Steinigt mich, aber es handelt sich hier nicht um einen Unfall oder "Schicksal", sondern eine geplante Aktion, die man nicht zusätzlich durch abgesagte Länderspiele, Trauertage o. ä. in die Sportgeschichtsbücher drängen sollte.
Depressive Menschen leiden unter Wahrnehmungsverzerrungen. Insofern war Enkes Tat nicht rational geplant, sondern irrational geleitet.
Und ja: das gehört in die Sportgeschichtsbücher.
Genauso wie der Alkoholismus vieler Spieler der WM-Mannschaft von 1954.
That's life ...
Durch die gemeinschaftliche Absage des Länderspiels gegen Chile zeigt die Mannschaft mehr Persönlichkeit und Stärke, als ich bisher erwartet hatte. Auch das gehört in die Sportgeschichtsbücher.
Werderine


