Prolog:
Ich beabsichtige eine Beiträge zu diesem Thema in den nächsten Tagen zu erstellen. Es geht um den (angeblich)
Menschgemachten Klimawandel, der auch der Grund dafür ist, weshalb eine De-Industrialisierung ungekannten Ausmaßes gerade stattfindet und entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen wird.
Der Namensgeber des Threads hätte es nicht besser ausdrücken können, es handelt sich um politische Interessen mit der man das Thema "Klima" instrumentalisiert und leichtgläubige Menschen in irrationale Panikzustände versetzt. Wenn man sich mit verängstigten/besorgten Menschen über "das Klima" unterhält kann man leicht feststellen, dass selbst elementares Grundwissen über die Definition von Wetter, Witterung und Klima nicht vorhanden ist und vielfach nicht für notwendig empfunden wird.
Es wird wärmer, es wird kälter, das Klima verändert sich, auf diese einfache Formel lässt sich das (Un-)Wissen vieler Menschen reduzieren und diese merken nicht einmal, dass über die letzten 60 Jahre die mediale Marschrichtung immer wieder geändert, die prognostizierten Horrorszenarien der Realität angepasst und die Bezeichnungen modifiziert wurden.
Von Global Warming (1961), Klimakrise, Klimawandel hin zu Klimaerwärmung, gerade so wie das Vokabular passend für das Narrativ gemacht werden musste.
Beispiele gefällig, bitte schön:
Die „Eiszeit“-Prognose von 1974
So titelte der Spiegel 1974, dass die
Katastrophe auf Raten - DER SPIEGEL 33/1974 käme, eine neue
Eiszeit stand plötzlich im Raum
Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs -- ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.
...weiter aus dem Text...
Anlaß zu derart beklemmenden Mutmaßungen gaben nicht so sehr die Prognosen aus der meteorologischen Alltagspraxis. Obwohl die Wetterbeobachter inzwischen weltweit über etwa 15 000 bodenständige oder schwimmende Kontrollstationen und dazu über ein halbes Dutzend erdumkreisender Wetter-Satelliten verfügen, sind die sogenannten Kurzfristler unter den Wetterforschern bis heute kaum imstande, auch nur das Wetter von übermorgen halbwegs exakt vorauszusagen.
Das „Klimakatastrophe“-Cover von 1986
Ein weiteres oft zitiertes Bild stammt aus dem Jahr 1986. Die Titelseite zeigte den Kölner Dom, der zur Hälfte im Wasser steht, mit der Schlagzeile „
DIE KLIMAKATASTROPHE“. Der begleitende Artikel malte ein Szenario für das Jahr 2040 aus, in dem Städte wie Hamburg, London und New York bereits überflutet seien. Der Meeresspiegel ist seit 1986 tatsächlich gestiegen (ca. 10 cm), aber bei weitem nicht in dem Ausmaß, dass deutsche Großstädte bereits unter Wasser stünden
Der Originalartikel ist leider hinter einer Paywall, aber wieder titelte "Der Spiegel" in einem Alarmismus,
Die Klima-Katastrophe sei nun da, 45 Jahre später steht der Kölner Dom jedoch weiterhin vollkommen unberührt von diesen Vorhersagen, nur das man nun zukünftig Eintritt verlangen möchte, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich könnte noch ein Dutzend weiterer dieser Beispiele liefern, belasse es aber zunächst dabei und stelle mir dennoch die Frage wie es sein kann, dass die Welt eine Umweltzerstörende Katastrophe (Klimawandel) heraufziehen sieht, während gleichzeitig die politischen Akteure zu akzeptieren scheinen das ...
1.
Jedes Jahr am COP (Weltklimakonferenz) 50.000 - 90.000 Menschen teilnehmen. Zuletzt in Dubai COP28 (2023) 85.000 Teilnehmer, Baku COP29 (2024) 56.000 Teilnehmer und COP30 Belém (2025) 56.000 Teilnehmer. Diese riesige Menschenmasse nimmt nicht etwa an einer Videokonferenz teil, sondern reisen in diese Länder mit Flugzeugen (zumeist Privatfliegern) und Schiffen, um sich über das Klima zu unterhalten.
Für die COP30 in Belém wurde die Avenida Liberdade, eine 13 Kilometer lange vierspurige Schnellstraße, mitten durch ein Schutzgebiet im Amazonas-Regenwald gebaut. Dafür mussten bereits zehntausende Bäume auf einer Länge von über 13 Kilometern gerodet werden, was die Zerstörung von rund 68 Hektar Wald und die Abholzung von Açaí-Palmen zur Folge hatte.
2.
Wenn man sich den leider schon seit 4 Jahren dauernden Ukraine-Krieg ansieht, dann sind allein an Klimaschäden 312 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente (Stand Ende 2025) entstanden. Das entspricht ungefähr der Hälfte der jährlichen Emissionen Deutschlands, einer (noch) der größten Wirtschaftsnationen der Welt.
Weshalb wir immer mehr aufgerüstet, weitere Sanktionen gegen Russland verhängt, anstelle sich anzunähern und für Frieden zu sorgen. Wenn man von den vielen Menschenopfern einmal absieht, so scheint niemand wirklich an einer Lösung im Sinne der "Klimarettung" interessiert zu sein.
3.
Die Sprengung der Nordstream Pipeline hat ungefähr 485.000 Tonnen Methan freigesetzt. Da Methan über einen Zeitraum von 20 Jahren etwa 80-mal wirksamer ist als CO₂, entspricht dies je nach Berechnungsmodell (20-Jahres- vs. 100-Jahres-Horizont) unterschiedlichen CO₂-Äquivalenten (Schätzungen gehen von 28 Millionen Tonnen aus). Niemand scheint sich ernsthaft hierfür zu interessieren, alles durch Menschen verursacht, aber unter den Teppich gekehrt.
Auch diese Beispiele könnte ich endlos weiterführen, es soll lediglich zeigen, wie wenig der Klimaschutz berücksichtigt wird, wenn es um globale respektive regionale Machtinteressen geht. Als nächstes werde ich die Vorgeschichte näher darlegen, wie und wann das Klimanarrativ erdacht wurde und sich ganz besonders aktuell bemerkbar macht.