Nein, ich meinte beides. Ich glaube, zumindest Lok hat durchaus versucht den Rechtsradikalismus in den eigenen Reihen zu bekämpfen, das funktioniert aber nun mal nicht, wenn landesweit die Aufklärung bei den Jugendlichen so grandios misslingt und die NPD sie für sich gewinnen kann. Das funktioniert erst Recht nicht unter solch katastrophalen wirtschaftlichen Bedingungen wie etwa bei Lok.
Dann sehe ich da eher Sachsen und evtl. interessierte Sponsoren in der Pflicht, sich dem Problem anzunehmen und Leipzig langsam und gesund wieder an den Profifußball heranzuführen. Aber nein, stattdessen kommt der schrecklichste aller Großkonzerne und baut einen völlig neuen Verein auf, nur aus Eigeninteresse, um sich vermarkten zu können. Fußball ist aber keine Werbung und auch keine Formel 1, wo Börsenunternehmen gegeneinander zum virtuellen Schwanzvergleich antreten. Sicher kann man sich dem Kommerz nicht komplett verwehren, das halte ich auch für unsinnig, aber unterm Strich stehen gerade in Deutschland zumeist sehr gut geführte Vereine, die nachweislich am Sport und nicht an bloßer Imagevermarktung interessiert sind und ich fände es schade, wenn diese Maxime durch (den in meinen Augen dann doch im Vergleich dazu noch harmloseren) Hopp oder Red Bull zerstört würde.
So, jetzt bin ich aber auch raus, versprochen