem Wasser zu steigen und Uli zu enttäuschen. Sowas kennen wir in Bremen gar nicht.

Das es nicht um Rückenschwimmen in der Weser geht oder um Uli Hoeneß ist wohl jedem bewußt. Es geht darum das der Verein einen Spannungsbogen erzeugt, der die Spieler konstant auf einem hohen Bereitschaftslevel hält. Das was da in der Woche vor Mainz lief und sich dann quasi auf dem Platz bestätigte war Gleichgültigkeit!
 
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Was für ein vernichtendes Urteil über Niemeyer "Keine Autorität und in der Kabine nicht ernst genommen". Zu seiner Entschuldigung, warum soll man als Spieler überhaupt irgendeinen Verantwortlichen von Werder ernst nehmen? Man wird doch sowieso nach außen beschützt ohne Ende als Spieler und der Verein selbst äußerst sich Nullkommanull zu Zielen, Ansprüchen oder gezeigten Leistungen! Du kannst niemanden ernst nehmen, der es nicht vorlebt. Das haben die Spieler doch alle nach 5 Min. Vereinszugehörigkeit spitz bekommen. Und dann noch die Horde an Leihspielern, die eh im Kopf woanders sind. Wenn man so eine Masse aus heterogenen Eigenzielen und Ich-AG´s zu führen hat, wäre es ziemlich wichtig klare Regeln drumherum zu formulieren und auch immer wieder einzufordern .... einfach der gemeinsamen Erfolgsausrichtung wegen!

Also wen soll man als Spieler denn authentisch ernst nehmen? Welcher Verantwortliche steht für absoluten Erfolg und die Einhaltung der dazugehörigen Regeln und lebt es jeden Tag vor? Ich würde mal gerne in die Gesichter der Spieler gucken, wenn nicht Peter Niemeyer die Kabine betritt, sondern überraschend Uli Hoeneß. Der hat zwar nichts zu sagen in Bremen, aber ich schwöre bei Gott, wenn der sagt "Ihr springt jetzt alle in die Weser und macht 5 Kilometer Rückenschwimmen und ich gucke mir das vom Weser Ufer aus an", .... unsere Stehgeiger würden im Vollsprint und mit doppelten Salto in die Weser springen und freiwillig 10 Kilometer draus machen. Alleine weil sich keiner traut als erstes aus dem Wasser zu steigen und Uli zu enttäuschen. Sowas kennen wir in Bremen gar nicht.

Das es nicht um Rückenschwimmen in der Weser geht oder um Uli Hoeneß ist wohl jedem bewußt. Es geht darum das der Verein einen Spannungsbogen erzeugt, der die Spieler konstant auf einem hohen Bereitschaftslevel hält. Das was da in der Woche vor Mainz lief und sich dann quasi auf dem Platz bestätigte war Gleichgültigkeit!
Das wird aber nicht passieren, das gab es damals hier auch nicht, da lief hier auch keiner mit der Peitsche rum, okay, vor Otto hatten die Respekt aber da war auch ein Alkoholiker im Team, der sich laut eigener Aussage vor dem Training nen Kasten Bier und ne Pulle Jägermeister reingeschraubt hat, trotzdem hat der seine Leistung gebracht.
Ein Basler hatte auch seine Freiheiten, Ailton sowieso, Kruse auch.

Der Unterschied zu heute ist einfach, da war Qualität auf obersten Bundesliganiveau, die hast du heut nicht mehr annähernd und die wird wenn es so weiterläuft auch niemals wiederkommen.
Man meint aber dass es so wie damals mit den Stars heute mit der Familie auch klappt, ein Trugschluss.
 
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Das wird aber nicht passieren, das gab es damals hier auch nicht, da lief hier auch keiner mit der Peitsche rum, okay, vor Otto hatten die Respekt aber da war auch ein Alkoholiker im Team, der sich laut eigener Aussage vor dem Training nen Kasten Bier und ne Pulle Jägermeister reingeschraubt hat, trotzdem hat der seine Leistung gebracht.
Ein Basler hatte auch seine Freiheiten, Ailton sowieso, Kruse auch.

Der Unterschied zu heute ist einfach, da war Qualität auf obersten Bundesliganiveau, die hast du heut nicht mehr annähernd und die wird wenn es so weiterläuft auch niemals wiederkommen.
Man meint aber dass es so wie damals mit den Stars heute mit der Familie auch klappt, ein Trugschluss.
Alles richtig, vor allem der letzte Satz und es geht mir auch nicht um das blinde unrealistische Rausposaunen von Zielen und es geht mir nicht darum die Spieler bei Schlechtleistung öffentlich auszupeitschen. Habe ich ja immer wieder betont. Es geht um das Selbstverständnis im Verein immer an das Optimum der Leistungsfähigkeit zu kommen und das durch konkludentes Handeln intern und extern klar zu machen. Sich zu challengen und vor allem das spielende Personal. Und das haben die altgedienten sehr wohl in Ihrer DNA gehabt. Lemke, Fischer, Born, Rehhagel, Schaaf und Allofs. Man wollte Erfolg und war auch bereit persönlich das kund zu tun und auch voran zu treiben. Ich denke nicht das Werder genauso ist wie früher, nur ohne Geld und Stars. Werder hat sich verändert. Der eigene Anspruch ist verloren gegangen!

Diese katastrophale Abschottungspolitik inkl. der öffentlichen Relativierungsfloskeln fing unter der Ära Bode an. Dort pervertierte dieser grünweise Familiengedanke ins Abstruse und Schädliche für den Verein. Damals fing man an die Sachlichkeit zu verlassen und ausschließlich Selbstschutz zu betreiben. Das war eigentlich die viel größere Verzwergung, neben der Finanziellen: Die Verzwergung des eigenen aufrichtigen Anspruchs Erfolg zu haben. Seitdem erlebe ich Werder ängstlich, genügsam, realitätsfern und in sich gekehrt.

Es fehlt einfach die Grundgeilheit auf Erfolg und das strahlt der Verein seit Jahren aus und das genügsame Verlierergen ist jetzt fest verankert in der Vereins DNA. Selbstschutz vor Erfolg. Und alle Spieler, Trainer und sonstigen Verantwortlichen werden nach kurzer Zeit davon infiziert bzw. treiben es aktiv voran. Das ist so eindeutig, das kann man fast fühlen! Hauptsache öffentlich nichts sagen, zugeben oder klar benennen, Hauptsache öffentlich keine Erwartungshaltung schüren, Hauptsache öffentlich keinen Druck aufbauen (bitte bedenken: Druck ist keine Verunsicherung. Die entsteht nur durch Niederlagen).

Es fehlt auch so eine Persönlichkeit, die für sowas steht: Erfolgswillen. Jemand der genau weiß "Ich brenne hier 3 Jahre für den Erfolg, dann ziehe ich weiter". Ist mit der Langzeit Familienpolitik von Werder natürlich nicht vereinbar. Wie Du schreibst, der Trugschluss ist zu glauben, das man Werder wie einen Familienbetrieb führen kann im Multimillionen und Multimedialem Fußballbusiness! Zwei Skills und eine Zeitspanne reichen aus um Teil dieser Familienpolitik zu werden: 1. Verschwiegenheit 2. Loyalität ggü. der Vereinsideologie und eben die Werder Vergangenheit in der beides getestet wurde. Neue Kompetenzen kommen da nicht vor oder Know How Transfer von extern oder neue Netzwerke schaffen oder absoluter Erfolgswillen und neue Impulse setzen ... nein alles ist auf Konservierung ausgelegt!
 
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Zustimmung, man muss sich einfach hier mal die Frage stellen, wofür steht man denn überhaupt?
Damals, als ich Fan wurde war das bei mir Rudi Völler, ein einzelner Spieler.
Später wurde das einfach der Fussball, das waren oft geile Abende international, Wunder von der Weser etc.
Du hattest internationale Topstars hier, deutsche Nationalspieler, Alles.
Offensivspektakel aber auch gute Torhüter und Verteidiger.
Heute hinkst du Allem meilenweit hinterher, das ist übel und teils erschreckend mitanzusehen was hier für ein Fussball geboten wird.
Inklusion, Regenbogenfahnen etc. sind gut und wichtig aber deswegen wird doch kein Fußballfan Anhänger von Werder?
Man muss mal ein sportliches Modell entwickeln was zukunftsträchtig ist, das was wir seit 15 Jahren hier angeboten bekommen ist langweilige, uninspirierte, konservative, erfolglose Scheisse.
 
Das Schlimme ist, das diese Diskussion immer wieder geführt wird/werden muss. ein Zeichen, das der Verein mit seiner anhängenden Profiabteilung geführt wird, wie, ja, wie ein Verein halt. Diese Vereinsmeierei verträgt sich aber nun gar nicht mit einem professionelllen Anspruch.
Es mag schön und gut sein, einzustehen für die verschiedensten Formen des menschlichen Daseins, und dieses auch IM VEREIN vorzuleben, aber ich halte es für falsch, dieses wohlfühlfamiliärkuschelige auf die Profis zu überztragen. Es passt einfach nicht.
Mein gefühlt 23. Beitrag zu diesem Thema : ))
 
Man muss also von Sucht ausgehen, wenn man etwas wieder und wieder konsumiert von dem man ganz genau weiß, dass das Produkt ungenießbar, der Preis dafür hoch und das Ergebnis schlecht ist. Stimme allen Vorredner zu, aber irgendwie komme ich nicht davon los. Ja, schon deutlich weniger Emotionen als früher, kaum noch Erwartungen es könne sich etwas zum Besseren verändern, aber dennoch jeden Spieltag mit dabei. Eigenartig diese Fans und bei der nächsten Hauptversammlung werden sich die meisten von ihnen wieder auf die neue Saison freuen.
 
Man muss also von Sucht ausgehen, wenn man etwas wieder und wieder konsumiert von dem man ganz genau weiß, dass das Produkt ungenießbar, der Preis dafür hoch und das Ergebnis schlecht ist. Stimme allen Vorredner zu, aber irgendwie komme ich nicht davon los. Ja, schon deutlich weniger Emotionen als früher, kaum noch Erwartungen es könne sich etwas zum Besseren verändern, aber dennoch jeden Spieltag mit dabei. Eigenartig diese Fans und bei der nächsten Hauptversammlung werden sich die meisten von ihnen wieder auf die neue Saison freuen.
Sucht ist das falsche Wort, denke ich.
Ich würde es einfach mit Treue beschreiben, ich käme nie auf die Idee mich von Werder zu einem anderen Verein abzuwenden (auch nicht zum MSV) oder gar vom Fussball komplett.
Das mit den Emotionen stimmt auch nur bedingt, man, also ich gibt in Spielen, wie jetzt gegen Mainz früher die Hoffnung auf und guckt nur noch so nebenbei.
Wahrscheinlich hat das was mit Realismus zu tun, der mit dem Alter mehr vorhanden ist als in jüngeren Jahren.
Ich kann mich aber immer noch gut aufregen, positiv wie negativ, zuletzt natürlich eher negativ.
 
Das wird aber nicht passieren, das gab es damals hier auch nicht, da lief hier auch keiner mit der Peitsche rum, okay, vor Otto hatten die Respekt aber da war auch ein Alkoholiker im Team, der sich laut eigener Aussage vor dem Training nen Kasten Bier und ne Pulle Jägermeister reingeschraubt hat, trotzdem hat der seine Leistung gebracht.
Ein Basler hatte auch seine Freiheiten, Ailton sowieso, Kruse auch.

Der Unterschied zu heute ist einfach, da war Qualität auf obersten Bundesliganiveau, die hast du heut nicht mehr annähernd und die wird wenn es so weiterläuft auch niemals wiederkommen.
Man meint aber dass es so wie damals mit den Stars heute mit der Familie auch klappt, ein Trugschluss.
Ein Kruse hatte in Bremen auch gewisse Freiheiten unter Kohlfeld und man hat seine " Nebenaktivitäten" halt akzeptiert.
Solange Spieler einen sportlichen Mehrwert haben ist das im gewissen Maß okay ( darf natürlich nicht dauerhaft diziplinlos sein oder Extrawürste bekommen ).
 
Man muss also von Sucht ausgehen, wenn man etwas wieder und wieder konsumiert von dem man ganz genau weiß, dass das Produkt ungenießbar, der Preis dafür hoch und das Ergebnis schlecht ist. Stimme allen Vorredner zu, aber irgendwie komme ich nicht davon los. Ja, schon deutlich weniger Emotionen als früher, kaum noch Erwartungen es könne sich etwas zum Besseren verändern, aber dennoch jeden Spieltag mit dabei. Eigenartig diese Fans und bei der nächsten Hauptversammlung werden sich die meisten von ihnen wieder auf die neue Saison freuen.
Leider ist das Event Angebot im Strukturschwachen Bremen und drum herum sehr begrenzt. Werder hat eine Art Monopolstellung und so klein sie auch im Fußballbusiness sein mögen, so groß sind sie doch in der Bremer Sport- und Vergnügungskultur verankert. Sie nehmen sich das Recht heraus so Ich-bezogen zu agieren, also die Verantwortlichen, eben weil sie es können. Die Werder Verantwortlichen sitzen fest im Sattel zwischen einer abhängigen Presse, anderen Bremer Funktionären und Parteien und Gutmütigen Fans bzw. einer alternativlosen Eventszene in einem strukturschwachen kleinem Bundesland. Die Werder Verantwortlichen sind die Großen unter vielen Kleinen. Im knallharten Wettbewerb mit gleichartigen Konkurrenzprodukten wären sie schon längst vom Markt verschwunden ... sie müssen sich für nichts rechtfertigen und können relativ autark agieren. Typische Eigenschaften eines Monopolisten. Nur maximieren sie nicht die Gewinne von Werder dadurch, das wäre ja noch wünschenswert, Nein, sie maximieren Ihre eigene Unabhängigkeit und Jobabsicherung. Alleine wie politisch sich Werder verhält. Also früher hatten wir zu Wahlen keine politischen Appelle im Stadion.

Warum macht es Werder also .... schlicht weil sie es können. Es gibt kein Regulativ. Nur die Faninitiative mit der Einberufung einer Versammlung, könnte ein Regulativ werden und ich bin mir sicher das intern schon mächtig die Post abgeht zu diesem Thema.....
 
Man muss also von Sucht ausgehen, wenn man etwas wieder und wieder konsumiert von dem man ganz genau weiß, dass das Produkt ungenießbar, der Preis dafür hoch und das Ergebnis schlecht ist. Stimme allen Vorredner zu, aber irgendwie komme ich nicht davon los. Ja, schon deutlich weniger Emotionen als früher, kaum noch Erwartungen es könne sich etwas zum Besseren verändern, aber dennoch jeden Spieltag mit dabei. Eigenartig diese Fans und bei der nächsten Hauptversammlung werden sich die meisten von ihnen wieder auf die neue Saison freuen.
So ist es..Man gewöhnt sich langsam an den Gedanken der zweiten Liga.Kommt nicht unerwartet und die letzte Erfahrung ist ja noch nicht lange her. Wenn es soweit ist,kotzen alle ab,haben Frust,dann schaut man wie der neue Kader aussieht,wer evtl neuer Trainer ist,wir diskutieren weiterhin und am ersten Spieltag fiebern wir trotzdem mit und freuen uns wenn wir Nürnberg oder Paderborn schlagen.Und nach einem Sieg sind wir gut gelaunt und freuen uns , auch eine Liga tiefer.
 
Glaubt denn auch nur Einer hier, dass die Fans, wenn der Abstieg feststeht durchdrehen und schwarzen Rauch abbrennen, wie es zum Beispiel in Hamburg war oder zuletzt sogar in Wolfsburg?
Muss auch nicht sein, nicht falsch verstehen.
Ich vermute, der Großteil wird dann achselzuckend das Stadion verlassen, vielleicht noch ein Pfeifkonzert oder sowas.
 
Ach Leute, man kannet sich ja nich aussuchen. Was nützt es draufzutreten, wenn wer am Boden liegt. Das ist auch nicht mein Bild, was Fußballvereins- und Fankultur in Deutschland auszeichnet. Ganz im Gegenteil.... Werder ist auch kein Monopolist, keine gesichtslose Firma, geschaffen um Profite abzuwerfen . Weniger Erwartung heißt nicht Gleichgültigkeit, sondern Realismus. Und das wir zur nächsten Saison wieder voller Erwartung freuen, it kein Beweis für Abhängigkeit, sondern für Bindung. Das Werder in Bremen so präsent ist, ist kein Zeichen von Ausnutzung, sondern von Verwurzelung. Die Verantwortlichen bewegen sich nicht in einem abgerenztem Machtzirkel, sondern in einem dichten Netz aus Öffentlichkeit, Fans und Mitgliedern. Wer von „abhängiger Presse“ oder „alternativloser Szene“ spricht, unterschätzt die kritische Begleitung, die es sehr wohl gibt, gerade weil Werder so wichtig ist. Kritik entsteht ja nicht trotz sondern wegen dieser Bedeutung. Warum macht Werder also, was Werder macht? Nicht, weil sie es einfach auf alles pfeifen, sondern weil sie in einem Spannungsfeld aus Tradition, Erwartung und Verantwortung agieren. Es gibt kein einfaches Regulativ, weil es kein einfaches System ist. Darum sind wir hier und bleiben es ggf auch in Liga 2,3.....Es ist eben mehr als ein Produkt.
 
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