Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Was ist wenn ein Jude einen Christen Schwein nennt, oder andersrum?
Was wenn ein Schwarzer einen Weissen Schwein nennt?
Ein Ami einen Mexikaner? Ein Brite einen Iren? Ein Ostdeutscher einen Westdeutschen?
Was wenn die beschimpfte Person wirklich ein Schwein ist (Weil sie z.b. gerade alles vollgekleckert hat) und dann noch Schwarz.

Hast du zu der S/A geschichte einen Link, das würde mich tatsächlich interessieren. Vorallem ein mögliches Urteil mit begründung, verklagen kann man ja einfach.
Wenn ich jetzt deine Vergleiche lese, denke ich, wir reden aneinander vorbei.;)

Werde mal versuchen, ob ich dir Material zu der Geschichte finde und es dir dann zukommen lassen kann.
 
Dann frage ich mich, warum vor etwas längerer Zeit ein Fan aus S/A verklagt worden ist, der einen farbigen Spieler aus Jena als Schwein ( und nur als Schwein ) beschimpft hat.
Und ich bleibe dabei, dass das Wort Schwein in Richtung dieser Menschengruppe rassistisch anzusehen ist, egal, ob es durch die Defintion des Wortes widerlegt wird.

Wenn Schimpfworte oder anderes Fehlverhalten von der Öffentlichkeit oder Dir als Einzelperson anders bewertet wird, je nachdem, welche Hautfarbe das Opfer dieser hat, dann ist genau das Rassismus. Bsp sind die Bananenwürfe zu Oli Kahns Zeiten. Was hätte das für nen Aufschrei gegeben, wenn er schwarz wäre...
 
Ich lese deine Beiträge gern, aber das glaubst du doch jetzt slbst nicht.

Du glaubst also, du kennst meine Freunde besser als ich? Hmm ... nee, ich denke dann eher nicht. :)

Ganz ehrlich. Jemanden als Schwein zu bezeichnen ist harmlos. Die sind da vielleicht alle nicht so intollerant gegenüber einer solch ganz normalen Beleidigung, wie du es bist. Und gerade die werden sicherlich oftmals mit Rassismus konfrontiert.

Du nutzt das Wort nicht, aber ein Großteil der Menschen schon, da brauchen wir nicht zu diskutieren. ;)

Und? Ich sehe da noch immer keinen Rassismus.
 
Wenn Schimpfworte oder anderes Fehlverhalten von der Öffentlichkeit oder Dir als Einzelperson anders bewertet wird, je nachdem, welche Hautfarbe das Opfer dieser hat, dann ist genau das Rassismus. Bsp sind die Bananenwürfe zu Oli Kahns Zeiten. Was hätte das für nen Aufschrei gegeben, wenn er schwarz wäre...

Danke für diese Sichtweise. So habe ich das noch garnicht gesehen, aber im Grunde hast du recht.
 
Wenn Schimpfworte oder anderes Fehlverhalten von der Öffentlichkeit oder Dir als Einzelperson anders bewertet wird, je nachdem, welche Hautfarbe das Opfer dieser hat, dann ist genau das Rassismus. Bsp sind die Bananenwürfe zu Oli Kahns Zeiten. Was hätte das für nen Aufschrei gegeben, wenn er schwarz wäre...

Dann habe ich mich entweder falsch ausgedrückt oder du hast es fehlinterprediert.
Ich wollte nur ausdrücken, dass das Wort schon so angesehen wird, siehe mitgeliefertes Beispiel.
 
Du glaubst also, du kennst meine Freunde besser als ich? Hmm ... nee, ich denke dann eher nicht. :)

Ganz ehrlich. Jemanden als Schwein zu bezeichnen ist harmlos. Die sind da vielleicht alle nicht so intollerant gegenüber einer solch ganz normalen Beleidigung, wie du es bist. Und gerade die werden sicherlich oftmals mit Rassismus konfrontiert.



Und? Ich sehe da noch immer keinen Rassismus.

Ja stimmt, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Du hast die Aussage auf deine ausländischen Freunde bezogen.Das will und kann ich natürlich nicht beurteilen.Ich dachte, es war allgemein gefasst.
DAS wollte ich damit auch gar nicht sagen.Es ging mir darum, dass im Gegenteil zu dir ein Großteil der Menschheit dieses als Schimpfwort nutzt.
 
Sorry! Aber finde die Diskussion albern. Mein Vater ist Jordanier. Bin also halber Araber. Was meint ihr was ich mir schon alles - insbesondere nach 9/11 - so anhören musste und noch immer anhören muss. Man kann auch über solchen Dingen stehen. Denk mir die Vollidioten wissens halt nicht besser und gut ist. Alles ne Frage der Selbstbeherrschung.
 
Nein, das ist es nicht. Aber wenn ein hellhäuiger einen dunkelhäutigen oder jemanden allgemein aus einem anderen Land so beleidigt und ihn somit unter sich stellt, wird da meistens allgemein auf Rassismus geschlossen.
Echt? Also im meine Bekanntenkreis eher selten, kann natürlich nicht für jeden sprechen, aber wenn ich einen Türken ein Schwein nenne, dann denken die wenigsten das es rassistisch ist. Genausowenig wie wenn ein Russe mich Schwein nennt. Erst ein Zusatz würde es ggf. Rassistisch machen (deutsches Schwein, Türkenschwein.... wäre definitif rassistisch..).

Da ist es eher(!) rassistisch, wenn man unterscheidet gegen wen die Beleidigung schwein geht und sie dannach bewertet.
 
Merkt ihr eigentlich nicht, dass die Diskussion a) mittlerweile meilenweit vom eigentlichen Thema entfernt ist und b) sich im Kreis dreht, weil manche offenbar in jeder Beleidigung (die das Wort "Schwein" sicherlich darstellt, keine Frage) per se Rassismus sehen, wenn dafür auch nur die theoretischen Rahmenbedingungen (sprich unterschiedliche Hautfarben, Religionen, Kulturen, whatsoever) gegeben sind?

Sorry, aber ich kann da dem User Halbstark nur zustimmen. Das krampfhafte Festhalten an Rassismus in diesem Zusammenhang ist für mich eben solcher und nicht die Beleidigung als solches, weil ein und der selbe Begriff alleine aufgrund des Hintergrundes der beleidigten Person unterschiedlich gewertet werden soll.

So. Und nun klinke ich mich auch wieder aus, bis das Thema wieder der unglaubliche HSV ist... ;)
 
Da ist es eher(!) rassistisch, wenn man unterscheidet gegen wen die Beleidigung schwein geht und sie dannach bewertet.

Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn man Menschen anderer Abstammung wie kranke oder sterbende Leute behandelt und sie mit solchen Sachen bloß nicht konfrontieren will, denkt ja unterschwellig rassistisch, auch wenn es sicherlich gut gemeint ist.
 
Es ist auffällig, daß sich bei schlechten oder zumindest weniger guten Leistungen vereinsübergreifend in den letzten Monaten eine Art Entfremdung zwischen Spielern und Publikum breitgemacht hat. Die Zungen bzw. die Finger zum Pfeiffen sitzen vergleichsweise locker und - was besonders bedenklich ist - selbst in den Fan-Kurven hat der Support für die eigenen Mannschaften stark nachgelassen, stattdessen hört man überwiegend Selbstfeiergejöhle oder Anti-Gesänge gegen andere Clubs.

Über die Ursachen dafür kann man nur spekulieren, aber ich denke, daß hier gerade eine Lawine auf den (deutschen) Fußball zurollt, von der man nicht weiß, ob sie zu stoppen ist: Der Fußball-Boom der letzten 20 Jahre sorgte dafür, daß auch weniger attraktive Spiele gut besucht waren/sind; dieses "mehr" an Interesse öffnete Geldquellen, aus zugigen Stadien wurden Event-Arenen aber diese Entwicklung hat auch die "Nebenwirkung", daß auch aufgrund der höheren Einnahmen auch porportional die Erwartungshaltungen stiegen, so daß schon kleine Rückschläge trotz des großen Konkurrenzdruck nicht so leicht von Teilen des Publikums akzeptiert werden.

Dies geht zu Lasten der Leidenschaft für den Fußball und den eigenen Verein und diese sinkende Leidenschaft wird durch die trendbedingte Überstättung mit dem Fußball forciert: Im TV werden freitags bis montags Partien aus der 1. und 2. Liga live gezeigt, selbst die 3. Liga hat da ihren Sendeplatz und von dienstags bis donnerstags werden alle Europapokalpartien deutscher Mannschaften live übbertragen, selbst wenn es sich bei dem Gegner um den Vizemeister einer ehemaligen Sowjetrepublik handelt. Viele Dinge haben ihren Reiz dadurch, daß sie nicht alltäglich sind, aber mit diesem täglichen Dosis verliert der Fußball sehr viel von seinem Reiz, so daß die Vorfreude auf einen Stadionbesuch (oder TV-Übertragung) getrübt ist und somit dieses wenn auch nur im Unterbewußtsein vorhandene Unbehagen schneller zu einer Unmutsäußerungen oder einer akustischen Abwendung vom Spielgeschehen verleitet.
 
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