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jarleene
Guest
Zitat von frühpensionär;706574:ich mache mich wohl hier gleich zum buhmann der nation,
aber..................................................................................
denkt jemand auch mal bei aller traurigkeit, fassungslosigkeit, niedergeschlagenheit...
an den lokführer des zuges, der alles live mit ansehen musste, wie jemand vor seinem zug steht und sich überfahren lassen will.
und da ist es echt egal, ob es ein namenloser ist oder ein robert enke, der lokführer hat sein leben lang damit zu tun, erst recht, weil es der nationaltorwart war...
nicht, dass wir uns falsch verstehen, neben der trauer um robert enke gilt aber auch mein mitgefühl dem lokführer, der das ganze jetzt mit auf seinen schultern hat......................
Ja denken wir. Wie gesagt. Es ist tragisch für alle die beteiligt waren/sind. Sicherlich auch für den armen Lokführer, es muß schrecklich sein.
Schrecklich ist es aber auch, dass Robert Enke so viel Angst vor der Reaktion der Öffentlichkeit hatte dass er nicht den Mut aufbrachte sich so helfen zu lassen wie er es dringend gebraucht hatte. Und da sind wir an dem Punkt der uns alle irgendwie betrifft und auch besonders betroffen macht.
Robert Enke war krank und verzweifelt. Sein letzer Gedanke wird mit Sicherheit nicht "Scheiß auf den Lokführer" gewesen sein. Ist jetzt hart formuliert, entspricht denke ich aber der Wahrheit.
Ich hoffe dem Lokführer wird umfassend geholfen. Vergessen kann man solch einen Moment nie, besonders WEIL es sich wie Du sagstest um Robert Enke gehandelt hat. Selbstverständlich sind jedenfalls meine Gedanken auch beim Lokführer. Ich verurteile Robert Enke nicht. Ich bin wahnsinnig geschockt, traurig und berührt durch die ganze Sache. Und ich trauere um einen außergewöhnlichen Sportler und Menschen für den Fußball sein Leben war. Fußball, die Sportart, die mich persönlich schon ein Leben lang begleitet und begeistert, die mir sehr am herzen liegt.

als Schutz für den Fahrgast...
