Heute, genau 1 Jahr nach Winnenden

Heute, ein Jahr nach Winnenden: wir gedenken der Opfer und ihrer Angehörigen. NIE MEHR!

Today, a year after Winnenden: we think of the victims and their members. NEVER AGAIN! (Englisch)

Aujourd'hui, un an après Winnenden: nous nous souvenons les victimes et ses membres. JAMAIS plus! (Französisch)

Hoy, un año despues de Winnenden: nosotros gedenken de los sacrificios y sus miembros. ¡NUNCA MÁS! (Spanisch)

Сегодня, через год после Winnenden: мы помним жертв и ее членов. НИКОГДА БОЛЬШЕ! (Russisch)
 
Heute, ein Jahr nach Winnenden: wir gedenken der Opfer und ihrer Angehörigen. NIE MEHR!

Today, a year after Winnenden: we think of the victims and their members. NEVER AGAIN! (Englisch)

Aujourd'hui, un an après Winnenden: nous nous souvenons les victimes et ses membres. JAMAIS plus! (Französisch)

Hoy, un año despues de Winnenden: nosotros gedenken de los sacrificios y sus miembros. ¡NUNCA MÁS! (Spanisch)

Сегодня, через год после Winnenden: мы помним жертв и ее членов. НИКОГДА БОЛЬШЕ! (Russisch)

wie jetzt... wir gedenken den opfern. nie mehr. das ist ja nicht so nett
 
ein solcher Amoklauf darf NIE MEHR passieren! Das meinte ich damit!

Leider wird es aber wieder zu einem solchen schrecklichen Ereignis kommen. U.a. deswegen, weil die völlig falschen Konsequenzen aus Amokläufen gezogen werden.
Die Politik diskutiert über ein Verbot von Killerspielen. Ja, die meisten Amokläufer haben solche Spiele gespielt. Wie die allermeisten männlichen Jugendlichen auch. Nur einzelne von ihnen werden zu Mördern. Also sollte man danach suchen, was diese miteinander gemeinsam haben. Und da fällt mir vor allem auf, dass sie offenbar in ihrer Klassengemeinschaft ausgegrenzt worden, dass sie einem erheblichen Leistungsdruck ausgesetzt waren und mit diesem nicht zurechtkamen.
Robert Steinhäuser, der Täter in Erfurt, war bei dem Versuch gescheitert, Abitur zu machen. Nach dem damaligen Schulrecht in Thüringen bedeutet dies, dass er völlig ohne Schulabschluss dastand. Seine Perspektiven im Leben waren dahin. Er hatte nicht mal den Mut, diese "Schande" seinen Eltern gegenüber einzugestehen.
Er hat dann nach der Ursache für sein Scheitern, seine Unzufriedenheit gesucht. Und wie andere Täter auch kam er zu dem Schluss, dass seine Lehrer und seine Mitschüler Schuld an seinem Unglück waren.

Ich denke, dass viele Taten hätten verhindert werden können, wenn es mehr Psychologen an den Schulen gäbe, an die man sich in Krisenzeiten wenden kann. Wenn Lehrer in ihrer Ausbildung lernen würden, Verzweiflung bei ihren Schülern frühzeitig zu erkenne.

Und wenn auch Schüler mehr daran denken würden, dass jeder ihrer Mitschüler ein menschliches Wesen mit Gefühlen ist, den man nicht wegen seiner Kleidung, merkwürdiger Hobbys oder ähnlichem ausgrenzen und verletzen sollte.
 
@Bremerland
Sehr guter Beitrag, den ich zu 100% unterschreiben kann! Aber sich der wahren Probleme zu widmen hieße ja, dass man Fehler eingestehen muss. Und wenn man die dann einstellen möchte, verursacht das wieder Kosten. Und bevor man Geld ausgibt was eh nicht da ist, hat man mit den "Killerspielen" (den Ausdruck alleine finde ich schon albern) eben ein geeignetes Alibi, das man vorschieben kann.
 
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Ich denke, dass viele Taten hätten verhindert werden können, wenn es mehr Psychologen an den Schulen gäbe, an die man sich in Krisenzeiten wenden kann. Wenn Lehrer in ihrer Ausbildung lernen würden, Verzweiflung bei ihren Schülern frühzeitig zu erkenne.


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... und die Verzweiflung kommt auf leisen Sohlen ..... will sagen, unser Augenmerk muss sich mehr auf die Stillen und Unauffälligen richten. Die fressen ihre Wut und ihre Ausweglosigkeit in sich hinein, und das ist verdammt gefährlich!
Wie ein Dampfkessel, der irgendwann mal zuviel Druck kriegt und explodiert .....
 
Ich denke, dass viele Taten hätten verhindert werden können, wenn es mehr Psychologen an den Schulen gäbe, an die man sich in Krisenzeiten wenden kann. Wenn Lehrer in ihrer Ausbildung lernen würden, Verzweiflung bei ihren Schülern frühzeitig zu erkenne.

Ein sehr interessanter Punkt. Mit einer engen Zusammenarbeit zwischen Schüler, Lehrer, ggf. Eltern und Psychologen kann am ehesten ein Amoklauf verhindert werden, davon bin ich überzeugt. Der Umgang mit- oder untereinader ist ein ganz entscheidender Punkt, wo an vielen Schulen Handlungsbedarf besteht.

Die sogenannten Ballerspiele zu verbieten oder das Waffengesetz zu verschärfen empfinde ich als blödsinnig.
 
Erstmal muss man aufhören, sich selbst zu belügen. Solche Gewalttaten kann man nicht gänzlich verhindern. Um sich aber nichts nachsagen zu lassen, verfällt man in Aktionissmus, kämpft gegen Killerspiele, die allerhöchstens das Fass zum Überlaufen bringen, anstelle das Fass auszuleeren. Ehrlich sein. Und danach kann man dann mit den Präventivmaßnahmen an Schulen anfangen.
 
Heute vor einem Jahr war ich kran kund habe das auf N-TV mitbekommen. Das war eine schlimme Sache und ich hoffe das sowas nie wieder passiert.
 
Ich befürchte, da hoffst Du vergeblich. Solche Taten gab es schon lange, bevor die Medien es so verbreiteten wie heute (und damit zum Teil das Problem verschärfen, da die Täter für andere zu Idolen werden bzw. manche den Wunsch hegen, eine noch "herausragendere" Tat zu begehen, also mehr Morde zu begehen.)

Wie ja schon gesagt wurde, wird man solche Taten wohl nie ganz verhindern können. Begangen werden sie von Menschen, die psychisch krank sind, es bleibt zu hoffen, dass weniger Menschen so krank (gemacht) werden bzw. ihnen früher geholfen werden kann.
 
Erstmal muss man aufhören, sich selbst zu belügen. Solche Gewalttaten kann man nicht gänzlich verhindern.

Eben, da kannste ändern und tun was du willst, solche Vorfälle wird es immer geben. Gerade war der Vater von irgend einem Opfer beim Kerner, da wird natürlich direkt wieder über Waffen, Killerspiele und ähnliches gesprochen, das ist so unglaublich blödsinnig, dass es einfach nur noch nervt.
 
Ich weiß nicht, wie ich über das Waffengesetz urteilen würde, wenn mein Sohn oder Tochter durch einen Amoklauf erschossen werden würde.

Ich habe ja auch schon meine Meinung über das Waffengesetz und Killerspiele geäußert, aber als Opfer hat man da wahrscheinlich eine andere Sichtweise zu.

Gänzlich verhindern kann man solche Gewalttaten sicherlich nicht, aber das Risiko zu minimieren ist durchaus mit Präventivmaßnahmen machbar.
 
Das Problem sind doch nicht die Waffen!

Wenns keine Knarren mehr gibt, laufen sie halt mit nem Messer Amok oder mit Gift oder was weiß ich!

Diesen politischen Aktionismus find ich einfach zum kotzen. Ich will solche Sachen nicht kleinreden, sicher ist es auch für die Betroffenen wirklich schlimm, aber solche Dinge wird es immer geben, weil jeder Mensch böses in sich trägt, was weder durch Verbote oder durch totale Überwachung verhindert werden kann.

Was die Killerspiele angeht: Ja, ich glaube schon, dass das die Seele dieser Amokläufer beeinflusst hat. So wie es auch Mörder und Diebe gibt, die sich eine Tatort-Folge als Vorlage genommen haben. Aber man kann nicht 99 "normalen" Menschen etwas verbieten, nur um 1 "unnormalen" zu schützen. Und die Medien sollen nicht so scheinheilig tun. Für sie verkauft sich das ganze doch blendend!
 
@ Bremerland, @ Waechter :

sehe das schwierige Thema genauso. Solche schlimmen Ereignisse, werden künftig,leider Gottes irgendwo wieder passieren. Die Politik zieht in solchen Fällen, wie bei einigen anderen Themenfeldern die falschen Konsquenzen - Stimme ich zu.
Ich sehe solche Taten als großes gesellschaftspolitisches Problem an, wobei das Elternhaus ein Stück weit in der Verantwortung steht, aber auch die Lehrer, die ja eigentlich Sozialpädagogen in der Tat, sein sollten. Die Politik kann von oben "nur die Richtungen vorgeben" und mit anschließenden Reaktionen bzw. reaktionären Verboten, wird so eine schlimme Tat nicht rückgängig gemacht oder künftig verhindert werden können. Solange Menschen von der Politik als Kostenfaktoren gesehen werden und jegliches menschliche Miteinander auf der Strecke bleibt, wird es schier unmöglich sein, so eine Tat verhindern zu können. Kosteneinsparungen sind in diesem wichtigen sozialen Bereich völlig fehl am Platze. Der Arbeitsschwerpunkt sollte an der Basis erfolgen, wo es Lehrern ermöglicht werden sollte, insbesondere wieder ihrem sozialpädagogischen Auftrag nachgehen zu können. Das hängt u.a. mit zu großen Klassen etc. pp zusammen...
Die Politik hat keinen Plan und auch keinen Bezug mehr zu der Basis und zu dem sozialen Unter- und Miteinander an deutschen Schulen. Die leben in einer völlig anderen Welt (die kennen die Probleme der realen Mittelschicht nicht mehr) und ich wünsche mir mal, dass sich Fr. Merkel oder Hr. Westerwelle, für 2 Wochen an eine Hauptschule oder an eine Berufsschule begeben und an dem alltäglichen Unterricht teilnehmen.. Viellecht würde es etwas nützen, um über manche wichtige Themen, den menschlichen Verstand etwas schärfer zu benutzen. Es bleibt leider nur zu hoffen....
 
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