Girondins Bordeaux

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Ob den Verantwortlichen von Girondins bewusst ist, dass Kahn als Bayern-Boss einen ziemlich großen Scherbenhaufen hinterlassen hat?

Nein, ich an deiner Stelle würde in Bordeaux anrufen und sie informieren. Natürlich kann jemand, bei dem es in München nicht funktioniert hat, nirgendwo sonst in der Welt funktionieren. So wie umgekehrt jemand der einmal bewiesen hat, dass er es kann, dies überall kann. Ich nenne diesen Mechanismus das Bobic-Prinzip.
 
Einfach immer nur Meister geworden ;) Man hat ihm einen zu teuren Kader bei zu wenig Erfolg (immer CL-Aus im 1/4 Finale) vorgeworfen. Scherbenhaufen ist natürlich Quatsch. Ausserdem war ja eher Brazzo operativ tätig.
Letzteres war genau der Hauptgrund für Kahns hinterlassenen Scherbenhaufen ;) Weil er sich weites gehend aus dem operativen Kerngeschäft (=Profi-Fußball) raushielt. Als Frühstücksdirektor kannst du so etwas machen, aber nicht als Vorstandsvorsitzender. Das ist in etwa so, als wenn z.B. der Vorstandsvorsitzende eines Premium-Automobilkonzerns die Ingenieure, Designer etc. schalten und walten lässt und gegenüber dem Aufsichtsrat erklären muss, warum er sich aus der Entwicklung weites gehen raushielt und in Folge dessen Konkurrenzmodelle sich besser verkaufen.
 
Das ist in etwa so, als wenn z.B. der Vorstandsvorsitzende eines Premium-Automobilkonzerns die Ingenieure, Designer etc. schalten und walten lässt und gegenüber dem Aufsichtsrat erklären muss, warum er sich aus der Entwicklung weites gehen raushielt und in Folge dessen Konkurrenzmodelle sich besser verkaufen

Klar, man kann mikromanagen und in die Kompetenzbereiche der Experten hinein regieren. Machen auch viele. Ob das aber schlau ist, sei mal dahin gestellt.
 
Klar, man kann mikromanagen und in die Kompetenzbereiche der Experten hinein regieren. Machen auch viele. Ob das aber schlau ist, sei mal dahin gestellt.
Zumindest Steve Jobs war mit seinem Mikromanagment sehr erfolgreich - der Kern der Weisheit ist es jedoch mMn auch nicht. Aber in der Causa Kahn / FC Bayern ging es nicht ums Mikromanagement, sondern um die Vernachlässigung des Kerngeschäfts seiner Gesamtheit. Also um gänzlich andere Dimensionen als "Kleinkram"
 
Aber in der Causa Kahn / FC Bayern ging es nicht ums Mikromanagement, sondern um die Vernachlässigung des Kerngeschäfts seiner Gesamtheit.

Wie soll er denn sein Kerngeschäft vernachlässigt haben? Und was ist das überhaupt?

Nebenbei: Möchtest du gerne, dass Hess-Grunewald Clemens Fritz sagt was er wie tun soll? Oder sollte Filbry die Entscheidungen für Fritz treffen?
 
Letzteres war genau der Hauptgrund für Kahns hinterlassenen Scherbenhaufen ;) Weil er sich weites gehend aus dem operativen Kerngeschäft (=Profi-Fußball) raushielt. Als Frühstücksdirektor kannst du so etwas machen, aber nicht als Vorstandsvorsitzender. Das ist in etwa so, als wenn z.B. der Vorstandsvorsitzende eines Premium-Automobilkonzerns die Ingenieure, Designer etc. schalten und walten lässt und gegenüber dem Aufsichtsrat erklären muss, warum er sich aus der Entwicklung weites gehen raushielt und in Folge dessen Konkurrenzmodelle sich besser verkaufen.
OHA. Du meinst, ein Vorstandsvorsitzender soll eingreifen in das operative Geschäft? Ich übertrage das mal auf meinen ehemaligen Tätigkeitsbereich im Konzern. Ich kenne den Vorsitzenden persönlich, und er hatte seine Ohren und Augen überall, aber ich habe nie vernommen, daß er sich direkt eingemischt hätte. Das wäre ja Mikromanagement, eine Methode, vor der bei jedem Führungsseminar gewarnt wird.
 
Wie soll er denn sein Kerngeschäft vernachlässigt haben?
Das Internet liefert einige Quellen, wenn es dich so sehr interessiert, kannst du gerne selber recherchieren.

Das weißt du sicherlich selber ganz genau, also spare ich mir die Rolle des Erklär-Bären.

Nebenbei: Möchtest du gerne, dass Hess-Grunewald Clemens Fritz sagt was er wie tun soll?
Warum diese Frage, obwohl du sicherlich weißt, dass Aufsichtsratsmitglieder wie "Hupe" als Aufsichtsrat nicht in operative Geschäft eingreifen dürfen, jedoch dem Vorstand "Leitplanken" für das operative Geschäft vorgeben können?

Oder sollte Filbry die Entscheidungen für Fritz treffen?
Wenn dem so wäre, könnte der Posten des GF Fußball doch gleich abgeschafft werden, oder? Wie auch immer, wenn man sich von monokausalen Schubladendenken befreit, sieht man auch die Erkenntnis, dass es zielführender ist, dass Vorstände mit unterschiedlichen Kompetenzbereichen untereinander austauschen. Und dabei besonders der Vorsitzende sich mit dem fürs Sportliche Verantwortlichen darüber hin und wieder bespricht - selbstverständlich ohne dabei hineinzuregieren.


Aber was haben diese, deine (rhetorischen) Fragen noch mit diesem Thread zu tun?
 
Das Internet liefert einige Quellen, wenn es dich so sehr interessiert, kannst du gerne selber recherchieren.

Ach so. Irgendwas behaupten und dann auf Nachfrage auf kindisch machen. Alles klar.

Das weißt du sicherlich selber ganz genau, also spare ich mir die Rolle des Erklär-Bären.

Nein, ich weiß eben gerade nicht was Oliver Kahns Aufgaben waren.


Hupe ist Präsident des Vorstandes, Filbry CEO der KG.

Wenn dem so wäre, könnte der Posten des GF Fußball doch gleich abgeschafft werden, oder

Ach, aber Kahn hat seinen Job nicht gemacht, so so.

selbstverständlich ohne dabei hineinzuregieren.

Selbstverständlich.

Aber was haben diese, deine (rhetorischen) Fragen noch mit diesem Thread zu tun?

Du hast behauptet, Kahn habe einen Scherbenhaufen angerichtet weil er sich aus dem operativen Geschäft raushielt und ob das die Verantwortlichen in Bordeaux denn nicht wüssten.
 
So wie ich die Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern kenne, haben die sich Alle ziemlich aus dem operativen Geschäft rausgehalten.
Siehe Hainer oder damals Scherer.
 
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