Ja, ich habe doch gesagt, dass sich bei sowas jegliche Vernunft in meinem Kopf verabschiedet.
Dann bist du also auch nichts besser als der Künstler?
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Ja, ich habe doch gesagt, dass sich bei sowas jegliche Vernunft in meinem Kopf verabschiedet.
Dann bist du also auch nichts besser als der Künstler?
Dann bist du also auch nichts besser als der Künstler?
Das kannst Du beurteilen, wie Du willst.
Vielleicht würde ich in einer hypothetischen Situation, in der ich die Möglichkeit hätte, diesen Menschen verhungern zu lassen auch umdenken und ihn stattdessen ins Gefängnis stecken. Vielleicht aber auch nicht. Kann ich so nicht sagen.
Je nach Intention kann man mir sicherlich vorwerfen, moralisch verwerflich zu denken. Ich behaupte aber, dass bei jedem Anderen die gleiche Denke ab einer bestimmten Schwelle einsetzen würde. Nur dass die Höhe derselben bei jedem verschieden ist.


Zitat von Lothar Matthäus;726011:Die Quintessenz ist, dass gar nicht so schrecklich viel hinzu gehört, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aber erst einmal muss man dazu bereit sein, sich selbst zu verändern. Das Problem ist nur, dass unser evolutionärer Bauplan leider auf Ellenbogen programmiert ist und wir gar nicht daran interessiert sind, die Welt zu verbessern - unser Programm läuft lediglich auf´s eigene Überleben hinaus. Als ob der Menschheit damit gedient wäre.![]()

Zitat von Brotmann;715564Das schlimmste an den Geschichten sind die laschen Urteile für die Täter. [...:Und warum? Weil Tiere nach deutschem Gesetz nur als "Sachgegenstand" zählenJa nee, ist klar!
Aber ganz unabhängig davon:
Ich finde es auch abscheulich, was dieser "Künstler" getan hat. Aber: Sein Ziel hat er erreicht; es wird über seine Aktion gesprochen.
Und ich findes es schon deutlich, was mehr Aufmerksamkeit findet, was dazu führt, dass hier ein neuer Thread eröffnet und heftig diskutiert wird.
Dass in diesem Moment 923 Millionen Menschen hungern? Dass täglich über 20.000 dieser Menschen deswegen elendiglich sterben? Dass es 780 Millionen Analphabeten gibt? Dass über 200 Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, statt sich über Bildung zumindest eine Chance auf eine bessere Zukunft zu schaffen? All das, während eine kleine Mehrheit in unbeschreiblichem Protz und Überfluss lebt?
Nein, all das findet weniger Aufmerksamkeit, als dass in Nicaragua ein Hund verhungert ist.
Ja, unsere Welt ist einfach nur krank
ich finde die aktion des künstlers interessant. ich hasse hunde sowieso. und seinen aussagen kann ich auch voll zustimmen.
mein hund würde dich auch hassen aber du ziehst dann den kürzerenDass in diesem Moment 923 Millionen Menschen hungern? Dass täglich über 20.000 dieser Menschen deswegen elendiglich sterben? Dass es 780 Millionen Analphabeten gibt? Dass über 200 Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, statt sich über Bildung zumindest eine Chance auf eine bessere Zukunft zu schaffen? All das, während eine kleine Mehrheit in unbeschreiblichem Protz und Überfluss lebt?
Nein, all das findet weniger Aufmerksamkeit, als dass in Nicaragua ein Hund verhungert ist.
Ja, unsere Welt ist einfach nur krank
Klingt interessant. Was hältst Du von dieser Hypothese:
Der Menschheit ist vom evolutionären Standpunkt her eigentlich schon damit gedient, weil wir uns eigentlich so stark gegenseitig hätten bekämpfen müssen, dass die derzeitige Überbevölkerung gar nicht eingetreten wäre. Und ohne diese Überpopulation ginge es dem Planeten mit Sicherheit besser als in der Realität. Oder, wenn man mal weiterdenkt, wenn die Menschen sich vor etwa 1000 Jahren selbst ausgerottet hätten, dann wäre die Erde noch immer das grüne Paradies, das wir alle gern hätten.
Was also ist schiefgelaufen?
Nagut, ist wohl etwas OT. Aber wenn wir schon mal über angestoßene Denkansätze sprechen ...![]()
Richtig. Die Evolution hat dazu geführt, dass der Mensch den anderen Lebewesen bezüglich Intellekt, Geschicklichkeit usw. überlegen wurde, womit das Gleichgewicht, das ja vorher herrschte, außer Kraft gesetzt wurde. Wenn man diesen Gedanken zuende denkt, ist alles andere eine logische, und vor allem zwingend einsetzende Folge; Beherrschung der übrigen Fauna (Flora sowieso), "Eroberung", sprich Ausbreitung auf dem ganzen Planeten, Ausbeutung desselben, Überbeanspruchung, letztendlich der Zusammenbruch. Die Frage, ob nicht jede Evolution zwingend so verlaufen muss hat mich schon früher beschäftigt.Zitat von Lothar Matthäus;726600:Die Erde wäre vielleicht ein gesünderer Planet, aber dennoch würden die Arten noch übereinander herfallen und sich gegenseitig versuchen, den Lebensraum streitig zu machen. Die Sache ist nun einmal die, dass wir allen anderen Arten hierin haushoch überlegen sind. Kein anderes Lebewesen ist so erfolgreich -wenn man von Erfolg sprechen mag- wie wir. Wir haben die übrige Fauna sogar so weit im Griff, dass wir darüber entscheiden, welche Tiergattung das Überleben verdient hat und hierzu auch die Chance erhält.
Zitat von Lothar Matthäus;726600:Die Erde wäre vielleicht ein gesünderer Planet, aber dennoch würden die Arten noch übereinander herfallen und sich gegenseitig versuchen, den Lebensraum streitig zu machen. Die Sache ist nun einmal die, dass wir allen anderen Arten hierin haushoch überlegen sind. Kein anderes Lebewesen ist so erfolgreich -wenn man von Erfolg sprechen mag- wie wir. Wir haben die übrige Fauna sogar so weit im Griff, dass wir darüber entscheiden, welche Tiergattung das Überleben verdient hat und hierzu auch die Chance erhält. Das Problem ist ein Sechseinhalbmilliardenfaches. Alle wollen überleben und jedem wird das Recht zugestanden, dies zu tun. Dass letztlich nicht genug Platz und Ressourcen vorhanden sind, liegt auf der Hand und damit ist das Problem, das wir haben, unser Erfolg, sich ggü. anderen Arten durchzusetzen. Aber auch das Problem ist letztlich zeitlich begrenzt, denn irgendwann subtrahieren wir uns schon noch selbst. Wenn nicht, werden es, sofern wir nicht einen neuen noch größeren Planeten zur Ausbeutung finden, die zur Neige gehenden Ressourcen sein, die dies tun oder aber Krankheiten und Naturkatastrophen, die wir ja gerade im Begriff sind, selbst zu inszinieren. Warum wohl bemüht man sich, die unkontrollierte Ausbreitung des Menschen, künstlich in erträgliche Bahnen zu lenken, indem man Geburtenkontrollen einführt? Die Erde ist leider nicht groß genug für alle und das Problem wird kommen. Aber auch dann gilt wieder das Gesetz des Stärkeren und insofern sind auch über 900 Mio. Hungernde, die das schwächste Glied der Kette darstellen, leider nach dem Gesetz der Logik, die Ersten "die Platz schaffen". Es werden ganz sicher nicht mehr weniger werden, die unter den mangelnden Ressourcen zu leiden haben.
Aber dazu müsste man naiv ausgedrückt, davon abgehen, sich als Einzelkämpfer zu sehen, dem alles andere als sein eigenes Überleben egal ist, müsste den Anderen als ebenso lebenswert und respektabel ansehen wie sich selbst und das Ganze neben der eigenen kleinen Welt in den Blick bekommen.
MFG dkbs
Es fiel mir auf als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jetwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht! Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch, und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt! Wissen sie welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest! Und wir sind die Heilung.
mein hund würde dich auch hassen aber du ziehst dann den kürzeren
Wat geht mit dir? Kramst du Uralt-Threads raus?!? Langeweile!?
