Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

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Das sehe ich ein wenig anders... Klar sind Profis keine Maschinen, aber von einem Profi muss man 20-25 gute Spiele im Ligabetrieb erwarten können (und nicht ein gutes Spiel alle paar Wochen)... Ansonsten hat man m.M. nach den Beruf verfehlt (wenn man meint, dass alle paar Wochen ein gutes Spiel reicht)...

Genau das ist ja der Fehler. Wer meint denn, dass das reicht? Denkst Du nicht, dass die mentale und/oder physische Verfassung entscheidend ist, wenn Du als Profisportler Woche für Woche an die Grenzen gehst? Genau dort forderst Du doch eine maschinenhafte Berufserfüllung. Denkst Du, z.B. Hunt oder Fritz hatten ihre Krisen, weil sie es so wollten?

Wie ich schonmal geschrieben habe: Zum Thema Einstellung schaut euch mal regelmäßig die englische Liga an... Da wird um jeden Ball gefightet und so muss das eigentlich auch sein... Und diese Einstellung fehlt mir bei einigen Spielern von uns... Da wird lang rumlamentiert, dass der Ball nicht angekommen ist oder nach verlorenem Ball einfach stehen geblieben...

Aha, in der englischen Liga ist also alles anders? Die englische Liga ist durchsetzt mit Ausländern. Vielmehr ist es so, dass bei einem Klub, wie z.B. Chelsea London, ein Spieler sehr schnell rausrotiert wird, wenn er ne schlechte Phase hat, weil dahinter ein gleichwertiger Ersatz steht. Das kann sich nicht jeder Verein leisten - auch nicht in England. Und so gibt es auch dort hinreichend Beispiele, für Leute, die im Kampf um den Klassenerhalt nicht immer alles abrufen können. Das Herumlamentieren, wenn der Ball nicht ankommt, ist typisch menschlich, nicht typisch deutsch.

Was ich mit dem Beispiel England sagen will: Da ist es egal, ob das Team auf Platz 1 oder auf Platz 18 steht, es geht ums Prestige... Selbst wenn man auf Platz 18 steht und vieles hoffnungslos zu sein scheint oder nicht viel auf dem Platz zusammenläuft, die Einstellung stimmt und es wird jedem Ball hinterher gejagt... Und eben jene Einstellung fehlt uns oft in den Spielen gegen kampfstarke Mannschaften... Man kann eben nicht immer "Hacke, Spitze, eins zwei drei" spielen, sondern muss sich auch mal mit kämpferischen Tugenden durchsetzen... Meiner Meinung nach haben wir zwar einige Profis mit Erfahrung, aber offensichtlich verfügen sie nicht über diese Abgezocktheit, die man bsp. braucht, um Spiele wie gegen Köln, Dortmund etc. zu

Das sehe ich anders. S.o. In der Buli wird ebenso gerannt und gegrätscht. Deswegen ist es auch so schwierig, gegen vermeintliche unterklassige Teams zu gewinnen. Nirgendwo ist die Liga so ausgeglichen, wie in Deutschland.
gewinnen... Um nochmal auf das Beispiel England zurückzukommen: Dort gibt es etliche Antikicker oder Spieler, die technisch nicht so versiert sind (bsp. Kuyt), aber sie machen diese Schwächen mit viel Einsatz weg... Eben jenen Einsatz, den ich bei einigen Spielern von uns vermisse... Oder nimm mal das Bsp. Wolfsburg letzte Saison: Die sind wie die Irren quer über den Platz gerannt... Und das über 90 Minuten... Die harten Trainingslager von FM haben sich also ausgezahlt (Grafite hatte sogar die Kotzerei beim Höhentrainingslager - was sich aber offensichtlich gelohnt hat, seine Torquote letzte Saison sagt alles)... Ich finde wir sollten wieder mal mehr in Sachen Fitness machen (wie zu Ottos Zeiten)... Die Schönspielerei und unser offensiver Fußball sind Klasse, solange alles funktioniert, aber das klappt eben nicht gegen alle Mannschaften...

Ja, mit Einsatz ist viel heraus zu holen. Aber das "an die Schmerzgrenze gehen", ist eben auch eine psychologische Sache.

Zum letzten Absatz: Ich glaube die Fitness ist durch gezieltes Training heute weitaus stärker ausgeprägt, wie zu Otto´s Zeiten. Die Anforderungen sind auch völlig Andere. Gerade hier arbeiten Vereine aus dem gesamten Bundesligaprofil weitaus effizienter und geschulter, als noch vor 20 Jahren und die Fitness ist eine der Grundvoraussetzungen, überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können. Das moderne, heutige Spiel, in dem Stürmer auch am eigenen Sechzehner anzutreffen sind, in dem IV 10 Tore pro Saison schießen, ist weitaus laufintensiver, als damals.

Die Schönspielerei, wie Du es nennst, ist ja nicht ein Produkt ausgübter Lauffaulheit, sondern genau das Gegenteil.

Ein Stürmer, der wie früher der Brasilianer Bebeto oder meinetwegen Paolo Rossi bei den Italienern, nur vorne auf die Bälle wartet, hat heute keine Chance mehr, überhaupt aufgestellt zu werden.
 
Zitat von Lothar Matthäus;881774:
Denkst Du nicht, dass die mentale und/oder physische Verfassung entscheidend ist, wenn Du als Profisportler Woche für Woche an die Grenzen gehst? Genau dort forderst Du doch eine maschinenhafte Berufserfüllung. Denkst Du, z.B. Hunt oder Fritz hatten ihre Krisen, weil sie es so wollten?
Und so gibt es auch dort hinreichend Beispiele, für Leute, die im Kampf um den Klassenerhalt nicht immer alles abrufen können. Das Herumlamentieren, wenn der Ball nicht ankommt, ist typisch menschlich, nicht typisch deutsch.
Ja, mit Einsatz ist viel heraus zu holen. Aber das "an die Schmerzgrenze gehen", ist eben auch eine psychologische Sache.

Zum letzten Absatz: Ich glaube die Fitness ist durch gezieltes Training heute weitaus stärker ausgeprägt, wie zu Otto´s Zeiten. Die Anforderungen sind auch völlig Andere. Gerade hier arbeiten Vereine aus dem gesamten Bundesligaprofil weitaus effizienter und geschulter, als noch vor 20 Jahren und die Fitness ist eine der Grundvoraussetzungen, überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können. Das moderne, heutige Spiel, in dem Stürmer auch am eigenen Sechzehner anzutreffen sind, in dem IV 10 Tore pro Saison schießen, ist weitaus laufintensiver, als damals.

Die Schönspielerei, wie Du es nennst, ist ja nicht ein Produkt ausgübter Lauffaulheit, sondern genau das Gegenteil.
:tnx: Siehst Du, Karlotto, weil Du es so schön aufführst und es super in diesen Thread passt. Insbesondere das hier:
Die Anforderungen sind auch völlig Andere. Gerade hier arbeiten Vereine aus dem gesamten Bundesligaprofil weitaus effizienter und geschulter,
In der Tat. :tnx: :tnx: :tnx:

Nur nicht alle. ;)
 
Zitat von Lothar Matthäus;881774:
Genau das ist ja der Fehler. Wer meint denn, dass das reicht? Denkst Du nicht, dass die mentale und/oder physische Verfassung entscheidend ist, wenn Du als Profisportler Woche für Woche an die Grenzen gehst? Genau dort forderst Du doch eine maschinenhafte Berufserfüllung. Denkst Du, z.B. Hunt oder Fritz hatten ihre Krisen, weil sie es so wollten?

Jeder Mensch, egal ob Profisportler, „normaler“ Arbeitnehmer, Schüler etc. hat Phasen, in denen die mentale und/oder physische Verfassung einen negativen Einfluß auf das Leistungsvermögen hat, so daß man jedem Menschen eine solche Phase auch zugestehen muß. Allerdings muß man auch und gerade in diesen Phasen zeigen, daß man nicht nur versucht, sondern es auch zeigt, daß man gewillt ist, dieses Leistungsloch mit Einsatz bis an die Grenzen zu kompensieren, aber daran muß(te) man bei manchen Spielern im Werder-Dreß in den letzten Wochen und Monaten leider zweifeln.


Zitat von Lothar Matthäus;881774:
Das sehe ich anders. S.o. In der Buli wird ebenso gerannt und gegrätscht. Deswegen ist es auch so schwierig, gegen vermeintliche unterklassige Teams zu gewinnen. Nirgendwo ist die Liga so ausgeglichen, wie in Deutschland.

Wenn es so schwierig ist, gegen rennende und grätschende Teams zu gewinnen, bzw. das dadurch eine Liga ausgelgichen ist, dann muß die Frage erlaubt sein, wie es dann angehen kann, daß ManU, Chelsea, Arsenal und Liverpool seit gut einem Jahrzehnt die Premier League dominieren (wobei die drei erstgenannten in den letzten 7 Jahren nie schelchter als Platz 4 abschnitten)? Oder warum machen Celtic und Rangers seit einem Vierteljahrundert die schottische Meisterschaft unter sich aus? Nein, die relative Ausgewogenheit ist keine Frage von Grätschen oder Rennen, sondern hat andere Gründe. In England erwartet das Publikum, daß man um jeden Ball kämpft und grätscht und nicht wie einige hier, nach einem Ballverlust nicht mehr nachsetzen oder sich fallen lassen, um anschließend Foul zu reklamieren. Christian Ziege hat es mit „In England gibt es keine Schauspielerei. Da darfst du dich auf dem Platz nur behandeln lassen, wenn das Beim drei Meter entfernt von dir liegt.“ zwar sehr ironisch formuliert, aber damit inhaltlich ziemlich deutlich den Unterschied von der Premier League zu den anderen Top-Ligen in Europa (und damit auch Deutschland) auf den Punkt gebracht.


Zitat von Lothar Matthäus;881774:
Ja, mit Einsatz ist viel heraus zu holen. Aber das "an die Schmerzgrenze gehen", ist eben auch eine psychologische Sache.

Jepp, in erster Linie ist es aber ein Erfahrungswert. Mit "Ich kann nicht mehr" zu sagen oder zu denken erreicht man seine Schmerzgrenzen mit Sicherheit nicht, man lernt seine Schmerzgrenze nur dann kennen, wenn man sie überschritten hat (so wie z.B. Grafite mit seiner Kotzerei im Höhentrainingslager). ´

Zitat von Lothar Matthäus;881774:
Zum letzten Absatz: Ich glaube die Fitness ist durch gezieltes Training heute weitaus stärker ausgeprägt, wie zu Otto´s Zeiten. Die Anforderungen sind auch völlig Andere. Gerade hier arbeiten Vereine aus dem gesamten Bundesligaprofil weitaus effizienter und geschulter, als noch vor 20 Jahren und die Fitness ist eine der Grundvoraussetzungen, überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können. Das moderne, heutige Spiel, in dem Stürmer auch am eigenen Sechzehner anzutreffen sind, in dem IV 10 Tore pro Saison schießen, ist weitaus laufintensiver, als damals.

Die Schönspielerei, wie Du es nennst, ist ja nicht ein Produkt ausgübter Lauffaulheit, sondern genau das Gegenteil.

Ein Stürmer, der wie früher der Brasilianer Bebeto oder meinetwegen Paolo Rossi bei den Italienern, nur vorne auf die Bälle wartet, hat heute keine Chance mehr, überhaupt aufgestellt zu werden.

1899% Zustimmung. Die Zeiten für auf Bälle wartende Stürmer sind schon lange vorbei, denn der heutige Fußball ist athletischer und taktisch anspruchsvoller als in den 80er Jahren oder davor. Ein Stürmer muß heutzutage nicht nur das Spiel mitgestalten, sondern bei ihm fängt schon das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft an, und sei es nur, wenn er bei einem verlorenen Ball nachsetzt...
 
@ Bremen: Sehe ich weitestgehend genauso...

Zum Thema Schönspielerei: War vielleicht etwas blöd ausgedrückt - Damit meine ich bsp. das Stehenbleiben nach misslungenem Dribbling (wie man das bsp. in der letzten Zeit öfters bei Özil sehen konnte) und eben nicht angemessener körperlicher Einsatz... Oder auch dieses Halbherzige, wenn man in den Zweikampf geht...
Zum Thema Fitness nochmal: Dann muss die Frage erlaubt sein, warum wir bsp. nicht auch mal Höhentrainingslager und solche Dinge machen? Oder keinen "Quälix-Hügel" haben? Ich denke da liegt auch ein Problem, dass einige Profis bei uns ziemlich verhätschelt werden (Hauptsache der Rasen ist in einem exzellentem Zustand)... Bsp. hat unser Spiel früher ausgezeichnet, dass wir in der letzten halben Stunde nochmal richtig Druck gemacht haben - das ist schon länger nicht mehr so...
 
Wenn es so schwierig ist, gegen rennende und grätschende Teams zu gewinnen, bzw. das dadurch eine Liga ausgelgichen ist, dann muß die Frage erlaubt sein, wie es dann angehen kann, daß ManU, Chelsea, Arsenal und Liverpool seit gut einem Jahrzehnt die Premier League dominieren (wobei die drei erstgenannten in den letzten 7 Jahren nie schelchter als Platz 4 abschnitten)? Oder warum machen Celtic und Rangers seit einem Vierteljahrundert die schottische Meisterschaft unter sich aus? Nein, die relative Ausgewogenheit ist keine Frage von Grätschen oder Rennen, sondern hat andere Gründe. In England erwartet das Publikum, daß man um jeden Ball kämpft und grätscht und nicht wie einige hier, nach einem Ballverlust nicht mehr nachsetzen oder sich fallen lassen, um anschließend Foul zu reklamieren. Christian Ziege hat es mit „In England gibt es keine Schauspielerei. Da darfst du dich auf dem Platz nur behandeln lassen, wenn das Beim drei Meter entfernt von dir liegt.“ zwar sehr ironisch formuliert, aber damit inhaltlich ziemlich deutlich den Unterschied von der Premier League zu den anderen Top-Ligen in Europa (und damit auch Deutschland) auf den Punkt gebracht.
Inzwischen gibt es aber noch weitere Unterschiede, denn es ist ja kein Geheimnis mehr, dass in Spanien, England, auch in anderen Ligen, sowohl erheblich mehr Wert auf taktische Schulung als auch auf mental-psychologischem Training, als in der BL gelegt wird. Zumindest war das lange Zeit so. Vielleicht zu lange. Es wurde ja öfter angesprochen, wie wenig Zeit ein Spieler in diesen Ligen im Durchschnitt für Ballkontakte braucht, wie wenig der Ball im Besitz eines Spielers bleibt oder wie geschickt und mit welchen Mitteln Pressing und ballorientiertes Verschieben dort ausgeführt wird. Und auf der anderen Seite, wie dort Spieler trainiert werden, mit Drucksituationen und ähnlichem umzugehen. Dadurch sind die Vereine, die die Mittel haben, hohes fussballerisches Potential zusammenzukaufen, ggflls dieses auch selbst ausbilden, klug scouten, und dann Potential zementieren, auch in der Lage, dieses kontinuierlicher abzurufen und sich aufgrund dessen auch langfristig in der Liga durchzusetzen. Gerade Werder ist nun sinnbildlich ein Paradebeispiel der Bundesliga, wo trotz individueller Klasse sehr oft Punkte gegen lediglich grätschende und kämpfende Teams abgegeben werden. Weil genau das fehlt.
 
hab gestern werder-ssc neapel von 1989 geschaut. nicht nur, dass maradonna keine chance gegen borowka hatte, nee, in der halbzeit gabs nen interview mit schaaf (als lückenfüller, da die zusammenfassung vom köln spiel noch nicht fertig war)

schaaf war von rehagel nicht nominiert worden, saß aber trotzdem im innerraum(!?!?!)

er war nicht nur traurig sondern " es tut schon sehr sehr weh nichteinmal auf der bank zu sitzen"

wahrscheinlich liegt hier der grund dafür, dass er spieler wie özil oder boro auch nach langen phasen grottenschlechter spiele weiter im kader/der mannschaft belässt, da er eben ein zu netter mensch ist und diese schmerzen seinen spielern nicht zumuten möchte :) ;) :)
 
...wahrscheinlich liegt hier der grund dafür, dass er spieler wie özil oder boro auch nach langen phasen grottenschlechter spiele weiter im kader/der mannschaft belässt, da er eben ein zu netter mensch ist und diese schmerzen seinen spielern nicht zumuten möchte :) ;) :)
Und was ist mit den Schmerzen der Zuschauer und den Ersatzspielern, die evtl. ungerechtfertigt nicht zum Zuge kommen? So wie TS damals selbst erfahren musste....
 
so herr schaaf...ich denke sie haben alles gesehen, was geändert werden muss...özil muss boro auf die Bank folgen und Hugo muss aufs Feld...ansonsten lässt sich ja nicht viel umstellen...

ach...und die wechsel dürften auch mal früher kommen
 
so herr schaaf...ich denke sie haben alles gesehen, was geändert werden muss...özil muss boro auf die Bank folgen und Hugo muss aufs Feld...ansonsten lässt sich ja nicht viel umstellen...

ach...und die wechsel dürften auch mal früher kommen

Ja klar, Schaaf ist schuld, wie immer, wenn wir verlieren!
Ich kann es echt nicht mehr hören!
Wen hätte er für Özil früher bringen sollen? Zur Halbzeit schon Almeida??? Damit wir gleich komplett aufmachen?
Was hat er sonst falsch gemacht bzw. was muss geändert werden?
War doch ein tolles Spiel. Was kann Schaaf dafür, dass die Dinger heute nicht reinwollten?
Ich fand, bis auf das unglückliche Ergebnis, eigentlich alles OK heute.
Im Rückspiel gehen die Dinger wieder rein und wir kommen weiter. Wenn nicht, ist das halt so. Schlecht gespielt haben wir heute jedenfalls nicht und die Mannschaft hat ziemlich gut gestanden.
 
Wir haben einige gute und erfolgreiche mit der veränderten taktischen Ausrichtung gesehen. Heute haben wir in der ersten Hälfte mit eben jener Formation wieder guten, nur leider nicht von Erfolg gekrönten, Fußball gesehen.

Insofern sehe ich keinen Anlass, Özil durch Almeida zu ersetzen. Wenn sich Özil wirklich auf der Bank wiederfinden sollte, was ich durchaus befürworte, dann wird Thomas im Mittelfeld umstellen, nicht statt dessen einen weiteren Stürmer bringen.
 
Ja klar, Schaaf ist schuld, wie immer, wenn wir verlieren!
Ich kann es echt nicht mehr hören!
Wen hätte er für Özil früher bringen sollen? Zur Halbzeit schon Almeida??? Damit wir gleich komplett aufmachen?
Was hat er sonst falsch gemacht bzw. was muss geändert werden?
War doch ein tolles Spiel. Was kann Schaaf dafür, dass die Dinger heute nicht reinwollten?

Ja. Warum eigentlich nicht viel früher Hugo für Özil? Marin kann dann zur Not ins Mittelfeld zurück und fertig. Immerhin hätten wir dann mit 11 Leuten gespielt. Und erzählt mir bitte nicht, dass Özil nach Hinten mehr macht als Marin.

TS macht mMn sehr wohl einen Fehler, dass er Özil weiterhin so viel Vertrauen schenkt. Denn er wird uns m.E. sowieso im Sommer verlassen und schadet uns momentan auf dem Platz eher, als dass er uns nutzt.
 
Wir haben einige gute und erfolgreiche mit der veränderten taktischen Ausrichtung gesehen. Heute haben wir in der ersten Hälfte mit eben jener Formation wieder guten, nur leider nicht von Erfolg gekrönten, Fußball gesehen.
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:tnx: Korrekt. Aber leider nur in der ersten HZ. Dass das Ding da nicht reinwollte, war wirklich nicht die Schuld von TS und die Taktik gut und schön. Almeida für Özil war auch okay. Was ich aber null verstehe ist, warum TS für einen taktisch gut agierenden Niemeyer wieder mal Borowski gebracht hat. Danach fiel nämlich deutlich auf, wie unsere Defensive zum wiederholten Male auseinander fiel. Wiese und die Abwehr mussten danach mehrfach in höchster Not klären, die Abseitsfalle schnappte nicht zu und einmal wäre N´kufo eigentlich durch gewesen. Schön, dass er da gepennt hat. In der Nachspielzeit hätte sich keiner beschweren können, wenn wir (unverdientermaßen aufgrund von HZ 1) noch das 0:2 kassiert hätten. Sollte Borowski etwa Offensivimpulse bringen? Dann hätte ich lieber Huse gesehen. Warum musste eigentlich auf Biegen und Brechen wieder taktisches Harakiri gespielt werden? So schlecht ist ein 0:1 auswärts auch nicht. Bitte in Zukunft wieder mit Doppel 6 Frings-Niemeyer, offensiver ist im Moment einfach zu gefährlich.
 
Wieso soll das in der ersten HZ eigentlich so gut gewesen sein? Viel Ballbesitz bedeutet nicht automatisch, dass wir gut spielen. Wir versuchen immer krampfhaft das Spiel zu machen und der Gegner kommt oftmals lächerlich einfach zu seinen Toren.

Warum haben wir uns auswärts nicht mal defensiver verhalten und versucht zu kontern? Stattdessen spielen wir lieber Hurra-Fußball und verlieren. Für mich ist das nicht gut sondern dumm. Taktisch haben wir leider nur ein einziges Konzept. Und das passt oftmals nicht mehr.

... die Abseitsfalle schnappte nicht zu und einmal wäre N´kufo eigentlich durch gewesen. Schön, dass er da gepennt hat.

Sehe ich anders. Es war Abseits, wie man in der Zeitlupe m.E. auch sehen konnte. Der Schiri hat das nicht gepfiffen, weil der Spieler nicht an den Ball gegangen ist. Das ist genau die Regelauslegung, die einen beim späten Pfiff so oft auf die Palme bringt ;-)
 
Ja klar, Schaaf ist schuld, wie immer, wenn wir verlieren!
Ich kann es echt nicht mehr hören!
Wen hätte er für Özil früher bringen sollen? Zur Halbzeit schon Almeida??? Damit wir gleich komplett aufmachen?
Was hat er sonst falsch gemacht bzw. was muss geändert werden?
War doch ein tolles Spiel. Was kann Schaaf dafür, dass die Dinger heute nicht reinwollten?
Ich fand, bis auf das unglückliche Ergebnis, eigentlich alles OK heute.
Im Rückspiel gehen die Dinger wieder rein und wir kommen weiter. Wenn nicht, ist das halt so. Schlecht gespielt haben wir heute jedenfalls nicht und die Mannschaft hat ziemlich gut gestanden.

ließ es doch so wies da steht...alles was in meinen augen geändert werden sollte, steht da und mach mal halb lang...nirgendwo steht, dass schaaf schuld is...es war ok, dass die selbe elf, die auch die letzten 3 spiele gewonnen hat auf dem Platz steht...aber besonders özil hat man schon an der ersten häfte angesehen, dass es heute nicht hat sein sollen (wobei sich da hunt und özil nich viel genommen haben)
Aber...wo ist der unterschied zwischen einem almeida und einem sowieso nicht nach hinten arbeitender Özil hm?...
du hast recht...schaaf kann nichts dafür, dass die dinger nicht reingehen, aber er kann durch eine kleien personelle umstellung, im angriff dafür sorgen, dass es etwas anders läuft...auch mal von anfang an
 
Wieso soll das in der ersten HZ eigentlich so gut gewesen sein? Viel Ballbesitz bedeutet nicht automatisch, dass wir gut spielen. Wir versuchen immer krampfhaft das Spiel zu machen und der Gegner kommt oftmals lächerlich einfach zu seinen Toren.

Warum haben wir uns auswärts nicht mal defensiver verhalten und versucht zu kontern? Stattdessen spielen wir lieber Hurra-Fußball und verlieren. Für mich ist das nicht gut sondern dumm. Taktisch haben wir leider nur ein einziges Konzept. Und das passt oftmals nicht mehr.
:tnx:
Genau das predige ich schon seit 2 Jahren: warum WOLLEN und MÜSSEN wir immer das Spiel machen, selbst auswärts in der EuroLeague:confused:......wir haben mit hunt,özil und marin ein mittelfeld, das perfekt auf konter spielen könnte....aber nö....immer schön das Spiel machen wollen und die dämlichsten Gegentore kassieren, weil wir dann in der Rückwärtsbewegung nur Spalier stehen, wie Özil beim Gegentor:wall:
 
Wieso soll das in der ersten HZ eigentlich so gut gewesen sein? Viel Ballbesitz bedeutet nicht automatisch, dass wir gut spielen. Wir versuchen immer krampfhaft das Spiel zu machen und der Gegner kommt oftmals lächerlich einfach zu seinen Toren.

Warum haben wir uns auswärts nicht mal defensiver verhalten und versucht zu kontern? Stattdessen spielen wir lieber Hurra-Fußball und verlieren. Für mich ist das nicht gut sondern dumm. Taktisch haben wir leider nur ein einziges Konzept. Und das passt oftmals nicht mehr.
[...]
Sag' mal, hast Du das Spiel gesehen? Werder hat in der ersten Spielhälfte nicht nur in Sachen Ballbesitz dominiert, Twente hat bis auf das Fernschuss-Tor keine richtige Torchance heraus gespielt, während auf Werder-Seite dicke Dinger verballert wurden.
Und von "Hurra-Fußball" zu sprechen, ist auch unangemessen. Werder hat in der Regel konstruktiv und kontrolliert nach vorne gespielt.
 
Aber es versäumt die Tore zu machen.
Hoffe das Jensen und Bargfrede bald wieder zur Mannschaft stoßen und wir somit mehr Alternativen für unser Mittelfeld haben. Özil und Hunt waren heute die großen Verlierer auf dem Feld und die Alternative auf der Bank hieß Borowski.:rolleyes:
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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