:eek:Eines gleich vorweg, du irrst, oder zumindest ist es ein Misverständniss, dass ich etwas aus deinem Beitrag persönlich genommen hätte. Ich war lediglich der Vermutung erlegen du könntest den Titel: Religionskritik schlicht negativ verstanden haben.
Denn:
Hier als gläubiger Mensch mit dem Totschlagargument der Misanthropie um sich zu werfen ohne auch nur im geringsten abzuschätzen in welchen Zusammenhang dies Geschieht, lässt mich doch stark an deiner Belesenheit zweifeln. Was Nietzsche über das Judentum schrieb würde Dir, wohl nicht nur völlig fremd erscheinen, es würde dich sogar in deiner These des Misanthropen Nietzsche zum (über-)denken nötigen. Das Du die Lebensläufe der Zitierten
Gelesen haben willst, vor allem jenen von Kalil Gibran, ist im Zusammenhang des Vorwurfs der Misanthropie eher unwahrscheinlich und wage ich stark zu bezweifeln.
In der Äußerung, der freien Entscheidung über den eigenen Glauben eines Jeden Einzelnen, pflichte ich Dir nicht nur bei, sonder setzte dies als Grundlage für diese Debatte voraus.
Natürlich steht es jedem frei sich in die Diskurse dieses Threads mit ein zu bringen oder es eben zu lassen.
Desweiteren aber sprichtst Du hier von Plattitüden, ohne dich zu scheuen in einem Atemzug amerikanische Studien, Phrasen wie der Glaube versetzt Berge in deine Argumentationskette einzubauen und den Skeptikern Egoismus vorzuwerfen.
Die Aussagen mancher Geistlicher (angenommen es gibt EINEN Gott), wie zum Beispiel: Er/Sie/Es....spreche in gottes Namen, Er/Sie/Es handle in gottes Namen. Er/Sie/Es....vertrete Gott auf Erden werden dem Vorwurf des egoistischen Denkens hierbei wohl noch am ehesten gerecht.
Bei All meinem Respekt welcher stets der Mehrheit deiner Beiträge nachklang, hier offenbarst Du mir eine Art gefährliches Halbwissen gepaart mit der Wehrhaftigkeit eines verletzten und in die Enge getriebenen Tieres.
Ich habe Auszüge der Tanach (Thora), der Bibel, den Koran und diverse Überlieferungen der Reden Buddhas gelesen (lesen müssen) und fand vieles was mich erstaunen (der Liebesgedanke Jesu Christi u.a.) und begeistern (die Erkenntnislehren des Siddhartha Gautama) ließ, doch in eben so viel von dem was ich lass war eben so wenig, ja fast nie von Predigen und Beten die Rede ja man möchte meinen dass die Mehrheiten religiöser Moralvorstellungen auf nüchterner Verstandesebene fußen oder zumindest einmal fußten.:eek:
Was ich damit sagen will ist , dass die Gewichtungen von Weisheiten in den Religionen sich nicht wesentlich von denen des individuellen Verstandes unterscheiden, sie aber durch eine (subjektive) Auslegung oder Indoktrinierung Dritter, die Entscheidungsfähigkeit des Einzelnen nachhaltig verklären wenn nicht sogar zerstören können.
Und das führte mich zu dem Beweggrund dieses Thema erstellt zu haben ich will nicht verurteilen, defamieren oder beteuern...
Meine Nachbarn (sehr hilfsbereit, freundlich und nicht selten neugierig ob meiner Ansichten zum Thema Gott und Kirche) sind orthodoxe Russen, meiner Oma habe ich auf dem Sterbebett Bibelverse vorgelesen weil dies das einzige war was Ihr in diesen Stunden die Angst zu nehmen vermochte, einer meiner größten Mäzen war die evangelische Kirchengemeinde zu Halle....
...Ich ermahne mich stets zur Besonnenheit und Differenzierung wenn, Alle Welt über die Kindsschänder in Gottes Namen herfällt, die Krieger Gottes für Terroristen erklärt u.s.w.
Denn Verpauschalisierungen gleich welcher Art sind diesem Thema eher hinderlich denn dienlich.
... Charles Darwin und die Evolutionstheorie ....
..
vergiss nicht dass.....
Papst Johannes Paul II. hat die auf Charles Darwin zurückgehende Evolutionstheorie als mit dem christlichen Glauben vereinbar anerkannt. "Neue Erkenntnisse führen zu der Feststellung, dass die Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese ist"..
@dieMimi
interessante Fragestellung
