Daniel Thioune (Cheftrainer)

Ganz ehrlich, das mit der Erfolgsausrichtung ist doch Quatsch.
Da geht doch kein Spieler auf den Platz und sagt sich : Ist ja egal wenn ich heute nix leiste ,ich spiel ja bei Werder.
Je besser jemand ist,umso besser für ihn.Umso mehr Gehalt,umso eher ein finanziell besseres Angebot von anderen Vereinen,Nominierungen in Nationalmannschaften.Ich behaupte jeder Spieler hat Ehrgeiz,möchte gerne europäisch oder um Titel spielen.
Unsere Spieler sind eben limitiert,deswegen spielen sie ja nicht bei Bayern.

Wenn Werder nächstes Jahr als Ziel Champions League Platz ausgibt,sind dann alle Spieler deswegen ehrgeiziger oder spielen besser ? Glaub ich kaum.
Hatte ich ja schon 100 mal ausgeführt. Es geht nicht um das blanke formulieren von Zielen, sondern um eine gelebte Erfolgskultur, die kommunikativ und durch konkludentes Handeln vor allem Öffentlich gelebt wird. Mir braucht hier keiner mit irgendwelchen supergeilen internen Gesprächen kommen, das ist sowieso jeden Tag business as usual, sonst wäre es ja fahrlässig. Es geht darum was der Verein nach außen ausstrahlt und das ist genau das was gänzlich fehlt. Die Kommunikation von Werder wirkt schläfrig, genügsam, ängstlich und angepaßt. Da ist weder Feuer noch Erfolgswille noch Hunger oder irgendetwas anderes zu spüren. Und genau so ein Klima fördert eben nicht die Extrameile, sondern konserviert eine Kultur des Versteckens und im Zweifel des untertauchens. Jeder Spieler muß wissen in welchem Verein er hier spielt und das wissen se auch. In einem Verein der Ziellosigkeit und Erfolgslosigkeit duldet. Wird vielleicht mal Zeit etwas mehr abzuverlangen und das geht NUR über das Außenbild des Vereines und das geht nur über öffentliche Kommunikation!

Emotionsloser Mist ist das der da vorgelebt wird. Es fehlen alle Zutaten, die den Fußball ausmachen .... Brennende Leidenschaft, Mut, Ärger und Ehrgeiz. Alle Emotionen werden gekonnt ausgeblendet, nur um die öffentliche Erwartungshaltung kleinzuhalten. Da hat ja jede Yoga Stunde mehr Emotion in sich als die Kommentare dieses Vereins. Sachlichkeit ist gut bei der Entscheidungsfindung, aber ganz sicher nicht bei der Motivation. Das ist seit über 15 Jahren fester DNA Bestandteil des Vereins und wer glaubt das sich das nicht auf die Leistungsbereitschaft des spielenden Personals auswirkt, der irrt sich gewaltig. Werder wirkt auf dem Platz in seinen Heimspielen genauso wie es die Führung vorgibt. Genügsam und ängstlich und am Ende wird eh alles relativiert, um das höchste Gut zu bewahren "Die Ruhe". Ich dachte immer das höchste Gut eines Vereines wäre "Erfolg".

Zusammen mit den Komponenten "nur interne Besetzungen" und "kein Risiko bei Transfers" ist es das trio infernale für jeden Fußballverein. Für mich als Fußballfan ein total langweiliger Verein, der ausschließlich noch Emotionen aus der Vergangenheit hervorruft. Sehr schade, das schon die zweite Generation an Führungskräften scheinbar nicht bereit ist neue Erfolgsgeschichten zu schreiben, sondern lieber die alten total überholten Muster der Abverwaltung bedient.

PS... das ist nur Kritik an dem was der Verein mir öffentlich zeigt, fußballerisch und auch vom Erscheinungsbild her. Ich maße mir nicht an auch nur im entferntesten die Finanzen zu kennen oder zu wissen was die intern besprechen. Ich rede hier über das für alle ersichtliche Außenbild des Vereins. Wenn se intern die Meisterschaft ausrufen oder nur 3 Euro 50 auf Konto haben kann das alles sein. Zudem kann es sein das Fritz sich den Allerwehrtesten aufreißt jeden Tag und Niemeyer ein echter Leader ist und der Klausi ein Zahlenjongleur vor dem Herren und der Präsident Grunewald der leidenschaftlichste Fußballfanatiker aller Zeiten. Kommt nur leider null an bei mir als Fan, weil die wichtigste Zutat fehlt, ... nämlich sich zum Erfolg zu bekennen und diesen durch konkludentes Handeln und kommunizieren auch voranzutreiben.....
 
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Wenn Werder das Ziel CL Plätze ausgiebig, dann werden wir das auch erreichen oder zumindest wird dann Europa erreicht.

Ich möchte das mal erklären warum.
Die Spieler haben Selbstverständlich genug Ehrgeiz in jeden Spiel ihr bestes zu geben. Jedes Spiel auch zu gewinnen wollen.

An Qualität mangelt es allerdings nicht.
Es fehlt die Bereitschaft noch den extra Meter für die Mannschaft zu gehen.

Warum ist das so ?

Weil die Spieler nur ein Minimalziel Ziel als Saison Ziel kennen und das ist Klassenerhalt. Ohne klares Ziel gibt es keine zweite Runde für uns im DFB-POKAL. Es wird auch nie Europa erreicht. Obwohl in den Vorjahren Europa drin war und das sogar noch bis zur letzten Spielminute.

Wenn es keine Ziele gibt, dann spielt jeder nur so gut wie es derzeit sein muß. Wenn es so aussieht als könnte man machen was man möchte, es wird für ein Sieg nicht reichen, dann macht man eben den entscheidenden Schritt nicht mehr zum Ball.

Andersherum wenn man spürt, heute sind 3 Punkte drin, dann tut der Schritt mehr, der Sprint, der Zweikampf mehr auch nicht mehr weh. Er wird ganz einfach Ausgeführt ohne zu denken, das nächste Spiel ist wichtiger, sondern es ist jetzt das Spiel was wichtig ist.

Weil so wie jetzt ist nicht jedes Spiel gleich wichtig. Jetzt bereitet jeder zusätzliche Schritt u.s.w. Schmerzen. Das hat nichts mit Qualität oder Ehrgeiz zu tun sondern mit der Einstellung zu den Saison Ziel. Jeder Spieler kennt den Spielplan in und auswendig. Jeder Spieler weiß, gegen wem man Punkte holen muss weil man gegen andere keine Punkte holen wird. Jeder von denen weiß, wieviele Punkte noch wichtig sind. Es gibt kein Spieler der das nicht weiß. Und deshalb spielt es auch eine Rolle auf dem Platz welches Saisonziel du hast. Ein Einzelspieler möchte vielleicht Torschützenkönig werden oder einfach mehr Tore als letzte Saison schießen. Oder oder...

Wenn ein klares Saisonziel gibt und es nicht Klassenerhalt sondern mehr. Dann arbeiten alle Spieler mehr Zusammen. Dann werden Einzelziele Zurückgestellt. Weil es dann nicht in den Spiel auf einen allein ankommt sondern auf die Mannschaft. Und dann bewegen sich die Spieler anders.

Es findet im Unterbewustsein statt.
Ist die heutige Aufgabe nicht wichtig genug, dann wird diese nicht 100 % erfüllt. Wenn ich weiß das man das Ziel nur mit viel Einsatz erreicht und es gerade nicht so wichtig, dann fehlt der Einsatz.

Anders ist es, wenn ich weiß, auch wenn es Schwer wird heute die Aufgaben zu bewältigen aber trotzdem muss alles versucht werden um die Aufgabe heute zu bewältigen, weil sonst wird das Ziel nur noch schwer zu erreichen sein. Dann geht man auch noch einmal mehr Gas. Und wenn es jedes Wochenende so ist, dann muss man eben jede Woche Gas geben. Weil dann erreicht man das Langfristige Ziel, auch wenn es sehr weit weg scheint.
Würde ich so unterschreiben. Jedes Spiel muss ein Endspiel sein, was man gewinnen möchte. Denke auch, dass es mentalen Einfluss hat, ob man gegen besser oder schlechter platzierte Mannschaften spielt.
Dann ist es Aufgabe des Trainers, die Mannschaft so anzuspitzen, dass man auch gegen die vermeintlich stärkeren Mannschaften punktet.
 
Köln ist ganz schwer einzuschätzen, die spielen mMn besser als sie aktuell dastehen.
Haben auch Probleme mit dem Abschluss und fangen sich hinten auch recht einfache Gegentore.
Bin wohl mit nem Punkt zufrieden, mal sehen, wie das Spiel läuft.
 
Hatte ich ja schon 100 mal ausgeführt. Es geht nicht um das blanke formulieren von Zielen, sondern um eine gelebte Erfolgskultur, die kommunikativ und durch konkludentes Handeln vor allem Öffentlich gelebt wird. Mir braucht hier keiner mit irgendwelchen supergeilen internen Gesprächen kommen, das ist sowieso jeden Tag business as usual, sonst wäre es ja fahrlässig. Es geht darum was der Verein nach außen ausstrahlt und das ist genau das was gänzlich fehlt. Die Kommunikation von Werder wirkt schläfrig, genügsam, ängstlich und angepaßt. Da ist weder Feuer noch Erfolgswille noch Hunger oder irgendetwas anderes zu spüren. Und genau so ein Klima fördert eben nicht die Extrameile, sondern konserviert eine Kultur des Versteckens und im Zweifel des untertauchens. Jeder Spieler muß wissen in welchem Verein er hier spielt und das wissen se auch. In einem Verein der Ziellosigkeit und Erfolgslosigkeit duldet. Wird vielleicht mal Zeit etwas mehr abzuverlangen und das geht NUR über das Außenbild des Vereines und das geht nur über öffentliche Kommunikation!

Emotionsloser Mist ist das der da vorgelebt wird. Es fehlen alle Zutaten, die den Fußball ausmachen .... Brennende Leidenschaft, Mut, Ärger und Ehrgeiz. Alle Emotionen werden gekonnt ausgeblendet, nur um die öffentliche Erwartungshaltung kleinzuhalten. Da hat ja jede Yoga Stunde mehr Emotion in sich als die Kommentare dieses Vereins. Sachlichkeit ist gut bei der Entscheidungsfindung, aber ganz sicher nicht bei der Motivation. Das ist seit über 15 Jahren fester DNA Bestandteil des Vereins und wer glaubt das sich das nicht auf die Leistungsbereitschaft des spielenden Personals auswirkt, der irrt sich gewaltig. Werder wirkt auf dem Platz in seinen Heimspielen genauso wie es die Führung vorgibt. Genügsam und ängstlich und am Ende wird eh alles relativiert, um das höchste Gut zu bewahren "Die Ruhe". Ich dachte immer das höchste Gut eines Vereines wäre "Erfolg".

Zusammen mit den Komponenten "nur interne Besetzungen" und "kein Risiko bei Transfers" ist es das trio infernale für jeden Fußballverein. Für mich als Fußballfan ein total langweiliger Verein, der ausschließlich noch Emotionen aus der Vergangenheit hervorruft. Sehr schade, das schon die zweite Generation an Führungskräften scheinbar nicht bereit ist neue Erfolgsgeschichten zu schreiben, sondern lieber die alten total überholten Muster der Abverwaltung bedient.

PS... das ist nur Kritik an dem was der Verein mir öffentlich zeigt, fußballerisch und auch vom Erscheinungsbild her. Ich maße mir nicht an auch nur im entferntesten die Finanzen zu kennen oder zu wissen was die intern besprechen. Ich rede hier über das für alle ersichtliche Außenbild des Vereins. Wenn se intern die Meisterschaft ausrufen oder nur 3 Euro 50 auf Konto haben kann das alles sein. Zudem kann es sein das Fritz sich den Allerwehrtesten aufreißt jeden Tag und Niemeyer ein echter Leader ist und der Klausi ein Zahlenjongleur vor dem Herren und der Präsident Grunewald der leidenschaftlichste Fußballfanatiker aller Zeiten. Kommt nur leider null an bei mir als Fan, weil die wichtigste Zutat fehlt, ... nämlich sich zum Erfolg zu bekennen und diesen durch konkludentes Handeln und kommunizieren auch voranzutreiben.....
Seh ich anders , ist aber ja auch egal.
Intern werden bestimmt Ziele ausgegeben.
Und wenn zB Njinmah & Co nur die Hälfte der Chancen genutzt hätten , würden wir locker im gesicherten Mittelfeld stehen.
Die Spieler verdaddeln die Chancen aber nicht absichtlich oder weil sie keinen Ehrgeiz haben
 
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Seh ich anders , ist aber ja auch egal.
Intern werden bestimmt Ziele ausgegeben.
Und wenn zB Njinmah & Co nur die Hälfte der Chancen genutzt hätten , würden wir locker im gesicherten Mittelfeld stehen.
Die Spieler verdaddeln die Chancen aber nicht absichtlich oder weil sie keinen Ehrgeiz reichen
Aber weil die Qualität im Abschluss da oft nicht ausreicht.
 
Seh ich anders , ist aber ja auch egal.
Intern werden bestimmt Ziele ausgegeben.
Und wenn zB Njinmah & Co nur die Hälfte der Chancen genutzt hätten , würden wir locker im gesicherten Mittelfeld stehen.
Die Spieler verdaddeln die Chancen aber nicht absichtlich oder weil sie keinen Ehrgeiz reichen
Aber eben weil sie wissen es hat eh keine Konsequenzen... genau diese paar Prozent lassen Dich aufmerksamer sein. Wenn Bayern nicht so ein knallhartes Leistungsregime fahren würde, wäre die viele Kohle nicht so effizient. So ein Mir san Mir über Jahrzehnte fühlt sofort jeder Spieler der in den Verein eintritt. Und soll ich Dir mal verraten was unsere Spieler so fühlen.... die fühlen die riesengroße Hängematte unter ihrem Allerwehrtesten, die unser Verein Ihnen bietet. Und wenn se sich beim umdrehen in der Hängematte ein bißchen Aua machen, kommen garantiert drei Lawinenhunde mit nem 6 Gänge Menü um Hals zum trösten ... da kannste aber sicher sein.

Kenne kein Unternehmen, außer vielleicht so n paar Selbstversorgungskommunen, wo die Geschäftsleitung weniger Ehrgeiz als die Angestellten ausstrahlt und auch kommuniziert ... und bei Werder halten se sich auch noch besonders clever dafür ... das ist echt zum schießen komisch ... nur fürs Tore schießen reicht es eben nicht ...
 
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