Gesamtsituation der Mannschaft

Alles nur Rahmenbedingungen. Motivation kann in einem Spiel immer Qualität schlagen. Das bestätigt Dir jeder Fußballprofi.

Es geht um Europa und wenn wir gegen direkte Konkurrenten spielen, dann sind das halt vom eigenen Anspruch her Pflichtsiege für mich. Genau wie aber auch jedes andere Spiel. Außerdem müssen wir dranbleiben, die Tabelle splittet sich gerade und die derzeit ersten 6 Punkten gut.

Es gibt keine Unterschiede bei den Spielen vom Anspruch her. Grundsätzlich ist Werder verpflichtet überall ultimativ 3 Punkte zu holen. Das gilt genauso in Leipzig, wie auch zu Hause gegen Heidenheim. So ist der Wettbewerb. Irgendwelche Ausreden mit "auf Augenhöhe" und so n Tinneff sind Mediale Ablenkungsenten. Jedes Spiel ist grundsätzlich auf Augenhöhe ... 11 gg 11

Sich jedes Spiel so vorzunehmen ist quasi eine Pflicht. Also eine Pflicht zum Pflichtsieg sozusagen .. langsam kommen wir der richtigen Einstellung näher!
@sergeant_mumm hat es sehr treffend formuliert ... es sollte die "innere Agenda" sein ... und zwar nicht nur von mir, sondern eines jeden Werderaners ... das ist der Weg, wie der Mandalorianer sagen würde ...

Also volle Kanone, hochkonzentriert zum Sieg in Leipzig. Und macht nix, wenns auch noch guter Fussball ist ....
Und da sprichst Du einen völlig richtigen und wichtigen Punkt an. Nur decken sich Deine Bedenken in keiner Weise mit deinem "Pflichtsieg" Dogma. Ich sehe Woche für Woche eine Manschaft, die bemüht ist, als Team funktioniert und bis zur letzten Minute an sich glaubt. Da war auch schon unter Werner so und trotz der Laufleistung, ist das auch jetzt, das Bild, was sie vermittelt. Warum wir die Welt nicht dominieren, hat viele Gründe. Das Mindset ist keiner aus meiner Sicht, da auf dem Platz eine andere Sprache gesprochen wird. Erzähle Stage doch mal von Deinem Mindset Plan....klar könnte man jetzt z.B. Njinmah entgegenstellen. Aber es ist halt nicht schwarz und weiß und ich sehe das "Mindset-Problem" einfach nicht. Das sehe ich auch nicht in der Außenkommunikation und intern bezweifele ich, dass "Klassenerhalt" das Ziel im Verlauf der letztem Saisons gewesen ist. Selbst wenn man damit gestartet wäre, wird dies die nun dritte Saison sein, seit dem Aufstieg, wo man sich ernste Gedanken um Europa machen wird. Nein ich meine nicht nur die Fans, selbst die Profis haben solche Gedanken. Wie man sie nach außen kommuniziert, stößt mir nicht unangenehm auf, Dir halt schon. Aber........
 
In meiner zwar langjährigen aber im Verhältnis zum Profifußball bescheidenen eigenen Erfahrung in Kreis-und Bezirksliga waren sogenannte Pflichtsiege immer die beschissensten Spiele. Wir haben uns einen abgebrochen und waren am Ende froh, wenn wir tatsächlich gewonnen hatten.

Die besten Spiele haben wir gemacht gegen Gegner, die nominell stärker waren als wir. Am schönsten war es direkt nach dem Aufstieg. Niemand hat von uns etwas erwartet. Wir mussten nicht. Aber wir konnten und wir wollten. Und dann haben wir die Gegner so richtig überrascht!

So ein Spiel wünsche ich mir heute. Überraschen wir die Dosen und bringen sie aus dem Konzept. Und schenken ihnen dann ein paar ein.
 
Maximalziel muss die CL sein. Da hat man 25 Mio. € sicher. Daher muss das Ziel sein in Leipzig zu punkten. Alles andere würde bei unser finanziellen Situation nur bedeuten, dass wir nächste Saison wieder gegen den Abstieg spielen.
 
Interessanterweise wird das jedes Saison seit dem Aufstieg gesagt und bisher haben in keinem der Jahre, auch nur einen Hauch was mit dem Abstieg zu tun gehabt.

Dank Werner, Füllkrug und Ducksch. Neues Team, neues Glück. Dieses Jahr nicht gegen den Abstieg zu spielen, ist nicht selbstverständlich gewesen. Bisher sieht es so aus, als würde Steffen noch mal der Allerwerteste gerettet vom Team.
 
Ich bin auch überrascht, dass wir besser dastehen, als von mir im Sommer prognostiziert und ich bin da ja schon immer sehr optimistisch.
Und ich würde das auch eher auf die Mentalität der Mannschaft als auf Horst Steffen zurückführen. Nicht weil Horst Steffen schlechte Arbeit machen würde, sondern weil unter all diesen Umständen keine 15 Punkte nach 10 Spielen zu erwarten gewesen wären und die meisten davon ziemlich knapp waren.
Die Früchte von Steffens Arbeit erwarte ich erst in den nächsten Wochen langsam. Oder eben nicht, wenn er es nicht hinbekommt.
 
Dank Werner, Füllkrug und Ducksch. Neues Team, neues Glück. Dieses Jahr nicht gegen den Abstieg zu spielen, ist nicht selbstverständlich gewesen. Bisher sieht es so aus, als würde Steffen noch mal der Allerwerteste gerettet vom Team.
Du mußt nicht in jedem Posting erwähnen,daß du Steffen nicht magst.Wissen wir mittlerweile alle.
 
Zu erwartende Niederlage bei den Dosen. Mit ein bisschen mehr Cleverness und/oder mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss in einer sonst anfangs guten, insgesamt ordentlichen 2. HZ wäre vielleicht mehr möglich gewesen. Unsere Truppe hat heute Lehrgeld gezahlt, was bei einer Entwicklung dazu gehört. Also Mund abputzen und nach vorne auf das Heimspiel gegen den Effzeh blicken.
 
Keine Klatsche erhalten, immerhin auch ein paar Chancen herausgespielt und besser aufgetreten, als noch in den Jahren zuvor. Trotzdem muss man klar sagen, dass sich die Mannschaft auch diese Saison nicht international wird qualifizieren können, zu durchschnittlich.
 
Ich finde, dass Werder sich heute nicht schlecht geschlagen hat. Noch mal. Wir spielten heute nicht gegen Leipzig sondern gegen den Globalplayer RB-Konzern, der wahrscheinlich weltweit das größte Netz an Nachwuchsspielern hat, die er überall zwischenparken kann. Für deren großen Wurf Meisterschaft reicht es nicht. Aber CL ist mit diesem Kader obligat.
Am Ende war es ein Sonntagsschuss und ein Fehler beim Standard. Allerdings die Schüsse aus der 2.Reihe sollten sie langsam mal unterbinden. Erst Uzun und nun heute der Leipziger. Mit ein bisschen Glück holen sie einen Punkt. Wäre aber unverdient gewesen.
ot: Herzliche Glückwünsche und Dank an die DFL und vor allen Dingen an Herrn Rettig, den Freund des Traditionsfußballs, der dieses Konstrukt RBL damals durchgepeitscht hat.
 
Eine junge Mannschaft weiterentwickeln zu wollen kann wohl kaum das Saisonziel sein.
Korrekt, weil die Weiterentwicklung einer Mannschaft sich eben nicht nur auf eine Saison begrenzen, sondern ein über Jahre kontinuierlicher Prozess sein sollte. Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem es Höhen und Tiefen gibt. Die Double-Mannschaft von 2003/04 z.B. ist ja auch nicht innerhalb einer Saison aus den Böden gestampft worden. Sondern durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung, die in der Saison 1999/2000 ihren Anfang nahm. Und auch dort gab es Höhen und Tiefen; wie z.B. dass Werder im Kalenderjahr 2002 mehr Punkte holte als alle anderen Bundesligisten, jedoch die Hinrunde 2001/02 sowie die Rückrunde 2002/03 deutlich schwächer waren.
 
Korrekt, weil die Weiterentwicklung einer Mannschaft sich eben nicht nur auf eine Saison begrenzen, sondern ein über Jahre kontinuierlicher Prozess sein sollte. Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem es Höhen und Tiefen gibt. Die Double-Mannschaft von 2003/04 z.B. ist ja auch nicht innerhalb einer Saison aus den Böden gestampft worden. Sondern durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung, die in der Saison 1999/2000 ihren Anfang nahm. Und auch dort gab es Höhen und Tiefen; wie z.B. dass Werder im Kalenderjahr 2002 mehr Punkte holte als alle anderen Bundesligisten, jedoch die Hinrunde 2001/02 sowie die Rückrunde 2002/03 deutlich schwächer waren.

Die Sportliche Leitung hat doch kommuniziert, dass die Weiterentwicklung der Jugendspieler dem Zweck des Weiterverkaufs dienen, um der prekären finanzielle Situation entgegenwirken und eben nicht, höhere Ziele mit der Mannschaft erreichen zu können. Mit dieser Vorgehensweise reden wir nicht über einen Marathon, sondern um die Reise ins Nirgendwo.

Aus dem aktuellen Konzernabschluss lässt sich im Bereich der Chancen- und Risikobewertung eindeutig ablesen, dass der Verein vorrangig auf Transfererlöse schielt, da bei Nichterzielung, dies negative Auswirkungen auf die Kapital- und Liquiditätssituation des Konzerns habe. Der Verein hat in den letzten 6 Saison einen drastischen Abbau des Eigenkapitals erlebt und satte 34 Millionen EUR Verluste geschrieben.

Die Spielerentwicklung dient ausschließlich dem Überlebenskampf und nicht der Illusion der hier einige nachlaufen, zu meinen, man würde wieder eine bessere Rolle spielen können, wenn man einerseits seinen hoffnungsvollen Nachwuchs veräußert, um dann mit Koryphäen wie Puertas und Boniface den Durchbruch schaffen zu können.
 
Aber er hat doch Recht. 2003/04 waren ganz andere Zeiten. Wenn bei uns jetzt ein Spieler halbwegs gegen den Ball treten kann und auch noch jung ist, dann ist der schneller weg als wir „Ablöse“ sagen können. Die Zeit haben wir nicht. Wir müssen es irgendwann wieder nach Europa schaffen, dann können wir Spieler auch mal halten. Bei uns klopfen wahrscheinlich bald die Interessenten für Coulibaly, Backhaus, Mbangula an. Es ist gut, dass die vertraglich noch lange gebunden sind, dennoch verkaufen wir solche Leute oft unter Wert, weil sie den Wechsel forcieren, weil Werder nichts zu bieten hat außer Mittelmaß und das man „hier mal was aufbauen will“. Seit 15 Jahren treten wir tabellarisch mehr oder weniger auf der Stelle mit Ausnahme des Abstieges. Zeit, ein Team über Jahre zu entwickeln, hat man nicht als Werder Bremen mit diesen Standortnachteilen und finanziellen Mitteln. Das kann Frankfurt, das kann Stuttgart, das könnte auch der HSV, wenn sie nicht gerade die letzten Dummbratzen als Trainer und Verantwortliche hätten, wobei zumindest der Trainer da mal zu passen scheint.
 
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