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Seit heute hängt der Torwart von Werder Bremen sechs Tage lang sechs Stunden am Stück (!) am Tropf. Eine Infusions-Therapie, die der 29-Jährige selbst als Hardcore-Behandlung bezeichnet, soll helfen, ihn möglichst schnell wieder fit zu bekommen.
Seit über vier Wochen ist der Keeper nun verletzt. Zuletzt war er am 14. März beim 2:0-Erfolg in Hoffenheim im Bremer Aufgebot. Dann die Diagnose: Schambeinentzündung. Die Schmerzen in den ersten Wochen waren unerträglich. Jetzt weiß ich, wie sich Schmerzpatienten fühlen müssen, erzählt Vander.
Vergangene Woche bekam er dann eine Spritze in den Knochen. Das hat zwar noch einmal höllisch wehgetan, erinnert sich der Torhüter, aber glücklicherweise sind diese permanenten Schmerzen dann endlich verschwunden. Was keineswegs Entwarnung bedeutet, wie Vander sagt, aber es ist allein schon vom Kopf her ein gutes Gefühl, wenn du nicht immer diese Angst haben musst, dass die Schmerzen gleich wiederkommen.
Mit der Infusions-Therapie soll der Heilungsprozess nun beschleunigt werden.
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