Spieltagsthread - SC Freiburg - SV Werder Bremen (1. Spieltag)

Gratulation, da waren einige mit 4:0 nicht weit entfernt.

Aber nicht überraschend,
dass nach so einem Ergebnis die Enttäuschung und Emotionalität hoch ist.
Aber Polemik ist ebenso uninteressant.
Nur weil man unterstellt,
es wäre konzeptlos und falsch,
geschmückt mit historischen Anekdoten,
bleiben es doch polemische emotionale Aufgeregtheiten
mit dem Ziel sich aufzuregen.
Man suche nach einem Anlaß, könnte man meinen.

Zum Spiel:
Da muss mehr kommen.
Es passte alles überhaupt nicht,
Ausfall,
Standardtor mit fehlender Zuordnung, oder fehlender Eingespieltheit oder fehlender Spielpraxis,
er war nicht da.
Glückstor,
Kontertor,
kleinlicht pfeifender Schiedsrichter,
der alles pfiff, was fiel.

Neue Spieler, die noch Zeit brauchen.

Die Einwechselungen lassen hoffen,
dennoch
schwarzer Tag.
 
Nee, wer erinnert sich denn an Spieler von Freiburg aus deren goldener Zeit, die ja seit ein paar Jahren ist.
Wir hatten hier Weltstars, die haben Günther, Höfler, Kübler und so Raketen.
Na und ? Meinst du in Dortmund,Mainz, Freiburg,Augsburg,Leipzig interessiert das irgendeine Sau ,das wir mal Stars wie Diego,Pizarro,Micoud usw hatten ?
Ist Vergangenheit und kommt nicht mehr. Alle unter 25 kennen die gar nicht mehr und ist für andere Fans auch völlig egal.
Ist so als würde man in Italien sagen : das römische Reich war mal ne Weltmacht.
Eintracht Braunschweig war auch mal deutscher Meister. Haben die deswegen mehr Relevanz als Hoffenheim oder Freiburg ?


Wir haben Tradition ,die Erfolge verblassen mit jedem Jahr und das einzige Pfund was Werder hat ist noch die große Fanbase.
In den letzten 20 Jahren hat Werder mit Ausnahme von einem DFB Pokal nix mehr gerissen und selbst der ist schon vergraut.

Dein MSV - die Zebras waren auch Bundesligisten,hatten bekannte Spieler.Heute ist man froh wieder in Liga 3 zu sein.

Wir gurken nur noch unten rum und über kurz oder lang kann / wird das schiefgehen.
Und andere Mannschaften werden nun europäische Geschichten schreiben
 
Glückwunsch zum Einstieg!
Und ja, es war ein Fehlstart und viele Dinge müssen noch zusammenlaufen!

Aber prognostisch gesehen wird vorhergesagt (Fachleute), dass der Geilste Verein der Welt um den Abstieg spielen wird!
Ich bin mal gespannt, obs so sein wird…der erste PflasterStein ist zumindest gesetzt, für den Abstiegsweg!
 
Leute, Leute, ihr solltet euch wirklich mal von eurem Anspruchsdenken verabschieden. Wenn mittlerweile schon in Deutschland jede/r "mitgenommen" werden muss, ob er/sie etwas leistet oder nicht - egal; wenn niemand "zurückgelassen" werden darf, dann passt Werder doch ganz wunderbar mit dem Bundestrend zusammen.

Keiner ist schlecht, jeder darf mal spielen. Kritik = Diskriminierung. Immer schön die Köpfe tätscheln: "Hattu feiiiiiiin gemacht".

Bitte einfach mehr den olympischen Gedanken in die Köpfe lassen:
"Dabei sein ist alles!"
 
Leute, Leute, ihr solltet euch wirklich mal von eurem Anspruchsdenken verabschieden. Wenn mittlerweile schon in Deutschland jede/r "mitgenommen" werden muss, ob er/sie etwas leistet oder nicht - egal; wenn niemand "zurückgelassen" werden darf, dann passt Werder doch ganz wunderbar mit dem Bundestrend zusammen.

Keiner ist schlecht, jeder darf mal spielen. Kritik = Diskriminierung. Immer schön die Köpfe tätscheln: "Hattu feiiiiiiin gemacht".

Bitte einfach mehr den olympischen Gedanken in die Köpfe lassen:
"Dabei sein ist alles!"
Wenn wir so weitermachen, ist es aber ganz schnell vorbei mit dem "Dabeisein".
 
Leute, Leute, ihr solltet euch wirklich mal von eurem Anspruchsdenken verabschieden. Wenn mittlerweile schon in Deutschland jede/r "mitgenommen" werden muss, ob er/sie etwas leistet oder nicht - egal; wenn niemand "zurückgelassen" werden darf, dann passt Werder doch ganz wunderbar mit dem Bundestrend zusammen.

Keiner ist schlecht, jeder darf mal spielen. Kritik = Diskriminierung. Immer schön die Köpfe tätscheln: "Hattu feiiiiiiin gemacht".

Bitte einfach mehr den olympischen Gedanken in die Köpfe lassen:
"Dabei sein ist alles!"
Bist du es Merz? Diese Takes sind bei ihm schon schwer zu ertragen, aber sie werden auch nicht richtiger, wenn du sie aufgreifst.
 
Na zumindest geht Werder mit großen Schritten in die Richtung mit dem Schild "Uninteressant".
Der SC Freiburg wird vermutlich nie einen wichtigen Titel gewinnen oder eine bemerkenswerte Fanszene haben. Aber am Ende machen sie viel richtig und deren Fans müssen sich nicht über Probleme wie die unseren (wo soll ich anfangen?) aufregen. Wichtig aber, dort scheint es Jahr für Jahr einen Plan zu geben, von dem Werder so weit entfernt ist, wie Deutschland von einem EM/WM- Titel. Also so konzeptionslos wie Werder die letzten ?- Jahre agiert, das schmerzt schon, wenn man weiß, wo sie mal gestanden haben. Auch wenn dort nicht alles Gold war bzw. da die Fehlerkette schon eingeleitet wurde.
Die Krönung war, dass man 2 Wochen (!) vor Saisonbeginn nicht wusste, welche Art von Stürmer gebraucht wird. Wenn ich das nicht so gelesen hätte, müsste man das erfinden. Eine derartige fahrlässige Arbeitsweise gibt es nicht mal in der KK.
Ergo: Werder ist noch interessanter als Freiburg. Aber nur weil der Verein das Beispiel für Plan/Konzeptionslosigkeit ist.
Werder, die graue Maus mit Tendenz in Richtung Bedeutungslosigkeit.
Sehe ich sehr ähnlich.

Vor allem muss man sich irgendwann eingestehen, dass Werder nicht mehr nur vorübergehend eine graue Maus ist. Sportlich wie wirtschaftlich bewegt sich der Verein seit rund anderthalb Jahrzehnten in diesem bedenklichen Ist-Zustand. Und damit dauert diese Phase inzwischen weitaus länger als die für Werder so trüben 1970er-Jahre.

Was mich fast noch mehr irritiert, ist, wie manche Verantwortliche und Fans den Eindruck vermitteln, gedanklich offenbar immer noch von den 80ern bis in die 2000er Jahren zu zehren. Das war eine verdammt geile, erfolgreiche Zeit. Viele von uns haben sich in jenen Jahren mit größtem Vergnügen über HSV-Fans und Anhänger anderer ehemals erfolgreicher Vereine lustig gemacht, die bei jeder Gelegenheit mit „Früher waren wir mal …“ ankamen. Heute wirkt es bei Teilen unserer eigenen Anhängerschaft nicht viel anders.

Natürlich kann und darf man auf diese großen Werder-Jahre zurückblicken und stolz darauf sein. Aber Tradition ersetzt kein Konzept und vergangener Erfolg ist kein Zukunftsplan. Geschweige denn ein erfolgsversprechender Zukunftsplan. Wenn man seit 15 Jahren sportlich und wirtschaftlich bestenfalls stagniert und dabei noch immer vom früheren Glanz lebt, sollte man vielleicht weniger darüber reden, wo Werder einmal stand, und mehr darüber, wo der Verein eigentlich hin will. Bzw. wie und warum er auf dem Weg dorthin sich kontinuierlich selbst im Weg steht.

Und genau deshalb trifft der Vergleich mit Freiburg leider einen wunden Punkt: Es geht gar nicht darum, dass Freiburg größere Titel gewinnt oder die spannendere Fanszene hat. Es geht darum, dass dort seit Jahren der Eindruck eines klaren Plans mit zielführender Umsetzung besteht. Bei Werder dagegen muss man sich inzwischen schon fragen, ob überhaupt noch jemand weiß, wo sich der Weg in die richtige Richtung befindet.

„Graue Maus mit Tendenz zur Bedeutungslosigkeit“ klingt hart. Aber nach rund anderthalb Jahrzehnten des - von einzelnen Ausrutschern nach oben abgesehen - sportlichen und wirtschaftlichen Dahindarbens ist das leider eine zutreffende Zustandsbeschreibung.
 
Die Rückholaktion von Füllkrug zeigt doch auch, dass wir in der Vergangenheit leben. Ja, ist ne romantische Geschichte und der Fußballromantiker in mir mag das auch irgendwie. Aber sind wir ehrlich: Fußball ist knallhartes Business und da versagt Werder, weil wir in erster Linie neben dem Platz absolut Kreisligareif aufgestellt sind.

Da müsste seit Jahren mal feucht durchgewischt werden - mit nem Wasserwerfer. Aber es passiert nix, folgerichtig unsere Situation und die Ergebnisse.

Ich guck Werder eigentlich auch nur noch aus Tradition, Spaß macht das schon lange nicht mehr und es fehlt nicht mehr viel und ich kehre Fußball komplett den Rücken. Egal auf welcher Ebene, alles nur noch Frust.
 
Anfang vom Ende war der unsägliche Stadionumbau, der 0 Mehrwert gebracht hat und anstatt damals auf ein nachhaltiges Jugendkonzept zu setzen, Geld in Wesley, Arnsutovoc und Elia zu stecken..achja Ekici auch..da war die Kohle weg..als man dann ein bisschen wieder hatte wurde das Geld in Bittencourt, Füllkrug , osako , Sahun und Toprak gesteckt mit Abstieg.plus Corona...und seit Wiederaufstieg hatte man zu Beginn zwar eine Truppe die ok war aber keine großen Mehrwertspieler..
Ach, es wurden bei der Kaderplanung einfach viel zu viele Fehler gemacht.

Natürlich gab es irgendwann auch den Stadionumbau. Aber, wo will man da anfangen? Man könnte die Schuld dem DFB zuschieben, weil der Bremen zur WM 2006 nicht berücksichtigt hat. Aber, selbst wenn, Kaiserslautern hat gezeigt, dass man sich auch mit WM-Berücksichtigung verheben kann.

Ich glaube, dass Werders Personalkonzept, die Kaderplanung, seit Jahren scheitert. Auf "abgehalfterte Stars" zu setzen, ist überholt. Viele "Stars" sind heute satt, müde, unmotiviert. Die Burgsmüllers, Allofs', Micouds, Piarros gehen heute lieber nach Saudi Arabien, als sich für Werder im Exidtenzkampf den Hintern aufzureissen.

Werder proklamiert für sich, ein Ausbildungsverein zu sein. Die ausgebildeten Spieler schaffen es aber zu selten in die 1. Mannschaft, bzw. die fähigsten werden vorher verliehen, verkauft oder irgendwie ausgebremst.

Verheissungsvolle Spieler aus der 2. Liga, wie Futkeu, Lidberg, Baur, werden ignoriert, bzw. gegenüber einem 33 jährigen Füllkrug "ausgemustert". Womöglich weil die Werder-DNA fehlt?

Wo ist die Kreativität bei Transfers? Womöglich ist Reis so etwas, ggf. Chuki?
Sich auf einen oder mehrere Glückstreffer am Deadline Day zu verlassen, ist äusserst fahrlässig. Auf Leihen zu setzen, hat nichts, aber auch gar nichts von Nachhaltigkeit und Wertschöpfung.

Unter Fritz fallen wir bei Transfers gefühlt von einer Verlegenheit in die nächste. Das kann aus meiner Sicht nicht gutgehen.
 
Die Rückholaktion von Füllkrug zeigt doch auch, dass wir in der Vergangenheit leben. Ja, ist ne romantische Geschichte und der Fußballromantiker in mir mag das auch irgendwie. Aber sind wir ehrlich: Fußball ist knallhartes Business und da versagt Werder, weil wir in erster Linie neben dem Platz absolut Kreisligareif aufgestellt sind.

Da müsste seit Jahren mal feucht durchgewischt werden - mit nem Wasserwerfer. Aber es passiert nix, folgerichtig unsere Situation und die Ergebnisse.

Ich guck Werder eigentlich auch nur noch aus Tradition, Spaß macht das schon lange nicht mehr und es fehlt nicht mehr viel und ich kehre Fußball komplett den Rücken. Egal auf welcher Ebene, alles nur noch Frust.
Ich finde den Füllkrug Transfer abseits der Romantik eine nachvollziehbare Geschichte. Es gibt aktuell viel Potential, aber wenig Erfahrung. Füllkrug selber hat die wirtschaftliche und sportliche Situation von Werder in der Vorstellung ganz gut beschrieben. Er hat es besser erkannt als viele Fans. Für Werder war die letzte Saison abgesehen von der Platzierung eine gute Saison. Wenn sowas öfter gelingen sollte (Werte generieren aber die Klasse halten), dann hat der Verein in naher Zukunft deutlich mehr Möglichkeiten. Den Plan kann man erkennen, ob er gelingen wird, werden wir sehen. Ole wollte den Weg mit Werder nicht gehen und für Werder war der Weg von Ole wirtschaftlich zu riskant.
 
Back
Top