Erfordert der Gang an die "Spitze" ein Umdenken bei Werder?

Du redest am Thread-Thema vorbei. Kaum jemand hier bestreitet, dass Werder meist herausragend agiert, wenn es darum geht, langfristig sinnvoll zu planen, personell wie finanziell. Kalkulierten Ausschlägen zum Trotz, die immer mal passieren. Nur ist das nicht der Punkt.
Sondern den Kern des Thema`s beschäftigt allein die Frage, die Du oben selber stellst, was nun bei Werder passieren muss, welche Schritte der Verein gehen sollte, um Dinge ändern zu können, die sich stets wiederholen, wie z. Bsp.:
Warum brechen wir regelmäßig zu bestimmten Saisonzeitpunkten ein (wie nach der Winterpause), warum geschieht dies immer nach selben Mustern, warum wird das im Wissen um die Ursachen nicht korrigiert? Warum schaffen wir es nicht, bei gleichzeitiger Anhebung der Qualität und des Gehaltsniveaus besser als vorher zu sein? Eben die Frage:
Muss bei Werder ein Umdenken erfolgen?

Tut mir Leid, aber da sollte man sich fragen, wer hier im Moment am Threadthema vorbeiredet. Ich kann es sogar verstehen, da du dich schon seit einiger Zeit in diesem Beitrag engagierst.
Das Threadthema ist "Erfordert der Gang an die Spitze ein Umdenken bei Werder?". Dies ist eine Frage, die mit JA, erfordert sie! oder nein, nicht notwendig! beantwortet werden kann.
Du kannst hier aber keinen zwingen diesen Schritt zu überspringen, um darüber nachzudenken, warum Werder umdenken muss, wenn dies nicht seiner Meinung entspricht. Deswegen nochmal in short:
Nein, Werder braucht nicht umzudenken! Ja, Werder ist auf einem guten Weg!

Da sprichst Du wichtige Punkte an, ohne wichtige eventuelle Ursachen zu nennen. Du erörterst lediglich bekannte Tatsachen. Es ging nicht darum, Spieler zu verpflichten, die das Gehaltsgefüge sprengen.
Warum bringt denn die 2. Reihe gute Leistungen und geht es dann nicht besser, vor allem konstanter, wenn sogenannte Stammspieler zurückkehren? Die Spieler aus dem 2. Glied, die in der Hinrunde vergangene Saison teils über ihre Verhältnisse spielten und sogar konstant gute Ergebnisse erzielten - zumindest in der BL - brauchte niemand motivieren. Auf der anderen Seite zeigte sich da die eigentliche Qualität des Kaders. Erreichen wir nun wieder die gewünschte Klasse, wenn Leistungsträger zurückkehren, wie in der Rückrunde letzte Saison, schaffen wir es nicht, dies zu bestätigen. Warum?
1.) kehren die Spieler, die vorher zum Zuge kamen, vorbehaltlos auf die Ersatzbank zurück wegen ihres mannschaftsdienlichen Charakters. Eben so, wie es bei Werder jeder gerne hat.
2.) dürfen dann die sogenannten Stammspieler nach ihrer Verletzungspause wochenlang den grössten Müll zusammenkicken, werden aber weder von Vereinsseite in Frage gestellt, noch wollen (weil sie nicht dürfen) die Ersatzspieler Druck ausüben. Macht es dennoch einer wie Klasnic, oder Wome, als der wieder fit war, verschwinden die durch die Hintertür von der Bildfläche. Und dann diese ungewollt geförderte Genügsamkeit: Ein Jensen z. Bsp. hat ganz anders gespielt und war nur da nicht so oft verletzt, als es für ihn darum ging, sich für neue Vereine zu zeigen oder bei Werder zu verlängern. Wie auch Frings und Fritz, die seit ihren besser dotierten Verträgen selten wieder das zeigen, was sie einmal auszeichnete. Inzwischen gibt es sogar demonstrative Vertragsverlängerungen für durchschnittliche Leistungen wie bei Fritz.
3.) werden alle Anzeichen für etwaige Probleme der Mannschaft, die wegen fehlender Eingespieltheit nach der Sommer- und Winterpause normal sind, die aber z. Bsp. dennoch trotzig offensiv ohne Rücksicht auf Verluste ins Verderben rennt oder zunehmendem Phlegma innerhalb des Teams - aus welchen Gründen auch immer - von Vereinsseite wie auch vom Trainerstab in den Wind geschlagen, in keinster Weise gegengesteuert. Das geschieht so lange, bis die Mannschaft in einem tiefen Tal steckt, aus dem sie sehr schwer wieder rauskommt. Erst dann - und damit viel zu spät, weil da bereits psychologische Hemmungen und mentale Probleme reinspielen - fangen KATS an, so etwas wie Druck auszuüben - und auch da meist nur vergleichweise mit Drohungen etwa in Interviews, die am Ende nie vollzogen werden.
4.) wird die Tatsache ad acta gelegt oder will nicht wahrgenommen werden, dass Fussball eben ein Großteil auch Kopfsache ist. Werder glaubt, dass allein mit der grossen Ruhe im Verein erfolgreich gearbeitet werden kann. Jegliche möglicherweise harmoniestörende Einflüsse werden gezielt verhindert. Auf diese Weise kann ein Aussenseiter, der einmal (2004) eine Überraschungsmeisterschaft holt, durchaus erfolgreich sein.
Aber eine gestiegene Qualität - auch durch die Erfolge- , die sich zeigt im Respekt der anderen, die eben anders gegen uns spielen oder in den Leistungen der Ersatzspieler (die Vereinen einiges wert sind - Valdez, Zidan usw.), die können wir so nicht abrufen. Dazu kommt, dass grosse Ansprüche formuliert werden, aber die Konsequenzen höchst überschaubar bleiben, wenn diese Ziele - wie zuletzt oft - eindeutig verfehlt werden. Im Gegenteil, plötzlich wird dann am Saisonende das Erreichte als Optimum bezeichnet. So können sich Spieler und Trainer immer wieder auf`s Neue hinter alledem verstecken, bis die Dinge in der nächsten Saison wiederkehren. Wie der Butler bei ,,Dinner For One" (weil bald Silvester ist): The same procedure as every year.

Ich habe gleich zu Anfang die Ursachen genannt, wiederhole sie aber gerne nochmal:

Immerhin kann man davon ausgehen, dass Werder Bremen, als Gesellschaft, als ein personal-lastiges Unternehmen angesehen werden muss, welches, wie alle Unternehmen in diesem Segment von hunderten Variabeln beeinflusst wird, die nicht immer kontrollierbar sind.
Diese Faktoren können selbst bei einem 5mal so hohen Etat nicht ausgeklammert werden, einzig und allein die Frequenz der Fehler wird reduziert.


Auch, wenn dies einigen nicht passt, da Diskussionen dadurch ein jähes Ende nehmen, sollte man mal darüber nachdenken WAS ein Management wirklich kontrollieren kann und was nicht.
Der Faktor Personal kann unterstützt werden, aber niemals manipuliert werden.

Thema Gehalt: Geld ist ein extrinsischer Anreiz, der bei zu geringer Entlohnung demotivierend wirkt, ab einem adequaten Niveau allerdings nicht weiter leistungsfördernd agiert.
Wenn ich 100% gebe, kann man mir das 10-fache geben, meine Leistung wird dadurch nicht besser.
Wenn ich allerdings nur noch halb soviel verdiene, werde ich nicht mehr 100% geben. Gehaltsanpassung ist also wichtig, man kann aber nicht von a)mehr Geld auf b)mehr Leistung schliessen.

Thema Druck: Mal ganz davon abgesehen, dass du nicht andauernd versuchen solltest profane Interviews zu analysieren, frage ich mich, woher du ableitest, dass kein Druck aufgebaut wird. An der mangelnden Leistung? Sicher? Wir reden hier von Leistungssport, wenn du es auf Schule/Uni übertragen willst, reden wir von Leuten, die zwischen 1+, 1, 1- schwanken. Mal davon abgesehen, dass wir sehr hart arbeiten müssen, damit wir mal eine 1 schaffen, wieviel müssten wir dafür tun, damit wir von 1 auf 1+ steigen und dann auch noch konstant. Die Sportler werden dafür auch fürstlich entlohnt richtig, aber glaubst du nicht, dass jedes noch so kleine Merkmal von aussen diese Konstanz unterbrechen kann? War unser Lehrer dann schlecht? Hat das Schulsystem versagt?
Oder um auf den nächsten Punkt einzugehen, wird deine Note besser, wenn du in einer familiär schwierigen Situation, unter Druck gesetzt wirst?

Ein Trainer kann versuchen 60% aus einem Spieler rauszuholen, wenn ein Spieler in der Situation nicht in der Lage (nicht zu verwechseln mit nicht bereit) ist, mehr als 60% seines Könnens abzurufen. Für den Zuschauer wirklt das natürlich so, als hätte man den Spieler nicht genug herausgefordert und es fällt auf den Trainer zurück. Wer ist hier aber in der Lage zu bestimmen, wann der Spieler nicht mehr kann an diesem Tag und wann der Trainer nicht alles abgerufen hat? Niemand der Aussenstehenden...
Wenn nun Trainer/Manager im Interview verkünden, dass Fortschritte gemacht wurden, obwohl die Leistung auf dem Platz mittelmässig war, fasst das der Fan natürlich negativ auf. Wenn aber tatsächlich die Mannschaft von 60% auf 70% geklettert ist, ist das ein Fortschritt.

Bei Punkt 3 kann ich nur auf Punkt 1 verweisen. Wir reden hier von 30 verschiedenen Variabeln, aber falls wir wirklich eine brauchbare Statistik wollen, würde ich mich freuen, wenn sich irgendjemand zur Verfügung stellt und den Start in die Rückrunde seit Beginn der Bundesliga bei Werder Bremen analysiert. Die letzten 10 Jahre heranzuziehen ist mir zu plump. Auch zu sagen, dass unsere Leitung gerne die schlechte Leistung beibehalten möchte und deswegen nichts ändert, finde ich ziemlich anmassend.

Kurz: Wenn es darum geht, zu richtigen Zeitpunkten von aussen zu beeinflussen, um die Grundspannung zu halten oder Konsequenzen bei Nichterfolg zu ziehen, um Sanktionen zu reglementieren, bricht der Verein Werder ein.

Und genau das machen fast alle anderen besser - diese Behauptung stelle ich pauschal in den Raum.

Noch haben wir keinen anhaltenden Mißerfolg, noch ist vieles machbar. Doch andere Vereine schlafen nicht und werden uns überflügeln, wenn Werder weiter in der selben Soße schwimmt.

Soso, du meinst also Mannschaften, wie Schalke, Meister der Herzen und Quali-vernichter oder Vizekusen oder Zenit München?
Wenn es andere Teams soviel besser machen, warum haben sie es nicht schon vorher geschafft? Es sind 5 Jahre vergangen, Leute! Reden wir nun wirklich von Teams, die bisher nur dadurch geglänzt haben, viel Geld auszugeben?
 
Diese Faktoren können selbst bei einem 5mal so hohen Etat nicht ausgeklammert werden, einzig und allein die Frequenz der Fehler wird reduziert.
Da gebe ich Dir recht.

Der Faktor Personal kann unterstützt werden, aber niemals manipuliert werden.
Die ganze Gesellschaft funktioniert viel über Manipulation. Durch die Medien, durch den Buschfunk, durch Vorgesetzte oder ältere Erfahrene, denen mehr geglaubt wird, ohne zu wissen, ob das alles stimmt. Davon sind wir mal mehr oder mal weniger betroffen, lassen uns mal mehr und mal weniger beeinflussen.

Gehaltsanpassung ist also wichtig, man kann aber nicht von a)mehr Geld auf b)mehr Leistung schliessen.
Also ich z. Bsp. versuche erstmal richtig zu lesen, bevor ich Kontra rede. Ich habe nicht von mehr Geld auf mehr Leistung geschlossen, sondern wollte mich nicht damit abfinden, dass bei einigen mit mehr Geld weniger Leistung kommt, weil die Motivation fehlt.

.... frage ich mich, woher du ableitest, dass kein Druck aufgebaut wird.

- Spieler mit wochenlang durchwachsen Vorstellungen stehen auch dann immer wieder in der Startelf, andere, die zwischenzeitlich reinkamen, durch Verletzungen oder warum auch immer und dann ordentlich agierten, waren regelmässig wieder draussen
- emotionslose Vorstellungen in wichtigen Spielen
- Jahr für Jahr die gleichen Probleme zu bestimmten Zeitpunkten, was nur stetig passieren darf, weil es statt Konsequenzen nur Schönrednerei gibt

War unser Lehrer dann schlecht? Hat das Schulsystem versagt?
Die Qualität eines Lehrers zeigt sich, wenn er ab und an seine Vorgaben punktuell anders setzt, seine Vorgehensweise variiert, abwechselnd interessantes bringt, ohne dabei das Ziel, die zu fördernde Leistung, aus den Augen zu verlieren. Er muss es verstehen, seine Schüler mitzunehmen, denn Leistung ist mit Begeisterung einfacher zu bringen als nur mit der Eigenmotivation, den Abschluss irgendwie zu erreichen.

Ein Lehrer kann aber kaum die Einflüsse aus dem Umfeld, aus dem Elternhaus und dem täglichen Leben seiner Schüler ausserhalb der Schule korrigieren. Und diese Einflüsse spielen meist eine gewichtige Rolle.

Manchmal wirken sie bei Werder so wie viele Eltern, die ihre Kinder betont antiautoritär erziehen und sich später wundern, wenn die keine Regeln kennen, geschweige denn welche akzeptieren. Noch die Bedeutung von Wissen, Erfahrung und eines erfolgsorientierten Lebensweges einschätzen können. Aber das Leben funktioniert in den meisten Fällen nur über Disziplinierung, ohne diese oder die Anerkennung dessen oft wenig erreicht werden kann.

Ein Trainer kann versuchen 60% aus einem Spieler rauszuholen, wenn ein Spieler in der Situation nicht in der Lage (nicht zu verwechseln mit nicht bereit) ist, mehr als 60% seines Könnens abzurufen. Für den Zuschauer wirklt das natürlich so, als hätte man den Spieler nicht genug herausgefordert und es fällt auf den Trainer zurück. Wer ist hier aber in der Lage zu bestimmen, wann der Spieler nicht mehr kann an diesem Tag und wann der Trainer nicht alles abgerufen hat? Niemand der Aussenstehenden...
Wenn nun Trainer/Manager im Interview verkünden, dass Fortschritte gemacht wurden, obwohl die Leistung auf dem Platz mittelmässig war, fasst das der Fan natürlich negativ auf. Wenn aber tatsächlich die Mannschaft von 60% auf 70% geklettert ist, ist das ein Fortschritt.

Das ist einerseits natürlich richtig.
Nicht jeder Tag ist gleich, aus den unterschiedlichsten Gründen kann jeder von uns nicht ständig die gleiche Leistung abrufen. Doch darum geht es hier nicht.
Sondern um immer wiederkehrende Probleme, die auf die gleiche Weise zustandekommen, unabhängig vom Personal, das gerade da war. Und das hat nichts mit einer schlechten Tagesform irgendwelcher Akteure zu tun, sondern ist - wie vielfach genannt - eindeutig im Verein und den Verantwortlichen zu suchen.

Wir reden hier von 30 verschiedenen Variabeln, aber falls wir wirklich eine brauchbare Statistik wollen, würde ich mich freuen, wenn sich irgendjemand zur Verfügung stellt und den Start in die Rückrunde seit Beginn der Bundesliga bei Werder Bremen analysiert. Die letzten 10 Jahre heranzuziehen ist mir zu plump.

10 Jahre sind eine mehr als brauchbare Statistik! Schon allein, wenn wir die Entwicklung des Fussballs und unserer Gesellschaft in diesem Zeitraum betrachten. Vor allem aber, wenn in diesem Zeitraum die selben Verantwortlichen am Werk sind.


Auch zu sagen, dass unsere Leitung gerne die schlechte Leistung beibehalten möchte und deswegen nichts ändert, finde ich ziemlich anmassend.
Werter @sopho! Auch das habe ich nie behauptet. Nur die immer wiederkehrenden Muster kritisiert, die auf Engstirnigkeit und gleichzeitiger Bequemlichkeit der Entscheidungsträger beruhen.

Anmassend ist lediglich, jemandem zu unterstellen, dass er die Vereinsführung als eine Truppe bezeichnet, die wissentlich schwache Leistungen toleriert.

Soso, du meinst also Mannschaften, wie Schalke, Meister der Herzen und Quali-vernichter oder Vizekusen oder Zenit München?
Wenn es andere Teams soviel besser machen, warum haben sie es nicht schon vorher geschafft?

Weil sie nicht die Qualität haben wie Werder, nicht das Auge und das Hänchen für talentierte Spieler, nicht innovativ genug sind und nicht so gut mit Geld umgehen können.
Hier ging es aber um die Art und Weise, wie anderswo leistungsfördernde Motivation erzeugt wird.

So, jetzt aber ab ins Stadion!
 
Von der kommenden Rückrunde erwarten wir uns eigentlich so viel.

Dann ist es besonders schlimm, dass es derzeit eigentlich wie immer läuft.
Miserable Testspielergebnisse - dazu Ausreden - gegen Burasapor und Besiktas waren´s unglückliche Niederlagen in der Schlussminute, gegen Galatasaray das harte Trainingslager!

....Und nun? Vielleicht so:
Sonntag der 8.02.09: Folgende Aussagen: ,,Gegen Bielefeld und Dortmund haben wir hochunglücklich verloren, wir waren die bessere Mannschaft, haben alles richtig gemacht. Auf Schalke hat einfach die Frische gefehlt."

Irgendwann macht Dich das krank.
 
Ich hoffe, dass diese zum Teil von Allfos schon öffentlich angekündigten Konsequenzen mit Runderneuerung, Gesund-Sanierung, Aussortierung des Kaders und Umstrukturierung in der Führungsetage endlich stattfinden!
 
Schon richtig, die Hoffnung stirbt zuletzt. Glaubt man den Gerüchten in der Presse (heutiger Weser-Kurier), hat Werder allerdings gar keinen finanziellen Spielraum, um neue Spieler verpflichten zu können. Das Geld der fünf CL-Teilnahmen ist mehr oder weniger durch gut bezahlte Vertragsverlängerungen (Frings, Diego, Mertesacker, Fritz etc.) aufgebraucht.
Wenn dem so ist, scheint Werder sich in einer Sackgasse zu befinden. Aus dieser Sackgasse fände man nur wieder heraus, wenn man weiter Einnahmen generieren könnte. Davon ist man aber in dieser Saison weit entfernt.
Es ist schon ein Kreuz mit der Mannschaft. Wie gut sie ist, hat sie schon bewiesen in dieser Saison. Aber der "Charakter" scheint nicht zu stimmen.
Keiner der Verantwortlichen scheint darüber hinaus Konzepte entwickeln zu können, diese Lethargie zu beenden.
Ein Gang an die Spitze scheint mir zur Zeit unmöglich. Wahrscheinlicher ist wohl eine gewisse Konsolidierung auf hohem Niveau (ggf. UEFA-Cup), um dann in zwei drei Jahren wieder oben angreifen zu können.
 
Warum unser Verein für seine Art und Weise teilweise gelobt und auf der anderen Seite sich schon streckenweise lächerlich macht, zeigen die neusten Bekenntnisse, eigens von Werder auch noch unter News reingestellt:

Zitat Klaus Allofs:
„Die Fragen zu seiner Arbeit kann ich sehr gut aushalten, weil sich an den Argumenten, die ich im Verlauf der letzten Woche für ihn vorgebracht habe, nicht geändert haben. Die Mannschaft war heute sehr gut eingestellt, man kann ganz klar seine Handschrift erkennen. "

Bin ich 100% einverstanden. Weil ich auch glaube, dass Thomas Schaaf der Richtige ist. Aber dann kommt der Hammer:


Allofs ergänzte später noch:
„Es gibt bei Werder keinen prinzipiellen Treueschwur, aber wir bewerten die Arbeit von Thomas Schaaf und kommen zu dem Schluss, dass es keinen Ansatz für notwendige Veränderungen gibt

Hier sollten wir relativieren. Wahrscheinlich will er mit diesem Argument die Presse ruhig halten oder dem Ganzen Wind aus den Segeln nehmen.

Jedenfalls kann das nicht Ernst gemeint sein. Wenn doch, würde es nicht nur den Fakten Hohn sprechen, sondern wäre eine schallende Ohrfeige an die Fan-Basis und die Fussball-Fachwelt.
 
Zitat Klaus Allofs:
Allofs ergänzte später noch:
„Es gibt bei Werder keinen prinzipiellen Treueschwur, aber wir bewerten die Arbeit von Thomas Schaaf und kommen zu dem Schluss, dass es keinen Ansatz für notwendige Veränderungen gibt

Hilf mir bitte mal weiter. Es ist noch früh am Morgen, zumindest erkläre ich mir so, dass ich den Satz nicht ganz verstehe. ;)

Sind Veränderungen nun notwendig oder nicht? Kein Ansatz für notwendige Veränderungen?
Möglich, dass er die Presse damit beruhigt, ich meinerseits bin etwas irritiert...
 
Nach dem Spiel gegen Schalke hat sich eine erstaunliche Statistik ergeben:
In den abgelaufenen 160 Bundesligaspielen (also 3 Spielzeiten incl. der letzten 5 Spiele aus 2003/2004 und den 19 dieser Saison) hat Werder nur 44-mal zu Null gespielt. Dabei genau 350 Tore geschossen und 200 Gegentore kassiert. Somit fallen 3,5 Tore im Schnitt in einem Spiel mit Werder-Beteiligung.

Wobei die Quote eindeutig mehr in Richtung Gegentore geht:
2005/06 Torverhältnis 79:37
2006/07 Torverhältnis 76:40
2007/08 Torverhältnis 75:45

2008/2009 nach knapp über die Hälfte der Spiele schon 31 - sieht ganz so aus, dass wir den Bestwert 45 diesmal knacken. Zumal wir im Mittelwert aus den vorherigen 3 Spielzeiten 1,2 Tore bekommen und daher diese Saison die 50 Gegentore fast erreichen würden. Ob wir aber die 2,3 geschossenen Tore pro Spiel diesmal und damit 74 Treffer schaffen, wage ich mal zu bezweifeln. :zweifeln:
 
ich mache mir jetzt einfach mal die mühe und bemühe diesen thread, um vielleicht als ventil für mich und meine stimmung herzuhalten bzw. irgend was anderes.

ich erinnere mich gerne noch an die entstehung dieses threads im alten forum nach der 0-2 pleite in barcelona... damals hatte die mannschaft die hosen voll, dass man es bis bremen riechen konnte und alle fans im forum schrien nach veränderung, bewegung usw. usf.
seitdem ist viel wasser die weser rauf (oder runter?) geflossen, viele spieler kamen, viele spieler gingen... bis mai 08 blieben die gleichen probleme: ts, stur wie er ist, kassierte mit seiner mannschaft auf die gleiche art und weise niederlagen, die uns im endeffekt um wichtige punkte, siege und folgerichtig auch titel brachten (ich erinnere mich mit grauen an das bielefeldspiel-07, als man 2-3 verlor und quasi weg war). irgendwie passt die diesjährige saison aber überhaupt nicht in das schema der vergangenen jahre - obwohl wir noch weniger erfolg haben! ja, das sage ich, obwohl wir in 2 halbfinals stehen, jeweils gegen den hsv. diese beiden wettbewerbe, in denen nur ein bruchteil der ligaspiele absolviert werden muss, können kein spiegelbild einer saison sein, sondern lediglich tagesformen bzw. derzeitige verfassungen wiedergeben (beispiel die glorreichen pokalauftritte beim bvb und in wolfsburg). unser täglich brot ist die meisterschaft, in der wir, gelinde gesagt, diese saison soviel scheiße spielen wie in den letzten 2, 3 jahren zusammen, obwohl ich mir als einfacher fan dies kaum vorstellen kann; zu viel nerven gingen in den letzten jahren verloren!
jetzt stehen wir am 28. spieltag jenseits von gut und böse, fühlen und wie die mittelmäßigste mannschaft, nach vorne und nach hinten geht nix mehr. jetzt wäre es sehr vermessen, zu behaupten, die mannschaft konzentriere sich schon sooo lange auf die pokalwettbewerbe:
1. stimmt es nicht
2. wäre es grob fahrlässig
3. wenn sie das tun würde, wieso waren die auftritte gegen asse oder udine dann so mäßig?

nach der heutigen niederlage denke ich jetzt etwas zurück auf diese saison, in der sogar der trainer ab und an in frage gestellt wurde (von mir, von weiteren fans, aber auch von der öffentlichkeit und sog. experten).

1. Auswärtsmisere

0-6, 1-6, 2-6... das waren noch zeiten... knapp 2 1/2 jahre her, da spielte werder auswärts genauso wie daheim, die gegner wurden an die wand geklatscht und aus dem eigenen stadion gehämmert - sogar die heimfans applaudierten. in dieser saison haben wir 1 auswärtssieg (ausgerechnet in münchen, später dazu mehr), ansonsten niederlagen, remis und ziemlich viel rätselraten: wir verlieren (wie immer) haushoch in stuttgart (wenigstens 1 parallele zu den anderen jahren), total unnötig in gladbach, remisieren in hannover usw. usw.... ich könnte jetzt jedes auswärtsspiel auflisten, darum geht es nicht: im vergleich zu früher drücken wir da den spielen unseren stemepl nicht mehr auf! bereits am 1. spieltag in bielefeld war es eine äußerst dürftige leistung, die wir durch eigene dummheit krönten und 2x den vorsprung her gaben. wir spielen bei weitem nicht mehr so offensiv, wir fordern auswärts den gegner nicht mehr so wie früher (Ausnahme Pokal!) und verlieren punkte ohne ende in ganz komischen spielen. unkonzentriertheiten (cottbus), undiszipliniertheiten (bochum, karlsruhe), schlafwagenfußball (dortmund)... man kann eigentlich zu jedem spiel eine eigene story schreiben, doch seit der winterpause kommt ein wort immer wieder vor: LUSTLOSIGKEIT. auf schalke, in cottbus, in dortmund, heute in berlin... ich hatte in allen spielen kaum das gefühl, dass der bekannte ruck durch die mannschaft ging und geht, man ergibt sich seinem schicksal, ohne noch mal ne schippe drauflegen zu können. wir bringen schwache gegner ins spiel und in ihre saison zurück, dienen als aufbaugegner und tun dies in den letzten wochen dann immer mit der begründung ab, dass das der fokus auf den pokalwettbewerben liegt. deswegen komm ich gleich zum 2. punkt

2. Einstellung/Ausreden

Ich als gemeiner Fan verstehe es nicht, wie man als Verein Werder Bremen den Spielern es zugesteht, verletzungen als ausreden gelten zu lassen, sich für die wichtigen spiele zu schonen. als spieler von werder hätte ich einen riesen hals auf diego, özil usw., die mit irgendwelchen wehwechen daher kommen, dann aber, wenns drauf ankommt, natürlich wieder dabei sind. JEDES PFLICHTSPIEL!! ist wichtig, da geht es um kohle, siege, punkte, prestige usw. diese stufenweise betriebene "herabstufung" div. ligaspiele ist einfach zum kotzen. nicht nur, weil bei auswärtsspielen zig tausende mitfahren, sondern weil wir damit auch viel an unserem gewonnenen image einbüßen, die liga negativ beeinflussen, nötiges selbstvertrauen nicht tanken und einfach die einstellung zur arbeit vermissen lassen: die spieler werden nicht nur für den dfb-pokal oder den uefa-cup bezahlt, sondern auch für ein "unwichtiges" spiel in berlin oder düsseldorf. und die jenigen, die dann dabei sind, die stellen sich dann auch nicht viel besser an.
wenn die leute jetzt udine, asse, den hsv o.a. aus dem stadion ballern, wäre ich vielleicht etwas kleinlauter, doch selbst das bleibt ja aus. dagegen verspielt man sich finale chancen auf höhere tabellenpositionen, u.a. wenn man gegen einen direkten konkurrenten wie leverkusen oder dortmund das spiel mehr oder weniger abschenkt.

3. Überheblichkeit / Überschätzung

Für diesen Punkt werde ich sicherlich nicht nur lob hier ernten... ich bin ja bekannt als kritiker, doch mir persönlich liegt der punkt am herzen! an was denken wir, wenn wir den namen "pizarro" hören? natürlich, viele und wichtige tore in meisterschaft, pokal und uefa-cup. ich gehe aber weiter, da ich weiß, was pizarro alles kann: er hat viel, viel zu wenig tore gemacht für die möglichkeiten, die er hatte. das beste beispiel ist die cl-gruppe... famagusta? ach ja, das klappt schon irgendwie... 2x remis, 2x u.a. pizarro, der das spiel alleine hätte entscheiden müssen. genauso ist es z.b. bei almeida, der mindestens doppelt so viele tore, wie er eig. geschossen hat, hätte machen müssen. doch mir kommt die ganze stimmung und das drum herum im verein mehr oder weniger so vor, als ob das ziemlich wurscht wäre: chancen ohne ende verballert? na und, wir sind doch 2x im halbfinale, genauso in der liga: die anzahl der spiele, wo wir fahrlässig punkte verschenkt haben, kann man gar nicht mehr zählen (das krasseste beispiel war dortmund, wo man sogar einen rückstand drehte, um dann nochmal den ausgleich zu kassieren). Selbstkritik? Abstellen dieser dummheiten? fehlanzeige! Bestes beispiel dafür die zahllosen undiszipliniertheiten. Meiner Meinung nach ist das in gewisser weise auf eine gewisse überheblichkeit oder selbstüberschätzung im kader zurückzuführen bzw. immer der gewissheit, die ausrede "2x halbfinale" zu haben, die die verkorkste saison noch retten soll.
Genauso das Thema "Kaderzusammenstellung": wer von uns hätte vor der saison erwartet, dass ein annähernd gleicher kader nicht vizemeister wird, sondern auf platz 10 steht, jenseits von gut und böse? in bremen hat man es in meinen augen bis heute nicht kapiert, was man da eigentlich für einen bockmist macht und gemacht hat: der kader, die spieler, die in den letzten jahren für 2 vizemeisterschaften zuständig waren, führen werder urplötzlich auf platz 10 und aus der leichtesten cl-gruppe für uns auf ewigkeiten. ist das der fehler von kats, die spieler falsch eingeschätzt zu haben? ist es die schuld des umfeldes, "satt" zu sein und den ernst der lage dann deswegen viel zu spät erkannt zu haben? ich denke da an ein mittelding: kats hätten, bei richtiger analyse der hinrunde, in der winterpause sicherlich mehr bewegung in den kader bringen können; nur tziolis, der bisher meiner meinung nach ein flop ist, das war eindeutig zu wenig. auf der anderen seite dann natürlich auch die gleichen, beschissenen auftritte zu rückrundenbeginn, so dass wir plötzlich 18. der rückrundentabelle waren und auch zum jetzigen zeitpunkt in der statistik nicht sehr gut da stehen. aussagen a la "in der rückrunde greifen wir voll an" kann man jetzt getrost in die tonne treten! passiert ist gar nichts, es wurde eigentlich nur schlimmer, ein ende in der liga nicht in sicht, da die spiele immer bedeutungsloser werden.


4. Nochmal Einstellung / Auftreten

Werder wird immer mehr zum SV Hollywood: Diego und Olympia, Diego und die ständigen Wechselgerüchte, Pizarro und die Affäre in Peru, Pizarro und der Knatsch mit dem peruanischen verband, born (DAS sinnbild für das ruhige, solide arbeiten bei werder) und der skandal um ihn, das nicht enden wollende thema klasnic usw. Sind wir nicht mehr Werder? Und selbst wenn es derlei Querelen gibt: wieso fachen unsere spieler und funktionäre diese noch weiter an??? spieler denken lieber an sich und ihre karriere als über werder, skandale über skandale überdecken sportliche grütze... ich habe kaum mehr das gefühl, dass wir hier werder sind!

5. Die sportliche zukunft

ich glaube, dass es bei werder noch nie so viel beitseite gab gegen einen teil des kaders: allofs will ausmisten, spieler austauschen usw. usf., das alles war von ihm schon in der winterpause zu vernehmen. ob er wort hält oder nicht, ich weiß es nicht... jedoch trägt es sicherlich nicht dazu bei, wenn allofs solche aussagen tätigt und dann jede woche mindestens eine verbale ohrfeige verteilt (tosic, almeida usw.). Ich als Kaderspieler, der sich angesprochen fühlen dürfte, würde mich kaum mehr wohl fühlen, wenn mich die vereinsoberen öffentlich anmachen, teilweise für dinge, für die ich kaum was kann, da ich ja nur ersatz bin und kaum spiele.
die saison zeigt allerdings, dass sich wirklich was tun muss: für eine mannschaft, die 5 mal in folge cl gespielt hat, 2x vizemeister in den letzten 3 jahren war, genügt das diese saison einfach nicht. komischerweise (in meinen augen) fehlt scheinbar das geld für einen umbruch, so dass wir diskussionen auf einem sehr geringen level führen müssen, wen wir warum für wen holen...
fast noch schlimmer finde ich die tatsache, dass wir aus einer so grottigen saison noch soo viel rausholen können: gewinnen wir 1 titel, haben wir mehr erreicht als in den letzten 4 saisons, wo wir unbestritten deutlich stärker waren, aber nichts zählbares schafften. sollte dies eintreten, hoffe ich einfach mal, dass man sich da nicht zu sehr davon blenden lässt und dennoch diesen angekündigten schnitt rigoros durchzieht: uefa-cup, pokal hin oder her, zig spieler spielen unter ihren möglichkeiten, haben sportlich nen riesen rückschritt gemacht und genügen nicht den ansprüchen von werder 2009: und diese ansprüche sind nicht, wie manche tiefstapler jetzt auf einmal wieder denken, da wir immer noch das kleine, beschauliche bremen sind, dass man 5. wird o.ä., sondern mit diesem kader und vielen spielern mit langfristigen verträgen (merte, naldo, diego, fritz, frings, özil und co) die top 3 in der liga bzw. die cl!!

langer rede, kurzer sinn: wir sind die gute
 
Eben, falls wir dann ohne einen einzigen Titel da stehen sollten, siehts ganz schon dürftig aus. Irgendwie hab ich bei vielen Fans und bekannten in meinem Umfeld den Eindruck, als ob die Pokalwettbewerbe schon längst uns gehören. Das ist alles andere als der Fall.
Denn auch wenn ich jetzt mit fliegenden Ziegelsteinen rechnen muss: Hamburg muss man erst mal schlagen.

Dennoch die Frage, was passiert wenn wir mindestens einen Titel gewinnen (:svw_applaus:)? ICh denk mir nicht, dass die Aussendarstellung des Vereins dann so aussieht, als ob wir alles richtig gemacht hätten, sondern eher, dass wir nun nötige Finanzspritzen und Prestige dazugewonnen haben, um den nötigen Wandel im Kader durchzuführen.
 
ich erinnere mich gerne noch an die entstehung dieses threads im alten forum nach der 0-2 pleite in barcelona... damals hatte die mannschaft die hosen voll, dass man es bis bremen riechen konnte und alle fans im forum schrien nach veränderung, bewegung usw. usf.
seitdem ist viel wasser die weser rauf (oder runter?) geflossen, viele spieler kamen, viele spieler gingen... bis mai 08 blieben die gleichen probleme: ts, stur wie er ist, kassierte mit seiner mannschaft auf die gleiche art und weise niederlagen, die uns im endeffekt um wichtige punkte, siege und folgerichtig auch titel brachten (ich erinnere mich mit grauen an das bielefeldspiel-07, als man 2-3 verlor und quasi weg war).

Threaderöffner @badaboom ging es damals besonders um die fehlende Psyche, die fehlende Drucksituation, die er im Umfeld Bremens sah und näher erläuterte. Stichpunkte: ,,extrinsische" und ,,intrinsische Motivation". Ich war zu diesem Zeitpunkt froh, dass das mal einer angesprochen hat. Um einen Verein, der sich in der Außendarstellung immer noch präsentierte wie ein Ausbildungsklub, der zudem everybody`s darling sein wollte, andererseits aber von Meisterschaft und CL redete wie vom normalsten der Welt. Aber um Längen anders war, als ein solcher Verein, in der Aussendarstellung und gemeinhin im Umgang mit Spielern, Presse usw. Badaboom wollte ausdrücken, dass sich der Verein Werder davon nicht ganz ausgrenzen könne, sofern er denn weiterhin Erfolg haben will. Leider hat Badaboom nicht ganz unrecht gehabt, wie sich nun zeigt. Es ging allerdings nicht darum, dass Werder in Barcelona die Hosen voll hatte, sondern viel mehr um die Art und Weise, wie der Verein es nicht versteht, den Spielern das ,,Gewinnenmüssen" oder die bedeutung gewisser Spiele zu vermitteln. Zitat: ,,Wir müssen ja nicht, wir könnten nur!" Weil das gezielte Beeinflussen von außen fehlte. So war`s gemeint.
Die Sturheit Schaaf`s hat sich dann im Verlauf des Threads infolgedessen als leidenschaftliche Diskussion mitentwickelt.

irgendwie passt die diesjährige saison aber überhaupt nicht in das schema der vergangenen jahre ....
unser täglich brot ist die meisterschaft, in der wir, gelinde gesagt, diese saison soviel scheiße spielen wie in den letzten 2, 3 jahren zusammen, ....

Das ist so nicht richtig. Aus meiner Sicht gibt es im Hinblick auf die vergangenen Jahre lediglich den großen Unterschied, dass diesmal diese Spiele bereits in der Hinrunde passierten. Als Resulat der anderen Spielzeiten, weil sich wahrscheinlich zu wenig mit dem auseindergesetzt wurde, was die Probleme brachte - alles im Sinne der Harmonie. Wo sonst noch, d.h. die Mannschaft selbst sich derart steigerte und eine Serie hinlegte, konnte das Team in dieser Saison die üblichen Rückrundenprobleme nicht mehr kaschieren, weswegen wir da stehen, wo wir stehen:

jetzt stehen wir am 28. spieltag jenseits von gut und böse, fühlen und wie die mittelmäßigste mannschaft, nach vorne und nach hinten geht nix mehr.

Deswegen.

0-6, 1-6, 2-6... das waren noch zeiten... knapp 2 1/2 jahre her, da spielte werder auswärts genauso wie daheim, die gegner wurden an die wand geklatscht und aus dem eigenen stadion gehämmert - sogar die heimfans applaudierten. in dieser saison haben wir 1 auswärtssieg (ausgerechnet in münchen, später dazu mehr), ansonsten niederlagen, remis und ziemlich viel rätselraten: wir verlieren (wie immer) haushoch in stuttgart (wenigstens 1 parallele zu den anderen jahren), total unnötig in gladbach, remisieren in hannover usw. usw.... ich könnte jetzt jedes auswärtsspiel auflisten, darum geht es nicht: im vergleich zu früher drücken wir da den spielen unseren stemepl nicht mehr auf! bereits am 1. spieltag in bielefeld war es eine äußerst dürftige leistung, die wir durch eigene dummheit krönten und 2x den vorsprung her gaben. ....
und verlieren punkte ohne [/U]ende in ganz komischen spielen. unkonzentriertheiten (cottbus), undiszipliniertheiten (bochum, karlsruhe), schlafwagenfußball (dortmund)... man kann eigentlich zu jedem spiel eine eigene story schreiben, ...

Das alles ist nichts neues, wo siehst Du da das ,,Nicht-Rein-Passen in alte Schemen" ? War mMn die anderen Spielzeiten immer ähnlich.
Außer:

wir spielen bei weitem nicht mehr so offensiv, wir fordern auswärts den gegner nicht mehr so wie früher (Ausnahme Pokal!)


Einschränkung: Seit ca. dem 19. Spieltag!
Und das ist auch gut so. In jedem Fall haben die Kontergegentore, die wir früher selbst auswärts reichlich kassierten, abgenommen. Als Folge scheinbar (und viel zu spät) einsetzenden Lerneffekts aufgrund der Tabellensituation. So gesehen ein heilendes Mittel.

...doch seit der winterpause kommt ein wort immer wieder vor: LUSTLOSIGKEIT. auf schalke, in cottbus, in dortmund, heute in berlin... ich hatte in allen spielen kaum das gefühl, dass der bekannte ruck durch die mannschaft ging und geht, man ergibt sich seinem schicksal, ohne noch mal ne schippe drauflegen zu können. wir bringen schwache gegner ins spiel und in ihre saison zurück, dienen als aufbaugegner ...

Schalke - Werder: Ballbesitz 44:56, Torschüsse 7:17, Ecken 6:12, Chancen 2:5
Cottbus - Werder: Ballbesitz 31:69, Torschüsse 11:23, Ecken 7:6, Chancen 6:7
Dortmund - Werder: Ballbesitz 36:64, Torschüsse 12:17, Ecken 6:7, Chancen 6:3
Hertha - Werder: Ballbesitz 47:53, Torschüsse 13:18, Ecken 5:10, Chancen 4:7

Dazu kommen jeweils klare Vorteile in den Spielanteilen. Von den bisherigen 12 Rückrundenspielen hat Werder 10 deutlich dominiert (außer in Dortmund und gegen Bayern).
Also, den Vorwurf mangelnder Cleverness muss sich die Mannschaft sicherlich gefallen lassen, aber wo da Lustlosigkeit zu erkennen ist, bleibt für mich ein Rätsel. In einigen Spielen fehlte vielleicht der absolute Siegeswille, wurden die Tore nicht erzwungen, soweit ist das ist richtig. Aber das lässt sich weniger mit übermäßigem Phlegma erklären, als mit mangelnder Sieger-Mentalität.

2. Einstellung/Ausreden
Ich als gemeiner Fan verstehe es nicht, wie man als Verein Werder Bremen den Spielern es zugesteht, verletzungen als ausreden gelten zu lassen, sich für die wichtigen spiele zu schonen. als spieler von werder hätte ich einen riesen hals auf diego, özil usw., die mit irgendwelchen wehwechen daher kommen, dann aber, wenns drauf ankommt, natürlich wieder dabei sind. JEDES PFLICHTSPIEL!! ist wichtig, da geht es um kohle, siege, punkte, prestige usw. diese stufenweise betriebene "herabstufung" div. ligaspiele ist einfach zum kotzen. nicht nur, weil bei auswärtsspielen zig tausende mitfahren, sondern weil wir damit auch viel an unserem gewonnenen image einbüßen, die liga negativ beeinflussen, nötiges selbstvertrauen nicht tanken und einfach die einstellung zur arbeit vermissen lassen: die spieler werden nicht nur für den dfb-pokal oder den uefa-cup bezahlt, sondern auch für ein "unwichtiges" spiel in berlin oder düsseldorf. und die jenigen, die dann dabei sind, die stellen sich dann auch nicht viel besser an.

Im Interesse des Vereins werden solche Prozeduren durchgezogen, würde wohl jeder andere ähnlich machen. Ich bin auch auswärts mitgefahren. Aber dafür die Spieler zu geisseln, wo doch nicht mal feststeht, ob das in deren Sinne war, halte ich für ziemlich übertrieben. Eben weil es um Kohle, Image usw. geht, ist es wichtig, die anderen Wettbewerbe erfolgreich zu gestalten, da in der BL nichts mehr zu retten ist. Da muss ich dem Verein in seiner Handlungsweise ganz klar zustimmen. Abgesehen davon bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, gewisse, ,,auf der Kippe stehende" Spieler einzusetzen, zu testen, um auch die weiteren Vorgehensweisen in der Sommer-Transfer-Politik Klarheiten zu schaffen. Warum nicht?

....wenn die leute jetzt udine, asse, den hsv o.a. aus dem stadion ballern, wäre ich vielleicht etwas kleinlauter, doch selbst das bleibt ja aus.

Ich weiss nicht, wieviele Vereine in Europa-Cup - Viertelfinales oder Halbfinales abgeschossen werden, aber meinst Du nicht, dass dort bereits eine bestimmte Qualität vorhanden ist, die erstmal - nüchtern - bezwungen werden muss?

...dagegen verspielt man sich finale chancen auf höhere tabellenpositionen, u.a. wenn man gegen einen direkten konkurrenten wie leverkusen oder dortmund das spiel mehr oder weniger abschenkt.

Mit Absicht? Der unangenehme Nebeneffekt einer schlechteren Tabellensituation ist, dass oftmals das nötige Glück fehlt, Spiele nicht ,,normal" laufen wie sonst, Verunsicherung reinspielt etc. Einfach hergeschenkt hat Werder diese Partien mit Sicherheit nicht, gerade wenn wir den Verlauf dieser Spiele betrachten.

3. Überheblichkeit / Überschätzung
..... doch mir kommt die ganze stimmung und das drum herum im verein mehr oder weniger so vor, als ob das ziemlich wurscht wäre: chancen ohne ende verballert? na und, wir sind doch 2x im halbfinale, genauso in der liga: die anzahl der spiele, wo wir fahrlässig punkte verschenkt haben, kann man gar nicht mehr zählen (das krasseste beispiel war dortmund, wo man sogar einen rückstand drehte, um dann nochmal den ausgleich zu kassieren). Selbstkritik? Abstellen dieser dummheiten? fehlanzeige! Bestes beispiel dafür die zahllosen undiszipliniertheiten.

:tnx:
Das ist in der Tat ein grosses Problem, welches genau in diesen Thread passt und ich selbst vielfach kritisiert habe. Wie damals eben auch badaboom. Aber da hilft diese Saison trotz allen Ärgers vielleicht.....
Eine Einschränkung wie oben genannt: ansatzweise werden Dinge schon abgestellt, nicht zu vergessen....


....wer von uns hätte vor der saison erwartet, dass ein annähernd gleicher kader nicht vizemeister wird, sondern auf platz 10 steht, jenseits von gut und böse?

Diejenigen, die Lernresistenz, inkonsequente Fehleranalyse, mangelnden ,,extrinsischen" Druck schon seit ca. 2,5 Jahren angeprangert haben und nun erkennen mussten - leider - wie sehr das wohl doch der Wahrheit entsprach.

in bremen hat man es in meinen augen bis heute nicht kapiert, was man da eigentlich für einen bockmist macht und gemacht hat: der kader, die spieler, die in den letzten jahren für 2 vizemeisterschaften zuständig waren, führen werder urplötzlich auf platz 10 und aus der leichtesten cl-gruppe für uns auf ewigkeiten. ist das der fehler von kats, die spieler falsch eingeschätzt zu haben? ist es die schuld des umfeldes, "satt" zu sein und den ernst der lage dann deswegen viel zu spät erkannt zu haben?

Vielschichtig sind es die Dinge, die schon im alten Thread zigmal durchgekaut wurden! Da findest Du Antworten.

aussagen a la "in der rückrunde greifen wir voll an" kann man jetzt getrost in die tonne treten! passiert ist gar nichts, es wurde eigentlich nur schlimmer, ein ende in der liga nicht in sicht, da die spiele immer bedeutungsloser werden.

Hast Du dem Bedeutung beigemessen? Aufholen zum Rückrundenstart gelingt Werder seit ca. 10 Jahren nicht, wenn es nciht so schlimm wäre, fast schon lustig, mit anzusehen, wie sich`s Jahr für Jahr wiederholt.

ich glaube, dass es bei werder noch nie so viel beitseite gab gegen einen teil des kaders: allofs will ausmisten, spieler austauschen usw. usf., das alles war von ihm schon in der winterpause zu vernehmen. ob er wort hält oder nicht, ich weiß es nicht...

Das sind auch solche Aussagen, die Du im Grunde die letzten Jahre schon oft gehört hast, allein - was hat sich getan?
 
Nach gestern ist mir wieder einiges klar geworden und das werde ich mal zum Besten geben.
Bremen muss endlich mal Mut beweisen und sich auch mal von Spielern trennen, die es nicht bringen.
Was bringt ein Almeida, der eine Beule in den Pfosten schießt aber nur 1/2 von 50 Chancen reinmacht und das auch nur dann, wenn man schon 2:0 führt??? Der ist die Ineffektivität in Person mit seinen Veranlagungen müsste der 9 von 10 Kopfballduellen gewinnen und das tut er nicht. Auch ist seine Torgefährlichkeit mit dem Kopf unterirdisch schlecht. Es ist einfach falsch ewig an Spielern festzuhalten und zu sagen, dass sich dieser entwickeln muss und noch Zeit benötigt. Man muss erkennen, wenn man seinen Zenit erreicht hat und das ist bei Almeida der Fall! Almeida spielt seit 2006 in Bremen und hat sich meiner Meinung nach keineswegs weiterentwickelt. Als Vergleich sollte man Özil sehen! Der Junge spielt seit 2008 hier und seine Leistungskurve sollte allen bekannt sein.
Bei Rosenberg ist das der selbe Fall. Seit 2007 bei uns! Trifft nur zu Anfang und zum Ende der Saison (subjektives Gefühl meinerseit)! Hat nie wichtige Tore gemacht! Ein wirklich gutes Spiel gegen Real Madrid gemacht (das gleiche gilt für Sanogo)! Auch Rosenberg hat sich nicht weiterentwickelt und Werder wird leider in seiner Karriere der beste Verein bleiben, für den er je gespielt haben wird! Bei einem Wechsel würde es für ihn bergab gehen.
Ich weiß einfach nicht, wie lange KATS noch warten wollen, dass sich Spieler verbessern!
Ein weiterer Kandidat dafür ist Tziolis! Wenn die KO gezogen wird falle ich vom Glauben ab! Spätestens seit gestern sollte jeder wissen, dass es einfach nicht reicht für Werder.

Meiner Meinung nach sollte man sich von dem ein oder anderen zur neuen Saison trennen, da es einfach nicht ausreicht:

Verkauf:
Almeida
Rosenberg
Sanogo
Tziolis (KO nicht ziehen)
Tosic
Hunt
 
Tja, und wieder dürfte dieser Thread aktuell, aktueller denn je sein. Leider. Wieder können wir sagen "The same procedure as every year". Wie 2009, 2008, 2007 ..... Immer die gleichen Probleme, wann ändert sich was?
Ich habe dazu ein paar passende Kommentare aus den Mannschaftsthreads mal hier mit rüber genommen.

Ich denke, es ist ein generelles Problem, daß wir hier in der Oase der Harmonie leben, in der das zweifelhafte wahren der heilen Werder-Familien-Idylle höchste Priorität genießt!
.......
Interner Druck ist bei uns eher Mangelware. Auch KA´s vollmundige Ankündigungen des "Durchleuchtens" etc. verpuffen ohne Konsequenz.
Aber es ist nicht nur der interne Druck, der oftmals fehlt, sondern durchaus der mediale. Ja ich weiß, man schätzt auch hier die "unaufgeregte" und fast nicht vorhandene Medienlandschaft. Doch diese sorgt leider oftmals in anderen Städten dafür, daß Spieler sich nicht all zu lange hängen lassen können, da sie dann medial in die Zange genommen werden, was diese wiederum vermeiden wollen.
Leider ist es nunmal so, das wohl umsorgte Stars erste mehrere Tritte auch in der Öffentlichkeit brauchen, um an ihre Leistungsgrenzen zu gehen. Und das nicht nur, wenn es gegen Bayern geht. Leistungsdruck wird bei uns eher klein geschrieben.
Leider habe ich das Gefühl, daß das nicht nur auf die Spieler zutrifft. Auch bei unserem Manager und unserem Coach findet man ein kritisches Hinterfragen doch eher selten an. Was sie sich einerseits zwar auch durch geleistete Arbeit in den letzten Jahren "verdient" haben, was auf der anderen Seite wiederum kein Garant dafür ist, daß auch weiterhin alles richtig gemacht wird.
........
Wird nach Spielen in der kleinen Medienrunde TS auf evtl. Fehler der Taktik oder des Systems angesprochen, kommt dieser aus der Hose und wirkt dabei wenig souverän. Man bekommt beinahe den Eindruck, das es gar eine frechheit ist, auch nur im Ansatz Kritik an seiner Arbeit zu äußern. Die Handvoll Journalisten lässt sich leider dadurch auch relativ schnell mundtot machen, was so anderen Orts sicherlich nicht geben würde und er sich auch unangenehme Fragen gefallen lassen müsste. Mehr noch, er wäre gezwungen diese zu beantworten.
.....
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mehr so ganz sicher, ob das Duo KATS nicht doch in eine gewisse Selbstzufriedenheit geraten ist, was ich aufgrund der doch recht erfolgreichen Vergangenheit gar nicht mal als völlig unverständlich bezeichnen würde.
Grade TS fordert immer wieder gerne, daß man sich immer neu "beweisen" müsse und etwas "anbieten".
Korrekt, nur trifft dies nicht ausschließlich auf die Spieler zu. Auch die sportliche Führung steht in der selben Pflicht.
Und da frag ich mich ganz einfach, ob es Ihnen da nicht zu einfach gemacht wird, da sie nur bedingt auch mal kritisch hinterfragt werden, in unserer grün-weißen Oase.
Wir befinden uns zur Zeit in meinen Augen in einer Phase, wo es darum geht, unseren Status zu festigen, bzw diesen nicht zu verlieren.
@5vor12, ein weiters Mal teile ich deine Auffassung uneingeschränkt. Ja ich würde sogar vermuten wollen, dass selbige Kritik, lediglich anderst nuaciert bereits im Vorstand zur sprache gekommen ist und sich Alle Beteiligten sehr wohl im Klaren darüber sind, dass es nun 50 zu 50 steht oder fällt. Sprich' das entegengebracht Vertrauen doch noch Früchte tragen wird oder eben eine "Neuausrichtung" unvermeidbar ist. Denn für Erstgenanntes ist es noch nicht zu spät......sicher spielt man hier auf eine Karte.....

Das dies einen "Scheideweg" bedeuten wird ist wohl Allen klar, doch ob und wie tief man dann intern das "Skalpel" ansetzt vermag sich uns Anhängern doch leider (oder besser) nicht zur Gänze erschließen.

Die kommenden Spiele werden jedoch unweigerlich die Tiefe der Spuren auf diesem Weg bedeuten, wird also Begonnenes verblassen oder im möglichen Glanz erleuchten.....:confused:....Jetzt wird's spannend - Auf und neben dem Rasen!
@ 5vor12

1899% Zustimmung!

Um seine Mitarbeiter (in diesem Fall Spieler) zum Erfolg zu führen, bedarf es der Förderung von Freunde und Motivation auf der einen Seite, denn nur motivierte Mitarbeiter können gute Leistungen bringen , aber diese guten Leistungen sind auch nur dann möglich, wenn man die nötige Ernsthaftigkeit fordert, sprich ein gesundes Maß an Druck ausübt.

Aber dieser erfolgsnotwendige Druck ist beim SV Werder dagegen ein Fremdwort: die Mannschaft kann seit fast 2 Jahren durch mangelhafte Einstellung und zu schneller Selbstzufriedenheit zahlreiche Punkte verschenken, ohne über kleines Straftraining am Sonntagmorgen hinausgehe Konsequenzen zu fürchten, weil die sportliche Leitung nur davon redet, daß sich etwas ändern muß, ohne entsprechende Taten folgen zu lassen; Spieler werden trotz monatelanger schlechter Leistungen aufgestellt, auch weil die sportliche Leitung es versäumt hat, durch gezielte Verpflichtungen die Konkurrenzsituation im Kader und damit den Leistungsdruck für die etablierten Kräfte zu erhöhen. Gegen solch einem Wir-haben-uns-alle-lieb-Gehabe herrschen (auch wenn es jetzt ziemlich populistisch klingt) in einer Walldorf-Schule Zustände wie Guantanamo Bay.

Und wenn man dann auch noch eine genügsame Medienlandschaft (wohl noch ein Relikt aus der Rehhagel-Ära, der Journalisten gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser) und ein ebenso genügsames Umfeld hat, dann bestätigt man der sportlichen Leitung, daß sie trotz der seit langer Zeit bekannten und sichtbaren Defizite den Druck durch das Durchziehen Konsequenzen und Spielerverpflichtungen nicht so zu erhöhen braucht, bis sich Förderung und Fordung in die zum Erfolg notwendige Balance befinden.
 
Es ist bezeichnend, daß dieser Thread immer dann seine Renaissance erlebt, wenn es vermeintlich schlecht um Werder steht und vermeintlich immer dieselben Fehler bei Werder von Werder gemacht werden.

Darüber kann ich schmunzeln.

Werderfans sind die Lemminge der Bundesligafans. Ist so, bleibt so, muß so ist gut so!
Das zeigt mir, daß es diese Saison am Ende einen Titel oder einen aussichtsreichen Tabellenplatz gibt. Je größer das Gezeter je besser!
 
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