Homophobie im Fußball

Darum ging es doch in dem Post von Bass-D garnicht. Sondern halt um ne generelle Vorliebe. Ich hab ja auch nen bestimmten Typ Mann den ich gut finde und darüber darf ich mir auch oft Witze anhören. Was nicht schlimm ist und worüber ich gut selber lachen kann. Und um nichts anderes ging es doch in dem von dir zitierten Post. Da ging es doch nicht explizit um irgendwelche Praktiken! Man sollte im Endeffekt nicht zu überempfindlich reagieren und sehen das Schwule genauso über ihre Vorlieben lachen können wie jeder andere auch!

Klar gehts mir auch um einen entspannten Umgang mit Homosexualität, und dass man da auch Witze drüber machen darf, und vor allem die Schwulen über sich selbst. Das ist ja klar.

Aber dennoch stehen Schwule unter weit größerer Beobachtung, und es werden schnell Zoten gerissen, und da ist der Grat sehr schmal zwischen Zote und lustigem Witz. Ich glaub, ich verhielte mich da einfach eher vorsichtig und zurüchhaltend.

Ich finde im übrigen auch den Begriff "outen" mittlerweile so, als ob man beichten müsste, dass man schwul ist.

Kein Heteromann muss sich outen, dass er ne Frau liebt ....

Es wäre einfach zu wünschen, dass schwul sein so zur Normalität wird, dass man sich gar nicht mehr groß drüber unterhalten müsste, sondern einfach zur Kenntnis nehmen könnte: Herr X und sein Mann Y. Punkt.
 
Zitat von Stürmerbraut;954591:
Klar gehts mir auch um einen entspannten Umgang mit Homosexualität, und dass man da auch Witze drüber machen darf, und vor allem die Schwulen über sich selbst. Das ist ja klar.

Aber dennoch stehen Schwule unter weit größerer Beobachtung, und es werden schnell Zoten gerissen, und da ist der Grat sehr schmal zwischen Zote und lustigem Witz. Ich glaub, ich verhielte mich da einfach eher vorsichtig und zurüchhaltend. Ich finde im übrigen auch den Begriff "outen" mittlerweile so, als ob man beichten müsste, dass man schwul ist.

Kein Heteromann muss sich outen, dass er ne Frau liebt ....

Es wäre einfach zu wünschen, dass schwul sein so zur Normalität wird, dass man sich gar nicht mehr groß drüber unterhalten müsste, sondern einfach zur Kenntnis nehmen könnte: Herr X und sein Mann Y. Punkt.

Aber genau das wollen Schwule aber gar nicht. Sie sind ja auch nicht anders als du und ich, warum sollte man dann mit ihnen nicht auch genauso umgehen? Ich kann durchaus verstehen das man anfänglich ne gewissen Unsicherheit verspürt, ging mir anfänglich auch so. Das sollte man aber schnell ablegen.
 
Ich habe mehrere Homosexuelle in meinem Freundeskreis und verhalte mich denen gegenüber auch keinen Millimeter anders als gegenüber meinen restlichen Freunden - was auch keiner von denen von mir erwartet. Ehrlich gesagt: die primäre Paarungspräferenz meiner Mitmenschen ist mir herzlich egal und ich reagiere eher genervt, wenn mir einer auf penetrante Art und Weise mitteilt, mit wem er gerne ins Bett steigt.

Wenn ein Homosexueller mir sagt, er hätte sich in mich verliebt und/oder er hätte ein sexuelles Interesse an mir (ist schon mal passiert), dann behandle ich ihn nicht anders als eine Frau, an der ich kein intimes Interesse habe.

Und noch was: wenn morgen eine unter Garantie korrekte Liste veröffentlicht werden würde, auf der die Namen aller homosexuellen Bundesligaspieler stehen würde, dann würde das mein Handeln, Fühlen und Interagieren als Fußballfan keinen Deut ändern. Wenn ein Spieler tolle Leistungen zeigt und mich als Fußballfan begeistert, dann ist mir auf extreme Art und Weise egal, mit wem er vorzugsweise ins Bett geht. Und ob dieser Spieler dann bei Werder Bremen spielt oder woanders ist dabei ebenfalls egal.

Homophobie konnte ich ehrlich gesagt noch nie nachvollziehen oder verstehen. Homosexuelle sind keine anderen Menschen als ich Heterosexueller auch. Und das Vorurteil, die hätten abartige Sexpraktiken, ist natürlich völliger Blödsinn.
 
Die Sendung mit Kerner war großer Mist. Schlimmere Gäste konnte man wirklich nicht einladen... Wobei, deren Niveau passte sich bestens dem des Moderators an.
 
Die Sendung mit Kerner war großer Mist. Schlimmere Gäste konnte man wirklich nicht einladen... Wobei, deren Niveau passte sich bestens dem des Moderators an.

Ich fand die Sendung auch nicht gut. Ich habs durchs Zufall mitbekommen um was es dabei geht und angelassen. Eine wirkliche konstruktive Diskussion sieht definitiv anders aus. Weder stimmt das was ein Herr Rudolph da von sich gibt, noch ist die Gesellschaft so tolerant wie es der Herr Kerner glaubt zu sehen. Die Wahrheit liegt wie meistens in der Mitte.
 
Die Diskussion ist überflüssig, deshalb war die Talkrunde auch nicht gut. Rudolph war aber recht amüsant.


aber unfreiwillig amüsant ;)

wie er da von seinen "ach so harten kampfsportlern" erzählt hat :rolleyes:
1. musste ich da schon sehr lachen, denn in 11 jahren kampfsport is mir doch der/die ein oder andere person gleichgeschlechtlichen interesses begegnet.
2. hätte der moderator da direkt einsteigen müssen mit dem walisischen rugbyspieler. denn nicht mal so eine vollpfeife wie der rudolph kann behaupten, dass man beim rugby "zimperlich" wäre, da er ja vorher schwule im kampfsport kategorisch ausgeschlossen hat.

naja, alles in allem zeitverschwendung.
 
Hat jemand den Originalartikel gelesen? Ich versteh nicht einmal worum es da nun geht? Es soll eine Schwulen-Combo in der N11 geben und irgendein Ex-Spieler will die Bombe bald platzen lassen? :stirn: Und was bitte ist "halbschwul"? :lol:
 
Kann mir einer erklären was genau der Herr Berater daran so schlimm findet?
Dann ist halt einer schwul oder gar mehrere, who cares?
Versteh die ganze Aufregung nicht :stirn:
 
Kann mir einer erklären was genau der Herr Berater daran so schlimm findet?
Dann ist halt einer schwul oder gar mehrere, who cares?
Versteh die ganze Aufregung nicht :stirn:

Ich vermute mal locker- ohne den Originalartikel gelsen zu haben- dass er eine Verschwörung der schwulen Spieler der Natio sieht.
So nach dem Motto:"Lasst die deutsche Natio schwul sein und alle Spieler, die es nicht sind, gehören da nicht hin."

In dem Falle wäre Ballack dann ausgebootet, weil er NICHT schwul ist.
 
Warum schreiben die da von einer "Verschwörung"?
Und warum schreiben die überhaupt darüber, is doch eigentlich komplett rille...
Und warum labert der Becker so rum?
Wirkt auf mich alles ziemlich unprofessionell. fast schon armselig.
Guter Kommentar von Bierhoff.
 
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