Daniel Thioune (Cheftrainer)

Moin Trainer, wer auch immer sich den Angsthasen Matchplan mit dieser besch... 3er Kette in einem Samstag Nachmittag Heimspiel bei traumhaften Wetter im Weserstadion ausgedacht hat, grrrrrr....

...macht die 3er Kette in Ausnahmen mal Auswärts gegen Top 3 Clubs um einen Punkt zu ermauern, aber doch nicht in einem Spiel wo wir Zuhause mit einem Heimsieg eigentlich alles klar machen können, bitte, bitte, NIE WIEDER.

Aber, Danke, dass du dann aus der Erkenntnis der ersten Halbzeit diesen dreifachen Wechsel direkt in der Pause auf Offensive vorgenommen hast.

Dieses Spiel haben wir in der ersten Halbzeit durch diesen erneut unnötigen Matchplan verloren, das war echt Mist und hoffentlich ab jetzt das letzte Mal, dass ich diesen Mist in einem Heimspiel im Weserstadion sehen muss für die Zukunft.

Völlig hausgemachte und erneut völlig unnötige Niederlage zu einem ganz blöden Zeitpunkt.
Thioune hat das heute ausführlich erklärt was der Plan war ( Claude Maurice aus dem Spiel nehmen ), kann man in der Stube nachlesen.

Ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Wenn du jeglichen Einsatz vermissen lässt , den Gegenspielern Freiräume bietest,Flanken,Pässe,Ecken alle nicht ankommen ,wirst du nix gewinnen - egal mit welchem System..

Wir sind ja gut gestartet,aber nach dem 0 : 1 war irgendwie der Stecker gezogen..Und keiner konnte sich das erklären.
Und merkwürdig, bei den Frauen lief das genauso !!! Da sagte der Reporter, die Werder Frauen wirken merkwürdig platt - nach 20 Minuten !

Hat da jemand den gesamten Wasservorrat und isotonische Getränke mit Schlafmitteln versetzt ??
Verschwörungstheorie aus..
 
Zuletzt bearbeitet:
Und merkwürdig, bei den Frauen lief das genauso !!! Da sagte der Reporter, die Werder Frauen wirken metkwürdig platt - nach 20 Minuten !

Hat da jemand den gesamten Wasservorrat und isotonische Getränke mit Schlafmitteln versetzt ??
Verschwörungstheorie aus..
In Köln ist es gefühlt 10 Grad wärmer - Das ist Wüste ggü. Bremen.
Und Sauerstoff gibts da nicht in der Luft.
 
Thioune hat das heute ausführlich erklärt was der Plan war ( Claude Maurice aus dem Spiel nehmen ), kann man in der Stube nachlesen.

Ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Wenn du jeglichen Einsatz vermissen lässt , den Gegenspielern Freiräume bietest,Flanken,Pässe,Ecken alle nicht ankommen ,wirst du nix gewinnen - egal mit welchem System..

Wir sind ja gut gestartet,aber nach dem 0 : 1 war irgendwie der Stecker gezogen..Und keiner konnte sich das erklären.
Und merkwürdig, bei den Frauen lief das genauso !!! Da sagte der Reporter, die Werder Frauen wirken metkwürdig platt - nach 20 Minuten !

Hat da jemand den gesamten Wasservorrat und isotonische Getränke mit Schlafmitteln versetzt ??
Verschwörungstheorie aus..

War schon sehr beängstigend gestern. Nach dem 0-1 war das Spiel quasi gelaufen.

Es scheint an der Einstellung der Spieler zu liegen, das man nach einen Rückstand, keinen Willen mehr zeigt.

In der zweiten Halbzeit gab es ein paar Szenen, da hätte man den Ball, im Nähe des Strafraums des Gegners, nicht einfach hergeben müssen, wenn die Spieler da ein paar extra Meter gelaufen wären.
 
War ja auch dafür, dass Horst Steffen gehen muss. Aber am Ende war es vielleicht doch die falsche Entscheidung perspektivisch gesehen. Schlechter würden wir vermutlich auch nicht da stehen. Bin echt skeptisch, was nächste Saison kommt.
What? Mit Steffen wären wir wohl jetzt schon abgestiegen, den hat doch keiner mehr ernst genommen. Seit dem HSV- Spiel war er so ziemlich die lameste duck, die die Liga je gesehen hat. Ob Thioune jetzt so der burner ist sei mal dahingestellt.
 
Findest du? Für mich ist das wie Tag und Nacht.

Klar, oberflächlich betrachtet haben wir immer noch ein Sturm-Problem und auch hin und wieder Aussetzer in der Abwehr. Das ist jedoch auch nicht so schnell lösbar.

Aber Laufwege, Passspiel, Selbstvertrauen im Team, all das ist um Längen besser als unter Steffen. Wir spielen mehr und bessere Chancen heraus.
Und die Mannschaft ist wieder besser gelaunt, weil Aufstellungen, Positionen und taktische Entscheidungen nachvollziehbar sind. Vor allem auch das 4:3:3 ist eine Bereicherung.
Spieler wie Lynen und Stage sind wieder mehr oder weniger in alter Form.


Ich weiß noch nicht, wo ich Daniel Thioune einordnen soll. Das kann ich wohl erst nach der Sommervorbereitung. Steffen war für mich unterirdisch. Jetzt sind wir halt erstmal wieder auf einem Normalniveau.
Du meinst. wie die Testspiele verlaufen sind und/oder welche neuen Spieler sich Thioune und Fritz bis zum Ende der Sommertransferperiode geholt haben?
 
What? Mit Steffen wären wir wohl jetzt schon abgestiegen, den hat doch keiner mehr ernst genommen. Seit dem HSV- Spiel war er so ziemlich die lameste duck, die die Liga je gesehen hat. Ob Thioune jetzt so der burner ist sei mal dahingestellt.
Ich finde es ist jetzt noch schwer ,Thioune richtig zu beurteilen
Er übernahm eine tote Mannschaft ohne Option auf Verpflichtungen in der WP und musste mot dem Leben, was da war...Hinzu kamen die zig Verletzungen..er hatte keine Vorbereitung ..Es scheint zumindest für den Klassenerhalt zu erreichen..Deswegen hat er auch.mMn eine Vorbereitung plus die ersten Spiele für eine faire Beurteilung verdient .

Ich finde schon, dass die Verpflichtung.von Steffen unter den Rahmenbedingungen der größte Fehler war..Hätte man einen Trainer geholt,.der zumindest in der Vorbereitung darauf aufgebaut hätte, was die aktuellen Spieler zum damaligen Zeitpunkt so konnten, wäre die Nicht Stürmer Verpflichtung zwar immer noch ein großer Fehler gewesen,.Dennoch denke ich, dass man weniger Schwierigkeiten gehabt hätte als so.
 

Quelle: Deichstube

Zumindestens wird nicht mehr relativiert, wie die letzten zehn Jahre, das sich die Balken biegen und es ist Tenor in Presse und beim Trainer das die Mannschaft nicht alles gegeben hat. Mini kleiner Fortschritt. Und jetzt haben sie mächtig intern gesprochen. Und Thioune ist angeblich laut geworden. Ist ja total abgefahren .....
Nur weiß Thioune nicht, das das keine Eintagsfliege war, sondern am Vereinsklima liegt und auch schon vor ihm seit 10 Jahren solche Auftritte nicht nur regelmäßig, nein überwiegend sind. Diese Auftritte sind Vereins DNA. Wir kommen noch nicht mal in 50% unserer Heimspiele ans Leistungslimit. Er tappt genau in die gleiche Falle wie alle seine Vorgänger. Er kriegt das Versprechen das man ohne Ende zu ihm hält (was aber nicht klappt wie wir diese Saison gesehen haben), deshalb gibt er sich zufrieden, das der Verein nichts sagt und kein durchgängiges Anspruchsdenken hat. Er versucht es selbst zu regeln. Es wird genau so enden wie immer ... er wird fliegen, weil der Verein außer das leere Versprechen, das man zu ihm hält, nichts weiter dafür tun wird, das die Spieler so etwas wie Orientierung und Anspruchsdenken vom Verein kriegen .... sie werden weiterhin keine Ziele oberhalb Klassenerhalt ausgeben und jede Schlechtleistung unkommentiert lassen, um Ihre eigenen Stühle zu retten .... es wird so laufen wie immer .... er tut mir ein bißchen leid. Wieder ein Trainer, der so dankbar ist Bundesliga zu trainieren, das er erst spät schnallen wird, das er hier nichts fordern darf und keinerlei Unterstützung Richtung Erfolgsdenken bekommt .....
 

Quelle: Deichstube

Zumindestens wird nicht mehr relativiert, wie die letzten zehn Jahre, das sich die Balken biegen und es ist Tenor in Presse und beim Trainer das die Mannschaft nicht alles gegeben hat. Mini kleiner Fortschritt. Und jetzt haben sie mächtig intern gesprochen. Und Thioune ist angeblich laut geworden. Ist ja total abgefahren .....
Nur weiß Thioune nicht, das das keine Eintagsfliege war, sondern am Vereinsklima liegt und auch schon vor ihm seit 10 Jahren solche Auftritte nicht nur regelmäßig, nein überwiegend sind. Diese Auftritte sind Vereins DNA. Wir kommen noch nicht mal in 50% unserer Heimspiele ans Leistungslimit. Er tappt genau in die gleiche Falle wie alle seine Vorgänger. Er kriegt das Versprechen das man ohne Ende zu ihm hält (was aber nicht klappt wie wir diese Saison gesehen haben), deshalb gibt er sich zufrieden, das der Verein nichts sagt und kein durchgängiges Anspruchsdenken hat. Er versucht es selbst zu regeln. Es wird genau so enden wie immer ... er wird fliegen, weil der Verein außer das leere Versprechen, das man zu ihm hält, nichts weiter dafür tun wird, das die Spieler so etwas wie Orientierung und Anspruchsdenken vom Verein kriegen .... sie werden weiterhin keine Ziele oberhalb Klassenerhalt ausgeben und jede Schlechtleistung unkommentiert lassen, um Ihre eigenen Stühle zu retten .... es wird so laufen wie immer .... er tut mir ein bißchen leid. Wieder ein Trainer, der so dankbar ist Bundesliga zu trainieren, das er erst spät schnallen wird, das er hier nichts fordern darf und keinerlei Unterstützung Richtung Erfolgsdenken bekommt .....
So ist das .Erstmal Klasse halten,und wenn das gelingt dann ist das nichtmal eigene Leistung sondern anderen zu verdanken .
Dann wird ein großer Umbruch kommen und nach diesem Jahr wird das Ziel nächstes Jahr sein,nicht wieder solange im Abstiegskampf zu stecken.

Es ehrt Daniel die Verantwortung zu übernehmen., dabei sollte sich zunächst fast jeder Spieler erstmal selber hinterfragen.
 
So ist das .Erstmal Klasse halten,und wenn das gelingt dann ist das nichtmal eigene Leistung sondern anderen zu verdanken .
Dann wird ein großer Umbruch kommen und nach diesem Jahr wird das Ziel nächstes Jahr sein,nicht wieder solange im Abstiegskampf zu stecken.

Es ehrt Daniel die Verantwortung zu übernehmen., dabei sollte sich zunächst fast jeder Spieler erstmal selber hinterfragen.

Als DT hier übernommen hat, war der Klassenerhalt in Großer Gefahr und trotzdem hatten wir es selbst in der Hand diesen Vorzeitig zu schaffen.

Wenn DT es hinbekommen hätte, das alle Spieler mit voller Überzeugung an den Frühzeitigen Klassenerhalt zu arbeiten und das die Spieler bei jedem Spiel mit 100 % Einstellung gehen, wären wir auch durch.

Selbstverständlich muss sich auch jeder einzelne Spieler hinterfragen ob man immer mit der Richtigen Einstellung in die Spiele gegangen sind. Spieler und Trainer sind hier zu gleichen Teilen in Verantwortung.
 
Warum gerade seit dem HSV- Spiel und nicht einem anderen Spiel?
Die Frage war zwar nicht an mich, aber ich trage ja gerne mal was ungefragt bei ... ich hatte seit 45 Jahren zum ersten mal den Eindruck das Werder im Derby nicht alles gegeben hat. Eine Wiedergutmachung danach Fehlanzeige. Der Knackpunkt für mich war auch das Derby ... und die Verunsicherung danach. Da stand für mich fest das die Philosophie und der Charakter von HS nicht resilient sind. Man mußte mit dem Schlimnsten rechnen ... die Entlassung war folge- und richtig.
 

Quelle: Deichstube

Zumindestens wird nicht mehr relativiert, wie die letzten zehn Jahre, das sich die Balken biegen und es ist Tenor in Presse und beim Trainer das die Mannschaft nicht alles gegeben hat. Mini kleiner Fortschritt. Und jetzt haben sie mächtig intern gesprochen. Und Thioune ist angeblich laut geworden. Ist ja total abgefahren .....
Nur weiß Thioune nicht, das das keine Eintagsfliege war, sondern am Vereinsklima liegt und auch schon vor ihm seit 10 Jahren solche Auftritte nicht nur regelmäßig, nein überwiegend sind. Diese Auftritte sind Vereins DNA. Wir kommen noch nicht mal in 50% unserer Heimspiele ans Leistungslimit. Er tappt genau in die gleiche Falle wie alle seine Vorgänger. Er kriegt das Versprechen das man ohne Ende zu ihm hält (was aber nicht klappt wie wir diese Saison gesehen haben), deshalb gibt er sich zufrieden, das der Verein nichts sagt und kein durchgängiges Anspruchsdenken hat. Er versucht es selbst zu regeln. Es wird genau so enden wie immer ... er wird fliegen, weil der Verein außer das leere Versprechen, das man zu ihm hält, nichts weiter dafür tun wird, das die Spieler so etwas wie Orientierung und Anspruchsdenken vom Verein kriegen .... sie werden weiterhin keine Ziele oberhalb Klassenerhalt ausgeben und jede Schlechtleistung unkommentiert lassen, um Ihre eigenen Stühle zu retten .... es wird so laufen wie immer .... er tut mir ein bißchen leid. Wieder ein Trainer, der so dankbar ist Bundesliga zu trainieren, das er erst spät schnallen wird, das er hier nichts fordern darf und keinerlei Unterstützung Richtung Erfolgsdenken bekommt .....
Man könnte es fast schon als Fortschritt verbuchen: Endlich wird nicht mehr reflexartig relativiert, beschönigt und weichgespült, bis von der Kritik nichts mehr übrig ist. Dass jetzt sowohl in der Presse als auch vom Trainer klar benannt wird, dass die Mannschaft nicht alles gegeben hat, ist – ja – ein mini kleiner Schritt in die richtige Richtung. Aber eben auch nur das: ein Mini-Schritt. Kein Befreiungsschlag, kein Kulturwandel, sondern eher das Eingeständnis, dass man die Realität nicht länger komplett ignorieren kann. Garniert mit der Äußerung über eine interne Aussprache, bei der
Daniel Thioune sei „laut geworden“

Das soll jetzt Eindruck machen?

Mitnichten. Denn das wirkt eher wie ein symbolischer Donnerschlag, der nach außen verkauft wird, aber intern längst verpufft ist. Sofern dieser intern überhaupt jemals existierte. Denn Formulierungen wie "Das darf uns nicht passieren", die auch im Nachklang des Spiels am Samstag zu vernehmen waren, hatte es in den letzten 10 Jahren dutzendfach gegeben: mit anderen Trainern, anderen Spielern und zwei unterschiedlichen sportlichen Geschäftsführern. Die Resultate waren jedoch stets dieselben: ein kurzes Aufflackern von Einsicht, bis nur kurz danach der nächste lethargische Auftritt folgte.

Damit wurde und wird das eigentliche Problem konsequent ausgeblendet. Es geht eben nicht um eine Eintagsfliege oder einen einmaligen Ausrutscher. Wer die letzten zehn Jahre bei Werder Bremen verfolgt hat, weiß: Diese Spiele sind, wie du korrekt geschrieben, ein Teil der Werder-DNA geworden, welche u.a. durch Wegducken, fehlendem Aufbäumen und Selbstzufriedenheit gedeihen konnte. Und somit zu einem strukturellen Problem wurde, welches sich nicht mal eben mit einem lauteren Ton in der Kabine oder einer Krisensitzung am Montagmorgen beheben lässt. Dafür bedarf es schonungsloser Analysen und, wenn erforderlich, auch unbequeme Entscheidungen auf allen Ebenen; sportlich, personell und vor allem in den Führungsebenen; denn dort liegt die Verantwortung, bei Herausforderungen und Problemen so gegenzusteuern, dass diese nicht strukturell werden und somit den aus vielen Zahnrädern bestehenden Betrieb überwuchern und somit lähmen.

Diese Gremien bei Werder, also Aufsichtsrat und Vorstand, hatten mehr als genug Zeit, diese Entwicklung zu erkennen und gegenzusteuern. Zehn Jahre sind im Profifußball eine Ewigkeit. Wenn sich in diesem Zeitraum ein Muster nicht nur einschleicht, sondern verfestigt, dann ist das kein Betriebsunfall mehr. Sondern ein Führungsversagen, welches sich nicht mit kosmetischen Maßnahmen beheben lässt, sondern nur mit einem grundlegenden Kulturwandel - beginnend in den obersten Hierarchien!
 
Was soll Thioune anderes machen als Klartext reden ?
Für die ganzen Mißstände die es schon länger gibt kann er nix.
Hast Recht , messen kann man ihn nach einer kompletten Saison , er hatte klar den Auftrag den Abstieg zu vermeiden , dass wird ihm sicher auch gelingen . Mehr als Platz 15 wird nur nicht dabei herausspringen . Aber mehr wurde nach HS auch nicht erwartet , um bei der Realität zu bleiben .Nun kann man hoffen , dass das Geld was in die Verkäufe geht , mal Sinnvoll ausgegeben wird , nur da habe ich so meine Zweifel .
Wenn ich höre das ein Füllkrug ein Thema sein soll , dann stäuben mir schon die Nackenhaare . Aber " kaputte " Spieler zu holen da sind die Verantwortlichen um CF ja ganz groß drin . Glücklicher Weise wird es wohl am Gehalt scheitern .
 
Man könnte es fast schon als Fortschritt verbuchen: Endlich wird nicht mehr reflexartig relativiert, beschönigt und weichgespült, bis von der Kritik nichts mehr übrig ist. Dass jetzt sowohl in der Presse als auch vom Trainer klar benannt wird, dass die Mannschaft nicht alles gegeben hat, ist – ja – ein mini kleiner Schritt in die richtige Richtung. Aber eben auch nur das: ein Mini-Schritt. Kein Befreiungsschlag, kein Kulturwandel, sondern eher das Eingeständnis, dass man die Realität nicht länger komplett ignorieren kann. Garniert mit der Äußerung über eine interne Aussprache, bei der
Daniel Thioune sei „laut geworden“

Das soll jetzt Eindruck machen?

Mitnichten. Denn das wirkt eher wie ein symbolischer Donnerschlag, der nach außen verkauft wird, aber intern längst verpufft ist. Sofern dieser intern überhaupt jemals existierte. Denn Formulierungen wie "Das darf uns nicht passieren", die auch im Nachklang des Spiels am Samstag zu vernehmen waren, hatte es in den letzten 10 Jahren dutzendfach gegeben: mit anderen Trainern, anderen Spielern und zwei unterschiedlichen sportlichen Geschäftsführern. Die Resultate waren jedoch stets dieselben: ein kurzes Aufflackern von Einsicht, bis nur kurz danach der nächste lethargische Auftritt folgte.

Damit wurde und wird das eigentliche Problem konsequent ausgeblendet. Es geht eben nicht um eine Eintagsfliege oder einen einmaligen Ausrutscher. Wer die letzten zehn Jahre bei Werder Bremen verfolgt hat, weiß: Diese Spiele sind, wie du korrekt geschrieben, ein Teil der Werder-DNA geworden, welche u.a. durch Wegducken, fehlendem Aufbäumen und Selbstzufriedenheit gedeihen konnte. Und somit zu einem strukturellen Problem wurde, welches sich nicht mal eben mit einem lauteren Ton in der Kabine oder einer Krisensitzung am Montagmorgen beheben lässt. Dafür bedarf es schonungsloser Analysen und, wenn erforderlich, auch unbequeme Entscheidungen auf allen Ebenen; sportlich, personell und vor allem in den Führungsebenen; denn dort liegt die Verantwortung, bei Herausforderungen und Problemen so gegenzusteuern, dass diese nicht strukturell werden und somit den aus vielen Zahnrädern bestehenden Betrieb überwuchern und somit lähmen.

Diese Gremien bei Werder, also Aufsichtsrat und Vorstand, hatten mehr als genug Zeit, diese Entwicklung zu erkennen und gegenzusteuern. Zehn Jahre sind im Profifußball eine Ewigkeit. Wenn sich in diesem Zeitraum ein Muster nicht nur einschleicht, sondern verfestigt, dann ist das kein Betriebsunfall mehr. Sondern ein Führungsversagen, welches sich nicht mit kosmetischen Maßnahmen beheben lässt, sondern nur mit einem grundlegenden Kulturwandel - beginnend in den obersten Hierarchien!

Wieder sehr treffend, aber auch, wie du schon schreibst nichts Neues.

Deichstube:
Tacheles am Tag danach: Bei Werder wird kontrovers über den Augsburg-Auftritt diskutiert.

Ich frage mich was es da kontrovers zu diskutieren gibt! Damit beginnt eigentlich schon im Kern die Relativierung.

Wie von dir angesprochen, haben diese Missstände ihren Ursprung in der Vereinsführung und auch der Vereinsphilosophie.
Während die meisten Aufsichtsräte der Vereine externe Experten hinzuzieht, suhlt sich Werder in teilweise inkompetenten Saft.
Durchaus fähige und kompetente AR müssen sich von Leuten wie HHG, auch Plaat deckeln lassen.
Wenn ich als Unternehmen/AR eine Kompetenz nicht besitze oder sie mich nicht ausreichend weiter bringt, muss diese eben
hinzufügen.
Der Profifussball ist heute so Komplex da geht es teilweise nur mit Experten. Besonders bei der Investorensuche, strukturellen Neuordnungen
und strategischer Ausrichtung, aber auch bei sportlichen oder auch rechtlichen Entscheidungen sind Strategieberater durchaus sinnvoll.
Diese Berater haben nichts mit Spielerberateragenturen zu tun.
Hier ist mMn Werder sehr schlecht aufgestellt, inklusive einer sportlichen Beratung.

Zu deinem letzten Absatz:
Ist es ein Führungsversagen oder eher ein bewusstes Herbeiführen von Strukturen, um Macht zu bündeln? Ist es nicht eher wie ein
Parteiengebilde zu sehen? Alle stehen in einer gewissen Abhängigkeit vom "Puppenspieler".
 
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