Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Wieso lässt TS wieder mit Raute spielen?
War die Variante
TW
AV - IV - IV - AV
ZDM - ZDM
RM - LM
ST - ST
nicht gut genug?
Mit dieser Variante hat man zusätzlich 2 def. MF, die in der Abwehr mitaushelfen können.
Es heißt ja nicht umsonst: Im Angriff gewinnt man Spiele, in der Abwehr Meisterschaften!

Ich sehe uns nachwievor nicht mit Raute spielen. Wir spielen doch mit 2 Defensiven im Mittelfeld:

--Viererkette--
-Frings--Boro/Jensen
---------Hunt
---Özil
---------Marin
-----Piza

Ich würde uns immer noch gern so sehen:

-----Viererkette-----
----Frings-
-----------Jensen
Özil/Hunt--------Marin--
----Hugo----Piza

Die Offensiven, vorallem Marin, kommen dabei über Außen, es ist also ungefähr das Bayern-System. Dafür haben wir die passenden Spieler.
 
Zitat von Lothar Matthäus;820078:
... Es wird auch am Samstag nicht die Anweisung des Trainers gewesen sein, mut- saft- und konzeptlos, den Ball um den gegnerischen Strafraum zirkulieren zu lassen.
Interessanter Punkt. Sicherlich wird TS dies nicht "angeordent" haben. Ebenso wenig gegen Schalke, oder den HSV...
Auf der anderen Seite ist es eine der Aufgaben des Trainers, sein Personal zu motivieren, heiß zu machen, auf den gegner einzustellen und die vohandenen Fähigkeiten aus ihnen herauszukitzeln.
Dies gelang in den letzen 3 Spielen keineswegs. Auch traditionell scheint dies zu Beginn der RR nicht sonderlich gut zu gelingen.
Dieses "Phänomen" kann nicht nur rein zufälliger Natur sein.
Nehmen wir auf der anderen Seite einen F. Magath, der es wahrscheinlich auch schaffen könnte, einen Einbeinigen zu BL-Form zu bewegen. Das beeindruckt.
Was ebenfalls beeindruckt, ist der Punkt, daß FM seinen Worten auch Taten folgen lässt. Lässt ein gestandener Akteur sich hängen und meint mit halber Kraft durchs Leben zu kommen, landet er auf der Bank, bzw. wird rasiert. Egal, ob dafür ein junger, unbekannter Amateur vorgezogen wird, den Worten folgen Taten. Das verschafft Respekt.
Etwas, was bei uns fehlt. Schlechten Leistungen folgen zwar auch zumindest "mahnende" Worte, jedoch in der Regel keine Taten. Und wenn dann, wie im Fall Rosenberg, das unerschöpfbare Vertrauen vom Spieler auch zum x-ten Male mit Motivationslosigkeit quittiert wird, muß man sich schon fragen, ob diese Vorgehensweise noch Sinn macht.
Wenn es solche Spiele gibt, dann stimmt da etwas im Team nicht.
Für das letztlich der Coach zuständig ist...
Entweder erreichen seine Ansprachen das Team nicht mehr in dem Maße, wie es erfordelich wäre, oder man hat sich eine Schar an Spielern um sich versammelt, bei denen die Selbstzufriedenheit größer ist, als das Motivationsvermögen.
Für beide Fälle ist der Coach jedenfalls größtenteils verantwortlich.
 
Interessanter Punkt. Sicherlich wird TS dies nicht "angeordent" haben. Ebenso wenig gegen Schalke, oder den HSV...
Auf der anderen Seite ist es eine der Aufgaben des Trainers, sein Personal zu motivieren, heiß zu machen, auf den gegner einzustellen und die vohandenen Fähigkeiten aus ihnen herauszukitzeln.
Dies gelang in den letzen 3 Spielen keineswegs. Auch traditionell scheint dies zu Beginn der RR nicht sonderlich gut zu gelingen.
Dieses "Phänomen" kann nicht nur rein zufälliger Natur sein.
Nehmen wir auf der anderen Seite einen F. Magath, der es wahrscheinlich auch schaffen könnte, einen Einbeinigen zu BL-Form zu bewegen. Das beeindruckt.
Was ebenfalls beeindruckt, ist der Punkt, daß FM seinen Worten auch Taten folgen lässt. Lässt ein gestandener Akteur sich hängen und meint mit halber Kraft durchs Leben zu kommen, landet er auf der Bank, bzw. wird rasiert. Egal, ob dafür ein junger, unbekannter Amateur vorgezogen wird, den Worten folgen Taten. Das verschafft Respekt.
Etwas, was bei uns fehlt. Schlechten Leistungen folgen zwar auch zumindest "mahnende" Worte, jedoch in der Regel keine Taten. Und wenn dann, wie im Fall Rosenberg, das unerschöpfbare Vertrauen vom Spieler auch zum x-ten Male mit Motivationslosigkeit quittiert wird, muß man sich schon fragen, ob diese Vorgehensweise noch Sinn macht.

Für das letztlich der Coach zuständig ist...
Entweder erreichen seine Ansprachen das Team nicht mehr in dem Maße, wie es erfordelich wäre, oder man hat sich eine Schar an Spielern um sich versammelt, bei denen die Selbstzufriedenheit größer ist, als das Motivationsvermögen.
Für beide Fälle ist der Coach jedenfalls größtenteils verantwortlich.

Nichts anderes sage ich doch. Ich sehe allerdings die Spieler ein Stück weit mehr in der Verantwortung, als Du. Es handelt sich weder um zu programmierende Roboter, noch um Vorschulkinder, denen man jeden Meter, der zu gehen ist, erklären muss. Wir haben gestandene Profis und junge Spieler mit relativ viel (Länderspiel-)Erfahrung. Wenn die das Rüstzeug welches es bedarf, um ein Bundesligaspiel erfolgreich zu bestreiten, nicht verinnerlichen, dann brauchen sie einen Psychologen, Berufsberater oder Kindergärtner.

Ich wünsche mir Spieler, denen Eigenverantwortlichkeit, Teamgeist und Engagement im Beruf, nicht fremd sind. Ich werde es jetzt mal drastisch ausdrücken: Wer sich am Verhandlungstisch Freiheiten ausbdingt, wer Nachsicht, Geduld und Verständnis von der sportlichen Leitung und vom Publikum erwartet, der soll zumindest sich nach dem Spiel nicht sagen lassen müssen, er hätte nicht 100% gegeben. Wer am grünen Tisch taktiert und auf dem grünen Rasen nicht alles gibt, wird sein Leibchen spätestens dann schmutzig machen, wenn er auf den Allerwertesten fällt.
 
Auf der anderen Seite ist es eine der Aufgaben des Trainers, sein Personal zu motivieren, heiß zu machen, auf den gegner einzustellen und die vohandenen Fähigkeiten aus ihnen herauszukitzeln.

Nach allem, was von den Spielern zu hören ist, wird gerade die Vorbereitung auf das Spiel und den nächsten Gegner von Schaaf sehr akribisch betrieben. An der Motivation wird es auch kaum liegen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Schaaf einen offensichtlich unmotivierten Spieler aufstellt. Trotzdem halte ich es für durchaus möglich, dass man bei aller Motivation und Vorbereitung dennoch nicht in der Lage ist, alle guten Vorsätze im Spiel auch durchgehend in die Tat umzusetzen - insbesondere das mühsame Anrennen gegen Mannschaften, die sich stur hinten verstecken, scheint für unsere Spieler mit zunehmender Spieldauer immer schwieriger und zermürbender zu werden.

Nehmen wir auf der anderen Seite einen F. Magath, der es wahrscheinlich auch schaffen könnte, einen Einbeinigen zu BL-Form zu bewegen. Das beeindruckt.
Was ebenfalls beeindruckt, ist der Punkt, daß FM seinen Worten auch Taten folgen lässt. Lässt ein gestandener Akteur sich hängen und meint mit halber Kraft durchs Leben zu kommen, landet er auf der Bank, bzw. wird rasiert. Egal, ob dafür ein junger, unbekannter Amateur vorgezogen wird, den Worten folgen Taten. Das verschafft Respekt.

Ist das wirklich Respekt oder eher Angst? Bei allen bisherigen Stationen Magaths lässt sich eindeutig feststellen, dass Nachhaltigkeit nicht zu seinen Stärken gehört. Seine betont harte Linie in allen Belangen scheint sich vielmehr regelmäßig abzunutzen, was auf Dauer kein besonders tragfähiges Konzept ist.
 
Nach allem, was von den Spielern zu hören ist, wird gerade die Vorbereitung auf das Spiel und den nächsten Gegner von Schaaf sehr akribisch betrieben.
Ja, das hört man nur all zu oft von ihnen. Vielleicht sogar, weil sie insgeheim dankbar sind, daß TS sie nicht härter anfasst!?
Es ist dann im Grunde ein verbales Eigentor, wenn ich mich als Spieler hinstelle und sage, "ich bin eigentlich gut eingstellt und motiviert worden" und dann eine solche Leistung wie gegen S04, HH oder FFM abliefere.
Das mag bei einem Spieler so sein, auffällig ist nur, daß es in den letzten 3 Spielen eine allgemeine Schläfrigkeit gab und die Leistung insgesamt eher schlecht war.
Bezeichnend sind für mich Aussagen von Amanatidis im Vorfeld, daß man gerne gegen HB spielt, denn "die stehen immer so hoch mit ihrer Abwehr, da bekommt man schon seine Chancen".
Das meinte er nicht mal gehässig oder abfällig, sondern stellte ganz nüchtern fest, was auch vielen anderen Gegnern mittlerweile aufgefallen ist.
Ist das wirklich Respekt oder eher Angst? Bei allen bisherigen Stationen Magaths lässt sich eindeutig feststellen, dass Nachhaltigkeit nicht zu seinen Stärken gehört. Seine betont harte Linie in allen Belangen scheint sich vielmehr regelmäßig abzunutzen, was auf Dauer kein besonders tragfähiges Konzept ist.
Vielleicht ist es eine Mischung aus Angst und Respekt. Was auch immer es ist, es wirkt.
In meinen Augen ist es eher ein konsequenter Weg. Man weiß bei ihm, daß man zwar Fehler machen darf, sich allerdings nicht hängen lassen sollte. Man weiß, woran man ist.
Die Vielzahl der jungen Spieler, die er dabei ins kalte Wasser wirft und die ihm dieses in der Regel mit guten Leistungen und vor allem Engagement zurückzahlen, ist in meinen Augen schon beeindruckend.
Irgenwo über mir mußte ioch lesen, man hätte wohl bei uns nicht diese "Talente" in unseren Reihen.
Hm, vielleicht ist es aber auch so, daßß man ihnen einfach nicht das Vertrauen schenkt und die Chancen ermöglicht, wie man es in GE seinerzeit macht. Wer nicht wagt, .....
 
Das mag bei einem Spieler so sein, auffällig ist nur, daß es in den letzten 3 Spielen eine allgemeine Schläfrigkeit gab und die Leistung insgesamt eher schlecht war.

Ja. Wie ich aber schon in meinem vorigen Posting auszudrücken versuchte, ist das ja nicht von der ersten Minute an so. Vielmehr ist das eine Verbissenheit oder Einfallslosigkeit, die sich steigert, je länger das Spiel ohne eigenen Torerfolg dauert. Dass es aber auf keinen Fall grundsätzlich an der Motivation oder am Willen der Spieler fehlt, zeigen Spiele wie gegen Nürnberg und Wolfsburg, bei denen mit großem Aufwand noch der Ausgleich gelang. Dass mit etwas mehr Konzentration die Rückstände vielleicht hätten vermieden werden können, steht auf einem anderen Blatt.

Vielleicht ist es eine Mischung aus Angst und Respekt. Was auch immer es ist, es wirkt.

Stimmt - aber wie lange?

Die Erfahrung zeigt, dass Magath für vieles, aber ganz sicher nicht für langfristigen, anhaltenden Erfolg steht.
 
Ich finde diese These interessant und erstmal nicht komplett unrealistisch, [...]

ich halte sie für den größten stuss, alleine da sie für mich schon durch die tatsache, dass kamp auch unter dörner, magath und sidka co-trainer war, unsere spielweise sich aber erst mit schaaf völlig verändert hat, widerlegt ist. mit seiner ernennung zum chefcoach war sofort eine neue handschrift zu erkennen, was wohl sehr darauf schließen lässt, dass es seine ist/war.
 
Zitat von Lothar Matthäus;820243:
Nichts anderes sage ich doch. Ich sehe allerdings die Spieler ein Stück weit mehr in der Verantwortung, als Du. Es handelt sich weder um zu programmierende Roboter, noch um Vorschulkinder, denen man jeden Meter, der zu gehen ist, erklären muss. Wir haben gestandene Profis und junge Spieler mit relativ viel (Länderspiel-)Erfahrung. Wenn die das Rüstzeug welches es bedarf, um ein Bundesligaspiel erfolgreich zu bestreiten, nicht verinnerlichen, dann brauchen sie einen Psychologen, Berufsberater oder Kindergärtner.

Ich wünsche mir Spieler, denen Eigenverantwortlichkeit, Teamgeist und Engagement im Beruf, nicht fremd sind. Ich werde es jetzt mal drastisch ausdrücken: Wer sich am Verhandlungstisch Freiheiten ausbdingt, wer Nachsicht, Geduld und Verständnis von der sportlichen Leitung und vom Publikum erwartet, der soll zumindest sich nach dem Spiel nicht sagen lassen müssen, er hätte nicht 100% gegeben. Wer am grünen Tisch taktiert und auf dem grünen Rasen nicht alles gibt, wird sein Leibchen spätestens dann schmutzig machen, wenn er auf den Allerwertesten fällt.

Die Spieler gibt es nicht. Auch ältere Nationalspieler entwickeln diese Fähigkeiten nicht - siehe Lehmann :lol:.

Das ist Aufgabe des Trainers und ich hoffe, dass er den Laden noch im Griff hat.

War schon heftig, was Tosic zuletzt losgelassen hat ... :rolleyes:
 
Ich glaube, Bis zur Rückkehr von Bargfrede würde es viel besser wenn der Werder so spielt:

------------Wiese------------
Petri---Merte---Naldo---Aymen
------------------------------
------------Frings------------
Fritz-------------------Jensen
-------------Özil-------------
--------------------Hunt-----
-------Pizza------------------

Die jetzige Taktik ist ganz schlecht. Nur 1 Tor in den letzten 4 Spielen wurde von unseren Spielern erzielt. Also etwas soll verändert werden!
 
Ich glaube, Bis zur Rückkehr von Bargfrede würde es viel besser wenn der Werder so spielt:

------------Wiese------------
Petri---Merte---Naldo---Aymen
------------------------------
------------Frings------------
Fritz-------------------Jensen
-------------Özil-------------
--------------------Hunt-----
-------Pizza------------------

Die jetzige Taktik ist ganz schlecht. Nur 1 Tor in den letzten 4 Spielen wurde von unseren Spielern erzielt. Also etwas soll verändert werden!
Tausche die Positionen von Jensen und Frings und ich bin voll Deiner Meinung!
 
...Dass es aber auf keinen Fall grundsätzlich an der Motivation oder am Willen der Spieler fehlt, zeigen Spiele wie gegen Nürnberg und Wolfsburg, bei denen mit großem Aufwand noch der Ausgleich gelang. Dass mit etwas mehr Konzentration die Rückstände vielleicht hätten vermieden werden können, steht auf einem anderen Blatt.
Hm, zweischneidiges Schwert, würd ich sagen. Einerseits sicherlich moralisch lobenswert, solche Partien noch zumindest mit einem Punkt zu retten, auf der anderen Seite alles andere ideal, durch Trägheit und Unkonzentriertheit überhaupt erst wieder ins Hintertreffen zu gelangen.
Mich stört vielmehr das Auftreten gegen Teams wie HH und S04, wo es nicht mehr wirklich überraschend ist, daß wir in puncto Kampf, Leidenschaft und Einsatzwillen den kürzeren ziehen. Da fehlt mir einfach eine erforderliche Bissigkeit. Nicht erst, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, sondern von der ersten Min. an.
Ob das nun an mangelndem Motivationstalent des Trainers oder der Lethargie des kickenden Personals geschuldet ist, wird wohl vorerst im Dunklen bleiben.
Ebenso wenig überrascht das beinahe trraditionelle, schwerfällige "Ingangkommen" zum RR-Start.
Auch diesbezüglich wäre die 5 Zeilen höher gestellte Frage interessant zu beantworten. Ein wiederkehrendes Problem, welches sich scheinbar auch in dieser Saison aufzutreten scheint.
Die Erfahrung zeigt, dass Magath für vieles, aber ganz sicher nicht für langfristigen, anhaltenden Erfolg steht.
Naja, in 3 Jahren in Stuttgart hat er durchaus eine recht positive Bilanz vorzuweisen und unter anderem Spieler, wie Lahm, Kuranyi, Hinkel hervorgebracht.
In München 2 mal hintereinander das Double zu holen ist auch nichts, was man selbst in M als Selbstläufer bezeichnen könnte und die Meisterschaft in WOB ist ebenfalls aller Ehren wert, da er nicht große Stars holte, sondern No-Names wie Dzeko und Grafite bspw. zu solchen machte.
In wie weit das jetzt in GE nachhaltig funktionieren kann, bleibt sicherlich abzuwarten. Der Anfang kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Ich würde mir von unserem Coach einfach ein Stück des Magath´schen Durchgreifens wünschen und auch den damit verbundenden Mut, Leuten eine Chance zu geben.
Sicherlich ist Treue und Vertrauen löblich, nur insbesondere im Fall Rosenberg, müssen sich evtl. Alternativen schon fragen, wann bzw ob sie überhaupt jemals eine Chance erhalten werden, wenn nicht jetzt!?
Warum nicht mal bspw. einen Fuctas ins kalte Wasser werfen?! Oder Testroet. Husejinovic...
Ein Versuch wäre es in meinen Augen wert, denn wesentlich weniger als Rosi in der letzten Zeit kann ganz einfach nicht dabei rumkommen. Zeitgleich wäre es auch ein Signal an eben jene Rosenbergs oder andere, daß man sich nicht ewig auf die Engelstreue des Coaches verlassen sollte.
 
Zitat von Lothar Matthäus;820243:
Ich sehe allerdings die Spieler ein Stück weit mehr in der Verantwortung, ...
Die Aussagen dieser Zeit erinnern mich an die Saison 2002/2003. Da spielte Werder eine passable Hinrunde - und eine miserable Rückrunde. Der Tenor damals "die Spieler müssen mehr Verantwortung übernehmen", "nicht nur Fussball spielen, auch kämpfen" usw., usf. Und wenn dies nach sieben Jahren noch immer das Problem ist, kann es dann nur an den Spielern liegen? Sind es die richtigen Spieler? Oder läuft da nicht irgendwas grundlegend falsch? Wer nimmt denn die Spieler in die Verantwortung, was haben sie zu befürchten?

Wenn die das Rüstzeug welches es bedarf, um ein Bundesligaspiel erfolgreich zu bestreiten, nicht verinnerlichen, dann brauchen sie einen Psychologen, Berufsberater oder Kindergärtner.
Oder ein entsprechendes Umfeld und einen Trainerstab, der Druck ausübt....
Oder der dann Maßnahmen trifft, die die Spieler hart treffen, wenn sie`s nicht kapieren wollen. Irgendwas bitte... nur bitte nicht immer wieder auf`s Neue wundern, dass "die Spieler es nicht umsetzen" oder "zu wenig Verantwortung übernehmen". Das wird langsam zur ulkigen Floskel.....

Ich wünsche mir Spieler, denen Eigenverantwortlichkeit, Teamgeist und Engagement im Beruf, nicht fremd sind. Ich werde es jetzt mal drastisch ausdrücken: Wer sich am Verhandlungstisch Freiheiten ausbdingt, wer Nachsicht, Geduld und Verständnis von der sportlichen Leitung und vom Publikum erwartet, der soll zumindest sich nach dem Spiel nicht sagen lassen müssen, er hätte nicht 100% gegeben. Wer am grünen Tisch taktiert und auf dem grünen Rasen nicht alles gibt, wird sein Leibchen spätestens dann schmutzig machen, wenn er auf den Allerwertesten fällt.
So ist es. :tnx: Spieler müssen es sich auch schon ein wenig verdienen Ihren Traumberuf ausüben zu dürfen, vor allem bei einem Verein wie Werder, der sich selbst als Spitzenklub sieht! Doch grossspurige Ansagen in der Öffentlichkeit wie von KA bringen gar nichts, wenn es dann nicht gelebt, wenn dann dem eigens formulierten Anspruch nicht Rechnung getragen wird.

Zitat von Niedersachse:
Dass es aber auf keinen Fall grundsätzlich an der Motivation oder am Willen der Spieler fehlt, zeigen Spiele wie gegen Nürnberg und Wolfsburg, bei denen mit großem Aufwand noch der Ausgleich gelang. Dass mit etwas mehr Konzentration die Rückstände vielleicht hätten vermieden werden können, steht auf einem anderen Blatt.
Das "andere Blatt" ist aber das entscheidende. Denn das lässt sich auch leicht rumdrehen. So wie von Werder immer noch die Rede ist wegen der Europa-Cup Wunder, so lässt sich doch die Frage stellen, warum brauchen wir eigentlich immer Wunder? Warum brauchte Werder zuletzt in der CL-Gruppenphase fünf Jahre lang einen hohen Aufwand in den letzten beiden Spielen, um noch etwas zu retten. Warum nicht die Konzentration schon in den ersten beiden Spielen, die immer in den Sand gesetzt wurden? Warum benötigt Werder immer im zweiten und vierten Saisonquartal eine Serie, um mit der vorhandenen Qualität auch eine entsprechende Platzierung erreichen zu können? Warum sind die Fehlstarts in die Runden nicht vermeidbar?
Es geht darum, in JEDEM Spiel das abzurufen, was nötig ist und nicht erst irgendwann einmal. Nicht erst, wenn wir sowieso schon wieder in der geliebten Aussenseiterrolle zu finden sind, wenn wir weniger wahrgenommen werden. Das ist, gemessen an der individuellen Qualität, zu wenig. Anderswo wissen Spieler bereits bei der Vertrags-Unterschrift, was die Stunde geschlagen hat. Bei Werder gibt es nach einem 6:0 in Freiburg, oder auch früher nach guten Hinrunden, zumindest bei den Spielern offenbar einen kollektiven Kuschelkurs, mündend in Selbstzufriedenheit. Egal, wie der Kader zusammengestellt war. Ich denke zwar nicht, dass das bei der sportlichen Leitung ebenso ist, vermisse aber, dass dem wirklich, sichtlich und nachhaltig entgegengesteuert wird.
 
Mir ist Thomas Schaaf nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Ligaspielen zu zaghaft. Mir scheint, dass er nicht mehr den Mumm hat oder haben darf, Risiken einzugehen. In der Meistersaison z. B. wurden Spiele zur Not auch mit fünf Sürmern umgebogen. Der unbedingte Wille zum Sieg übertrug sich so von der Bank auf die Mannschaft.

Warum scheut sich Thomas Schaaf, Leistungsträger, die offensichtlich mit der augenblicklichen Situation überfordert zu sein scheinen, auf die Bank zu setzen? Ailton oder Micoud fanden sich auch das eine oder andere Mal auf der Bank wieder, um dann gestärkt zurückzukehren und die nötigen Buden zu knipsen bzw. vorzubereiten.

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass einige der heutigen Profis derart ausgeklügelte Verträge haben, in denen Einsatzminuten exakt festgelegt werden. Anders kann ich mir z. B. das ständige Vertrauen auf einen Borowski oder auch Özil nicht erklären.

Werder spielt seit dem Freiburg-Spiel derart lethargisch, arrogant und ideenlos - also wie seit Jahren gegen "kleine" Gegner - so dass einem klar werden muss, dass die vergangene Saison offensichtlich kein Ausrutscher war, sondern eher der Tatsache geschuldet ist, dass andere Vereine sportlich und finanziell besser dastehen und ein Konzept verfolgen, welches ich bei Werder in den Jahren 2007-2010 leider nicht auszumachen vermag.

Vielleicht bin ich mit meinen Äußerungen oft etwas barsch, spekulativ und unverschämt, aber ich bleibe dabei: Werder sollte keine Angst haben, auch einmal die Arbeit des Trainerteams und der sportlichen Führung in Person eines Klaus Alllofs kritisch zu beäugen. Ich war schon immer gegen ein simples "Weiter so!". Trainer werden am Erfolg gemessen! Vielleicht braucht der Verein einfach mal frischen Wind auf der Trainerbank. Aber zum Thema Thomas Schaaf habe ich in anderen Beiträgen seit 2008 schon mehr als genug gesagt... Geändert hat sich am Auftreten Werders nichts, nur dass die Defensive nach zig Jahren des Harakiris einige gute Spiele hatte.

Wollen wir mal hoffen, dass die Mannschaft und der Trainer mit einem tollen Spiel und Sieg gegen die Bayern endlich begreifen, dass Unentschieden und Niederlagen momentan nicht weiterhelfen, einen Startplatz im Europapokal zu ergattern und diesen teuren Kader zu finanzieren. Was mich nämlich am meisten ärgert, war das total unnütze Gerede von Meisterschaft und Superserien seitens der Mannschaft und sportlichen Führung.

Anmerkung:

Gegen die Bayern wird Werder sich mit Sicherheit wieder zerreißen, was einen doch ärgert sind aber die "Alltagsspiele", die dann wieder für nicht mehr so gravierend angesehen werden...
 
Mich würde wirklich mal interessieren, wer bei der Neuverpflichtung von Spielern das letzte Wort hat: TS oder KA?
Für die Zusammenstellung der Mannschaft sollte doch eigentlich primär TS zuständig sein und für die Verhandlungen KA. Wenn man hier im Forum liest, dann kann man den Eindruck gewinnen, dass KA auch die neuen Spieler für die Mannschaft bestimmt. Das wird TS ja wohl nicht mitmachen denke ich.
Insofern scheint mir, auch was diesen Bereich angeht, TS ein größerer Verantwortungsteil anzulasten zu sein.
 
Und noch einmal:
Thomas Schaaf hat bis Ende 2006 von Co-Trainer Kalli Kamps profitiert.
Seit der aus dem Trainerstab ausgeschieden ist, geht es stetig bergab mit Werders Spielkunst und Mannschaftsgeist.
Das kapieren hier zwar nicht allzu viele, ist aber wohl so.
Wer noch ein sehendes Auge hat, der muss erkennen, dass bei Werder nicht nur ein Wurm drin ist.

Scheint viel dran zu sein.

Nur wie ersetzt man jemanden wie Kalli?
 
ich denke TS sollte solangsam mal dem Testroet und dem Fuctas ne Chance geben denn die sind noch hungrig und werden dann wohl auch ihre Chance suchen im Gegensatz zum Rosenberg. Almeida sehe ich immer noch als eine zusätzliche Stürmerkraft an obwohl ihm hier und da das technische fehlt. Insofern denke ich, dass TS keinen Fehler machen würde die beiden mal mit aufzunehmen in den Kader.
 
Erinnert ihr euch noch daran, wie wir gegen eine zypriotische Weltklassemannschaft in der CL "gekämpft" haben oder wie glorreich wir gegen Olympiakos ausgeschieden sind?
Wenn mir einer nachweisen kann, dass sich Werders Spiel und kämpferische Einstellung seitdem verbessert hat, dann alle Achtung!
Wenn sich aber nichts verändert hat, was lernen wir dann daraus?
Dass alles so bleiben soll wie es ist?
Sollte man nicht am wirksamsten Hebel ansetzen?
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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