FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Sicherlich sind Spiele gegen kleine Teams auch reizvoll und ich kann auch gut Eure Argumentation für die kleinen Länder verstehen, aber ich kann auch nachvollziehen wieso Hoeneß so etwas fordert.

Und gerade das kann ich nicht, weil diese dämliche Egoistensau nur das Wohl von Bayern am Herzen liegt, er dann aber so scheinheilig tut, als ginge es ihm dabei um Hamburg.

Reicht es denn nicht aus, wenn man die Vereinsmannschaften hat und deren Pokalwettbewerbe, wo ja öfter mal Klein gegen Groß spielt? Sollte die Nationalmannschaft nicht wirklich etwas besonderes sein, also so eine Art Feiertag bei ihren Spielen?

Und weil wir das große Deutschland sind, dürfen wir also anderen Ländern das Recht absprechen, dass sie gegen uns in der Qualifikation antreten? Wohl eher nicht.

Ich es nicht ein schlechtes Zeichen, wenn Fans wie ich (und ich bin da absolut kein Einzelfall) schon gar keine Spiele der Nationalmannschaft gegen Teams wie Aserbaidschan usw. mehr ansehen?

Da nimmst du dich und die anderen Fans wohl wichtiger als ihr seid.
 
Und gerade das kann ich nicht, weil diese dämliche Egoistensau nur das Wohl von Bayern am Herzen liegt, er dann aber so scheinheilig tut, als ginge es ihm dabei um Hamburg.

Sicherlich liegt ihm das Wohl des FC Bayern am Herzen, denn er arbeitet und lebt schließlich für diesen Verein. Dennoch halte ich es für falsch ihm da Scheinheiligkeit vorzuwerfen, denn Hoeneß kann ganz sicher nachvollziehen welche Belastung diese Verletzungen für den HSV haben werden.

Umgesetzt werden seine Forderungen sowieso nicht, da gerade Platini ja die kleinen Ländern und Vereine stärken will, aber dennoch gehört es zu einer demokratischen Diskussion dazu, wenn Meinungen unterschiedlicher Art gehört werden und auch geäußert werden können. Großklubs haben nun mal andere Interessen als kleine Klubs und erzähl mir nicht das die Kleinen nur an das Gemeinwohl denken. Die denken auch in erster Linien an sich selbst.

Und weil wir das große Deutschland sind, dürfen wir also anderen Ländern das Recht absprechen, dass sie gegen uns in der Qualifikation antreten? Wohl eher nicht.

Es würden doch gar nicht alle kleinen Nationen von einer Qualifikation gegen doe großen Nationen ausgeschlossen. Man würde nur die Anzahl der kleinen Nationen, die mit den Großen in einer Qualifikation spielen, reduzieren. Die Gruppen für eine Quali könnten dann verkleinert, die Qualität der Spiele gesteigert und die Belastung für die Spieler verringert werden.

Da nimmst du dich und die anderen Fans wohl wichtiger als ihr seid.
Sicherlich nicht. Jeder Fan ist gleich wichtig, aber die Entwicklung der Nationalmannschaft ist doch nicht positiv, wenn Fans gar nicht mehr einschalten.
 
Ich erlaube mir, darauf hinzuweisen, dass der angebliche Nichtskönner Klinsmann in der Vorsaison mit einer angeblich hervorragenden Truppe zum gleichen Zeitpunkt 3 Punkte mehr geholt hat als der gottgleiche van Gaal mit einer komischerweise um 75 Mio. € verstärkten Truppe.

Merkwürdigerweise war Hoeness, als Bayern sehr schlecht stand, für 2 Wochen ganz abgetaucht, nun taucht er wieder in jeder möglichen Fernsehsendung auf.

Und komischerweise fordert er wieder lautstark finanziell gleiche Bedingungen in der Champions Leaugue, merkwürdigerweise fordert er dies aber für die Bundesliga nicht, sondern will stattdessen trotz der horrenden Ungleichheit zu Gunsten seines Vereins immer höhere Anteile aus dem Fernsehtopf.

So wird der mir ursprünglich durchaus sympathische Verein Bayern München immer unsympathischer. Und offensichtlich geht dies auch anderen so.

Euagoras
 
Und komischerweise fordert er wieder lautstark finanziell gleiche Bedingungen in der Champions Leaugue, merkwürdigerweise fordert er dies aber für die Bundesliga nicht, sondern will stattdessen trotz der horrenden Ungleichheit zu Gunsten seines Vereins immer höhere Anteile aus dem Fernsehtopf.

In der Bundesliga herrschen doch die gleichen Regeln für alle Klubs. Finanziell gibt es da ganz klare Spielregeln und die TV-Einnahmen hängen von der Platzierung des Vereins in der Tabelle ab.

Noch "gleicher" könnte man die Bundesliga nur machen, indem man alle Einnahmen der Vereine, also auch Trikotsponsoring, Eintrittsgelder usw., in einen Topf wirft und durch die 18 Klubs teilt. Aber das kann nicht wirklich gewollt sein.

Die Champions-League wird dominiert von total verschuldeten Vereinen, so das gar keine finanzielle Chancengleichheit gegeben ist. Das ist doch eine völlig andere Regelung als in der Bundesliga. Die Bundesliga ist eine Liga und es gilt eine Regelung für alle Teams, während die CL eine Liga ist, nur das dort viele verschiedene Regelungen gelten.

Bevor man also solche Dinge krisitisiert, sollte man sich mal informieren. ;)
 
aber dennoch gehört es zu einer demokratischen Diskussion dazu, wenn Meinungen unterschiedlicher Art gehört werden und auch geäußert werden können.

Richtig, deswegen sage ich ja auch meine Meinung zu Hoeneß.

Großklubs haben nun mal andere Interessen als kleine Klubs und erzähl mir nicht das die Kleinen nur an das Gemeinwohl denken. Die denken auch in erster Linien an sich selbst.

Korrekt, aber deswegen gibt es ja die DFL, die dort eben ein Mittelmaß vorgibt, welches von Bayern (Hoeneß und Rummenigge) aber immer wieder kritisiert wird, weil die den Hals noch voller bekommen möchten.

Es würden doch gar nicht alle kleinen Nationen von einer Qualifikation gegen doe großen Nationen ausgeschlossen. Man würde nur die Anzahl der kleinen Nationen, die mit den Großen in einer Qualifikation spielen, reduzieren.

Das alleine reicht doch schon. Irgendwann ist auch mal gut mit Begrenzungen für die kleinen Länder. Und nur weil sich mal ein Spieler bei der Nationalmannschaft verletzt, muss jetzt wieder gemeckert werden. Sollten sich bei Bayern in den nächsten 2 Wochen 4 Spieler im Training verletzen, wird das wahrscheinlich auch ausgesetzt.

Sicherlich nicht. Jeder Fan ist gleich wichtig, aber die Entwicklung der Nationalmannschaft ist doch nicht positiv, wenn Fans gar nicht mehr einschalten.

Komisch, irgendwie sagen die Einschaltquoten da was anderes. Oder nimmst du dich jetzt doch wichtiger als du bist? :)
 
Die Bayern holen wohl einen weiteren strategischen Partner ins Boot.

Vom Spox-Tagesticker (die das wohl aus dem Express und dem Magazin "Sponsors" haben):

Obwohl der FC Bayern in diesem Sommer kräftig investierte, ist nun von Geldmangel keine Rede. Ganz im Gegenteil: Nach einer Finanzspritze sollen den Münchnern bald weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das berichtet der "Express". Der Rekordmeister will demnach 10 Prozent seiner Anteile verkaufen. Uli Hoeneß bestätigte bereits die Einbindung eines weiteren strategischen Partners. Wer das sein wird, ist noch nicht bekannt. Das Magazin "Sponsors" vermutet allerdings Audi hinter dem Deal.
 
Na ja, die bekommen das Geld nicht geschenkt, sondern verkaufen etwas dafür.

Wenn ich auf mein Haus eine Hypothek in Höhe von zehn Prozent des Wertes aufnehme und dafür Bargeld bekomme bin ich nicht reicher als vorher. Wenn ich das tue, obwohl ich noch genügend Geld auf dem Girokonto habe ist das eine Entscheidung, die wirtschaftlich nicht unbedingt klug ist.
 
Na ja, die bekommen das Geld nicht geschenkt, sondern verkaufen etwas dafür.

Wenn ich auf mein Haus eine Hypothek in Höhe von zehn Prozent des Wertes aufnehme und dafür Bargeld bekomme bin ich nicht reicher als vorher. Wenn ich das tue, obwohl ich noch genügend Geld auf dem Girokonto habe ist das eine Entscheidung, die wirtschaftlich nicht unbedingt klug ist.

Völlig richtig. Volkswagen hat angesichts des leeren Festgeldkontos einer- und Sehnsucht nach internationaler Anerkennung andererseits seine Chance gewittert, sich beim FC Bayern einzukaufen. Mit dem Geld könnten die Münchner international viel bewegen und erreichen, aber schon 1/5 des Unternehmens wäre in fremden Händen und die Industriegiganten werden ihre Anteile nicht mehr zurück geben, der FC Bayern ist für sie ein schöner Werbeträger.
 
Die Champions-League wird dominiert von total verschuldeten Vereinen, so das gar keine finanzielle Chancengleichheit gegeben ist. Das ist doch eine völlig andere Regelung als in der Bundesliga. Die Bundesliga ist eine Liga und es gilt eine Regelung für alle Teams, während die CL eine Liga ist, nur das dort viele verschiedene Regelungen gelten.

Bevor man also solche Dinge krisitisiert, sollte man sich mal informieren. ;)

Und bevor man solche Dinge als Argument anführt, sollte man mal einige Minuten darüber nachdenken. ;)

Was Du anführst ist für den FCB nämlich keine Problem aus der Liga oder den TV-Einnahmen, sondern liegt an den unterschiedlichen Lizensierungspraktiken in Europa und an der nicht einheitlichen steuerlichen Bewertung von Fussballspielern. Hinzukommt noch, dass Vereine wie Chelsea, Inter oder ManCity milliardenschwere Mäzen im Rücken haben, die den Vereinen auch dann diese Transfers ermöglicht hätten, wenn man nur 1 € durch die TV-Verträge eingenommen hätte.

Das Problem für die Bayern (weil Du sie ja explizit ansprichst, es aber auch für den Rest der Liga gilt) besteht also aus externen Gründen, die man nur dann lösen kann, wenn man

a) Mäzen und Investoren im Fussball verbietet, egal ob sie öffentlich oder indierekt handeln

b) ein einheitliches verbindlichen Lizensierungsverfahren in der Uefa einführt, dass alle Verstöße gleich ahndet, egal ob der Verein Real Madrid oder VfL Bochum heisst.

c) strikte Gehaltsobergrenzen definiert und festlegt und Umschiffung dieser Grenzen massiv bestraft, z. B. durch mehrjährige Transfersperren oder CL-Ausschluss.

d) für Fussballer eine einheitliche Besteuerung innerhalb der EU festlegen würde.

Da aber keine dieser Lösung nach EU-Recht umzusetzen sind, Stichwort "Freizügigkeit", bliebe nur eine freiwillige Vereinbarung als Gentleman's Agreement, welches aber auf tönernden Füßen stünde, da irgendwann ein aufstrebender neureicher Klub dagegen verstoßen wird und dann alles wieder von vorn beginnt.

Deshablb sollte der FCB sich mit der gegebenen Situation abfinden, denn zu ändern ist sie nicht.

By the way finde ich es schon recht heuchlerisch und bizarr, dass UH sich über mangelnde Chancen beschwert, obwohl er doch in den letzten drei Jahren 150 Millionen in neue Stars investieren konnte, wodurch der FCB sicher unter den Top-5 bei Transferausgaben rangiert und er nur deshalb jammert, weil seine Bayern trotz dieser Investitionen international versagt haben. Barca hat sicher nicht die CL gewonnen, weil sie das meiste Geld für Spieler ausgegeben haben. Von den Top-10 in Europa hat man dort wahrscheinlich sogar mit am "wenigsten" ausgegeben und trotzdem eine Gigantentruppe zusammen gehabt, die 2009 den Titel holen konnte.
 
Und bevor man solche Dinge als Argument anführt, sollte man mal einige Minuten darüber nachdenken. ;)

Das Prinzip des Nachdenkens gilt aber auch für dich. ;)

Ich bin mit deinen Punkten durchaus einverstanden und sehe die Geschichte ebenso, wobei ich nicht glaube das man das alles einfach stillschweigend hinnehmen, nur weil es nicht zu ändern ist.

Allerdings ist es ein riesiger Unterschied ob ich wie in der Bundesliga im besten Fall, also Platz 1, ca. 30 Millionen Euro an TV-Geldern bekomme oder ob ich garantierte 60 Millionen Euro bekomme, denn so viel Geld bekommt jeder Verein in der Premier League als garantierte Summe. Schauen wir uns mal Spanien an, dann fällt auf das Barca und Real so ca. 150 Millionen Euro an TV-Geldern bekommen. Das macht pro Jahr 120 Millionen Euro mehr als der Meiser der Bundesliga bekommt. Ist Dir klar was Bayern mit 120 Millionen Euro mehr pro Jahr so alles machen könnte? Hoeneß und Rummenigge selbst beziffern den Wert des FC Bayern bei einer Eigenvermarktung auf etwas mehr als 100 Millionen Euro. Somit verliert Bayern München jedes Jahr 70 Millionen Euro durch die Zentralvermarktung und mit diesen 70 Millionen ließe sich einiges anstellen.

Wenn du von unterschiedlichen Lizenzierungspraktiken in Europa sprichst und den nicht einheitlichen Steuersystemen, dann solltest du dir nochmals durchlesen was ich geschrieben habe. Ich habe genau diese Dinge gemeint als ich schrieb: "Die Bundesliga ist eine Liga und es gilt eine Regelung für alle Teams, während die CL eine Liga ist, nur das dort viele verschiedene Regelungen gelten."
 
In der Bundesliga herrschen doch die gleichen Regeln für alle Klubs. Finanziell gibt es da ganz klare Spielregeln und die TV-Einnahmen hängen von der Platzierung des Vereins in der Tabelle ab.

Noch "gleicher" könnte man die Bundesliga nur machen, indem man alle Einnahmen der Vereine, also auch Trikotsponsoring, Eintrittsgelder usw., in einen Topf wirft und durch die 18 Klubs teilt. Aber das kann nicht wirklich gewollt sein.

Die Champions-League wird dominiert von total verschuldeten Vereinen, so das gar keine finanzielle Chancengleichheit gegeben ist. Das ist doch eine völlig andere Regelung als in der Bundesliga. Die Bundesliga ist eine Liga und es gilt eine Regelung für alle Teams, während die CL eine Liga ist, nur das dort viele verschiedene Regelungen gelten.

Das ist ja auch eine durchaus richtige Beschreibung des "Ist-Zustandes".
Aber genau das ist doch das scheinheilige daran.

In Sachen Championsleague beklagt man sich immer wieder über die Chancen-Ungleichheit. Das ist an sich auch völlig okay.

In der Bundesliga ist, wie du richtig geschrieben hast, diese Chancengleichheit durchaus gegeben. Hier beschwert man sich aber genau darüber. Man will mehr Geld.

Wie kann ich also einerseits an einer Stelle Chancengleichheit einfordern, während ich genau diese an anderer Stelle "abschaffen" möchte, ohne in den Verdacht zu geraten Scheinheilig zu sein?

Natürlich geht es den Bayern da nur um den eigenen Vorteil. Das ist doch offensichtlich.
 
Das Prinzip des Nachdenkens gilt aber auch für dich. ;)

Ich bin mit deinen Punkten durchaus einverstanden und sehe die Geschichte ebenso, wobei ich nicht glaube das man das alles einfach stillschweigend hinnehmen, nur weil es nicht zu ändern ist.

Allerdings ist es ein riesiger Unterschied ob ich wie in der Bundesliga im besten Fall, also Platz 1, ca. 30 Millionen Euro an TV-Geldern bekomme oder ob ich garantierte 60 Millionen Euro bekomme, denn so viel Geld bekommt jeder Verein in der Premier League als garantierte Summe. Schauen wir uns mal Spanien an, dann fällt auf das Barca und Real so ca. 150 Millionen Euro an TV-Geldern bekommen. Das macht pro Jahr 120 Millionen Euro mehr als der Meiser der Bundesliga bekommt. Ist Dir klar was Bayern mit 120 Millionen Euro mehr pro Jahr so alles machen könnte? Hoeneß und Rummenigge selbst beziffern den Wert des FC Bayern bei einer Eigenvermarktung auf etwas mehr als 100 Millionen Euro. Somit verliert Bayern München jedes Jahr 70 Millionen Euro durch die Zentralvermarktung und mit diesen 70 Millionen ließe sich einiges anstellen.

Wenn du von unterschiedlichen Lizenzierungspraktiken in Europa sprichst und den nicht einheitlichen Steuersystemen, dann solltest du dir nochmals durchlesen was ich geschrieben habe. Ich habe genau diese Dinge gemeint als ich schrieb: "Die Bundesliga ist eine Liga und es gilt eine Regelung für alle Teams, während die CL eine Liga ist, nur das dort viele verschiedene Regelungen gelten."

Dass Du das bereits erwähnt hattest, habe ich gelesen und auch nicht widersprochen. Habe die wahren Gründe des aktuellen Missstand nur noch mal dezidiert aufgeführt, um zu zeigen, dass die Wurzel des Übels nicht in BuLi liegt, sondern in den Ländern, in denen unfaire Bedingungen geschaffen werden.

Die Formel "BuLi gleiche Bedingungen für alle = CL ebenfalls gleiche Bedingungen für alle" ist leider falsch, da hier einmal eine national Liga steht und dem gegenüber ein Zusammenschluss von Vereinen aus verschiedenen Ländern und Staaten. Da jedes Land jedoch seine eigenen Regeln hat kann man z. B. die Engländer, Spanier oder Italiener nicht dazu zwingen, die Regel aus Deutschland zu übernehmen.

Die Uefa könnte natürlich sowas als Bedingung für die Teilnahme an der CL machen, aber dann würden die Topklubs innerhalb von wenigen Wochen eine eigene CL auf die Beine stellen und die Uefa könnte nichts dagegen unternehmen. In der Formel 1 ist die FIA auch eingeknickt mit den sinnvollen Forderungen, als die Teams eine eigene Rennserie gründen wollten.

Würde es soweit kommen und Real, ManU, Chelsea, Arsenal, Liverpool, Barca, Milan, Inter oder Juve würden mit einer solchen Idee ankommen und es auch ernsthaft so meinen, dann wäre der FCB im Übrigen auch sofort dabei, will man nicht international in die Bedeutungslosigkeit abdriften.

Da einzige probate Mittel, um sich international mit der BuLi wieder an die Spitze zu nähern, ist die Abschaffung der 50+1 Regel und sich ebenfalls Investoren im großen Stil ins Boot zu holen. Es stehen genügend Investoren bereit, die sofort bei Bayern, Werder, Dortmund oder Schalke einsteigen würden und die durchaus seriöse Absichten hätten. Da dieses aber noch größtenteils abgelehnt wird, muss man die Dinge so nehmen wie sie sind.

Zu den angeblichen 100 Millionen wäre nur soviel gesagt, dass die Bayern sich mit einer dezentralen Vermarktung ins eigene Bein schiessen würden, da die anderen Vereine deutlich weniger Einnahmen generieren würden, was dann dazu führt, dass das Niveau der Liga sinkt und damit das Interesse an der BuLi, was sich letztlich dann auch in den sinkenden Einnahmen der dezentralen Vermarktung bei den Bayern bemerkbar machen würde.

Ausserdem müssten die Bayern 1,0 - 1,5 Millionen Abos verkaufen, um überhaupt die ominösen 100 Millionen zu erzielen, schliesslich entstünden nicht unerhebliche Produktions- und andere Kosten, die auch gedeckt werden müssen. Bei der allgemeinen Pay-TV-Unlust in Deutschland eher unwahrscheinlich. Daher führen Hoeness und Rummenigge seit Jahren eine irreale Phantomdiskussion.
 
Gilgalad, du verschweigst aber leider, dass der FC Bayern viel höhere Sponsoreneinnahmen hat als richtige europäische Topklubs. Beim Umsatz liegt Bayern auf Platz 3 der Welt. Ihr seid also richtig reich und gebt das Geld ja auch aus. Ich weiß nicht, wie ihr euch immer beschweren könnt.

Wenn in der Bundesliga Chancengleichheit herrschen würde, würde der FC Bayern wahrscheinlich absteigen, denn das Geld was ihr teilweise verballert könnte auch durch höhere TV-Einnahmen nie eingenommen werden. Also hört endlich auf zu jammern und überlegt euch, ob eure Doppelmoral nicht vielleicht ein Grund dafür ist, dass euch außer Premiere und ein paar Erfolgsfans keiner mag.
 
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