Gesamtsituation der Mannschaft

Die Saison von Stage versilbern und 20-30mio in die Kassen holen. Das aber nur, wenn von dem Geld auch direkt (meint spätestens zum zweiten Trainingslager) neue Spieler von der Shortlist geholt werden. Stage wäre sportlich und menschlich ein herber Verlust für Werder, aber er würde mehr Geld bringen als z.B. Schmid. Und Stage könnte direkt bei einem größeren Verein europäisch spielen, mit seinen 28 Jahren genau das richtige Alter. Am Peak verkaufen bzw. den großen Vertrag unterschreiben, Win-Win für beide. Falls aber Stage nicht weg will, mag ja auch sein, müsste man sich tief in die Augen schauen und eine langfristige Zusammenarbeit vereinbaren. Denn Werder kann es sich gerade nicht leisten erneut den perfekten Zeitpunkt für einen Transfer zu verpassen und dann unter Druck ein Jahr vor Ablauf eines Vertrages den Spieler doch zu verlieren, nur halt für wenig Ablöse.
Der Marktwert von Stage liegt bei 12 Mio. Ist zwar ein geschätzter Wert,aber warum soll ein Verein da 20 - 30 bezahlen ??? Das Gegenteil ist der Fall,man versucht den Preis zu drücken.
Und kommt auch drauf wieviele Interessenten es gibt,die den Preis treiben.
Mal abgesehen davon ob er überhaupt weg möchte.
 
Jop. Darum abwarten und Tee trinken. Steht und fällt alles mit den Abgängen. Wir wissen es ja nicht.

Genau das ist ja wieder der typische Werder-Unfug. Beispiel Stage: Warum schafft man nicht Klarheit, sondern lässt ihn erstmal in Urlaub fahren? Man tut wieder so, als hätte man alle Zeit der Welt, bis man plötzlich wieder Rudis Resterampe bemühen muss.
 
Genau das ist ja wieder der typische Werder-Unfug. Beispiel Stage: Warum schafft man nicht Klarheit, sondern lässt ihn erstmal in Urlaub fahren? Man tut wieder so, als hätte man alle Zeit der Welt, bis man plötzlich wieder Rudis Resterampe bemühen muss.
Wie soll das gehen? Anpreisen wie Sauerbier? Ist jetzt auch nicht so als stünde jeder Spieler fix zum Verkauf. Bei manchen entsteht plötzlich eine Situation.
 
Man kann auf andere Vereine nur bedingt Einfluss nehmen. Wenn Werder verkündet "ab Tag X nehmen wir keine Angebote mehr für Spieler Y an, egal wie hoch die sind", glaubt das sowieso kein Mensch und man macht sich nur lächerlich. Und man kann halt nicht schonmal mit dem Verhandeln anfangen, bevor ein Interessent sich bequemt ein Angebot zu machen.
 

wir wurden massiv gejöllenbeckt.

Zeigt aber auch, dass der VAR wieder abgeschafft werden kann, weil er nicht zu Gerechtigkeit führt. Selbst diese kalibrierte Linie erachte ich als Schwachsinn und fand den Ansatz „Im Zweifel für den Stürmer“ wesentlich besser.

Im Keller machen die genauso Fehler, wie auf dem Platz.

Vielleicht wäre die Möglichkeit einer sog. Challenge das Beste, was man aus dem VAR machen könnte.
 
Das betrifft alle Spieler. Aber generell gilt das Leistungsprinzip. Kein Trainer dieser Welt wird junge Talente aufstellen, nur damit diese sich entwickeln und dann tun sie es nicht.
Ich bin z.B. sicher, dass Keke schon viel weiter wäre, wenn er nicht so lange gefehlt hätte. Malatini hat leider zuviele Klöpse drin gehabt(viel Pech durch seinen Pokalklops und die generell schlechte Leistung des Teams damals). Da hat OW dann lieber auf Stabilität und Erfahrung gesetzt. Aber bei manch anderem unserer Talente fehlt mir die Fantasie. Mal schauen was aus den U-Mannschaften kommt im Sommer.
Dass generell das Leistungsprinzip gelten soll, ist richtig. Aber bei einem Verein, bei dem nach eigenen Aussagen der Fokus darauf liegt, in junge Spieler zu investieren, um dadurch Werte zu schaffen, sollte / darf das Leistungsgefälle zwischen Routiniers und Talenten nicht so groß sein, dass es in i.d.R. nur für ein paar Kurzeinssatz-Minuten reicht. Wie sollen so die dringendst benötigten Werte geschaffen werden? Bzw. was läuft dahingehend falsch? Ist das Scouting unzureichend? Was haben die Entscheider in den Talenten gesehen bzw. sehen wollen? Oder schafft OW es nicht, die verborgenen Talente aus den jungen Spielern herauszuholen?
 
Dass generell das Leistungsprinzip gelten soll, ist richtig. Aber bei einem Verein, bei dem nach eigenen Aussagen der Fokus darauf liegt, in junge Spieler zu investieren, um dadurch Werte zu schaffen, sollte / darf das Leistungsgefälle zwischen Routiniers und Talenten nicht so groß sein, dass es in i.d.R. nur für ein paar Kurzeinssatz-Minuten reicht. Wie sollen so die dringendst benötigten Werte geschaffen werden? Bzw. was läuft dahingehend falsch? Was das Scouting unzureichend? Was haben die Entscheider in den Talenten gesehen bzw. sehen wollen? Oder schafft OW es nicht, die verborgenen Talente so aus den jungen Spielern herauszuholen?

Man kann denn Trainer leider nicht zwingen den jungen Spieler spielen zulassen. Bei Topp verstehe ich es einfach nicht. Er hat alles was ein Stürmer bei Werder braucht. Das zeigt er in jeden Einsatz.
 
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Dass generell das Leistungsprinzip gelten soll, ist richtig. Aber bei einem Verein, bei dem nach eigenen Aussagen der Fokus darauf liegt, in junge Spieler zu investieren, um dadurch Werte zu schaffen, sollte / darf das Leistungsgefälle zwischen Routiniers und Talenten nicht so groß sein, dass es in i.d.R. nur für ein paar Kurzeinssatz-Minuten reicht. Wie sollen so die dringendst benötigten Werte geschaffen werden? Bzw. was läuft dahingehend falsch? Was das Scouting unzureichend? Was haben die Entscheider in den Talenten gesehen bzw. sehen wollen? Oder schafft OW es nicht, die verborgenen Talente so aus den jungen Spielern herauszuholen?
Ich denke das Problem liegt in der von dir erwähnten Problematik, dass man sich selbst Ausbildungsverein nennt.
1. Haben wir kaum nennenswerte Talente, die wirklich das Niveau haben Bundesliga zu spielen und uns nicht runterziehen.
2. Haben wir zuviele erfahrene Spieler. Wobei mit Ducksch, Jung, Burke und Veljkovic schon einmal einige davon den Verein verlassen.
3. Sind unsere Spiele meist so knapp, dass OW wenig an seiner Mannschaft verändert. Er scheint kein Risikomensch zu sein. Wechsel sind immer sehr überlegt.

Ich wette, wenn wir so spielen lassen würden wie von vielen hier gewünscht, dann würden wir spielen wie Heidenheim diese Saison. Zwar hätten wir dann einige Talente entwickelt, aber sportlich wären wir schlechter. Das ist halt so ein schwieriger Grad.
 

Diese sog. Wahre Tabelle ist doch nur hypothetisches Spielzeug. Vor allem für diejenigen, die die Ursachen für nicht gewonnene Spiele gerne bei Anderen suchen. Denn diese Tabelle kann nur auf den tatsächlichen Spielverläufen nach den vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlentscheidungen basieren, jedoch kann sie nicht berücksichtigen, wie das Spiel bei anderen Entscheidungen verlaufen wäre.
 
Ich denke das Problem liegt in der von dir erwähnten Problematik, dass man sich selbst Ausbildungsverein nennt.
Das Problem ist nicht, dass Werder sich Ausbildungsverein nennt, sondern weil dies die einzige Option ist. Denn Werder ist weder das Marketing-Produkt eines Weltkonzerns, das Spielzeug eines Milliardärs noch das Greenwashing-Instrument eines dubioses Staates bzw. Staatskonzerns.
Das Problem ist vielmehr, dass Werder nicht in dem Maße eines Ausbildungsvereins handelt, wie es erforderlich wäre. Wie es z.B. Eintracht Frankfurt und SC Freiburg seit Jahren erfolgreich umsetzen.
 
Das Problem ist nicht, dass Werder sich Ausbildungsverein nennt, sondern weil dies die einzige Option ist. Denn Werder ist weder das Marketing-Produkt eines Weltkonzerns, das Spielzeug eines Milliardärs noch das Greenwashing-Instrument eines dubioses Staates bzw. Staatskonzerns.
Das Problem ist vielmehr, dass Werder nicht in dem Maße eines Ausbildungsvereins handelt, wie es erforderlich wäre. Wie es z.B. Eintracht Frankfurt und SC Freiburg seit Jahren erfolgreich umsetzen.
Nenn es wie du willst, die drei von mir genannten Probleme bestehen. Solange die nicht gelöst sind, werden wir kein großer Ausbildungsverein sein. Du brauchst die guten Talente, wenig Konkurrenzkampf UND eine stabile Mannschaft. Gerade der letzte Punkt ist leider ein enormes Problem bei uns - wie man im Frühjahr gesehen hat. Im kleinen Maße sieht man das auch bei Einwechslungen.
 
edoch kann sie nicht berücksichtigen, wie das Spiel bei anderen Entscheidungen verlaufen wäre.

Einspruch, Euer Ehren.

Hätte Jölllenbeck nicht in der Nachspielzeit gegen Heidenheim eine astreine Grätsche von Stage als Foulspiel gewertet (und vorher schon jede knappe Entscheidung für den Gegner gepfiiffen), hätte Werder in diesem Spiel 3 und nicht nur 1 Punkt geholt.

Man kann schon behaupten, dass Jöllenbeck uns den Europapokal gekostet hat mit seiner extrem parteiischen Spielleitung damals.
 
Einspruch Euer Ehren.

hätte Jölllenbeck nicht in der Nachspielzeit gegen Heidenheim eine astreine Grätsche von Stage als Foulspiel gewertet (und vorher schon jede knappe Entscheidung für den Gegner gepfiiffen), hätte Werder in diesem Spiel 3 und nicht nur 1 Punkt geholt.

Man kann schon behaupten, dass Jöllenbeck uns den Europapokal gekostet hat mit seiner extrem parteiischen Spielleitung damals.
Das bringt doch jetzt nix mehr.
Vielleicht wären die Spiele danach auch anders verlaufen.
Verschüttete Milch.
 
Eben. Mit einer Serie zu Jahresbeginn wäre der Saisonverlauf ein völlig anderer. Klar, wir wurden in dieser Saison extrem benachteiligt und meiner Meinung nach sogar deutlich mehr als nur diese 6 Punkte, weil die Spielverläufe gar nicht berücksichtigt werden.
Aber, wir wissen nicht wie dann alles verlaufen wäre. Man kann diese Punkte nicht einfach draufrechnen.
 
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