Wie entstand die Fanzene-Bremen, sowie die Ultraszene in Bremen

Ein sehr treffender Artikel zum Thema Ultra-Gruppierungen ist heute im Tagesspiegel erschienen.

Ein paar Auszüge:


Vor drei Jahren stellte Pilz eine Studie vor, in der er den Begriff des „Hooltras“ einführte. Seine These: In den weitgehend friedlichen Ultra-Gruppen der Fußballvereine entstehen verstärkt gewaltbereite Teilgruppen. „Wir haben dafür viel Kritik einstecken müssen“, sagt Pilz. Heute sieht er sich bestätigt: Es sei genau das eingetreten, was er vorausgesagt habe.
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„Das Stehlen von Fahnen oder Schals wird von einem Teil der Ultra-Szene als Bestandteil seiner Fankultur angesehen“, sagt Gabriel. Diese Übergriffe werden organisiert und geplant, Gewalt werde dabei in Kauf genommen. Sowohl Pilz als auch Gabriel legen Wert darauf, dass weite Teile der Szene friedlich sind. Die meisten Ultras „fühlen sich nach wie vor den Traditionen des Fußballs und ihres Klubs verpflichtet“, sagt Pilz. Mittlerweile ist aber zu beobachten, wie sich das Phänomen Ultras immer weiter vom Fußball entfernt und zu einer eigenständigen Jugendkultur wird. Die meist sehr jungen und fast immer männlichen Ultra-Neulinge kommen nicht über die Faszination für einen Verein oder die Sportart Fußball hinzu, sondern weil es cool ist, Ultra zu sein. Die oft einheitliche Kleidung, das Outlaw-Image, das weithin sichtbare Auftreten als Gruppe: All das spricht viele Jugendliche an. „Die Ultra-Szene ist in vielen Orten mittlerweile die bei weitem größte Jugend-Szene“, sagt Michael Gabriel.
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Grundstein des Ultra-Daseins ist die unbedingte Liebe und Hingabe an einen Fußballklub. Allerdings sinkt die Bedeutung des wirklichen Spiels in der Ultra-Bewegung, das sieht man jedes Wochenende im Stadion. „Das Interesse am Geschehen auf dem Platz ist weniger stark, die Sprechchöre sind vom Spielgeschehen abgekoppelt“, sagt Michael Gabriel. Fanforscher Pilz sieht in den Kurven sogar eine ähnliche Entwicklung wie in den Vip-Bereichen und auf den Ehrentribünen: „Der Tag im Stadion wird zum Event, das ärgerlicherweise von 90 Minuten Fußball unterbrochen wird. Es steht nicht mehr im Vordergrund, die Mannschaft zu unterstützen.“
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Quelle: KLICK!
 
Weiß eigentlich jemand, was mit den ehemaligen RU-Leuten passiert, also bleiben die jetzt gruppenlos oder gehen die in eine andere Gruppe (hab mal gehört das die z.B. viel mit denen vom UTB zusammen gemacht haben)?
 
Weiß eigentlich jemand, was mit den ehemaligen RU-Leuten passiert, also bleiben die jetzt gruppenlos oder gehen die in eine andere Gruppe (hab mal gehört das die z.B. viel mit denen vom UTB zusammen gemacht haben)?

Die restlichen Aktiven von RU und das Aktive Umfeld von RU haben vom Block 64 in den Block 60 zum UTB gewechselt.
Da es bereits im Vorfeld gute Kontakte zwischen RU und UTB gab.
Ob RU-Leute nun dem UTB beitreten wird sich zeigen.!
 
Ich sag mal zu denn Ultras folgendes wenn wir die nicht hätten wär gar nichts los im Stadion und werde auch versuchen in dieser Gruppe rein zu kommen weil die Stimmung da immer Top ist.:beer::svw_schal:
 
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