Spieltagsthread (31. Spieltag): VfB Stuttgart - SV Werder Bremen

Das war Dein Post zu JN worauf ich zuerst reagiert habe. Bitte makiere mir den Teil, wo Du anhand von Argumenten zu erklären versuchst?
Dann fragst Du nach meinen fehlenden "sachlichen Argumenten" und fängst im nächsten Absatz an eins aufzugreifen, aber nuja jedem seine Wahrnehmung.

Ja, mein erster Beitrag war emotional und eher unsachlich. Aber mit Argumenten meinte ich meinen Beitrag #311- den du mit „ist mir Bohne“ abgetan hast ; ). Da hätte ich deinen jetzigen Beitrag als Entgegnung besser gefunden.

Ich bin generell kein ständiger Njinmah-Kritiker, ich glaube du wirst da relativ wenig von mir zu dem Thema hier finden. Und ich stimme dir mit seinen ersten drei Aktionen (in meiner Wahrnehmung kann ich mich an einen Sprint direkt nach seiner Einwechslung erinnern wo ich dachte „das macht Njinmah gut“) durchaus zu. Danach kamen aber einige Aktionen, wo man mit einem Spieler, der einen Pass an den Nebenmann hinbekommt (Riesenkonterchance mit Passmöglichkeit auf Mbangula, der frei durch ist, wenn Justin den Ball rüberlegt) sich nicht sinnlos festläuft (Hauptsache Übersteiger) vielleicht sogar drei Punkte mitnehmen kann - Mbangs setzt sich auch auf rechts einmal gut durch und flankt in die Mitte und Njinmah verpasst. Stuttgart war hintenraus stehend KO (anstrengendes Spiel am Donnerstag und dann in unserem Spiel die ganze Zeit dem Rückstand hinterherlaufend), da war noch mehr drin.

Ich bin trotzdem mit dem Punkt sehr zufrieden, das hat unsere Mannschaft gut gemacht.

Justin hat dann das gezeigt, was er die ganze Saison schon zeigt und das ist leider außer Rennen nicht viel. Der hätte diese Saison hier super durchstarten können, der hat so viele Einsatz-Chancen bekommen macht aus meiner Sicht aber immer dieselben Fehler und ich sehe da keine Entwicklung und die Scorerzshlen sorgen auch nicht dafür, dass jmd in Begeisterung fällt. Ja, unsere Offensive macht es einem dieses Jahr auch nicht leicht, aber da sorgt er ja auch selbst mit dafür - siehe Stuttgart - einfach rechtzeitig abspielen oder nicht sinnlos aus aussichtslosen Positionen schießen und den Ball dem Gegner überlassen. Und auch bei Musah gebe ich dir Recht - aber der hatte noch nicht soviele Chancen und einmal kann ich mich erinnern hat er es sehr gut gemacht und einmal war er wirkungslos. Wer weiß, vielleicht hätte er den Pass rechtzeitig gespielt und wir hätten sogar gewonnen. Vielleicht hätte er das auch genauso verdaddelt wie Justin oder wäre gar nicht erst in die Position gekommen, aber bei ihm habe ich eher Hoffnung, dass das was werden kann, schlicht und ergreifend, weil ich ihn noch nicht so gut kenne. Man weiß bei Musah noch nicht so genau, was man bekommt und das macht das für mich interessanter. Bei Njinmah weiß man, was man bekommt und ich kann den Trainer und auch dich nachvollziehen, warum dann auf ihn die Wahl zur Einwechslung fiel - aber „ein sehr gutes Spiel“ sehe ich da nicht.

Justin hat das gezeigt, was man von ihm kennt und ich glaube wir sind gar nicht so weit auseinander, aber ich würde ihm nur auf Grund von Rennen und etwas Beschäftigung für Stuttgarts Defensive kein „richtig gutes Spiel“ attestieren. Das ist aus meiner Erwartung das Mindeste, was er zeigen muss in dieser Situation. Meinetwegen hat er dann im richtigen Moment etwas Entlastung gebracht, war aber auch entscheidend daran beteiligt, mehrere gute Komterchancen liegen zu lassen und hat verhindert, dass wir evtl 3 Punkte mitgenommen hätten.
 
Das habe ich ja nun auch nicht so geschrieben, sondern ich schrieb von einer veritablen Gegenbewegung, die letztenendes einen Ausgleich schafft. Ein Verhältnis des Gleichgewichts. Es gibt in einigen Branchen durchaus Beispiele dafür. Es gibt praktisch Arbeitnehmer gesteuerte Branchen in denen in Intervallen jeweils auch "Die kleinen" mal den Ton angeben oder eben ohne Mitbestimmung nicht viel läuft. Da ist der Fußball noch nicht, aber da wird er enden, ganz sicher. Ansonsten endet er eben ganz. Nichts desto trotz braucht man hier nicht das Warten anfangen, sondern muß anfangen sich zukunftsgerecht aufzustellen. An den Tisch der Großen wirste nicht gebeten, da bin ich bei Dir. Die Großen sind eher dabei die Mißstände kleinzureden. Die Bundesliga ist schon kaputt, eine lahme Liga mit einem Dauermeister. Es wird den Leuten irgendwann langweilig und es wird irgendwann auch zu Änderungen kommen, ganz sicher. Aber das ist der Druck von außen. Hier geht es darum welchen Druck sich Werder tunlichst selber macht um besser zu werden, erfolgreicher und zukunftsgerechter. Ob sie sich öffnen für externes Know How oder lieber "Unter sich" bleiben, damit keiner die heilige Ruhe etwa mit dem Ruf nach Erfolg durcheinander wirbelt. Ich habe nichts gegen den "Ruf nach Veränderungen", aber nur im Gleichklang mit dem Anspruch auch selber besser zu werden.

Für mich ist bewiesen das Werder grundlegende Veränderungen, insb. über externe, vereinsfremde Personen scheut. Sie sind nicht offen dafür. Die Besetzungen zeigen es. Nur für mich versteht sich, ist weiterhin bewiesen, das diese kommunikative Genügsamkeit nicht leistungsfördernd ist. Werder pflegt für mich ein leistungshemmendes Führungssystem und Klima ohne echte Ziele und Anspruchsdenken. Desweiteren ist für mich, nur für mich bewiesen, das es sie ein notorischer Underperformer sind, weil andere Vereine längst vorbei gezogen sind. Von daher komme ich zu dem Schluss, das in Bremen kein Geld da ist und darüber hinaus auch noch schlecht gearbeitet wird. Tja und ich plädiere ja eben dafür besser zu sein als die anderen, wenn man schon knapp bei Kasse ist. Sehe ich so aber überhaupt nicht, seit 15 Jahren nicht. Sie bemühen allenfalls ab und an die Vergangenheit um alte Erfolgsgefühle und Nostalgiedenken zu befeuern. Wirklich neue Erfolgsgeschichten sind seit 1,5 Jahrzehnten hier eine reine Fehlanzeige.

Einziger Lichtblick ist das Fritz relativ offen mit seinen Fehlern umgeht und es waren verdammt viele diese Saison. In vielen Branchen hätte er bei so vielen Fehlern nicht wirklich lange durchgehalten. Grunewald wollte ihn. Natürlich weil er sein Vertrauter ist und eben schon lange den werderanischen Konformitätstest bestanden hat. Wirklich ne offensichtliche Seilschaft wie sie im Buche steht. Wissen auch alle. Es gehört aber halt in Bremen dazu sowas irgendwie weg zu ignorieren. Ich bleibe dabei was ich schon etwas weiter oben geschrieben habe, die Frage ist ob die derzeitigen Verantwortlichen überhaupt in der Lage sind zu lernen, geschweige denn Willens sind Veränderungen im Verein einzuleiten, die uns Richtung Europa führen. Diese Saison war ein deutlicher Warnschuss. Werder muß viel MEHR tun. Bei den Transfers, bei der Kommunikation, bei dem Leistungsklima im Verein. Einziger Lichtblick neben dem gewonnenen Derby, der rechtzeitige Trainerrauswurf. Wenn einer nicht performt, dann eben raus! (Sollte Fritz jetzt gelernt haben, das ein ruhiger, zurückhaltender Trainer in einem ohnehin schon ruhigem zurückhaltendem Umfeld, nicht so eine gute Idee ist). War mir vorher aber auch nicht so klar, aber lernen kann man es! Wenn man in Bremen alle Macht dem Trainer gibt, na dann muß man auch einen mächtigen Trainer einstellen ...


Es geht nicht darum wer wir sind, sondern wer wir sein wollen bzw. wo wir hin wollen....
Sorry heute nicht die Energie angemessen auf Deinen Post zu antworten. Was genau ist den diese Gegenbewegung, welche Branchen meinst Du? Ich kann das so nicht so ganz nachvollziehen.
Ich glaube schon, das Werder so wie alle Vereine sich auf die Veränderungen einstellen. Wer am Ende den Verteilungkampf überlebt und ob Werder dabei ist, ungewiss.
Ich habe gestern mal die ersten beiden "inside football" angesehen, das was @tzdon empfolen hatte. Lohnt sich durchaus, da mal reinzuschauen. Veränderung ist da und wird drastischer. Ich halte es quasi für ausgeschlossen, das Werder da auf Dauer weit mehr zu erwarten hat, als eine relativ gesicherte Erstligazugehörigkeit. Und das auch nur, wenn die nächsten Jahre halbwegs sitzen. Ansonsten ist der Zug für uns auf vielen höheren Ebenen abgefahren. Eine der wenigen Möglichkeiten dem zu entrinnen, wäre vielleicht ein Kippen der 50+1 Regel. Ich denke, dass wäre auch eine der wenigen Szenarien, wo ich mir Vorstellen könnte, kein Werderfan mehr zu sein.
Du hast völlig Recht, Werder muss mehr tun, und sich schneller den Ggegebenheiten anpassen. Die Gegebenheiten entwickeln sich eher nicht dahin, dass Werder ernsthaft in die Lage gerät, wirklich mitspielen zu dürfen. Es wird sehr schwierig für uns, uns überhaupt im Profifußball zu halten, wenn noch ein paar wenige Katastrophen passieren. Ich denke auch regelmäßig, also sagen wir mal in drei von fünf Jahren international zu spielen.
Mit dem Saisonziel "Europa" im nächsten Jahr, würden wir uns ein Stückweit lächerlich machen, dass wäre wohl auch mein Gedanke als Spieler.
 
Ja, mein erster Beitrag war emotional und eher unsachlich. Aber mit Argumenten meinte ich meinen Beitrag #311- den du mit „ist mir Bohne“ abgetan hast ; ). Da hätte ich deinen jetzigen Beitrag als Entgegnung besser gefunden.

Ich bin generell kein ständiger Njinmah-Kritiker, ich glaube du wirst da relativ wenig von mir zu dem Thema hier finden. Und ich stimme dir mit seinen ersten drei Aktionen (in meiner Wahrnehmung kann ich mich an einen Sprint direkt nach seiner Einwechslung erinnern wo ich dachte „das macht Njinmah gut“) durchaus zu. Danach kamen aber einige Aktionen, wo man mit einem Spieler, der einen Pass an den Nebenmann hinbekommt (Riesenkonterchance mit Passmöglichkeit auf Mbangula, der frei durch ist, wenn Justin den Ball rüberlegt) sich nicht sinnlos festläuft (Hauptsache Übersteiger) vielleicht sogar drei Punkte mitnehmen kann - Mbangs setzt sich auch auf rechts einmal gut durch und flankt in die Mitte und Njinmah verpasst. Stuttgart war hintenraus stehend KO (anstrengendes Spiel am Donnerstag und dann in unserem Spiel die ganze Zeit dem Rückstand hinterherlaufend), da war noch mehr drin.

Ich bin trotzdem mit dem Punkt sehr zufrieden, das hat unsere Mannschaft gut gemacht.

Justin hat dann das gezeigt, was er die ganze Saison schon zeigt und das ist leider außer Rennen nicht viel. Der hätte diese Saison hier super durchstarten können, der hat so viele Einsatz-Chancen bekommen macht aus meiner Sicht aber immer dieselben Fehler und ich sehe da keine Entwicklung und die Scorerzshlen sorgen auch nicht dafür, dass jmd in Begeisterung fällt. Ja, unsere Offensive macht es einem dieses Jahr auch nicht leicht, aber da sorgt er ja auch selbst mit dafür - siehe Stuttgart - einfach rechtzeitig abspielen oder nicht sinnlos aus aussichtslosen Positionen schießen und den Ball dem Gegner überlassen. Und auch bei Musah gebe ich dir Recht - aber der hatte noch nicht soviele Chancen und einmal kann ich mich erinnern hat er es sehr gut gemacht und einmal war er wirkungslos. Wer weiß, vielleicht hätte er den Pass rechtzeitig gespielt und wir hätten sogar gewonnen. Vielleicht hätte er das auch genauso verdaddelt wie Justin oder wäre gar nicht erst in die Position gekommen, aber bei ihm habe ich eher Hoffnung, dass das was werden kann, schlicht und ergreifend, weil ich ihn noch nicht so gut kenne. Man weiß bei Musah noch nicht so genau, was man bekommt und das macht das für mich interessanter. Bei Njinmah weiß man, was man bekommt und ich kann den Trainer und auch dich nachvollziehen, warum dann auf ihn die Wahl zur Einwechslung fiel - aber „ein sehr gutes Spiel“ sehe ich da nicht.

Justin hat das gezeigt, was man von ihm kennt und ich glaube wir sind gar nicht so weit auseinander, aber ich würde ihm nur auf Grund von Rennen und etwas Beschäftigung für Stuttgarts Defensive kein „richtig gutes Spiel“ attestieren. Das ist aus meiner Erwartung das Mindeste, was er zeigen muss in dieser Situation. Meinetwegen hat er dann im richtigen Moment etwas Entlastung gebracht, war aber auch entscheidend daran beteiligt, mehrere gute Komterchancen liegen zu lassen und hat verhindert, dass wir evtl 3 Punkte mitgenommen hätten.
Ich schrob ja "nur", dass mit Bohne ist, ob Stuttgart unter der Woche gespielt hat. Zweitstärkstes Heimteam mit ner zweiten Reihe, die unsere Topstars verdrängen würde. Damit meinte ich nicht Deinen Beitrag. Sorry, wenn es so rübergekommen ist.
Mir ist ja auch klar, welche Szenen dich so auf die Palme gebracht haben. Könnte man vermutlich alleine diese Saison ein 20 Minuten "highlight" Video zu erstellen.
Mir geht es genau so auf den Senkel, abewr in dem Spiel, war er wichtig, trotzdem.
Alles andere sehe ich auch ähnlich. Aber er bleibt im Kader relativ alternativlos. ICh hoffe, Du fällst nicht aus allen Wolken und vom Glauben ab, wenn die Verlängerung bekanntgegeben wird.
Ich begrüße sie nicht, wenn es so kommt, aber ich verstünde den Gedankengang dahinter.
Als Einwechsler, find mal wen anderen, der mit seinem Skillset den Unterschied ausmachen kann, weil dass kann er und sei es durch die taktische Veränderung, die durch ihn möglich ist. Wäre mit Musah nicht so gelaufen, weil er einfach ein anderes Profil mitbringt. Der hätte uas meiner Sicht, nix positives beitragen können. Ball auf ihn, alleine auf weiter Flur, Ball weg...
Wir können uns keinen ähnlichen Spielertyp wie JN leisten, der auch noch Tore schießt, da reden wir schnell von Bergen von Euronen und werden wohl auch keinen Abnehmer finden.
Deinen letzten Satz im übrigen halte ich, aber ich denke dass sollte auch klar sein, für grundfalsch. Klar Spekulatius, 4:1 ohne die Einwechslung, wäre mein Call. Den Konter hätte es vermutlich nie gegeben, weil wir ja schon zuvor 15-20 Min den nicht mehr aus unserem Strafraum gekommen sind und Demirovic und Undav niemals noch 30 Minuten so weitergemacht hätten, ohne uns welche reinzulegen.
Aber da drehen wir uns auch im Kreis. Hoffe wir sind fein miteinander. War nix persönliches "Bieranstosssmiele"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schrob ja "nur", dass mit Bohne ist, ob Stuttgart unter der Woche gespielt hat. Zweitstärkstes Heimteam mit ner zweiten Reihe, die unsere Topstars verdrängen würde. Damit meinte ich nicht Deinen Beitrag.
Mir ist ja auch klar, welche Szenen dich so auf die Palme gebracht haben. Könnte man vermutlich alleine diese Saison ein 20 Minuten "highlight" Video zu erstellen.
Mir geht es genau so auf den Senkel, abewr in dem Spiel, war er wichtig, trotzdem.
Alles andere sehe ich auch ähnlich. Aber er bleibt im Kader relativ alternativlos. ICh hoffe, Du fällst nicht aus allen Wolken und vom Glauben ab, wenn die Verlängerung bekanntgegeben wird.
Ich begrüße sie nicht, wenn es so kommt, aber ich verstünde den Gedankengang dahinter.
Als Einwechsler, find mal wen anderen, der mit seinem Skillset den Unterschied ausmachen kann, weil dass kann er und sei es durch die taktische Veränderung, die durch ihn möglich ist. Wäre mit Musah nicht so gelaufen, weil er einfach ein anderes Profil mitbringt. Der hätte uas meiner Sicht, nix positives beitragen können. Ball auf ihn, alleine auf weiter Flur, Ball weg...
Wir können uns keinen ähnlichen Spielertyp wie JN leisten, der auch noch Tore schießt, da reden wir schnell von Beren von Euronen und werden wohl auch keinen Abnehmer finden.
Deinen letzten Satz im übrigen halte ich, aber ich denke dass sollte auch klar sein, für grundfalsch. Klar Spekulatius, 4:1 ohne die Einwechslung, wäre mein Call. Den Konter hätte es vermutlich nie gegeben, weil wir ja schon zuvor 15-20 Min den nicht mehr aus unserem Strafraum gekommen sind und Demirovic und Undav niemal noch 39 Minuten so weitergemacht hätten, ohne uns welche reinzulegen.
Aber da drehen wir uns auch im Kreis. Hoffe wir sind fein miteinander. War nix persönliches "Bieranstosssmiele"
Einen ähnlichen Spielertyp wie Justin hätten wir uns leisten können und war bei uns.
Burke ist sogar schnellster BL Spieler aller Zeiten mit über 35 km/h,dazu körperlich stärker,kann Gegner wegblocken,besser im Kopfball.
Nur Übersteiger hat er nicht so drauf.......
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen ähnlichen Spielertyp wie Justin hätten wir uns leisten können und war bei uns.
Burke ist sogar schnellster BL Spieler aller Zeiten mit über 50 km/h,dazu körperlich stärker,kann Gegner wegblocken,besser im Kopfball.
Nur Übersteiger hat er nicht so drauf.......
Ja, waber wäre er so eine verbesserung. Da würde ich JN wählen ausm Bauch raus. Zumal die Vertragsverlänger niemals zu rechtfertigen gewesen wäre, bei den Zahlen, die Union da am Ende offeriert hat. So dolle läuft es da ja uch nicht. Viel mehr Scorer sollte er auch nicht haben und spielerich halte ich JN für stärker.
 
Sorry heute nicht die Energie angemessen auf Deinen Post zu antworten. Was genau ist den diese Gegenbewegung, welche Branchen meinst Du? Ich kann das so nicht so ganz nachvollziehen.
Ich glaube schon, das Werder so wie alle Vereine sich auf die Veränderungen einstellen. Wer am Ende den Verteilungkampf überlebt und ob Werder dabei ist, ungewiss.
Ich habe gestern mal die ersten beiden "inside football" angesehen, das was @tzdon empfolen hatte. Lohnt sich durchaus, da mal reinzuschauen. Veränderung ist da und wird drastischer. Ich halte es quasi für ausgeschlossen, das Werder da auf Dauer weit mehr zu erwarten hat, als eine relativ gesicherte Erstligazugehörigkeit. Und das auch nur, wenn die nächsten Jahre halbwegs sitzen. Ansonsten ist der Zug für uns auf vielen höheren Ebenen abgefahren. Eine der wenigen Möglichkeiten dem zu entrinnen, wäre vielleicht ein Kippen der 50+1 Regel. Ich denke, dass wäre auch eine der wenigen Szenarien, wo ich mir Vorstellen könnte, kein Werderfan mehr zu sein.
Du hast völlig Recht, Werder muss mehr tun, und sich schneller den Ggegebenheiten anpassen. Die Gegebenheiten entwickeln sich eher nicht dahin, dass Werder ernsthaft in die Lage gerät, wirklich mitspielen zu dürfen. Es wird sehr schwierig für uns, uns überhaupt im Profifußball zu halten, wenn noch ein paar wenige Katastrophen passieren. Ich denke auch regelmäßig, also sagen wir mal in drei von fünf Jahren international zu spielen.
Mit dem Saisonziel "Europa" im nächsten Jahr, würden wir uns ein Stückweit lächerlich machen, dass wäre wohl auch mein Gedanke als Spieler.
Mit Gegenbewegung meine ich einfach das es irgendwann Regularien geben wird, um den Wettbewerb einfach spannend zu halten. Und das wird passieren, wie und wann, keine Ahnung. Mit Branchen meine ich einfach bespw Metall oder auch Dienstleistungssektor wo es einfach schon gute Gegenbewegungen und Mitbestimmung sehr lange gibt. Da ist viel geregelt. Auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können, so etwas wird kommen. Das der Fussball nicht mehr gerecht ist, weiß wirklich jeder. Irgendwann wird die daraus resultierende Langeweile für natürliche Veränderung sorgen ... ganz sicher
 
Mit Gegenbewegung meine ich einfach das es irgendwann Regularien geben wird, um den Wettbewerb einfach spannend zu halten. Und das wird passieren, wie und wann, keine Ahnung. Mit Branchen meine ich einfach bespw Metall oder auch Dienstleistungssektor wo es einfach schon gute Gegenbewegungen und Mitbestimmung sehr lange gibt. Da ist viel geregelt. Auch wenn wir uns das jetzt nicht vorstellen können, so etwas wird kommen. Das der Fussball nicht mehr gerecht ist, weiß wirklich jeder. Irgendwann wird die daraus resultierende Langeweile für natürliche Veränderung sorgen ... ganz sicher
Ah ok, da habe ich auch eine andere Wahrnehmung. Ich sehe nirgendwo die Machtchance des Kleinen steigen, weder im Kapitalismus, noch im Fußball. Vielleicht kommt ja ein NFL Modell, aber das würde ich im globalen Fußball ausschließen. Eher würde ich mit der Superleague rechnen mit den Top20 der Welt. 2-3 Ausbildungsligen, die die Krümmel fressen dürfen und den Rest sehe ich in fußballerischer Bedeutungslosigkeit verschwinden.
 
Also der Rekord beim 100m Sprint liegt bei rund 44km/h - im Leben ist der dicke Schotte schneller gelaufen
Bolt 44,72 zwischen 60 und 80 Metern.
Ist aber nicht aussagekräftig. Hat bestimmt schon schnellere Läufe/r gegeben. Neandertaler bergab auf der Flucht vorm Säbelzahntiger als Beispiel.

Das Burke mehr als 50 km/h drauf hat, ist nur die Übertreibung, die veranschaulichen soll, wie Oliver abgeht.
 
Ah ok, da habe ich auch eine andere Wahrnehmung. Ich sehe nirgendwo die Machtchance des Kleinen steigen, weder im Kapitalismus, noch im Fußball. Vielleicht kommt ja ein NFL Modell, aber das würde ich im globalen Fußball ausschließen. Eher würde ich mit der Superleague rechnen mit den Top20 der Welt. 2-3 Ausbildungsligen, die die Krümmel fressen dürfen und den Rest sehe ich in fußballerischer Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Immer eine Frage des Leidensdruck ab wann Veränderungen anstehen. Der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, gleichwohl steigt er stetig. In Deutschland ist er schon etwas höher als andernorts. Die Dominanz der Bayern ist erdrückend. Tolles Spiel gestern gegen Paris, aber die Basis und Zugehörigkeit liefert immer die Liga. Und die ist oben mittlerweile gähnend langweilig. Keiner will 50 Jahre Bayern als Meister sehen, das Thema wird schon noch ein Thema werden ... auch in der CL sind es immer die gleichen Paarungen ... auch das wird irgendwann ein Thema werden.

Das ist die Großwetterlage, da kann man als Verein durchaus drauf hinweisen, der wirkliche Druck nach Veränderung kommt aber immer von außen... viel entscheidender ist wie es Werder hinbekommt besser zu werden und unabhängig davon es schafft möglichst konstant eine Ebene höher in der Liga um Europa mitzuspielen. Der Abstand ist so groß nicht.
 
Immer eine Frage des Leidensdruck ab wann Veränderungen anstehen. Der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, gleichwohl steigt er stetig. In Deutschland ist er schon etwas höher als andernorts. Die Dominanz der Bayern ist erdrückend. Tolles Spiel gestern gegen Paris, aber die Basis und Zugehörigkeit liefert immer die Liga. Und die ist oben mittlerweile gähnend langweilig. Keiner will 50 Jahre Bayern als Meister sehen, das Thema wird schon noch ein Thema werden ... auch in der CL sind es immer die gleichen Paarungen ... auch das wird irgendwann ein Thema werden.

Das ist die Großwetterlage, da kann man als Verein durchaus drauf hinweisen, der wirkliche Druck nach Veränderung kommt aber immer von außen... viel entscheidender ist wie es Werder hinbekommt besser zu werden und unabhängig davon es schafft möglichst konstant eine Ebene höher in der Liga um Europa mitzuspielen. Der Abstand ist so groß nicht.
Ja vieles, auch im längeren Beitrag, beschriebens passiert und wird sich auch verstärken. Ich ziehe nur andere Schlüsse daraus, wie sich dass auf die Vereine auswirken wird und ob Werder da wirklich zu den "Großen" aufschliessen kann. das sehe ich eben nicht. Der Abstand ist riesig. Veränderung wird kommen, aber dass die Liga oder Gesellschaft plötzlich aufwacht, da habe ich doch imense Zweifel. Die Vereine, die in Deutschland glauben, auf der Gewinnerseite zu sein, haben andere Pläne. Seit Jahrzehnten wird alles getan, um diese Kluft zu vergrößern. Zu Glauben, die DFL wird Bayern mal zwingen, was abzugeben vom Kuchen, weil sie die Liga langweilig machen, halte ich für völlig ausgeschlossen. Eher kommt was Neues, was globales, was, was nach einen Verteilungskampf im darwinistischen Sinne übrig bleibt, ein seelenloses Kunstprodukt.
 
Ja vieles, auch im längeren Beitrag, beschriebens passiert und wird sich auch verstärken. Ich ziehe nur andere Schlüsse daraus, wie sich dass auf die Vereine auswirken wird und ob Werder da wirklich zu den "Großen" aufschliessen kann. das sehe ich eben nicht. Der Abstand ist riesig. Veränderung wird kommen, aber dass die Liga oder Gesellschaft plötzlich aufwacht, da habe ich doch imense Zweifel. Die Vereine, die in Deutschland glauben, auf der Gewinnerseite zu sein, haben andere Pläne. Seit Jahrzehnten wird alles getan, um diese Kluft zu vergrößern. Zu Glauben, die DFL wird Bayern mal zwingen, was abzugeben vom Kuchen, weil sie die Liga langweilig machen, halte ich für völlig ausgeschlossen. Eher kommt was Neues, was globales, was, was nach einen Verteilungskampf im darwinistischen Sinne übrig bleibt, ein seelenloses Kunstprodukt.
Kann auch sein das dieses von Dir aufgezeigte Szenario eintrifft, man weiß es nicht, denn wenn irgendeiner die Zukunft voraussagen könnte wäre er wohl nicht hier im Forum, sondern hätte weitaus besseres bzw. wichtigeres zu tun.

Fakt ist die Bayern Spiele werden jetzt schon mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit abgeschenkt und das wird offen kommuniziert. Das ist wie ein Kampf Löwe gegen Hauskatze. Und da kommt mir dann der Satz in den Sinn "Stell Dir mal vor es ist Krieg und keiner geht hin". Ich verschenke meine Karte regelmäßig gegen Bayern. Kein Bock mehr drauf. Kenne Bremer die sagen "will ich nicht". Ich will einen Werder Sieg sehen und nicht die Bayern. Anfragen von Bayern Fans hingegen habe ich regelmäßig (ja leider kenne ich welche). Die kriegen sie aber nicht von mir. Aber mal theoretisch diesen Fakt hochgerechnet...... heißt, kein Bremer geht mehr ins Stadion, dafür aber 40 Tsd. Bayern, also ins Weserstadion wohlgemerkt, die den standardisierten, normierten und auditierten 4 zu 0 Auswärtssieg, der ja dann eigentlich ein Heimsieg ist, mit 2 komma 5 Klatschern huldigen. Da wird dann aber sofort interveniert und zwar auch von seiten der "Großen". Ein Großer ohne Kleine ist kein Großer, er ist ausgestorben, genau wie die Kleinen! Keiner kann ohne Kleine Groß sein, sonst stirbt der Fußball ganz schnell aus.

Sowieso steht das Produkt Fußball nicht nur in Deutschland in viel stärkerer Konkurrenz zu sonstigen Freizeitaktivitäten. Fußball oder besser Fifa spielen heute schon viele rein virtuell, anstatt real. Tendenz steigend. Die Leute werden auch individueller in Ihrer Freizeitgestaltung, dazu die ohnehin steigenden Preise. Andere Sachen sind halt günstiger als Fußball. Irgendwann geht es nicht mehr um einen Verteilungskampf in den Ligen den lediglich Große bestimmen, sondern es sitzen alle in einem Boot, wenn das Produkt Fußball ernsthaft an Langeweile und Eintönigkeit erkrankt. Erste Symptome sind deutlich zu erkennen. Und ich bin weit weg von dämlichen linken Umverteilungsfantasien, das kann ich Dir aber klar versichern. Aber wie so häufig im Leben wirkt hier LDS (Lernen Durch Schmerz). Und wenn die groß genug sind bewegt sich jeder irgendwann. Das ist meine Prognose.

Ich habe mal vor über 10 oder kann auch schon 15 Jahre her sein Comunio gespielt. Mehrere Seasons. Man kann entweder die Finanzlage und Spieler mitnehmen aus der vorherigen Saison, oder alle kriegen wieder das gleiche Startkapital. Wir hatten uns für ersteres entschieden. Und wie es kommen mußte, als einer 3x hintereinander gewonnen hatte, weil er schlicht 10x soviel Startkapital hatte wie die meisten anderen, wollten die ersten zurecht aufhören. Perspektivlosigkeit ist das aller schlimmste, da gerne mal so um Ende der 80er Jahre im Osten Deutschlands nachfragen. Na also kamen wir ganz schnell zu dem Entschluss, doch jede Saison neu zu reseten. Und siehe da, alle hatten wieder Bock. Natürlich wird das so nicht laufen. Aber das Problem ist genau das Gleiche!
 
Kann auch sein das dieses von Dir aufgezeigte Szenario eintrifft, man weiß es nicht, denn wenn irgendeiner die Zukunft voraussagen könnte wäre er wohl nicht hier im Forum, sondern hätte weitaus besseres bzw. wichtigeres zu tun.

Fakt ist die Bayern Spiele werden jetzt schon mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit abgeschenkt und das wird offen kommuniziert. Das ist wie ein Kampf Löwe gegen Hauskatze. Und da kommt mir dann der Satz in den Sinn "Stell Dir mal vor es ist Krieg und keiner geht hin". Ich verschenke meine Karte regelmäßig gegen Bayern. Kein Bock mehr drauf. Kenne Bremer die sagen "will ich nicht". Ich will einen Werder Sieg sehen und nicht die Bayern. Anfragen von Bayern Fans hingegen habe ich regelmäßig (ja leider kenne ich welche). Die kriegen sie aber nicht von mir. Aber mal theoretisch diesen Fakt hochgerechnet...... heißt, kein Bremer geht mehr ins Stadion, dafür aber 40 Tsd. Bayern, also ins Weserstadion wohlgemerkt, die den standardisierten, normierten und auditierten 4 zu 0 Auswärtssieg, der ja dann eigentlich ein Heimsieg ist, mit 2 komma 5 Klatschern huldigen. Da wird dann aber sofort interveniert und zwar auch von seiten der "Großen". Ein Großer ohne Kleine ist kein Großer, er ist ausgestorben, genau wie die Kleinen! Keiner kann ohne Kleine Groß sein, sonst stirbt der Fußball ganz schnell aus.

Sowieso steht das Produkt Fußball nicht nur in Deutschland in viel stärkerer Konkurrenz zu sonstigen Freizeitaktivitäten. Fußball oder besser Fifa spielen heute schon viele rein virtuell, anstatt real. Tendenz steigend. Die Leute werden auch individueller in Ihrer Freizeitgestaltung, dazu die ohnehin steigenden Preise. Andere Sachen sind halt günstiger als Fußball. Irgendwann geht es nicht mehr um einen Verteilungskampf in den Ligen den lediglich Große bestimmen, sondern es sitzen alle in einem Boot, wenn das Produkt Fußball ernsthaft an Langeweile und Eintönigkeit erkrankt. Erste Symptome sind deutlich zu erkennen. Und ich bin weit weg von dämlichen linken Umverteilungsfantasien, das kann ich Dir aber klar versichern. Aber wie so häufig im Leben wirkt hier LDS (Lernen Durch Schmerz). Und wenn die groß genug sind bewegt sich jeder irgendwann. Das ist meine Prognose.

Ich habe mal vor über 10 oder kann auch schon 15 Jahre her sein Comunio gespielt. Mehrere Seasons. Man kann entweder die Finanzlage und Spieler mitnehmen aus der vorherigen Saison, oder alle kriegen wieder das gleiche Startkapital. Wir hatten uns für ersteres entschieden. Und wie es kommen mußte, als einer 3x hintereinander gewonnen hatte, weil er schlicht 10x soviel Startkapital hatte wie die meisten anderen, wollten die ersten zurecht aufhören. Perspektivlosigkeit ist das aller schlimmste, da gerne mal so um Ende der 80er Jahre im Osten Deutschlands nachfragen. Na also kamen wir ganz schnell zu dem Entschluss, doch jede Saison neu zu reseten. Und siehe da, alle hatten wieder Bock. Natürlich wird das so nicht laufen. Aber das Problem ist genau das Gleiche!
Naja, klar ist das mit den Bayern langweilig.Was hab ich mich gefreut als die Pillen das einmal durchbrochen haben. Hab fast mit denen mitgefiebert.
Und trotzdem sind die Stadien voll ( Wolfsburg,Hoffe mal ausgenommen )
Jeder hat so seine Ziele.
Bayern wird halt Meister , die anderen um CL oder EL , oder gegen den Abstieg.
Und feiern wenn sie diese Ziele erreichen oder Abstieg vermeiden.
Ich schau die Liga wegen Werder,wenn die Bayern Meister werden...ist so, interessiert mich kaum.
 
Kann auch sein das dieses von Dir aufgezeigte Szenario eintrifft, man weiß es nicht, denn wenn irgendeiner die Zukunft voraussagen könnte wäre er wohl nicht hier im Forum, sondern hätte weitaus besseres bzw. wichtigeres zu tun.

Fakt ist die Bayern Spiele werden jetzt schon mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit abgeschenkt und das wird offen kommuniziert. Das ist wie ein Kampf Löwe gegen Hauskatze. Und da kommt mir dann der Satz in den Sinn "Stell Dir mal vor es ist Krieg und keiner geht hin". Ich verschenke meine Karte regelmäßig gegen Bayern. Kein Bock mehr drauf. Kenne Bremer die sagen "will ich nicht". Ich will einen Werder Sieg sehen und nicht die Bayern. Anfragen von Bayern Fans hingegen habe ich regelmäßig (ja leider kenne ich welche). Die kriegen sie aber nicht von mir. Aber mal theoretisch diesen Fakt hochgerechnet...... heißt, kein Bremer geht mehr ins Stadion, dafür aber 40 Tsd. Bayern, also ins Weserstadion wohlgemerkt, die den standardisierten, normierten und auditierten 4 zu 0 Auswärtssieg, der ja dann eigentlich ein Heimsieg ist, mit 2 komma 5 Klatschern huldigen. Da wird dann aber sofort interveniert und zwar auch von seiten der "Großen". Ein Großer ohne Kleine ist kein Großer, er ist ausgestorben, genau wie die Kleinen! Keiner kann ohne Kleine Groß sein, sonst stirbt der Fußball ganz schnell aus.

Sowieso steht das Produkt Fußball nicht nur in Deutschland in viel stärkerer Konkurrenz zu sonstigen Freizeitaktivitäten. Fußball oder besser Fifa spielen heute schon viele rein virtuell, anstatt real. Tendenz steigend. Die Leute werden auch individueller in Ihrer Freizeitgestaltung, dazu die ohnehin steigenden Preise. Andere Sachen sind halt günstiger als Fußball. Irgendwann geht es nicht mehr um einen Verteilungskampf in den Ligen den lediglich Große bestimmen, sondern es sitzen alle in einem Boot, wenn das Produkt Fußball ernsthaft an Langeweile und Eintönigkeit erkrankt. Erste Symptome sind deutlich zu erkennen. Und ich bin weit weg von dämlichen linken Umverteilungsfantasien, das kann ich Dir aber klar versichern. Aber wie so häufig im Leben wirkt hier LDS (Lernen Durch Schmerz). Und wenn die groß genug sind bewegt sich jeder irgendwann. Das ist meine Prognose.

Ich habe mal vor über 10 oder kann auch schon 15 Jahre her sein Comunio gespielt. Mehrere Seasons. Man kann entweder die Finanzlage und Spieler mitnehmen aus der vorherigen Saison, oder alle kriegen wieder das gleiche Startkapital. Wir hatten uns für ersteres entschieden. Und wie es kommen mußte, als einer 3x hintereinander gewonnen hatte, weil er schlicht 10x soviel Startkapital hatte wie die meisten anderen, wollten die ersten zurecht aufhören. Perspektivlosigkeit ist das aller schlimmste, da gerne mal so um Ende der 80er Jahre im Osten Deutschlands nachfragen. Na also kamen wir ganz schnell zu dem Entschluss, doch jede Saison neu zu reseten. Und siehe da, alle hatten wieder Bock. Natürlich wird das so nicht laufen. Aber das Problem ist genau das Gleiche!
Unser letzter Sieg gegen die Bayern is ja noch gar nicht so lange her. Und ja Experten, wir und auch Nostradamus liegen quasi sicher falsch mit Zukunftsprognosen. Ist zu komplex.
Ich ahbe es erst nen Tag später zufällig mitbekommen, als Bayern die Meisterschaft klar gemacht hat....
Ich wünsche mir, dass Deine Prognose eher zutrifft, als meine.
 
Hoffe wir sind fein miteinander. War nix persönliches "Bieranstosssmiele"

Klar sind wir fein, ist angenehm heutzutage, nicht einer Meinung zu sein und trotzdem respektvoll miteinander umzugehen. Von daher alles gut, "agree to disagree" ; ) - und eine Verlängerung von JN würde ich tatsächlich auch eher als erwartbar bei Werder bezeichnen, wir sind da ja nicht sehr kreativ unterwegs und würde mich somit nicht schocken. Ich habe auch generell kein Problem was gegen die Person Njinmah, ich kenn ihn ja gar nicht - ich könnte mir vorstellen, dass ihm ein Tapetenwechsel helfen könnte und er vielleicht sein Spiel umstellen kann/muss denn in der Form und wie er seit einem Jahr spielt, nachdem er aus der Verletzung zurückgekommen ist, reicht es meiner Meinung nach nicht für die Bundesliga. Und auch er wird älter und somit langsamer und dann bleiben halt irgendwann nicht mehr viele Argumente übrig, wenn er nicht lernt Pässe zu spielen (die ankommen) und Dribblings so einzusetzen, dass was bei rumkommt.
 
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