Romano Schmid (Frosinone Calcio)

dann hätten wir letztes Jahr aber ein fettes plus

Wir sollten uns an die paar Fakten halten, die wir durch Aussagen von Fritz bzw. des Vereins wirklich kennen:

Stand Mai 26: GJ25/26 zu dem Zeitpunkt ca. 5 Millionen im Minus
Aussage Fritz 25: Benötigt wird pro GJ ein Überschuss von ca. 7 Millionen (jetzt vlt. etwas weniger, weil die Gehaltsstruktur sich geändert hat

Damit wäre die Ausgangslage Stand Mai 26:
12 Millionen werden benötigt, um die selbstgesteckten Ziele für 25/26 zu erreichen.
Gehen wir mal wegen dem Abgang von Großverdienern von 10 Millionen aus.

Transfer Mio spült 12 Millionen in die Kasse.
Jahresabschluss 25/26 also knapp plus 2 Millionen - das deckt sich mit den Presseberichten, man habe das GJ mit einem leichten Plus abgeschlossen.

Dann haben wir in 26/27 Ausgaben für Hein und Wojcek von 6 Millionen. Die zweite Rate von Mbangula 2,5 Millionen.
Nehmen wir an, der notwendige Transferüberschuss liegt wieder bei 5 Millionen.
Dann starten wir in 26/27 mit einem Minus von 13,5 Millionen.

Der Verkauf von Schmid bringt uns 8,5 Millionen.

Dann wären wir jetzt bei ungefähr 5 Millionen die uns noch fehlen.

Wenn man jetzt sagt, die 5 Millionen Überschuss holen wir uns erst zum Ende des GJ 26/27 durch Wertsteigerungen/Verkäufe, haben wir ein freies Investitionsvolumen von 2 Millionen Euro (den Überschuss aus 26/27).
 
Tatsache ist, das Werder jede Saison bezogen auf die Umsatzerlöse 20 % durch Transfereinnahmen decken muss, was in etwa dem Bundesligadurchschnitt (21 %)( entspricht. In der Saison 24/25 wurden keine Transfererlöse erzielt und erst durch den Verkauf von Mio Backhaus (25/26) konnte der Jahresabschluss zum 30.06.2026 gerettet werden. Die Transfereinnahmen lagen bei 8,5 Mio ohne Backhaus und entsprachen zu diesem Zeitpunkt einem Fehlbetrag von 2,2 Mio wenn man die Ausgaben bis dahin (Ende 2025) berücksichtigt.

Die Transfereinahmen entsprachen somit zum 30.06.2026 den geforderten 20 % vom Gesamtumsatz. Der hohe Verlustvortrag (Ansammlung der Verluste der Vorjahre) konnte vermutlich (die Gesamtumsätze liegen ja noch nicht vor) verringert werden, was auch zwingend notwendig ist. Wäre 2024 nicht die Kapitalrücklage um 38 Mio erhöht worden (Baumann & Co.), hätte man vermutlich bereits letzte Saison über ein Insolvenzverfahren nachdenken müssen.

Also, 20 % Transfereinnahmen zum Gesamtumsatz müssen realisiert werden. Nimmt man die 143 Mio Gesamtumsatz, entspräche das ungefähr 26 Mio. Transfererlöse. Keine kleine Nummer für einen Verein wie Werder, der gerade einmal 1/3 davon durch Schmid erzielt haben dürfte.
 
Dann haben wir in 26/27 Ausgaben für Hein und Wojcek von 6 Millionen. Die zweite Rate von Mbangula 2,5 Millionen.
Da wären wir dann wieder bei der Frage, wie Mbangula verbucht wird/wurde. Sind diese 2,5 Mio. Rate (dachte es wären 2) denn wirklich relevant, wenn im letzten GJ Mbangula als Komplettposten bereits als Gesamtschuld verbucht wurde? Wird doch dann nur verschoben durch die Rate - weniger Schulden, aber auch weniger auf dem Konto. Wie ich mir das mit meiner Laien-Buchhaltung noch herleite.
 
Da wären wir dann wieder bei der Frage, wie Mbangula verbucht wird/wurde. Sind diese 2,5 Mio. Rate (dachte es wären 2) denn wirklich relevant, wenn im letzten GJ Mbangula als Komplettposten bereits als Gesamtschuld verbucht wurde? Wird doch dann nur verschoben durch die Rate - weniger Schulden, aber auch weniger auf dem Konto. Wie ich mir das mit meiner Laien-Buchhaltung noch herleite.

10 Millionen geteilt durch 4 Jahre = 2,5 Millione/Jahr

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in den minus 5 vom Mai die 10 Millionen von Mb schon drin waren. Das würde ja bedeuten, dass wir ohne den Mb-Kauf mit keinen Verkäufen im Sommer 25 und Winter 26 und zwei Trainern ein Plus von 5 Millionen erwirtschaftet hätten.
 
10 Millionen geteilt durch 4 Jahre = 2,5 Millione/Jahr

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in den minus 5 vom Mai die 10 Millionen von Mb schon drin waren. Das würde ja bedeuten, dass wir ohne den Mb-Kauf mit keinen Verkäufen im Sommer 25 und Winter 26 und zwei Trainern ein Plus von 5 Millionen erwirtschaftet hätten.
Das sind genau die Fragen, die ich mir da stelle. Rein logisch betrachtet, wenn ich mir ein Auto auf Raten kaufe, dann hab ich doch nicht jeden Monat 500€ Schulden, sondern habe eine Gesamtschuld von x0000€, die ich nach und nach abzahle.
Warum also sollte eine Gesamtschuld von 10 Mio.€ dann auf 4*2,5 Mio. aufgeteilt werden, nur weil sie in Raten bezahlt wird?

Aber ich bin auch kein Buchhalter. Ich habe keine Ahnung, ob sowas üblich ist oder nicht.
 
10 Millionen geteilt durch 4 Jahre = 2,5 Millione/Jahr

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in den minus 5 vom Mai die 10 Millionen von Mb schon drin waren. Das würde ja bedeuten, dass wir ohne den Mb-Kauf mit keinen Verkäufen im Sommer 25 und Winter 26 und zwei Trainern ein Plus von 5 Millionen erwirtschaftet hätten.
Keine verkäufe? Zetti, Ducksch, leihe Kownacki, Ablöse für Ole, Ausbildungsentschädigung Woltemade, da will ich doch hoffen das dann 5 Mio hängen geblieben wären.
 
Jeder Spieler wird in der Bilanz zu seinem Kaufpreis aktiviert. Die bilanzielle Gegenposition hängt davon ab, ob man entweder direkt alles zahlt, oder teilweise oder erst nach ein paar Jahren (kommt auf den Vertrag an).

Wenn man das Geld hat und die Zinsen niedrig sind, würde einfach das eigene Bankkonto belastet (nennt man Aktivtausch in der Bilanz)

Wenn man das Geld nicht hat und einen Kredit bei der Bank aufnehmen muss, wird daraus eine Verbindlichkeit.

Das hatte bis hierhin (Ausnahme Zinsen für den Kredit) keine Auswirkung auf das Ergebnis des Vereins.

Jeder Spieler der in der Bilanz steht wird über seine Vertragsdauer "abgeschrieben" und somit das Ergebnis über die Laufzeit gemindert.

Ob eine Rate über diese Vertragsdauer hinausgeht hat keine Auswirkung auf das Ergebnis.

Wenn der Spieler also 10 Mio. kostet, eine Vertragsdauer von 3 Jahren hat, dann wird dieser über 3 Jahre (3,3333 Mio) abgeschrieben, was das Gesamtergebnis mindert.

Wenn die Zahlungen nun über 4 Jahre erfolgen (länger als die Vertragslaufzeit), dann fließt nur Geld (Zinsen natürlich auch), hat aber keine Auswirkung auf das Ergebnis vom Verein (rein bilanzielle Transaktionen).
 
Jeder Spieler wird in der Bilanz zu seinem Kaufpreis aktiviert. Die bilanzielle Gegenposition hängt davon ab, ob man entweder direkt alles zahlt, oder teilweise oder erst nach ein paar Jahren (kommt auf den Vertrag an).

Wenn man das Geld hat und die Zinsen niedrig sind, würde einfach das eigene Bankkonto belastet (nennt man Aktivtausch in der Bilanz)

Wenn man das Geld nicht hat und einen Kredit bei der Bank aufnehmen muss, wird daraus eine Verbindlichkeit.

Das hatte bis hierhin (Ausnahme Zinsen für den Kredit) keine Auswirkung auf das Ergebnis des Vereins.

Jeder Spieler der in der Bilanz steht wird über seine Vertragsdauer "abgeschrieben" und somit das Ergebnis über die Laufzeit gemindert.

Ob eine Rate über diese Vertragsdauer hinausgeht hat keine Auswirkung auf das Ergebnis.

Wenn der Spieler also 10 Mio. kostet, eine Vertragsdauer von 3 Jahren hat, dann wird dieser über 3 Jahre (3,3333 Mio) abgeschrieben, was das Gesamtergebnis mindert.

Wenn die Zahlungen nun über 4 Jahre erfolgen (länger als die Vertragslaufzeit), dann fließt nur Geld (Zinsen natürlich auch), hat aber keine Auswirkung auf das Ergebnis vom Verein (rein bilanzielle Transaktionen).
Hier würde ich dir tatsächlich mal zustimmen. Genauso hab ich mir das auch gedacht.
 
Was aber auch am Ende egal ist. Selbst wenn man die 2,5 Millionen aus der Rechnung für 26/27 rausnimmt, bleibt als Ergebnis Stand heute ein Fehl-Betrag von 2,5 Millionen um die Vereins-Vorgaben zu erreichen.

Sprich Investitionen sind ohne weitere Abgänge ein hohes Risiko, denn man müsste dann im laufenden Geschäftsjar die noch fehlenden 2,5 Millionen plus die neuen Ausgaben die jetzt noch kommen wieder reinholen.

Und da wir sehen, wie begehrt unsere Spieler sind, hab ich da wenig Hoffnung.
 
Wozu die Polemik? War eine einfache Frage und eine einfache Antwort. Transferplus etwa 12-14. Dass das total ungenau ist, sollte jedem klar sein.
Ich finds halt einfach witzig, dass die Ausgaben die Werder ja hat und die Zille ein ums andere Mal erwähnt hat, einfach ausgeblendet werden.

Wenn du dich wegen so nem post von mir angegriffen fühlst, kann ich dir aber auch nicht helfen.
 
Wäre halt nur mal interessant, wenn man über reale Zahlen sprechen würde

Meine Aufstellung ist somziemlich das realste wo wir dran kommen, da diese Zahlen (bis auf meine Anpassung der notwendigen Überschüsse) vom Verein oder der dem Verein nahestehenden Presse kommen.

Wenn wir tatsächlich derzeit einen Überschuss im Bereich zwischen 12 und 16 Millionen hätten, wäre man schon längst auf dem Transfermarkt aktiv geworden, statt den Saisonstart durch Untätigkeit zu gefährden.

Wenn man den Verein seriös in stabiles Fahrwasser bringen möchte, dürfte man jetzt eigentlich garnichts mehr kaufen und muss dann im Sommer 27 vor Ende des GJ die großen Verkaufserlöse einfahren.

Jeder Euro den man heute ausgibt, ist ein russisch Roulette mit 5 bestückten Kammern eines 6-Schuß-Revolvers.
 
Wenn wir tatsächlich derzeit einen Überschuss im Bereich zwischen 12 und 16 Millionen hätten, wäre man schon längst auf dem Transfermarkt aktiv geworden, statt den Saisonstart durch Untätigkeit zu gefährden.
Das glaube ich auch nicht. Aber wenn wir bisher nur 4 hatten, dann macht es Sinn, dass nicht viel passiert ist. Jetzt wären es dann knapp 12. Viel kann man damit aber auch nicht machen.
 
Wo bitte sollte ein Überschuss herkommen, Werder schleppt immer noch einen Verlustvortrag mit sich herum. Das Jahresergebnis 2025/2026 dürfte neutral sein, wozu noch der Verkauf von Mio Backhaus geholfen haben dürfte. Nicht vergessen, dass das Pokalaus und das Abschiedsspiel für Diego mit ca. 6,1 Mio zum Vorjahr fehlen, was erheblich auf die Umsätze gedrückt hat.

Selbst der Verkauf von Schmid hat die Situation nicht etwa verbessert, sondern nach Abzug von ca. 6,7 Mio Transferausgaben, nur geglättet. Alle Hoffnungen liegen nun auf Coulibaly und möglichst viele Pokalrunde die man übersteht.

Es gibt nichts auszugeben !
 
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