Man sollte sich vor Schwarzweißmalerein hüten. Niemand hat behauptet, dass Diego eine Pflaume war. Aber es ist auch offensichtlich, dass Werder insgesamt interessanter, kreativer und bisher auch effektiver spielt, seit a) Diego weg ist und b) Werder gezwungen war, sich umzustellen.
Beides spielt dabei eine Rolle. Ich halte b für wichtiger als a.
Welche Schwächen das Werderspiel mit Diego hatte, ist Legion, braucht man nicht immer zu wiederholen, genausowenig wie dass Diego ein überragender Spieler war und Werders Spiel ohne ihn weniger spektakulär ist.
Um zu verhindern, dass sich Fronten bilden und die Diskussion sich festfährt, sollte man sie vielleicht weniger personalisieren. Ich finde es zwar theoretisch interessant, ob Diego in Werders jetzige Spielweise passen würde. Aber mehr auch nicht. Ich weiß es einfach auch nicht.
Sicher gibt es Einschätzungen, die dagegen sprechen. Diego war immer das Zentrum des Spiels, zu ihm gingen in der Offensive alle Bälle. So einen Spieler hat Werder nicht mehr, braucht ihn aber auch im Moment nicht. Und das ist ein Vorteil (anders würde es vermutlich aussehen, wenn es bei Werder nicht mehr so läuft. Dann ist man froh einen Spieler zu haben, dem man die entscheidenden Aktionen zutrauen kann und soweit wie Diego sind Marin, Özil und Hunt meiner Meinung nach noch nicht unbedingt).
Aber die Frage ist dennoch, ob das nur direkt an Diego liegt. Denn Werder hatte auch lange nicht mehr eine so gut besetzte Offensive wie jetzt.
Diegos Abgang war die Chance für einige andere, ihre Bedeutung für Werders Spiel zu steigern. Er hat auch offensichtlich zu einem Umdenken hinsichtlich Werders Spielphilosophie geführt, die von Vorteil ist.
Aber das hat eher indirekt mit Diego zu tun. Es ist einfach so, dass das Ende einer Periode die Chance ist, sich zu erneuern.
Dass es in diesem Fall so war, hat mit Diegos Spielweise zu tun. Aber genauso auch damit, dass man vielleicht auch dazu neigte, Diego als einziges Offensivkonzept zu betrachten und die anderen Spieler so mehr und mehr zu Handlangern wurden. Ich weiß nicht, ob das zwangsläufig ist, wenn man Diego in der Mannschaft hat.
MFG dkbs
Beides spielt dabei eine Rolle. Ich halte b für wichtiger als a.
Welche Schwächen das Werderspiel mit Diego hatte, ist Legion, braucht man nicht immer zu wiederholen, genausowenig wie dass Diego ein überragender Spieler war und Werders Spiel ohne ihn weniger spektakulär ist.
Um zu verhindern, dass sich Fronten bilden und die Diskussion sich festfährt, sollte man sie vielleicht weniger personalisieren. Ich finde es zwar theoretisch interessant, ob Diego in Werders jetzige Spielweise passen würde. Aber mehr auch nicht. Ich weiß es einfach auch nicht.
Sicher gibt es Einschätzungen, die dagegen sprechen. Diego war immer das Zentrum des Spiels, zu ihm gingen in der Offensive alle Bälle. So einen Spieler hat Werder nicht mehr, braucht ihn aber auch im Moment nicht. Und das ist ein Vorteil (anders würde es vermutlich aussehen, wenn es bei Werder nicht mehr so läuft. Dann ist man froh einen Spieler zu haben, dem man die entscheidenden Aktionen zutrauen kann und soweit wie Diego sind Marin, Özil und Hunt meiner Meinung nach noch nicht unbedingt).
Aber die Frage ist dennoch, ob das nur direkt an Diego liegt. Denn Werder hatte auch lange nicht mehr eine so gut besetzte Offensive wie jetzt.
Diegos Abgang war die Chance für einige andere, ihre Bedeutung für Werders Spiel zu steigern. Er hat auch offensichtlich zu einem Umdenken hinsichtlich Werders Spielphilosophie geführt, die von Vorteil ist.
Aber das hat eher indirekt mit Diego zu tun. Es ist einfach so, dass das Ende einer Periode die Chance ist, sich zu erneuern.
Dass es in diesem Fall so war, hat mit Diegos Spielweise zu tun. Aber genauso auch damit, dass man vielleicht auch dazu neigte, Diego als einziges Offensivkonzept zu betrachten und die anderen Spieler so mehr und mehr zu Handlangern wurden. Ich weiß nicht, ob das zwangsläufig ist, wenn man Diego in der Mannschaft hat.
MFG dkbs
en!


