Aktuelle Transferpolitik

KA ging es doch bei seiner Vertragsverlängerung darum auch mal etwas mehr Geld in die Hand nehmen zu dürfen (sprich die CL einnahmen direkt wieder zu investieren). Oder liege ich da komplett falsch??
Hatte immer den Eindruck das es primär um die sportlich Zukunft ging und nicht um sein Gehalt.

Es sollte eigentlich noch ne menge Kohle da sein!!!!

OT

Warum haben wir nicht Sanogo, Almeida oder Harnik plus 4 Millionen gegen Petric getauscht?????:p

Nichts gegen unsere Stürmer, aber Pizarro/Petric/Rosenberg wäre ne geile Sache gewesen :D

Schade das Kloppo so auf Zidan abfährt;)
 
Das Argument, dass noch eine Menge Kohle da sein müsste, höre ich seit 2001 ("die Pizarro-Millionen"). Ich kann das nicht beurteilen, aber ich denke, dass können die allerwenigsten hier.
Ich denke natürlich auch, dass Werder finanzielle Mittel hat. Aber ich denke auch, dass es zu Werders Philosophie gehört, nicht alles vorhandene Geld auszugeben.
Wieviel es genau oder auch nur ungefähr ist, dürfte sich der Kenntnis aller Außenstehender entziehen. Sicher ist nur, dass man nicht einfach die eingenommenen Gelder zusammenrechnen darf, dann auf irgendwelche Überschüsse schließen und dann behaupten, dass sei das für Neuzugänge vorhandene Geld.

- Werder hat inzwischen ein ziemlich hohes Gehaltsniveau.
- Werder hat zwischendurch auch schon Geld für Neuzugänge ausgegeben und nicht wenig.
- Werder hat für CA wohl so um die 10 Millionen verbrannt.
- Werder hat diverse Verträge verlängert, was eigentlich immer mit mehr Ausgaben verbunden sein dürfte.
- Werder könnte sich darauf vorbereiten, dass Diego geht und man dann in der Lage sein wil, das sportliche Niveau zu halten.
- Außerdem denke ich, dass man in der Lage sein will, ggf auf bestimmte Entwicklungen zu reagieren. Vielleicht sind bestimmte Spieler in der Warteschleife, z.B. zum Winter oder zur nächsten Saison.
- Außerdem ist Werder ein Verein, der ziemlich stark von den Einnahmen abhängig sein dürfte, die mit sportlichem Erfolg zusammenhängen. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass, wenn die CL oder sogar der UEFA-Cup verpasst werden sollte, diese Einnahmen einbrechen würden. Will man nicht, dass Werder dann auseinanderbricht, ist man gut beraten, so zu wirtschaften, dass man im Falle dieses Falles noch eine Weile eine starke Mannschaft finanzieren könnte.
Bei alldem sollte man nicht vergessen, dass Werder nach Meinung eigentlich aller Experten den zweitbesten oder drittbesten Kader zur Verfügung hat. Das zum einen als Antwort auf die latent frutrierten Stimmen der Neuverpflichtungsenthusiasten. Zum anderen ist es natürlich auch so, dass ein Kader, der aus X Nationalspielern und einigen vielversprechenden Talenten besteht, auch was kostet.

MFG dkbs
 
Vielleicht sollte man mal zu den hochgelobten Bayern gucken.

Haben wohl das ganze Geld letztes Jahr ausgegeben und erst die Gehälter!

Sie gehen sogar mit nur drei Stürmern in die Saison! (weil sie sich keinen mehr leisten können)

Auch die Millioneinkäufe Breno und Sosa habe viel Geld verbrannt....

Werdet doch mal lockerer:wall:

Werder macht was sinnvoll ist und es sicherlich nicht das Ziel vermehrte Steuern zu zahlen!

Wobei das wohl für uns alle gut wäre.
 
"Loben" vielleicht nicht. Aber niemand würde wohl den Bayern die Dinge unterstellen, die hier Werder bzw. KATS unterstellt werden, nämlich dass sie auf einem Berg von Geld sitzen und aus welchen Gründen auch immer sich weigern, eine dringend notwendige Verstärkung ihrer Mannschaft durchzuführen.
An den Bayern, die denke ich unumstritten eine Spitzenmannschaft haben, sieht man aber, dass dort auf einem anderen Niveau, aber trotzdem, ähnliche Probleme vorhanden sind, dass es nämlich extrem schwer ist, den vorhandenen Kader noch zu verstärken. Interesse an Gattuso, Flamini, Hleb war vorhanden, aber aus finanziellen Gründen konnte das nicht realisiert werden. Trotzdem würde mich wundern, wenn dort in gleichem Maße Hysterie herrschen würde wie hier.
Vielleicht liegt es auch daran, dass man von außen leichter sieht, welche Qualität eben schon vorhanden ist und dieser Gesichtspunkt kommt hier meist zu kurz.

MFG dkbs
 
Ich finde das KATS wirklich sehr sehr gute Arbeit machen. Und wenn es passt dann wird auch ein oder sogar zwei oder drei Spieler kommen. Aber das ganze muss einfach passen. Du kannst nicht nur weil einige User unzufrieden sind jetzt einfach nur kaufen und für eine spieler von der Qualität eines Owos oder so 10 Mio ausgeben. Das passt einfach nicht. Die sitzen nicht auf dem Geld sondern verwalten es Sinnvoll.
Wenn Wir jetzt ein zwei Jahre im UEFA Cup spielen müssten dann wäre das finanziell kein Problem (Was ich nicht glaube, denn ich glaube Werder wird Meister). Aber sollte Bayern jetzt nochmal die CL verpassen dann wäre was los. Der Trainer wäre schon lange vorher weg und die würden sich gegenseitig die Köpfe einschlagen und Wurst Ulli würde mit hochrotem Kopf die nächste Wut Rede halten.

Nee Nee dann lieber unsere Transferpolitik. Die machen das schon. Immer langsam.

GrünWeisse Grüße PicoSchütz
 
Ich denke man sollte nur manchmal auch mal von der Philosophie abweichen so gut wie nur junge Spieler zu verpflichten oder verpflichten zu wollen... Diese Spieler kosten meistens auch eine Menge Geld (siehe bsp. Mavuba 8 Mio.) und man kann meiner Meinung nach nicht nur unter dem Gesichtspunkt "Der hat später einen hohen Wiederverkaufswert" Spieler kaufen... Ich denke der Anspruch von Bremen kann es mittlerweile nicht mehr sein ein Ausbildungsverein zu sein... Jetzt mit Claudio wurde endlich einmal ein erfahrener Haudegen verpflichtet... Und sowas wünsche ich mir in Zukunft auch... Nur weil ein Spieler erfahren ist, heisst es noch lange nicht, dass er nicht bezahlbar ist... Nehmen wir das Bsp. Petit... Der ist für eine ganz geringe Ablöse nach Köln gewechselt und wird dort keine 4 Mio. verdienen... Ich möchte wetten, dass uns dieser 6er mit seiner Erfahrung sofort weitergeholfen und für eine Qualitätssteigerung gesorgt hätte... Auch wenn der Spieler schon 31 ist, kann er locker noch 3-4 Jahre auf diesem Niveau spielen, siehe Makelele mit 35...
Junge Spieler mögen zwar einen hohen Wiederverkaufswert haben, aber dafür haben sie meist nicht die internationale Erfahrung, die man bsp. in der CL benötigt... Ich denke es muss eine gute Mischung zwischen alt und jung sein... Wenn zu viele junge unerfahrene Spieler in der Mannschaft sind, die noch nicht konstant ihre Leistung abrufen können, kann das schnell in die Hose gehen...
 
Da ist was dran. Irgendwann wär das schon wünschenswert, die Mannschaft auch mal durch den einen oder anderen "fertigen" Spieler zu ergänzen, der der Mannschaft in punkto Erfahrung helfen könnte.
Aber das Beispiel Pizarro zeigt auch, wie schwer das ist, wie schwer es für Werder ist, solche Leute nach Bremen zu lotsen. Erfahrung alleine reicht ja auch wieder nicht, und Spieler mit einer Klasse, die Werder verstärken können, sind im Zweifel noch unbezahlbarer, wenn sie 28 bis 30 sindm als wenn sie noch als Talent gelten. Ab einem bestimmten Alter wird es dann wieder besser (über 30), aber da wird es vom Einzelfall abhängen. Zwar kosten diese Spieler vielleicht nicht so viel Ablöse, aber ob das Gehalt auch bezahlbarer wird, ist die zweite Frage.
Und auch die Chance auf eine Ablöse ist ein Faktor, da darf man sich nichts vormachen. Sicher hat sich Werders wirtschaftliche Situation verbessert, aber die Ansprüche sind ja auch gewachsen. So denke ich, dass Werder zumindest vorerst noch eine Art Ausbildungsverein bleiben wird, wenn auch auf hohem Niveau (für internationale Spitzenvereine) Spieler einer gewissen Qualität wird man nur dann bekommen, wenn man ihnen die Perspektive bietet, irgendwann zu einem solchen internationalen Spitzenclub gehen zu können. Und indem man dann Ablöse kassieren kann, ist es in gewisser Weise ein Geschäft zum gegenseitigen Vorteil.
Die Konzentration auf junge Spieler finde ich sportlich auch nicht immer von Vorteil, aber sie ist Werders wirtschaftlicher Lage geschuldet.

Was Petit betrifft, weiß ich nicht: Vielleicht hat Köln da gute Connections genutzt, denn es scheint mir schon ungewöhnlich, dass ein solcher Spieler zu einem BL-Aufsteiger geht. Auf der anderen Seite ist die Frage, ob Petit für Werder dieselbe Bedeutung haben würde wie für einen Verein wie Köln.


MFG dkbs
 
Ich denke mal, daß man KEINEN defensiven Mittelfeldspieler wollte, weil man da mit Vranjes, Niemeyer und Baumann gut besattelt ist.
Von daher mache ich mir keine sorgen darüber, daß Petit nicht bei uns spielt.
 
Da ist was dran. Irgendwann wär das schon wünschenswert, die Mannschaft auch mal durch den einen oder anderen "fertigen" Spieler zu ergänzen, der der Mannschaft in punkto Erfahrung helfen könnte.
Aber das Beispiel Pizarro zeigt auch, wie schwer das ist, wie schwer es für Werder ist, solche Leute nach Bremen zu lotsen. Erfahrung alleine reicht ja auch wieder nicht, und Spieler mit einer Klasse, die Werder verstärken können, sind im Zweifel noch unbezahlbarer, wenn sie 28 bis 30 sindm als wenn sie noch als Talent gelten. Ab einem bestimmten Alter wird es dann wieder besser (über 30), aber da wird es vom Einzelfall abhängen. Zwar kosten diese Spieler vielleicht nicht so viel Ablöse, aber ob das Gehalt auch bezahlbarer wird, ist die zweite Frage.
Und auch die Chance auf eine Ablöse ist ein Faktor, da darf man sich nichts vormachen. Sicher hat sich Werders wirtschaftliche Situation verbessert, aber die Ansprüche sind ja auch gewachsen. So denke ich, dass Werder zumindest vorerst noch eine Art Ausbildungsverein bleiben wird, wenn auch auf hohem Niveau (für internationale Spitzenvereine) Spieler einer gewissen Qualität wird man nur dann bekommen, wenn man ihnen die Perspektive bietet, irgendwann zu einem solchen internationalen Spitzenclub gehen zu können. Und indem man dann Ablöse kassieren kann, ist es in gewisser Weise ein Geschäft zum gegenseitigen Vorteil.
Die Konzentration auf junge Spieler finde ich sportlich auch nicht immer von Vorteil, aber sie ist Werders wirtschaftlicher Lage geschuldet.

Was Petit betrifft, weiß ich nicht: Vielleicht hat Köln da gute Connections genutzt, denn es scheint mir schon ungewöhnlich, dass ein solcher Spieler zu einem BL-Aufsteiger geht. Auf der anderen Seite ist die Frage, ob Petit für Werder dieselbe Bedeutung haben würde wie für einen Verein wie Köln.


MFG dkbs

Genau so ein Spieler wie Petit fehlt uns noch im Mittelfeld (er wäre ideal für unsere 6er Position gewesen)... Er ist international erfahren, hat über Jahre konstante und absolut überzeugende Leistungen bei Boavista als auch bei Benfica abgeliefert (die meisten werden ihn nur bei WM und EM gesehen haben), ist technisch gut, spielt wunderbare tödliche Pässe und schießt gute Freistöße... Ich mag seine körperbetonte und bissige Spielweise (ähnlich wie Frings)... Von der Qualität her ist er wesentlich stärker als ein Baumann, Vranjes oder Niemeyer... Von daher würde ich schon sagen, dass er dieselbe Bedeutung wie für Köln bei uns gehabt hätte... Bei solchen Spielern sollte man in Zukunft einfach zuschlagen... Dass ältere und gute Spieler nicht immer teuer sein müssen, hat man in diesem Fall gesehen... Für die 6er Position sollten wir in Zukunft lieber Geld für einen gestandenen Spieler als für ein junges Talent ausgeben... Ich wiederhole mich gerne: Von einem guten 6er profitiert auch der Defensivverbund, was uns auf alle Fälle gut tun würde... ;)
 
Man darf bei all den Diskussionen über Neuverpflichtungen aber auch nicht vergessen, dass ein Verein in der Mannschaft immer auch Identifikationsfiguren braucht.

Spieler, die lange beim Verein sind, die mit ihm gewachsen sind. Spieler, die am besten aus der Umgebung kommen, mit denen sich die Fans identifizieren können und Spieler, die sich auch mehr mit dem Verein Identifizieren, als es nun mal - naturgegeben - ausländische Speiler identifizieren.

Borowski, der 12 Jahre hier war, Baumann, der etliche Jahre hier spielt. Burdenski, Schaaf, Rehagel.

Das ist Geschichte und Historie. Gewachsene Strukturen, zu denen auch alt gediente Spieler gehören.

Vereine mit Tradition und gew. Strukuren, haben solche Spieler. Neue, aufstrebende Vereine müssen sich das erst über Jahre oder Jahrzehnte verdienen.

Man darf das bei Einkäufen nicht unterschätzen. Auch, wenn es darum geht gestandene Spieler, durch Neueinkäufe zu ersetzen, oder Neueinkäufe zu tätigen und sie dann Spielern aus der eigenen Nachwuchsarbeit vorzuziehen.

Also, der Ruf nach neuen Spielern muss m.A. nach auch aus diesem Blickwinkel betrachtet werden.

Gruß
D.A.
 
Das, was du beschreibst, ist eine veraltete romantische Vorstellung von Fußball, die es heutzutage so gut wie nicht mehr gibt (ob es gut oder nicht gut ist, sei mal dahingestellt)... Dafür ist das Fußballgeschäft viel zu schnelllebig geworden... Außerdem geht es um Geld, um sehr viel Geld... Kurz und knapp: Wenn die Leistung von einem Spieler nicht mehr stimmt, muss man sich eben Gedanken machen... Diese Spieler verdienen Millionen (lass es auch 800.000 Euro sein) und da langt ein gutes Spiel alle paar Wochen nun mal nicht... Das sollte man auch nicht vergessen... Für Experimente steht heutzutage zu viel Geld auf dem Spiel... Auch wenn ein Spieler schon seit etlichen Jahren im Verein ist, kann darauf keine Rücksicht genommen werden... Das war schon damals bei Andi Herzog nicht anders... Wenn ein Spieler bsp. ein besseres Angebot von einem anderen Club, wechselt er meistens - So ist das Geschäft...
 
Es gibt genug Gegenbeispiele das es doch das verklärte romantische noch gibt Milan und Real z.B. Das was Du sagst ist ein typisch deutsches Totschlargument mit Bild Niveau.Nur weil sich bisher kein deutscher Verein auch nicht der FCB mit so einer Gestaltung des Vereins in der hinsicht auseinandergesetzt hat. Siehe auch TV-Vermarktung. Wird ähnlich unreflektiert behandelt.
 
Das, was du beschreibst, ist eine veraltete romantische Vorstellung von Fußball, die es heutzutage so gut wie nicht mehr gibt (ob es gut oder nicht gut ist, sei mal dahingestellt)... Dafür ist das Fußballgeschäft viel zu schnelllebig geworden... Außerdem geht es um Geld, um sehr viel Geld... Kurz und knapp: Wenn die Leistung von einem Spieler nicht mehr stimmt, muss man sich eben Gedanken machen... Diese Spieler verdienen Millionen (lass es auch 800.000 Euro sein) und da langt ein gutes Spiel alle paar Wochen nun mal nicht... Das sollte man auch nicht vergessen... Für Experimente steht heutzutage zu viel Geld auf dem Spiel... Auch wenn ein Spieler schon seit etlichen Jahren im Verein ist, kann darauf keine Rücksicht genommen werden... Das war schon damals bei Andi Herzog nicht anders...

Mag sein, dass das veraltet und "romantisch" ist...

Dennoch: Die Platitüde vom "Geld schießt keine Tore" gilt zwar nicht grenzenlos, dennoch trifft sie oft zu. Warum, weil Eingekauft Spieler oft satt sind, nur der Kohle wegen wechseln u.s.w.

Der Identifikationsfaktor ist meiner Ansicht nach nicht zu unterschätzen. Auch das umfeld und eben die Struktur eines Vereins. Daraus erwächst auch, ob sich Spieler wohlfühlen, wie groß der Druck ist und ob sie ihr volles Leistungsvermögen abrufen können.

Die berühmten "Söldnermentalitäten" sind nicht umsonst in Verruf. Klar, so etwas gibt es immer wieder. Und, gute Spieler haben auch ihren Preis und um weiter zu kommen benötigt man auch Top-Leistungsträger, egal woher.

Aber man sollte ander Faktoren nicht ausser acht lassen. Und genau das macht das Management von unserem Verein. Geld ist das eine. Aber ohne Erfolg kein Geld. Und der Erfolg hat bekanntlich immer viele "Väter" ;)

Is ja auchn nur meine bescheiden Meinung.. aber für mich macht es auch aus, dass ich zu diesem Verein gekommen bin und nicht zum Beispiel zu Hertha BSC!

Gruß
D.A.
 
Wohin sollen Spieler bei Milan und Real auch bitte schön noch hinwechseln ?

Es ist doch klar das man für viel Geld bei denen bleibt anstatt eine Stufe niedriger zu wechseln
 
Spieler, die lange beim Verein sind, die mit ihm gewachsen sind. Spieler, die am besten aus der Umgebung kommen, mit denen sich die Fans identifizieren können und Spieler, die sich auch mehr mit dem Verein Identifizieren, als es nun mal - naturgegeben - ausländische Speiler identifizieren.

Das die Spieler aus der Region kommen ist IMHO vor allem für die Fans schön.

Gestandene Spieler halte ich aber auch für wichtig, weil sie den Verein
gut kennen und (so sollte es sein) das Spielsystems des Trainers
verinnerlicht haben.

Das eingespielte Team war in den letzten 5 Jahren außerdem eine
große Stärke Werders und dadurch, dass der Stamm der Mannschaft
erhalten blieb konnten auch Abgänge von Leistungsträgern
verkraftet werden.
 
Das ist ja schön und gut... Trotzdem kann man nicht immer die Abgänge mit der eigenen Jugend kompensieren... Auf der 6er Position besteht, wenn man ehrlich ist, schon lange Bedarf und dort wird ein Mann benötigt, der am besten internationale Erfahrung mitbringen sollte... Wie gesagt, unserer Defensive würde ein guter 6er gut tun... Im Moment sind wir durch mangelnde Spielordnung viel zu anfällig (Leider)...
 
Sagen wir es so (um des lieben Friedens willen :cool:):
Ein defensiver Mittelfeldspieler mit Erfahrung und hoher spielerischer Klasse würde Werder gut tun, weil die 6er Position eine ist, wo man im besten Fall die Defensive stabilisieren kann.
Allerdings ist dies eine Frage der Bezahlbarkeit und des Angebots.
Und Baumann ist mitnichten das Hauptproblem. Zwar kann man auf dieser Position der Defensivschwäche entgegenwirken. Aber zum einen tut Baumann dies, wenn er fit ist. Zum anderen ist ein einzelner auch überfordert, wenn die gesamte Defensivarbeit nicht funktioniert. Erst recht, wenn das Spielsystem gewisse Defensivlücken einkalkuliert. Ich denke, da würde mancher 6er "schlecht" aussehen, der jetzt wie eine Verstärkung wirkt, weil er bei defeniver ausgerichten Mannschaften spielt.
Und zuletzt ist es eine Frage der wirtschaftlich-sportlichen Abwägung: Sicher könnte man auf diversen Positionen einen teuren externen Neuzugang holen. Aber wenn man Alternativen hat und noch dazu ein Talent, auf das man baut, ist es nachvollziehbar, wenn man es vorerst so probiert. Das hat auch wenig mit antiquierter Romantik zu tun, denn eine solche Personalpolitik ist im Zweifel bares Geld wert. Einen Kader aus ausschließlich fertigen Neuzugängen dürfte sich Werder schlicht und einfach nicht leisten können.

Dass Werder auf dieser Position die Augen offen hält, scheint ja aber auch klar zu sein, wenn man das kolportierte Interesse an Ramires und vor einem Jahr Diarra sieht. Allein, weil Baumann verletzungsanfällig ist, nicht klar ist, wie lange er noch spielen wird und weil es anderseits naiv wäre. ausschließlich und bedingungslos auf Nachwuchsleute zu bauen.

MFG dkbs
 
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